Rolf Fringer

Beitrag » 25. Sep 2017, 15:34


Sammler hat geschrieben:Questo, CC hat mit seinem pubertären Getue keineswegs den Spielbetrieb gestört. Insofern ist allein von daher ein Urtei im Sinne von hooliganischem Verhalten nicht relevant. Gehe ich nach einem Match auf einen Reporter los und prügle ihn spitalreif, kann das nicht gleichgesesetzt werden, wie wenn ich während eines Spieles dem Schiedsrichter einen Knallkörper zehn Meter am Ohr vorbeiwerfe. DAFÜR kann ich schon aus allen Weltstadien der Schweiz verbannt werden. Im ersteren Fall jedoch droht mir allenfalls eine klitzekleine Jööööö-Bewährungsstrafe.


Entschuldigung, vielleicht sehe ich das falsch. Wenn sich abseits vom Stadion Leute prügeln, kriegen die kein Stadionverbot, kriegen die nicht einen Eintrag? Oder noch konkreter, wenn sich ein Zuschauer einem anderen gegenüber physisch vergeht ohne dabei den "Spielbetrieb" zu stören IM Stadion. Was sind dann die Sanktionen und inwiefern unterscheidet sich dies in Fall Constantin. Das will mir einfach nicht in die Birne. Ist es bei ihm anders zu sanktionieren weil er notabene noch eine offizielle Funktion hat? Wenn dem so ist, ich wage es zu bezweifeln, dann gute Nacht! Langsam habe ich das Gefühl, dass es durchaus auch möglich ist, dass die UEFA oder die FIFA reagiert wenn unser Verband unfähig ist. Aber bitte, klär mich auf! Kann tatsächlich sein, dass ich völlig auf dem falschen Dampfer bin. Dann muss mir aber keiner mehr kommen mit 2-3 Jahren SV wegen Pyros. Wenns nicht schon vorher allen lächerlich vorkam, dann zumindest spätestens dann.
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  • Beitrag » 25. Sep 2017, 16:04


    Sammler hat geschrieben:Questo, CC hat mit seinem pubertären Getue keineswegs den Spielbetrieb gestört. Insofern ist allein von daher ein Urtei im Sinne von hooliganischem Verhalten nicht relevant. Gehe ich nach einem Match auf einen Reporter los und prügle ihn spitalreif, kann das nicht gleichgesesetzt werden, wie wenn ich während eines Spieles dem Schiedsrichter einen Knallkörper zehn Meter am Ohr vorbeiwerfe. DAFÜR kann ich schon aus allen Weltstadien der Schweiz verbannt werden. Im ersteren Fall jedoch droht mir allenfalls eine klitzekleine Jööööö-Bewährungsstrafe.


    Gibt Leute die bekommen drei Jahre SV weil sie 30min nach dem Spiel und 1km vom Stadion entfernt am falschen Ort stehen, nur so...

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  • Beitrag » 25. Sep 2017, 16:13


    Gebe mich GESCHLAGEN.

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  • Beitrag » 25. Sep 2017, 18:08


    Questo hat geschrieben:Da hast du mich leider gänzlich falsch verstanden!

    Momol keine Angst, deshalb auch "potentielle Ausschluss". Also wenn man es als Verband in Kauf nimmt, dass eine Mannschaft wegen einer Ohrfeige aus dem Wettbewerb aussteigt, dann hat man die Strafe komplett falsch ausgesprochen, ausser es wäre von Anfang an das Ziel gewesen. Man hat ja da schon ein paar Möglichkeiten mehr, als es darauf ankommen lassen zu müssen. Die Strafe sollte nicht nur einen abschreckenden, sondern auch einen erzieherischen Wert für CC besitzen. Letzteres wird bei ihm natürlich schwierig, aber eine für ihn ungerechte Bestrafung wäre total kontraproduktiv. Und um dem armen Rolf Fringer, dem eigentlichen Opfer genug zu tun muss CC keine zwei Jahre verwahrt werden. Der Verband selber profitiert ja eigentlich nur von der ganzen Geschichte und sehe ich überhaupt nicht als Opfer.


