Absolut lesenswert

Beitrag » 23. Dez 2002, 11:02


Aus der NZZ (online) vom 22.12.02



Glücksritter, die am Abgrund tanzen
Weshalb Klubpräsidenten im Fussball fast nur verlieren

rwe. Was in aller Welt hat Heinz Fischer, YB-Präsident, sowie Fredy Bickel, YB-Geschäftsführer, bewogen, Verträge ohne die Zustimmung der Geldgeber abzuschliessen? «Grössenwahn, reiner Grössenwahn», behauptet Peter Jauch, Ankläger und Gegenspieler der beiden Beschuldigten, die mittlerweile zurückgetreten sind. Der Entscheid, ob in diesem Fall Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, steht noch aus. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung. Dennoch: Wieder stehen Verantwortliche eines Fussballklubs in den Negativschlagzeilen. Damit werden Erinnerungen wach an andere Glücksritter, die sowohl sich wie auch den von ihnen geführten Verein ins Verderben stürzten. Christian Constantin, Helios Jermini oder Andreas Hafen sind Namen, die die Gefahren in dieser Branche signalisieren.

Ein Hauch von Glamour
Vermehrt rückt deshalb die Frage in den Mittelpunkt: Was treibt normale Menschen an, als Präsident eines Fussballklubs plötzlich Kopf und Kragen zu riskieren? Und vielleicht gar in kriminelle Gefilde abzudriften? Will man diesem Phänomen zu Leibe rücken, muss allerdings der relativierende Hinweis vorangestellt werden: Finanzielle Verfehlungen (und um solche geht es in der Regel) sind keine Erfindung von Sportklub-Funktionären. Doch zurück zu der Suche nach den Fallgruben, die Dirigenten zum Verhängnis werden können. Begonnen sei mit der nicht unwichtigen Frage: Wer bewirbt sich überhaupt für ein solches Amt? Jürg Schmid, Psychologe an der Universität Zürich, hat dazu eine klare Meinung. «Es sind Menschen, die ins Rampenlicht drängen. Als Präsident eines renommierten Fussballklubs zählt man zur Prominenz. Zu jenem exklusiven Kreis, den ein gewisser Hauch von Glamour umgibt.»

Ergänzend dazu ist aber auch festzuhalten, dass Präsidenten oft zu ihrem Job kommen wie die Jungfrau zum Kind. Mit anderen Worten: Sie haben kein Karrieremodell durchlaufen und in diesem Metier nicht von der Pike auf gedient. Ganz abgesehen davon, dass man den Beruf nicht lernen kann. Sie springen unbedarft ins Wasser - und landen in einem Haifischbecken. Sie bewegen sich fortan in einem Umfeld, in dem es von gerissenen Insidern, bösartigen Neidern und erbarmungslosen Abzockern (selbst im engsten Kreis) wimmelt. In dieser Branche geht es um ebenso rasch wie leicht verdientes Geld. Zwielichtige Figuren sind nicht fern. Die Crux am Ganzen: Weil der Neuling in der Regel vom Metier wenig Ahnung hat, ist er zu Beginn auf diese Einflüsterer angewiesen. In seiner Naivität will er zudem sofort beweisen, dass er der richtige Mann am rechten Ort ist. Eine Konstellation, die René C. Jäggi so beschreibt: «Anfänglich wollte ich Zirkusdirektor, Dompteur und Trapezkünstler in einem sein - und bezahlte dafür teures Lehrgeld.

Tatsächlich lauern viele Hinterhalte auf den Neuling. Einer könnte beispielsweise so aussehen: Trainer und Spielervermittler schwärmen von einem ausländischen Stürmer, und der neue Präsident ist nach dem Betrachten der Videobänder ebenfalls begeistert. Man trifft sich also mit der ausländischen Delegation in Kloten, und wäre da nicht der überrissene Preis von drei Millionen Franken, dem Transfer stünde nichts im Weg. Die Verhandlungen geraten ins Stocken, das Handy eines Beraters klingelt. Der Mann verlässt den Raum. Kurz darauf kehrt er zurück und sagt: «Sorry, der Deal ist geplatzt. Torino will den Spieler unbedingt und zahlt über drei Millionen.» Jetzt gibt es für den ehrgeizigen Präsidenten kein Halten mehr. Er erinnert sich an den Satz, dass Fortschritt auch stets ein Risiko enthalte - und er unterschreibt den Kontrakt. Später zeigt sich, dass der Stürmer das Geld nicht wert ist, und der Vorsitzende erfährt, dass zwei der drei Millionen Franken in die Taschen der in Kloten Anwesenden (inklusive seiner eigenen Mitarbeiter) geflossen sind.

