Hekuran Kryeziu

Beitrag » 12. Mai 2018, 21:36


Wenns denn tatsächlich so sein sollte dass Heki zum FC Canepa wechselt:
Tschüss ond e schöne! :salut:
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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 17:00


    Aufwindfahne hat geschrieben:dieser öffentliche poker von familie kryeziu ging mir 2012 schon auf den sack - siehe ab seite 1 dieses threads. von mir aus wird dann halt ein weiterer fall „wiss“ (gäll, geschter wärs gliich geil gsii bi eus?) oder „haas“ oder was auch immer. und sollte er wirklich bei züri landen, wünsche ich ihm fall „m. schneuwly“.

    hätte dich echt gerne im team, aber wenn ned wotsch, de gohsch halt.

    meine wünsche für ihn haben sich nicht gross verändert.
    Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
    ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 17:05


    auf nimmerwiedersehen hekuran, werde dich nicht vermissen! bin erstaunt, dass man ihm nach dem peinlichen und charakterlosen theater mit den „verletzungen“ überhaupt noch ein besseres angebot unterbreitet hat. zum glück hat er den abgang gemacht. halt wieder mal nix verdient…

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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 18:23


    Charakter-Lump - gut ist er weg!
    Mit etwas Glück landet er bei einem Super League Team (zu mehr reicht es eh nicht) - so können wir ihn nächste Saison zumindest noch gebührend verabschieden!
    Danke für gar nix!

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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 18:25


    Tschüss und e Schöne!
    Gegen den modernen Becherwerfer!

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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 18:35


    Thread kann geschlossen werden...
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    Man kann nicht immer gewinnen. Manchmal verliert man, und manchmal gewinnen die anderen!

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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 18:39


    Viel Spass, Bro :la:

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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 20:14


    Schade schade, ausser Spesen nix gewesen. Hoffe er wird in Wohlen, Lausanne oder Bellinzona glücklich...

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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 20:44


    Die Vertragsverlängerung hat man nicht erst jetzt verschlampt.
    Schade, leider einmal mehr ohne einen Erlös.
    Danke für deine Dienste, dein Abgang, näääh...
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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 21:02


    Sicher, die Sache mit den Verträgen... Das ist jetzt der gefühlt 20igste Abgang, ohne das der FC Luzern irgendetwas daran verdient. Kriegen unsere Funktionäre dies irgendwann in den Griff?

    Nun zu Kryeziu: Sicher, sein Verhalten spricht Bände: So einen Abgang zu provozieren ist sehr schlechter Stil und schadet nicht zuletzt ihm selber (seit wievielen Wochen ist er nun ohne Ernstkampf???). Von daher gesehen verstehe ich jeden der
    nun danke und Tschüss sagt. Nur: Gibt es da nicht auch eine andere Seite? Ich kenne die Details ja nicht, daher will ich auch nichts behaupten. Nur: Ist es nicht legitim, dass ein Spieler Offerten prüft, wenn diese klar besser dotiert sind? Wäre
    dieses ganze Theater vielleicht vermeidbar gewesen, hätten unsere Verantwortlichen eine Lohnaufbesserung früher in Aussicht gestellt? Kryeziu Avancierte in dieser Saison zum Leistungsträger, von daher wäre dieser Schritt meines Erachtens
    logisch gewesen. Sein Abgang wird sicher verschmerzbar sein. Für mich sieht das Ganz so aus, in Sachen Vertragsverhandlungen gibt es halt noch Luft nach oben.

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  • Beitrag » 28. Mai 2018, 21:58


    Er hat gezielt das mediale Theater gesucht, um Druck zu machen und den Preis zu treiben. Z.B. via Teleclub-Interview oder durch Gerüchte in Tageszeitungen, die ganz sicher nicht einfach so mal zufällig aufgekommen sind. Er hat als Leistungsträger in der entscheidenden Phase der Meisterschaft die Mannschaft hängen lassen (hat ja schon gar niemand mehr versucht, das Fernbleiben ernsthaft als verletzungbedingt darzustellen). Das war nicht mehr nur einfach ein bisschen Offerten prüfen, das war gezieltes Taktieren zum Schaden der Mannschaft und des Vereins.