    Questo hat geschrieben:Langsam habe ich das Gefühl, dass es durchaus auch möglich ist, dass die UEFA oder die FIFA reagiert wenn unser Verband unfähig ist.

    Mit FIFA meinst du die Kerle die 2005 HOOggeL und andere für 6 Spiele gesperrt haben, das Spielverbot dann später aber auf vier herabgestuft haben? Gut, die haben aber auch nur so larifari zugetreten und nicht mal mit der flachen Hand ausgeteilt. Das war ja alles harmlos. Ok, bei Suarez hat man mit einem viermonatigen Berufsverbot dann richtig einen durchgegeben... Nein, es wäre ein Witz, wenn hier die FIFA oder UEFA intervenieren würde. Das wäre dann ja noch trötzliger als CC jeweils.


    Questo hat geschrieben: Kann tatsächlich sein, dass ich völlig auf dem falschen Dampfer bin. Dann muss mir aber keiner mehr kommen mit 2-3 Jahren SV wegen Pyros. Wenns nicht schon vorher allen lächerlich vorkam, dann zumindest spätestens dann.

    Ich bin ja voll auf deiner Seite. Wäre es ein Fan gewesen, hätte er noch in der gleichen Stunde eine Anzeige wegen einfacher Körperverletzung am Hals. Wenn er Schwein hat kann er am selben Abend noch nach Hause. Damit verbunden je nach Verein automatisch zwei bis drei Jahre Stadionverbot für alle Eishockey- und Fussballspiele, wo Teams beteiligt sind die bis und mit erste Liga spielen, ein schweizweites Rayonverbot über mindestens ein Jahr und einen Eintrag in die HOOGAN-Datenbank. An den Meldeauflagen würde er noch vorbeikommen, obwohl schon bald wieder ein Grossanlass stattfindet. Und das alles auch ohne Beweise, sondern lediglich aufgrund von Aussagen Beteiligter oder Dritter. Ohne jegliche Überprüfung. Gelbe Karte kommt für diesen Fan aber nicht in Frage. Natürlich hast du die Möglichkeit rechtlich dagegen vorzugehen, wenn du beispielsweise unschuldig bist. Eventuell ist das Verfahren ein paar Monate vor Ablauf des Stadionverbots abgeschlossen und vielleicht wirst du sogar freigesprochen, ja. Und eine Person mit Vorbildcharakter müsste sowieso noch härter angepackt werden. Aber wenn eine Ohrfeige solche Massnahmen rechtfertigt, dann gute Nacht Welt. Dann möchte ich den Rest der Skala nicht sehen. Die Art und Weise wie teilweise mit Fans umgegangen wird ist jenseits von jeglicher Rechtsstaatlichkeit und in keinster Weise fair, aber dennoch kann man deswegen doch nicht allen anderen aus Neid auch unverhältnismässige Strafen wünschen. Dann dreht sich die Spirale immer weiter. Um dann das Verhältnis zu anderen Straftaten wieder herzustellen muss der ganze Massstab angepasst werden. Natürlich gibt es genügend Leute die sich noch viel härtere Massnahmen herbeisehnen, sei es für ebendiese Fussballfans, oder aber auch Schwarzfahrer, Littering oder für was auch immer. Aber solche Leute darf man nicht allzu ernst nehmen. Die güllen bestimmt bei Regen und finden es dann eine Unverschämtheit, wenn sie gebüsst werden.
    Mir würde ein mildes Urteil in dieser Fanrecht-Diskussion ganz klar entgegenkommen. Nicht dass sich damit etwas ändern lässt, aber in einigen Diskussionen kann dieses Argument bestimmt verwendet und auf die Unverhältnismässigkeit gegenüber Fussballfans hingewiesen werden. Weil mir bringt ein hartes Urteil gegenüber CC überhaupt gar nichts.
    Fussballfan ist man trotzdem und nicht deswegen

    Wer nicht dazu bereit ist, für seine Einstellung bis zum bitteren Ende zu kämpfen sollte eventuell seine Einstellung überdenken...