Selbst wenn ein Dirigent Vorsicht walten lässt und genaue Vorstellungen von den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln hat, ist es mitunter schwierig, den Prinzipien nachzuleben. Als vor Jahren der FC Luzern unter dem neuen Chef Albert Koller saniert und ein Modell mit vier Lohnklassen zwischen 70 000 und 200 000 Franken eingeführt wurde, schien dies vernünftig. Es war eine Möglichkeit, den Verein im finanziellen Gleichgewicht zu halten. Doch dann bot sich die Gelegenheit, Kubilay Türkyilmaz zu verpflichten. Dem Internationalen wurde das System der Lohnklassen erklärt, worauf er die Frage stellte: «Und wo ist hier die Kubi-Klasse?» Koller, der den genialen Stürmer zum Erreichen der Finalrunde unbedingt brauchte, war klar, dass mit dem kurzen Satz von Türkyilmaz seine gesamten Sparbemühungen und Prinzipien über Bord fielen. Es war - wie das Beispiel aus Kloten - einer jener Momente, die für die Zukunft des Präsidenten wie des Klubs wegweisend sind.

Um auf die Aussage des Psychologen zurückzukommen: Personen, die das gleissende Bühnenlicht suchen, wollen mit grossen Gesten auffallen. In dieser Rolle überschreiten sie meistens Grenzen. Das Leid jedoch ist: Im Fussball gibt es nur einen Sieger, aber sehr viele Verlierer. Ganz anders in der Wirtschaft. Jedes Unternehmen mit aussergewöhnlichen Produkten rentiert und wird als erfolgreich etikettiert. Nicht im Fussball. Hier heisst die Devise: «The winner takes it all.» Lediglich ein Team wird Meister und kann an der Champions League teilzunehmen. Für den Rest bleiben Brosamen. Eine brutale Wahrheit. Eine weitere Wahrheit - die vielleicht erschreckendste - ist: Das Fussballgeschäft ist grundsätzlich defizitär. Doch welcher Ehrgeizling will dieses traumatische Faktum schon wahrhaben?

Negierung des Möglichen
Viele Newcomer sind ohnehin davon überzeugt, das Rad neu erfinden zu können. Sie handeln (vor allem zu Beginn) stets sehr rasch und wollen damit Führungsstärke demonstrieren. Ein Vorgehen, das meist verhängnisvoll, weil enorm teuer ist. Das Verhalten von Constantin, Jermini und Hafen war davon geprägt. Geduld mit dem Personal zählte nicht zu ihren Stärken. Hinzu kam bei ihnen ein krankhaftes Streben nach schnellem Erfolg. Und zwar ohne Rücksicht auf Preis, lokale und regionale Gegebenheiten. In der extremen Überschätzung der eigenen Sachkenntnisse sowie der Negierung des Möglichen liegen letztlich die Gefahren des Abgleitens in unseriöse Machenschaften. Besonders dann, wenn Kritik fehlt und Kontrollinstanzen entweder nicht vorhanden sind oder die Augen verschliessen. Was unter dominanten Dirigenten die Regel ist. Und ist der «point of no return» einmal überschritten, brechen ohnehin alle Dämme. Deshalb war es gar nicht so schlecht, das Duo Fischer/Bickel früh zu stoppen.


:shock: :shock: :shock: :shock: :shock:
Luzern kommt!

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  • Beitrag » 23. Dez 2002, 12:03


    hed öppis :!:
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  • Beitrag » 23. Dez 2002, 12:46


    Bin eigentlich kein NZZ - Fan. Aber guter Artikel mit Weitsicht. Leider trifft sehr viel zu. :cry:
    H S V -> Die Unabsteigbaren oder der Bundesliga DINO!!