    Ich will nicht nachtragend sein, schliesslich hat er jahrelang gute Dienste geleistet. Aber nachtrauern werde ich ihm keine Sekunde. Wem's zum Kopf gestiegen ist, der kann gehen. Es wird genügend hungrige (und fähige) Spieler geben, die seinen Platz einnehmen wollen. Ich finds ein gutes Zeichen und womöglich auch ein Signal nach aussen, dass der FCL rechtzeitig aus dem Poker aussteigt und solche Spiele (wie schon bei M. Schneuwly) nicht mitmacht. Und ich könnte mir - ohne die Details zu kennen- durchaus vorstellen, dass der FCL den Wert eines Heki momentan realistischer einschätzt als er selber.
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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 10:00


    Hätte der FCL dieses Theater verhindern können? Ja natürlich. Mit diesen spielanzahlbasierten Vertragsverlängerungen schneidet man sich ins eigene Fleisch. Einmal kann man einen Spieler nicht mehr einsetzen, weil man ihn loshaben will, ein anderes Mal spielt der Spieler selber nicht. Heki war an diesem Zirkus nicht unschuldig, aber der FCL ganz bestimmt auch nicht. Wer solche Verträge aufsetzt ist wahrscheinlich einfach sonst nicht klever genug für Vertragsverhandlungen und schiebt so klare Verhältnisse vor sich hin (oder rechnet gar nicht damit, dass er dann noch da ist). Oder man klärt das bereits in der Winterpause (obwohl die Situation in diesem Winter sicherlich nicht einfacher als in anderen Jahren war).

    Für einen Verein wie den FCL ist es enorm wichtig, dass eine gewisse Lohngleichheit herrscht. Einerseits für die Stimmung in der Mannschaft und andererseits, um sich finanziell nicht zu übernehmen. So hat man auch ein gutes, klares und unabhängiges Messwerk, ob ein Spieler zum Verein passt oder eben nicht. Dies hat man in den Vergangenheit nicht wirklich berücksichtigt und sowohl Grüppchenbildungen als auch unverhältnissmässige Lohnzahlungen in Kauf genommen. Mit Remo Meyer sitzt da aber neu ein Mann, der eine strengere Linie führt. Das ist gut so und da wird es eben auch ab und zu scherbeln. Beim FCL wurde bekanntlich schon vor ihm genug Glas zerbrochen. Langfristig ist dieser Weg der erfolgreichere.

    Und ganz ehrlich: Ich finde es schade, dass Heki weggeht, heule hier aber bestimmt nicht rum, erst Recht nicht, wenn es ein Wechsel innerhalb der selben Liga sein sollte. Schade finde ich es auch nach dem ganzen Hickhack sogar eher aus menschlichen als aus spielerischen Gründen. Als Spieler ist er ersetzbar. Obwohl ich das nur von aussen betrachten kann, würde ich behaupten, dass er beim FCZ nicht die Rolle übernehmen kann, welche er bei uns hatte und weiterhin gehabt hätte. Er kommt mir zu schüchtern rüber, als dass er sich in einem Team voller Arschlöcher durchsetzen könnte. Für mich wäre dies ein Rückschritt. Zudem dürfte er sich dort auch nicht gerade beliebter gemacht haben. Aber eventuell belehrt er mich wie nach der Vaduz-Leihe eines Besseren.

    Ausserdem wäre es interessant zu wissen, von was für Zahlen wir hier reden. Denn ich kann Heki prinzipiell verstehen, wenn er mehr Lohn fordert. Vielleicht schätze ich ihn falsch ein, aber ich würde behaupten, dass er bodenständig genug ist, um nicht abgehobene Lohnvorstellungen zu hegen und hätte daher ideal zum FCL gepasst. Wenn dann wurde ihm von aussen gut zugeredet. Vielleicht auch von seinen Bros. Und dass der FCL auch in der Vergangenheit nicht mit Dankbarkeit und Wertschätzung geglänzt hat sollte auch jedem bewusst sein. Auch wenn das nun besser sein sollte, was ich bezweifle, wird der FCL noch einige Jahre diesen Ruf unter den Spielern geniessen. Ich denke, auch wenn Heki dieses Schmierentheater losgetretten hat, dass ihm der Entschluss schwer gefallen ist. Insofern bleiben für mich auch einige Fragezeichen und ich bin eher unzufrieden als zufrieden.

    Wie dem auch sei: Ich wünsche Heki alles Gute. Sollte es ein Wechsel innerhalb der Liga sein, dann nicht. Das Kapitel FCL und Heki wäre damit für mich abgeschlossen.

