Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?

Beitrag » 21. Aug 2018, 11:01


LU-57 hat geschrieben:wenn sogar die löwen-stimme des gesichtsbuchs verstummt, dann siehts definitiv rabenpechschwarz aus für die zukunft dieses vereins.

mögen die fcl e-mailadressen irgendwann doch noch für humanitäre zwecke eingesetzt werden!

greez

Hä?

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  • Beitrag » 21. Aug 2018, 11:02


    LU-57 hat geschrieben:wenn sogar die löwen-stimme des gesichtsbuchs verstummt, dann siehts definitiv rabenpechschwarz aus für die zukunft dieses vereins.

    mögen die fcl e-mailadressen irgendwann doch noch für humanitäre zwecke eingesetzt werden!

    greez


    Wo soll das noch hinführen?! Jetzt hilft nur noch eins: Mer möchid e Demo!! Loooossss!
    „In einem Jahr hab ich mal 15 Monate durchgespielt.“
    „Ja gut, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage.“
    „Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser.“

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  • Beitrag » 3. Sep 2018, 10:30


    Nachdem Remo Meyer nun zwei ganze Transferperioden hinter sich hat würde ich ihm ein im Ganzen positives Zeugnis ausstellen. Zwar trüben einige Personalien das Bild ein wenig, seien es die Abgänge nach der Rückrunde oder die jetzigen "Verletzten". Solche Einzelfälle wird man aber nie verhindern können. Daher ist es wichtig, dass der Verein von Anfang einen konsequenten Standpunkt vertritt. Ohne die Verhandlungsdetails zu kennen, würde ich dennoch behaupten, dass Remo Meyer in seiner Position (zwischen den Bänken) auch im finanziellen Bereich das annähernd Beste herausgeholt hat, es aber bei mehr Freiheiten möglicherweise noch etwas besser gemacht hätte.

    Zumindest die Zuzüge scheinen wohlüberlegt und nicht überhastet zu sein, egal wie intensiv nach Transfers geschrien wird. Das bereitet mir wirklich Freude. Auch kommunikativ hat man sich hier zwei Schritte nach vorne bewegt. Es gab zwar einige Gerüchte um mögliche Zuzüge, aber der FCL konnte die meisten Transfers tatsächlich geheim/intern halten, bis die Tinte trocken oder das Fax angekommen war. Das grenzt an ein Wunder. Das tut dem ganzen Verein gut, kann sich positiv auf den ganzen Betrieb auswirken und ist fast mehr Wert als die Transfers selbst.

    Was mit Juric und Kneze los ist wird man wohl in den nächsten zwei Wochen erfahren und kann dann beurteilen, ob die Kommunikation in Ordnung war. Vielleicht kommt es in den nächsten Tagen zu einem Wunder und zur Heiligsprechung in Luzern. Dann hat einer viel Kredit verspielt. Eventuell tue ich ihm aber auch einfach unrecht, dann hat die Kommunikation zwar funktioniert, aber hätte möglicherweise besser funktionieren können.

    Von mir kriegt Remo Meyer aber schon mal Probs für sein erstes Jahr! Die Person Remo Meyer wird aber nicht alleine für die Transfers und sportliche Entwicklung verantwortlich sein. Insofern würde ich hier sicherlich noch Studhalter und die gesamte Nachwuchsabteilung der letzten Jahre erwähnen.

    Und ich werde nicht müde zu wiederholen, was das für eine Gurkenliga ist. Man konnte es gestern gegen GC oder zuletzt in St. Gallen wieder wunderschön sehen. Du brauchst keinen Ronaldo, nicht mal einen Nunez, Yakin oder Rangelov, um die Spiele zu gewinnen. Du brauchst Kampf und Leidenschaft. Nur ein Team, welches bis zur letzten Sekunde an sich und den Sieg glaubt, wird ihn sich verdienen. Die letzten neun Monate haben richtig Spass gemacht und könnten der Anfang einer nachhaltigen Entwicklung sein.

    Als Zuschauer muss man aufpassen, dass man sich nicht zu verwöhnt fühlt!! Man beachte die zwei Ausrufezeichen. In den letzten neun Monaten haben wir mehr geile Torjubel erlebt als in den letzten gefühlt 5 Jahren zusammen. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Deswegen bereits schon jetzt die kleine Warnung: Dann aber wieder den Verein totzureden und alles über den Haufen zu werfen wäre ein grosser Fehler und eventuell einer zu viel.

    Der Verein tut gut daran sich diese Einstellung des Teams einzuverleiben. Wenn das diese anfänglich nicht fassbare Vision 21 ist, dann spürt man sie langsam. Jeder Transfer, ob Zuzug oder Abgang, muss das Killerkriterium "Einsatzsbereitschaft und Siegeswille" bestehen. Nur so kann ein Verein in Luzern funktionieren. Dann stehen uns glorreiche Jahre bevor, ich schwör. Weil wenn du ein Team von Kampfsäuen hast, von denen dann plötzlich noch einer spielerisch/technisch einschlägt, dann holst du dir auch die big points. Wenn dann noch vom Masseur bis zum Sekretariat jeder versucht das beste herauszuholen, dann könnte dies ein richtig geiler Verein werden.

    Könnte... Bitte, bitte lasst es mich nicht nur zum 179. Mal hoffen und glauben, sondern zeigt mir, dass dies wirklich der eingeschlagene Weg ist!
    Fussballfan ist man trotzdem und nicht deswegen

    Wer nicht dazu bereit ist, für seine Einstellung bis zum bitteren Ende zu kämpfen sollte eventuell seine Einstellung überdenken...

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  • Beitrag » 6. Sep 2018, 08:38


    schliesse mich jossen in den allermeisten punkten an. remo macht bislang einen sehr anständigen job. geht's im gleichen stile weiter, neige ich dazu, ihm seine redbullsäulichkeit zu verzeihen.

    vorfreude auf wiederholt ausufernde glücksspiel-runden im anschluss an die gv18 auf alle fälle vorhanden.

    weiter so!

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    «Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
    Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
    lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
    Allmend war.

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  • Beitrag » 18. Sep 2018, 14:25


    Pfadi-Daneli hat geschrieben:Was wäre erst los gewesen, wenn Hazard, Lukaku oder Belgiens Nationaltorhüter Thibaut Courtois von Real Madrid vor den internationalen Medien ähnlich vernichtende Kritik zu den Luzerner Platzverhältnissen hätten üben müssen? Das ist ja nun zum Glück für Luzern nicht der Fall, dank grosszügigen Sponsoren aus der Region.

    so nahe am abgrund stand der FCL - und nicht nur er - wohl noch nie. man stelle sich diesen apokalyptischen shitstorm überall auf der welt einmal vor...

    der club wäre zugrunde gegangen, der tourismus eingebrochen, die veruhrenlädelete altstadt verwaist, die dampfschiffflotte abgesoffen, der Pilatus erodiert...

    man hätte die kappelbrücke nochmals abfackeln können, es hätte nichts mehr gebracht: die Stadt Luzern wäre für immer und ewig gemieden worden, dem Tod geweiht.

    mein grösster dank gebührt den grosszügigen sponsoren aus der Region. und natürlich daneli, der seine finger da sicher auch irgendwie mit im spiel hatte und den fcl, zum wiederholten male, vor dem ende bewahrte - wie gewohnt ohne dies an die grosse glocke zu hängen.

    bewundernswert,

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    «Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
    Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
    lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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