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  • Beitrag » 23. Dez 2002, 13:25


    gar nicht gewusst, dass sich die nzz für "sport" intressiert 8)
    L U C E R N E - Till I Die!

    Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
    mer wend Euch gwönne gseh!


    Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
    dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!

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  • Beitrag » 23. Dez 2002, 16:05


    Superartikel der NZZ :!: Aber dass mit Koller war noch viel krasser :!: Dem können wir diesen Schlamassel überhaupt verdanken :!:

    Aber man muss sich auch fragen, wie man einen damals 38 jährigen als President nimmt :!: :?:


    Guido
    Blau weiss ist unser Herzen !

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  • Beitrag » 23. Dez 2002, 16:39


    gert hast wieder mal keine Ahnung..!

    der sportteil der nzz ist übrigens sehr empfehlenswert! hat immer sehr interessante hintergrundberichte (siehe oben).

    ich erinnere mich gerade an ein interview mit unserem früheren Retter Theiler in der nlz... der hatte mir ich glaube vor etwa einem jahr das erste mal so wirklich einleuchtend dargestellt, dass der profifussball heute ohne einen mäzen oder einem stadion das fremdfinanziert wird nicht überleben kann.

    so befindet sich unsere fankultur also in einem teufelskreis.. wo für die zukunft nur tiefere löhne im ganzen internationalen fussball einen ausweg darstellen!

    trotzdem hopp lozärn, warum gibt es hier keine gigi oeri???

    lucerne


    Beitrag » 23. Dez 2002, 22:00


    wenn man den Blum (selig) damals richtig bearbeitet hätte, wäre man gar nie so tief gefallen... :evil:
    TFC!

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  • Beitrag » 17. Aug 2005, 18:19


    Sorry für den alten Tread, scheint für uns aber aktueller denn je...
    stänkerer gegen oben

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  • Beitrag » 9. Nov 2009, 17:27


    Die Artikel über den GC lassen an den interessanten Artikel der NZZ von 2002 erinnern. Dabei ist für mich vor allem die Summe für Spielervermittler erschreckend ...... 2.2Mio SFr. Das darf ja nicht war sein. Dass es heute noch nicht möglich ist, diese im Zaune zu halten und Transfers ohne diese dubiosen Gestalten abzuhalten, ist mir ein Rätsel. Auch der FCL hatte zuletzt beim Gajic Transfer den Kürzeren gezogen, teils selbstverschuldet, teils wegen dessen Manager.
    Heutzutage ist die Situation auf dem Spielermarkt unübersichtlich. Früher gab es den Vermittler Marcel Schmid, die Firma 4sports, Walter Fernandez, Vinicio Fioranelli, Dino Lamberti, Ivan Reich, Max Urscheler, Angelo Semerano, Wolfgang Vöge, etc. Heute hat bald jeder Spieler seinen eigenen Manager. Zudem sind Rechtsanwälte und Familienangehörige involviert. Heute ist dies viel komplizierter, da vielfach verschiedene Vermittler involviert sind - Yakin ist da ein typisches Bsp. - ehemalige Spieler in verschiedenen Funktionen mitmischeln und jeder Clubpräsident meint, das Rad neu erfinden zu müssen. Jeder weiss, dass Spielerberater für den Fussball schädlich sind und siehe GC, ohne eigentliche Leistung Unsummen verdienen. Trotzdem werden sie weiterhin in die Verhandlungen miteinbezogen und damit wird ihre Position gestärkt. Keiner wagt, dem einen Riegel zu schieben. Whs aus Angst, benachteilt zu werden. Aber was will denn der zB der FCL noch mehr. Man wird Jahr für Jahr über den Tisch gezogen - mit Kukeli könnte Aehnliches geschehen - und trotzdem spielt man das Spiel weiter. Es ist nur zu hoffen, dass der FCL nicht ähnliche Summen in die Berater investiert wie der GC. Ich befürchte aber, dass GC da nicht alleine steht, wenn hoffentlich nicht überall in Millionenhöhe.
    FCL quo vadis?