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  • Beitrag » 25. Sep 2017, 18:23


    jossen hat geschrieben:
    Neuer hat geschrieben:- CC deklariert sich als Hüter des Gesetzes. Er sagt, wie wer was darf und setzt dies kompromisslos durch. [...]

    Naja, hä. Wenn ich das Auto in einem Parkverbot abstelle, alkoholisiert fahre oder mich auf der Autobahn dazu entscheide das Tempolimit zu überschreiten, dann mache ich das in den meisten Fällen bewusst. Dann nehme ich eine Bestrafung, ob mit Busse, Führerscheinentzug oder Haft, und die erhöhte Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer in Kauf. Dann bin ich auch kein "Hüter des Gesetzes", sondern einfach jemand der die Regeln, die für das (regionale) menschliche Zusammenleben aufgestellt wurden, bricht - aus welchen persönlichen Gründen auch immer, egal ob man die Regelung eigentlich gut oder schlecht findet. Nicht mehr und nicht weniger. Der einzige Unterschied zu den meisten Menschen ist lediglich, dass er genug Kohle hat, um Bussen mit einem Augenzwinkern zu bezahlen oder für grössere Fälle den bestmöglichen rechtlichen Beistand holen kann und auch bereit ist bis zum bitteren Ende zu gehen und daraus ein mehrjähriger Rechtsstreit zu machen. Damit lässt sich natürlich enormen Druck aufbauen. Seinen Gegenspielern Fringer und Verband dürfte dies bewusst sein, weshalb ich hier eigentlich nicht mehr als eine Kompromiss-Strafe erwarte, die CC zum einen aus Klugheit und als "Anerkennung des schweizerischen Rechtsystems" akzeptiert und bei der der Verband sein Gesicht nicht komplett verliert. Wünschenswert wäre natürlich, dass unterschiedliche Menschen für das gleiche Vergehen (zumindest) ähnlich bestraft werden und eine rechtliche Unterstützung für jeden erschwinglich ist - aber das kann man in der heutigen Welt sowieso vergessen. Dieser Aktion aber deshalb etwas anarchistisches zu unterstellen ist dann schon ein bisschen weit hergeholt.


    Verstehe Dich natürlich. Nun, Hüter des Gesetzes ist gewiss übertrieben. Aber seiner Aussagen nach liegt für mich, sagen wir mal, eine etwas eigene Sicht der rechtlichen Dinge schon vor. Und in diesen Bereichen ist er wirklich schlau (oder hat gute Leute an seiner Seite). Ich denke da an die Klagen gegen die Fifa, als er gegen die Transferperioden verstiess und den SFV, welche den FC Sion nicht am Spielbetrieb teilhnehmen liess, was wohl für alle ausserhalb des Wallis nachvollziehbar war. Doch er klage erfolgreich, weil er mit dem Zivilgesetz die Vereinsstatuen umgehen konnte. Gewifft kann man da sicher sagen, oder eben: Mit den besten Anwälten... .

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  • Beitrag » 26. Sep 2017, 09:33


    jossen hat geschrieben: Die Strafe sollte nicht nur einen abschreckenden, sondern auch einen erzieherischen Wert für CC besitzen. Letzteres wird bei ihm natürlich schwierig, aber eine für ihn ungerechte Bestrafung wäre total kontraproduktiv.

    Ich denke nicht, dass es bei dem noch irgendwas zu erziehen gibt. Er wird jede Strafe als ungerecht empfinden. Ich glaube, der sieht sich ernsthaft im Recht. Er wird wohl versuchen irgendwas mit seinen Anwälten und via seinem Junior zu deichseln, um wieder mal als Sieger gegenüber dem Verband aus der Sache rauszukommen. Das wird extrem knifflig für den SFV. Aber Einsicht kann sicher nicht erwartert werden. Der Typ ist ein krankhafter Narzisst. Und wenn es wirklich knüppelhart für ihn kommt, könnte ich mir vorstellen, dass er sich beleidigt komplett aus dem Fussball zurückzieht. Dann gute Nacht FC Sion!