    PS: Die gestrige Medienmitteilung fand ich ehrlich, kurz und direkt und nicht nur das übliche und unehrliche "wir wünschen dem Spieler alles Gute". Passt für mich.
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    Wer nicht dazu bereit ist, für seine Einstellung bis zum bitteren Ende zu kämpfen sollte eventuell seine Einstellung überdenken...

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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 10:32


    jossen hat geschrieben:Hätte der FCL dieses Theater verhindern können? Ja natürlich. Mit diesen spielanzahlbasierten Vertragsverlängerungen schneidet man sich ins eigene Fleisch. Einmal kann man einen Spieler nicht mehr einsetzen, weil man ihn loshaben will, ein anderes Mal spielt der Spieler selber nicht. Heki war an diesem Zirkus nicht unschuldig, aber der FCL ganz bestimmt auch nicht. Wer solche Verträge aufsetzt ist wahrscheinlich einfach sonst nicht klever genug für Vertragsverhandlungen und schiebt so klare Verhältnisse vor sich hin (oder rechnet gar nicht damit, dass er dann noch da ist). Oder man klärt das bereits in der Winterpause (obwohl die Situation in diesem Winter sicherlich nicht einfacher als in anderen Jahren war).

    Für einen Verein wie den FCL ist es enorm wichtig, dass eine gewisse Lohngleichheit herrscht. Einerseits für die Stimmung in der Mannschaft und andererseits, um sich finanziell nicht zu übernehmen. So hat man auch ein gutes, klares und unabhängiges Messwerk, ob ein Spieler zum Verein passt oder eben nicht. Dies hat man in den Vergangenheit nicht wirklich berücksichtigt und sowohl Grüppchenbildungen als auch unverhältnissmässige Lohnzahlungen in Kauf genommen. Mit Remo Meyer sitzt da aber neu ein Mann, der eine strengere Linie führt. Das ist gut so und da wird es eben auch ab und zu scherbeln. Beim FCL wurde bekanntlich schon vor ihm genug Glas zerbrochen. Langfristig ist dieser Weg der erfolgreichere.

    Und ganz ehrlich: Ich finde es schade, dass Heki weggeht, heule hier aber bestimmt nicht rum, erst Recht nicht, wenn es ein Wechsel innerhalb der selben Liga sein sollte. Schade finde ich es auch nach dem ganzen Hickhack sogar eher aus menschlichen als aus spielerischen Gründen. Als Spieler ist er ersetzbar. Obwohl ich das nur von aussen betrachten kann, würde ich behaupten, dass er beim FCZ nicht die Rolle übernehmen kann, welche er bei uns hatte und weiterhin gehabt hätte. Er kommt mir zu schüchtern rüber, als dass er sich in einem Team voller Arschlöcher durchsetzen könnte. Für mich wäre dies ein Rückschritt. Zudem dürfte er sich dort auch nicht gerade beliebter gemacht haben. Aber eventuell belehrt er mich wie nach der Vaduz-Leihe eines Besseren.

    Ausserdem wäre es interessant zu wissen, von was für Zahlen wir hier reden. Denn ich kann Heki prinzipiell verstehen, wenn er mehr Lohn fordert. Vielleicht schätze ich ihn falsch ein, aber ich würde behaupten, dass er bodenständig genug ist, um nicht abgehobene Lohnvorstellungen zu hegen und hätte daher ideal zum FCL gepasst. Wenn dann wurde ihm von aussen gut zugeredet. Vielleicht auch von seinen Bros. Und dass der FCL auch in der Vergangenheit nicht mit Dankbarkeit und Wertschätzung geglänzt hat sollte auch jedem bewusst sein. Auch wenn das nun besser sein sollte, was ich bezweifle, wird der FCL noch einige Jahre diesen Ruf unter den Spielern geniessen. Ich denke, auch wenn Heki dieses Schmierentheater losgetretten hat, dass ihm der Entschluss schwer gefallen ist. Insofern bleiben für mich auch einige Fragezeichen und ich bin eher unzufrieden als zufrieden.

    Wie dem auch sei: Ich wünsche Heki alles Gute. Sollte es ein Wechsel innerhalb der Liga sein, dann nicht. Das Kapitel FCL und Heki wäre damit für mich abgeschlossen.

    PS: Die gestrige Medienmitteilung fand ich ehrlich, kurz und direkt und nicht nur das übliche und unehrliche "wir wünschen dem Spieler alles Gute". Passt für mich.