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  • Beitrag » 9. Nov 2009, 17:34


    danke fürs hervorkramen aus der mottenkiste - man darf gespannt sein, wann es beim fcl nächstes mal so weit ist ...
    haut das ding endlich rein

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  • Beitrag » 9. Nov 2009, 17:54


    Garfield hat geschrieben:Man lässt sich Jahr für Jahr über den Tisch ziehen - mit Kukeli könnte Aehnliches geschehen - und trotzdem spielt man das Spiel weiter.

    ein nicht ganz unwichtiges detail hast du nett verharmlost. ;)

    mich erinnerts immer wieder an die touristen-abzocke. ob hütchenspieler, rosenverkäufer oder andere "very good price"-angebote, die tricks sind längst bekannt (bzw. sollten es sein). genau so, wenn auch natürlich mit den komplexeren mätzchen, läufts auch im fussballgeschäft. wer immer wieder auf dieselben spielchen einsteigt und auf die schnauze fliegt, hat kein mitleid verdient.

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  • Beitrag » 10. Nov 2009, 12:35


    habe gehört kukeli hätte den selben berater wie Gajic .... Na dann gute nacht!
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  • Beitrag » 10. Nov 2009, 13:48


    pascal claude meint:

    Achtung: Ende November kommt ein dicker Ziegel zur Luzerner Allmend
    haut das ding endlich rein

  • Sexmaa
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  • Beitrag » 10. Nov 2009, 16:52


    Arme Schweizer - Im Kampf um Sponsoren-Millionen hat es die Super League schwer
    Bayerns Manager Uli Hoeness hat im Moment nicht viel zu lachen. Ganz Deutschland spottet über seinen «FC Hollywood», der im Mittelfeld der Bundesliga herumturnt und mit seinen internen Querelen sein eigener hartnäckigster Gegner ist.

    Geht es aber um die Vermarktung, dann kehrt das Lachen zumindest vorübergehend auf Hoeness' Gesicht zurück. Die neuste Studie des Sportmarketing-Beraters Sport + Markt belegt: Kein europäischer Verein vermarktet die Dresswerbung erfolgreicher als Bayern München. Das Kommunikationsunternehmen T-Home zahlt in der laufenden Saison umgerechnet 30,2 Millionen Franken, um auf der Brust der Bayern zu werben. Manchester United (AIG) auf Platz 2 der Rangliste erhält noch 24,8 Millionen Franken, Real Madrid (bwin) 22,7 Millionen.

    Von solchen Summen können die Schweizer Klubs nur träumen: Der FC Basel löste gemäss der Studie 4,2 Millionen Franken, der FC Zürich 2,5 Millionen, die Berner Young Boys verdienten 2,3 Millionen. Im internationalen Vergleich sind das Brosamen.

    Für Marcel Cordes von Sport + Markt ist der Schweizer Fussball für potenzielle Werber zwar weiterhin attraktiv. Er kritisiert aber einen gewissen Wildwuchs auf den Dresses der Klubs: «Das Problem sind zu viele unterschiedliche Werbepartner pro Spielkleidung. Exklusive Deals mit nur einem Partner bringen den Klubs mehr Geld ein.»

    Kommunikationschef Josef Zindel vom FC Basel kommentiert die Zahlen nicht, für YB-Geschäftsführer Stefan Niedermaier sind sie zumindest im Fall seines Teams zu tief. Einig aber sind sich beide darin, dass es nicht so leicht ist, die Einnahmen über die Exklusivität zu steigern. «Das mag für englische oder deutsche Klubs stimmen. Uns aber setzt der Fernsehmarkt von nur rund sieben Millionen potenziellen Zuschauern Grenzen», sagt Niedermaier.

    Dass beide gerne mehr einnehmen würden, ist auch unausgesprochen klar. Denn das Geschäft mit der Dresswerbung floriert trotz der Wirtschaftskrise weiter. In der gegenwärtigen Saison fliessen über diesen Kanal fast 650 Millionen Franken in die acht untersuchten europäischen Fussballligen (siehe Grafik). Spitzenreiter ist die Bundesliga mit 164 Millionen (Vorjahr 155,5 Millionen). Die Premier League folgt mit 126 Millionen auch deshalb erst auf Platz 2, weil die Dresswerbung wegen der hohen Lizenzeinnahmen aus der TV-Vermarktung in England lange eine geringere Bedeutung gehabt hat. Die derzeitigen TV-Verträge garantieren den 20 Klubs jährliche Einnahmen von 1,4 Milliarden Franken. Zum Vergleich: Der FC Zürich erhielt als Meister im Frühling rund 1 Million Franken aus der Vermarktung der TV-Rechte.