    Ansonsten schreibst du ja mit fast biblischer Weisheit.

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  • Beitrag » 26. Sep 2017, 11:38


    jossen hat geschrieben: Die Strafe sollte nicht nur einen abschreckenden, sondern auch einen erzieherischen Wert für CC besitzen. Letzteres wird bei ihm natürlich schwierig, aber eine für ihn ungerechte Bestrafung wäre total kontraproduktiv. Und um dem armen Rolf Fringer, dem eigentlichen Opfer genug zu tun muss CC keine zwei Jahre verwahrt werden. Der Verband selber profitiert ja eigentlich nur von der ganzen Geschichte und sehe ich überhaupt nicht als Opfer.


    Eine für ihn ungerechte Strafe? Finde es für einen Funktionär seines Standes unter aller Sau was er gemacht hat. So einer hat als Präsident nix in unserer Liga verloren. Sorry aber nein. Und natürlich würde ich seine Aktion 100 mal schlimmer einstufen als die gleiche Handlung eines Fans. Dann aber total auf die andere Seite zu kippen, aus Sicht des Verbandes, weil man Angst hat, was im Falle einer Verurteilung gröberen Ausmasses mit dem FC Sion passiert (diese drecks scheinheilige Art legt er ja immer an den Tag) ist für mich einfach unerträglich.

    jossen hat geschrieben:Mit FIFA meinst du die Kerle die 2005 HOOggeL und andere für 6 Spiele gesperrt haben, das Spielverbot dann später aber auf vier herabgestuft haben? Gut, die haben aber auch nur so larifari zugetreten und nicht mal mit der flachen Hand ausgeteilt. Das war ja alles harmlos. Ok, bei Suarez hat man mit einem viermonatigen Berufsverbot dann richtig einen durchgegeben... Nein, es wäre ein Witz, wenn hier die FIFA oder UEFA intervenieren würde. Das wäre dann ja noch trötzliger als CC jeweils.


    Okay, Punkt für dich!

    jossen hat geschrieben:Mir würde ein mildes Urteil in dieser Fanrecht-Diskussion ganz klar entgegenkommen. Nicht dass sich damit etwas ändern lässt, aber in einigen Diskussionen kann dieses Argument bestimmt verwendet und auf die Unverhältnismässigkeit gegenüber Fussballfans hingewiesen werden. Weil mir bringt ein hartes Urteil gegenüber CC überhaupt gar nichts.


    Ich würde mir wünschen, dass die grösseren Zeitungen im Rahmen dieser Diskussion mehr auf diesen Zug aufspringen würden. Bleibt aber vermutlich Wunschdenken, oder wir erleben eine Überraschung bei der Urteilsverkündung. Mir ist nach wie vor schleierhaft wie man die Situation CC mit dem eines Fans juristisch unterschiedlich abhandeln kann.

    Grundsätzlich: Dieses arschige Sonnengottgehabe von Personen die irgendwie zu Kohle gekommen sind, und sich dann aufspielen, als ob sie über dem Gesetz stehen, geht mir gehörig auf die Eier. Wir haben ja auch so unsere Erfahrungen diesbezüglich gemacht. Dass er im Nachgang dann noch öffentlich hinsteht und sich und seine Aktion verteidigt, schlägt dem Fass komplett den Boden aus. Diese kleinen Ohrfeigen und den Tritt, natürlich ist das nichts weltbewegendes. Trotzdem gehört er bestraft, und zwar in dem Rahmen, in dem man auch den kleinen Mann im Stadion abstraft. Alles andere ist für mich als Bürger in einem Rechtsstaat inakzeptabel. Zumal dieses Arschloch der grösste Verfechter gegen Pyros und Befürworter der harten Strafen war. Mir ist Fringer egal. Hätte es besser gefunden, hätte er die Situation gleich ausgenutzt und ihm und seinem Bastard die Fresse poliert. :arrow: :eye:

    Du hast aber, wie meistens, gut geschrieben Jossen und ich empfinde zumindest Empathie für deine Sicht der Dinge. Ich halte jetzt das Maul und warte bis die Urteilsverkündung da ist.
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  • Beitrag » 26. Sep 2017, 13:39


    Nun, dieses ganze Dilemma hatte Ihren Ursprung in der, für mich schon recht derb angebrachten, Kritik von Rolf Fringer an CC. An sich kann ich Fringer ja nicht widersprechen. Und Christian Constantin hat Schiedsrichter, eigene und fremde Spieler und Trainer sowie Funktionäre ja selbst immer wieder teils übelst beleidigt. Daher irritiert es mich schon, wie blank seine Nerven hier liegen. Aber dennoch: Es werden meines Erachtens nicht nur von CC Grenzen überschritten:

    Der "Blick" bringt nun also schon den 4. Tag diese Geschichte auf der Sport Titelseite und versucht nun mit mässigem Erfolg, die Vereinspräsidenten und andere Sportgrössen gegen ihn aufzuhetzen. Glücklicherweise springt fast niemand auf diesen Zug auf. Für mich höchst grenzwertig. Denn so daneben CC`s Reaktion auch war: Diese Hetzerei finde ich völlig unangebracht.

    CC seinerseits setzt bereits den Verband unter Druck. Und dabei sind die Karten seltsam einseitig verteilt. Denn meiner Ansicht nach hätte gerade der SFV genügend Argumente, um auch einmal eine Klage gegen CC zu prüfen, zum Beispiel wegen Rufschädigung. Um dies zu verdeutlichen, genügt ein Blick in die Statuten des SFV, da steht ganz am Anfang:

    Ausschnitt: "Zweck des Vereins", da steht unter anderem:

    die Förderung, Regelung und Kontrolle des Fussballs in der Schweiz, wobei Fairplay und die
    erzieherische, kulturelle und integrative Kraft des Fussballs besonders berücksichtig werden sollen;


    Dann gibts da noch einen ganzen Artikel über:

    Artikel 3 Neutralität, Nichtdiskriminierung und Ethik


    Mit einem kurzen Auszug:

    Dem SFV, den Abteilungen, den Unterorganisationen und den Klubs und den jeweiligen Mitgliedern,
    Spielern und Funktionären ist jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder von
    Personengruppen aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, Politik oder aus
    einem anderen Grund verboten.
    3. Der SFV setzt sich für einen gesunden, respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport ein. Er lebt
    Fairplay vor, indem er dem Gegenüber respektvoll begegnet und transparent handelt und
    kommuniziert. Er anerkennt die Ethik-Charta des Schweizer Sports und verbreitet die Ethik-Prinzipien
    in seinen Klubs.


    Und schliesslich noch einige Punkte aus dem ZGB zu den Vereinsstatuten:

    III. Ausschliessung
    1 Die Statuten können die Gründe bestimmen, aus denen ein Mitglied ausgeschlossen werden darf, sie können aber auch die Ausschliessung ohne Angabe der Gründe gestatten.
    2 Eine Anfechtung der Ausschliessung wegen ihres Grundes ist in diesen Fällen nicht statthaft.
    3 Enthalten die Statuten hierüber keine Bestimmung, so darf die Ausschliessung nur durch Vereinsbeschluss und aus wichtigen Gründen erfolgen.


    Also meines Erachtens hat der SFV gut Karten in Ihrer Hand. Und dass hier Grenzen gesetzt werden müssen, ist für mich glasklar. Dabei spielt es echt keine Rolle, welche Rolle hier der FC Sion spielt. Klar: Ohne CC wird es für diesen Klub extrem schwer. Nur: Das ändert am Verhalten und den Geschehnissen nichts und darf hier keine Rolle spielen.

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  • Beitrag » 27. Sep 2017, 13:08


    sidi hat geschrieben:Der Typ ist ein krankhafter Narzisst.