    Meine (eigentlich zuverlässige) Quelle sagt: exkl. Prämien Heki im Monat ca. 20k, Zibung auf der Bank ca. 30k, neue Forderung und Angebot nicht bekannt. Vertrag hätte sich nur um ein halbes Jahr verlängert.

    Egal ob die Zahlen stimmen oder nicht, das Lohngefüge beim FCL braucht noch einige Korrekturen. Das Geld aus der Gruppenphase hätte uns enorm viel geholfen. Jetzt hats dieser neu formierte Arschlochklub aus ZH. Habe geweint wie ein Schlosshund.

    Bez. Heki gebe ich dir schon Recht Jossen, aber: Man darf den Charakter eines Spielers schon hinterfragen, wenn er lieber seine Teamkollegen im Stich lässt weil es um ein halbes Jahr seines Kontrakts geht. Selbst bei einem Jahr mit verbesserten Konditionen. DAS hat mich so enttäuscht und deshalb ist ein Abschied in eine andere Liga für mich okay. Wenn er aber tatsächlich nach Zürich wechselt ist er für mich gestorben.
    Ich will Kampffussball!

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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 11:26


    Hätte der FCL dieses Theater verhindern können? Ja natürlich. Mit diesen spielanzahlbasierten Vertragsverlängerungen schneidet man sich ins eigene Fleisch. Einmal kann man einen Spieler nicht mehr einsetzen, weil man ihn loshaben will, ein anderes Mal spielt der Spieler selber nicht. Heki war an diesem Zirkus nicht unschuldig, aber der FCL ganz bestimmt auch nicht. Wer solche Verträge aufsetzt ist wahrscheinlich einfach sonst nicht klever genug für Vertragsverhandlungen und schiebt so klare Verhältnisse vor sich hin (oder rechnet gar nicht damit, dass er dann noch da ist). Oder man klärt das bereits in der Winterpause (obwohl die Situation in diesem Winter sicherlich nicht einfacher als in anderen Jahren war).

    Für einen Verein wie den FCL ist es enorm wichtig, dass eine gewisse Lohngleichheit herrscht. Einerseits für die Stimmung in der Mannschaft und andererseits, um sich finanziell nicht zu übernehmen. So hat man auch ein gutes, klares und unabhängiges Messwerk, ob ein Spieler zum Verein passt oder eben nicht. Dies hat man in den Vergangenheit nicht wirklich berücksichtigt und sowohl Grüppchenbildungen als auch unverhältnissmässige Lohnzahlungen in Kauf genommen. Mit Remo Meyer sitzt da aber neu ein Mann, der eine strengere Linie führt. Das ist gut so und da wird es eben auch ab und zu scherbeln. Beim FCL wurde bekanntlich schon vor ihm genug Glas zerbrochen. Langfristig ist dieser Weg der erfolgreichere.

    Und ganz ehrlich: Ich finde es schade, dass Heki weggeht, heule hier aber bestimmt nicht rum, erst Recht nicht, wenn es ein Wechsel innerhalb der selben Liga sein sollte. Schade finde ich es auch nach dem ganzen Hickhack sogar eher aus menschlichen als aus spielerischen Gründen. Als Spieler ist er ersetzbar. Obwohl ich das nur von aussen betrachten kann, würde ich behaupten, dass er beim FCZ nicht die Rolle übernehmen kann, welche er bei uns hatte und weiterhin gehabt hätte. Er kommt mir zu schüchtern rüber, als dass er sich in einem Team voller Arschlöcher durchsetzen könnte. Für mich wäre dies ein Rückschritt. Zudem dürfte er sich dort auch nicht gerade beliebter gemacht haben. Aber eventuell belehrt er mich wie nach der Vaduz-Leihe eines Besseren.

    Ausserdem wäre es interessant zu wissen, von was für Zahlen wir hier reden. Denn ich kann Heki prinzipiell verstehen, wenn er mehr Lohn fordert. Vielleicht schätze ich ihn falsch ein, aber ich würde behaupten, dass er bodenständig genug ist, um nicht abgehobene Lohnvorstellungen zu hegen und hätte daher ideal zum FCL gepasst. Wenn dann wurde ihm von aussen gut zugeredet. Vielleicht auch von seinen Bros. Und dass der FCL auch in der Vergangenheit nicht mit Dankbarkeit und Wertschätzung geglänzt hat sollte auch jedem bewusst sein. Auch wenn das nun besser sein sollte, was ich bezweifle, wird der FCL noch einige Jahre diesen Ruf unter den Spielern geniessen. Ich denke, auch wenn Heki dieses Schmierentheater losgetretten hat, dass ihm der Entschluss schwer gefallen ist. Insofern bleiben für mich auch einige Fragezeichen und ich bin eher unzufrieden als zufrieden.