    England aber macht auch in der Leibchenwerbung Boden gut. Manchester United wird ab nächster Saison den Schriftzug des Finanzdienstleisters Aon auf dem Dress tragen und dafür jährlich 20 Millionen Pfund erhalten. Das entspricht 33 Millionen Franken und katapultiert die Engländer auf Höhe von Hoeness' Bayern. Trotzdem bleibt das, verglichen mit den Summen, die mit TV-Rechten umgesetzt werden, Kleingeld. Das zeigt das Beispiel des FC Barcelona: Der Champions-League-Sieger trägt das Logo der Unicef auf der Brust und überweist dem Kinderhilfswerk dafür rund 2,5 Millionen Franken. Auch Grosszügigkeit muss man sich leisten können.


    nzz, 10.11.2009
    ***************************************
    Hauptsache Luzerner...
    ***************************************
    1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
    Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...

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  • Beitrag » 7. Jan 2010, 12:33


    fcz Liste der Spielervermittler

    der canepa wird mir immer sympathischer. Die liste mit den ungeliebten spielervermittler (Lamberti, urscheler, petralito, graf und noguero von 4sports und fleischmann) spricht mir aus dem herzen. hoffe, dass die Vereinspräsidenten irgendwann einmal einen gemeinsamen nenner finden, um den unseriösen spielervermittlern das handwerk zu legen.
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  • Beitrag » 7. Jan 2010, 12:44


    locärne hat geschrieben:der canepa wird mir immer sympathischer.

    spricht nicht für dich...

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  • Beitrag » 7. Jan 2010, 13:16


    UNDERCOVER hat geschrieben:
    locärne hat geschrieben:der canepa wird mir immer sympathischer.

    spricht nicht für dich...

    spricht wohl auch nicht für mich, aber bei seinem arena-auftritt hat er bei mir echt auch ein paar pluspunkte gesammelt.
    MEMBER OF ACHSE DES TRIOS!

    Sieger der Herzen "Working Class Hero"

    wette mit PA: siegrist schiesst mindestens fünf tore in dieser und der nächsten saison für die erste mannschaft des fcl. nur pflichtspiele abzüglich der beiden ersten cuprunden zählen. fr. 60.-

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  • Beitrag » 7. Jan 2010, 14:54


    UNDERCOVER hat geschrieben:
    locärne hat geschrieben:der canepa wird mir immer sympathischer.

    spricht nicht für dich...


    :wink: zwei drei Dinge kann man ihm aber nicht absprechen. Neben eben dieser Spielervermittlerliste zB auch, dass er ein vehementer befürworter des naturrasens ist ....
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  • Beitrag » 7. Jan 2010, 15:05


    locärne hat geschrieben:
    UNDERCOVER hat geschrieben:
    locärne hat geschrieben:der canepa wird mir immer sympathischer.

    spricht nicht für dich...


    :wink: zwei drei Dinge kann man ihm aber nicht absprechen. Neben eben dieser Spielervermittlerliste zB auch, dass er ein vehementer befürworter des naturrasens ist ....


    wird resp würde sich noch zeigen wenn zürich irgendwann mal ein fussballstadion bekommen würde...

    wobei speer- oder hammerwerfen auf kunstrasen stelle ich mir noch recht spassig vor
    MvW

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  • Beitrag » 7. Jan 2010, 19:15


    lucerne hat geschrieben:gert hast wieder mal keine Ahnung..!

    der sportteil der nzz ist übrigens sehr empfehlenswert! hat immer sehr interessante hintergrundberichte (siehe oben).

    ich erinnere mich gerade an ein interview mit unserem früheren Retter Theiler in der nlz... der hatte mir ich glaube vor etwa einem jahr das erste mal so wirklich einleuchtend dargestellt, dass der profifussball heute ohne einen mäzen oder einem stadion das fremdfinanziert wird nicht überleben kann.

    so befindet sich unsere fankultur also in einem teufelskreis.. wo für die zukunft nur tiefere löhne im ganzen internationalen fussball einen ausweg darstellen!

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    Bernhard Alpstaeg, "kennsch??"
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