    Ey spennsch?
    Pass uf was seisch!
    Kenne jemanden der hat wegen ähnlichen aussagen übel von cc kassiert. Wurde noch am boden liegend in rücken und gesäss gestiefelt. Ist gar nicht mal so lange her.

    Eins, zwei cc kommt vorbei...
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  • Beitrag » 27. Sep 2017, 13:50


    raven hat geschrieben:
    sidi hat geschrieben:Der Typ ist ein krankhafter Narzisst.

    Ey spennsch?
    Pass uf was seisch!
    Kenne jemanden der hat wegen ähnlichen aussagen übel von cc kassiert. Wurde noch am boden liegend in rücken und gesäss gestiefelt. Ist gar nicht mal so lange her.

    Eins, zwei cc kommt vorbei...

    :pale:

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  • Beitrag » 1. Okt 2017, 12:28


    jossen hat geschrieben:Mir würde ein mildes Urteil in dieser Fanrecht-Diskussion ganz klar entgegenkommen. Nicht dass sich damit etwas ändern lässt, aber in einigen Diskussionen kann dieses Argument bestimmt verwendet und auf die Unverhältnismässigkeit gegenüber Fussballfans hingewiesen werden. Weil mir bringt ein hartes Urteil gegenüber CC überhaupt gar nichts.

    allerdings hat das milde urteil nach dem angriff von CC gegen den Schiri im kleinfeld auch nix für die Fanszene gebracht ...
    wird wohl auch diesmal so sein :?
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  • Beitrag » 10. Okt 2017, 12:34


    Geht da mal noch was oder auf was wartet die Liga?
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  • Beitrag » 10. Okt 2017, 23:00


    Schiins als Entschädigung als neuer Nationaltrainer im Gespräch...
    Für all diese Fans - so unterschiedlich sie auch waren - bedeutete die Luzerner Allmend in den letzten gut 30 Jahren ein Stück Heimat. Auch wenn zum Schluss das alte Stadion zunehmend vom eisigen Wind der Repression umweht wurde und dem vorherrschenden Sicherheitsdenken entsprechend überbordende Fans unnachsichtiger als früher aussortiert wurden, bemühte sich die Allmend nach Kräften, den Fans ein paar letzte Freiräume zu erhalten. Denn sie wusste ganz genau, dass es letztlich das bunte und (nur allzu) menschliche Treiben auf den Stehplätzen war, das dafür sorgte, dass die Allmend eine Kultstätte des Schweizer Fussballs wurde und nicht ein Stadion unter vielen blieb. - Allmendbuch

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  • Beitrag » 10. Okt 2017, 23:44


    Zu Baku Zeiten hast Du wohl noch in die Windeln gekackt...
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  • Beitrag » 12. Okt 2017, 11:11


    http://www.sfl.ch/news/news/artikel/dop ... 0e228d4689


    "Die Disziplinarkommission (DK) der Swiss Football League taxiert das Vorgehen von Christian Constantin gegenüber Rolf Fringer als klaren und schwerwiegenden Verstoss gegen die Verhaltensregeln des Schweizerischen Fussballverbandes SFV. In der Urteilsbegründung hebt die DK hervor, dass ein Klub-Präsident in erhöhtem Masse verpflichtet sei, sich vorbildlich für Fairplay und Respekt einzusetzen. Christian Constantin habe in diesem Fall diese Pflicht grob verletzt und damit die Werte des Fussballs diskreditiert. In ihrem Urteil berücksichtigt die DK zudem, dass in der Vergangenheit bereits ähnliche Disziplinarverfahren gegen Christian Constantin durchgeführt werden mussten.

    Die Richter setzen das Strafmass wie folgt fest: Eine Busse über 100'000 Franken und eine Platzsperre von 14 Monaten ab Inkrafttreten des Entscheids. Die Platzsperre gilt für folgende Wettbewerbe:
    -    Super League
    -    Challenge League
    -    Schweizer Cup des SFV
    -    Spiele der A-Nationalmannschaft (Männer)

    Das bedeutet, dass Christian Constantin bei diesen Spielen der Zutritt zum Stadion, zum Spielfeld, zur technischen Zone sowie zur Mannschaftskabine und der Mixed-Zone untersagt ist. Zudem darf er am Spieltag weder auf der Tribüne noch in irgendeinem anderen Stadionsektor Platz nehmen. Die Platzsperre gilt per sofort."