    Wie dem auch sei: Ich wünsche Heki alles Gute. Sollte es ein Wechsel innerhalb der Liga sein, dann nicht. Das Kapitel FCL und Heki wäre damit für mich abgeschlossen.

    PS: Die gestrige Medienmitteilung fand ich ehrlich, kurz und direkt und nicht nur das übliche und unehrliche "wir wünschen dem Spieler alles Gute". Passt für mich.


    :thumbleft: :thumbleft: :thumbleft: Toppest Beitrag, hätte Ihn nicht so hinbekommen. Hier ist alles gesagt, was ich über diesen Fall denke.

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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 13:17


    Die Altlasten bezüglich Löhne und schlecht ausgehandelter Verträge werden den FCL sicher noch zwei, drei Jahre belasten. Vorausgesetzt Remo Meyer kann so lange amten und walten wird es dann hoffentlich und endlich mal eine ganz klare Linie geben. Vielleicht ist es sogar gut, dass der FCL die EL-Direktquali nicht erreicht hat. man schwimmt also weiterhin nicht im Geld und muss, vor allem seitens des Managements, sehr genau auf die Bilanz schauen.

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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 13:22


    Der Abgang ist insofern bedauernswert, da wieder ein Eigengewächs das ohne Ablöse den Verein verlässt.
    Sein Einsatzwille auf dem Feld hat mir immer imponiert. Sein Verhalten aber zeigt, dass sein Abgang menschlich wahrlich kein grosser Verlust ist.
    Sportlich dürfte er meiner Meinung nach leicht zu ersetzen sein, auf dieser Position gibt es eigentlich immer genügend Alternativen.

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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 14:47


    dragao hat geschrieben:Der Abgang ist insofern bedauernswert, da wieder ein Eigengewächs das ohne Ablöse den Verein verlässt.
    Sein Einsatzwille auf dem Feld hat mir immer imponiert. Sein Verhalten aber zeigt, dass sein Abgang menschlich wahrlich kein grosser Verlust ist.
    Sportlich dürfte er meiner Meinung nach leicht zu ersetzen sein, auf dieser Position gibt es eigentlich immer genügend Alternativen.


    das trifft es eigentlich ziemlich genau (-immer +oft).

    viele weitere worte darüber zu verlieren bedingt es nicht. keiner, WO nicht direkt involviert war, wird je erfahren, wie das nun genau lief und sei die quelle noch so gut (sorry Questo). ich hoffe, dass auf seiten des vereines daraus die richtigen lehren gezogen und in zukunft immerhin was für die clubkasse (nebst der ausbildungsentschädigung) hängen bleibt.
    L U C E R N E - Till I Die!

    Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
    mer wend Euch gwönne gseh!


    Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
    dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!

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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 18:17


    Ich vermisste (bei Interviews, im Verhalten) bei Heki einfach auch ein wenig Dankbarkeit und Demut gegenüber dem Verein (und auch den Fans!). War ja nicht das Jahrhundert-Talent, welches uns von Titel zu Titel schoss und nun zurecht seine Starallüren auslebt. Nein, er wurde vom FC Luzern (von klein auf) zu einem Super League Spieler "geformt" und hat dabei zuletzt auch ordentlich Geld verdient. Dass dies ein riesiges Privileg ist und eigentlich zu Dankbarkeit & Demut verpflichtet wird von ihm schlicht ignoriert. Ja ich weiss, machen doch heute alle so, im Fussball sowieso. Ich hoffe trotzdem, dass man diese "emotionale Bindung" zum Verein bei uns fördert und fordert.
    Wäre jedenfalls ein fatales Zeichen gewesen, hätte da einer mit "den Max machen" seine Forderungen erfüllt gekriegt - gerade jetzt!
    Bleibe bei "Charakter-Lump" & danke (ebenfalls) für nix!

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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 20:05


    Dankbarkeit und Demut chchch, nei chom hör uf.

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  • Beitrag » 29. Mai 2018, 20:37


    seit ich weiss, dass der hilfsschüler mit der speckigen mähne dein bro ist, macht für mich plötzlich so vieles sinn.
    machs nicht gut und komme nicht wieder.
    TFC!

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