    Also faktisch Stadionverbot bis Ende 2018, wenn ich das richtig interpretiere.
    I'm going to make him an offer he can't refuse...

    GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU

    offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.

    JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!

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  • Beitrag » 13. Okt 2017, 05:32


    Darf er nicht einfach den Fussballplatz nicht betreten? Sonst würde es ja Stadionverbot heissen. Ich habe das jetzt mal so interpretiert.
    10.06.1989
    ... weitere Daten folgen in Kürze!

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  • Beitrag » 13. Okt 2017, 07:26


    VSHG hat geschrieben:Darf er nicht einfach den Fussballplatz nicht betreten? Sonst würde es ja Stadionverbot heissen. Ich habe das jetzt mal so interpretiert.


    Insider hat geschrieben:Das bedeutet, dass Christian Constantin bei diesen Spielen der Zutritt zum Stadion, zum Spielfeld, zur technischen Zone sowie zur Mannschaftskabine und der Mixed-Zone untersagt ist. Zudem darf er am Spieltag weder auf der Tribüne noch in irgendeinem anderen Stadionsektor Platz nehmen. Die Platzsperre gilt per sofort."


    was genau ist daran unverständlich formuliert?
    "Ich realisierte wie stolz ich war, ein Luzerner zu sein"

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  • Beitrag » 13. Okt 2017, 09:24


    Easy, er kann ja noch die Frauen-Nati schauen gehen. Die sind eh froh um jeden, der kommt.

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  • Beitrag » 13. Okt 2017, 09:41


    Die Vereine sind zudem selbst dafür verantwortlich, dass das Verbot umgesetzt wird. Ansonsten werden sie gebüsst.

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  • Beitrag » 13. Okt 2017, 10:16


    Theoretisch könnte er ja Teile seines Stadions aus dem Stadiongelände ausklammern und dem Verein «Freikirche FC Sion» oder ähnlichem zur Verfügung stellen, wo dann nur Kirchen- oder Vereinsmitglieder Zutritt erhalten. Mantelnutzung und so. Gut möglich, dass dadurch gewissen Leuten vom SFV und der SFL Privilegien entzogen würden, weil sie nicht ins Treppenhaus gelangen, da dort einige «Pastoren» einzelnen Personen den Zutritt verweigern, weil die Treppenstufen 7-12 nicht zum Stadiongelände gehören. Im Krieg ist alles möglich. Insofern glaube ich nicht, dass der unfreiwillig ein Heimspiel verpassen wird. Auch Internationale Spiele würde er nach diesem Vorgehen im nächsten Jahr keine verpassen (ausser ein selbsternannter Gerechtigkeits-Verein, wohl aus der Bundesliga, würde ihm Hausverbot erteilen). Spiele der zweiten Mannschaft ebenfalls nicht. Dadurch wären die 14 Monate gefühlt auch nur halb so lange. Er ist auch der einzige Präsident, dem ich zutraue, dass er sich in Lugano oder woanders einen Kran oder Skyworker mietet. Und von der Busse wird der wohl keinen Rappen bezahlen. Auf welcher Grundlage wird diese überhaupt ausgesprochen? Für die 1500 in der HOOGAN Registrierten und für vielen andere, betroffen oder nicht, ist dieses Urteil schlicht ein Witz, wo nicht Constantin die unkomische Pointe ist, sondern Liga und Verband. Aber dadurch, dass man die bestehenden Regeln nicht auf ihn anwendet, schafft man sich immerhin keinen Präzedenzfall, legt sich aber dennoch mit dem falschen an. Chapeau
    Fussballfan ist man trotzdem und nicht deswegen

    Wer nicht dazu bereit ist, für seine Einstellung bis zum bitteren Ende zu kämpfen sollte eventuell seine Einstellung überdenken...

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