Markus Babbel

Beitrag » 30. Okt 2017, 09:49


Nur erstaunlich, dass sich diese Geschichten wiederholen. M.Yakin, Fringer, Bernegger, nun Babbel. Irgendwann lässt die Mannschaft ihre jeweiligen Trainer gnadenlos fallen. Kein Mumm auf dem Platz, kein Aufbäumen in kompliziertzen Situationen. Es wird auch dem nächsten und übernächsten und... FCL-Trainer so ergehen.

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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 10:58


    Babbel hat das nicht geschafft, was bisher keiner geschafft hat: Die Mentalität der Mannschaft grundlegend zu ändern. Noch immer folgt auf ein längeres Hoch zwangsläufig ein längeres Tief. Noch immer ist eine Genügsamkeit in der Mannschaft, beim Trainerteam und dem Verein zu spüren, dass es fast schon wehtut. Wer den Saisonstart als gelungen bezeichnet nachdem man in Osijek und in Basel blamabel gespielt hat, hat eigentlich jeglichen Realitätssinn verloren. Genau diese Genügsamkeit färbt sich dann irgendwann auf die Leistungen ab und es geht abwärts.
    Insofern betrachte auch ich ihn mittlerweile als gescheitert, von seinen taktischen Experimenten und Auswechslungen war ich eh noch nie ein riesen Fan. Ob es allerdings diesen einen Zauberer gibt, der die Mentalität von Grund auf ändern kann sei dahingestellt. Den Glauben daran habe ich irgendwie resigniert verloren. In diesem Punkt braucht es nach wie vor tiefergehende Umstrukturierungen und ein Umdenken in der Mannschaft selbst.

    Ganz allgemein und Offtopic für diesen Thread:
    Leider zeigt sich auch immer mehr, dass ein Hoffnungsträger wie Heki seiner Führungsaufgabe nicht oder zumindest nicht alleine gewachsen ist. Läuft's der Mannschaft, brilliert er - andersrum ist er einer der Schwächsten wenn die Mannschaft den Knopf nicht aufmachen kann.

    Hätte man von Anfang an die Saison als Übergangssaison mit Fokus auf den Aufbau von Jungen deklariert, wäre allen geholfen gewesen. Mittlerweile schaut's jedoch nicht einmal mehr danach aus, da sowieso die Externen Neuzugänge spielen.
    Walter Stierli in NLZ hat geschrieben:Ich bin ein Gegner von Schnellschüssen.

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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 11:18


    Bleibt für mich halt für immer und ewig ein Rätsel, wie man den Mentalitätswechsel ausgerechnet diesem Trainer zutrauen kann. Seine bisherigen Stationen und Entlassungen sagen ja genug über ihn und seine Arbeit aus. Aber man kann natürlich immer noch hoffen, schliesslich hat er ein chli Glamour für das provinzielle Luzern zu bieten. Yeah!

    Ob es allerdings diesen einen Zauberer gibt, der die Mentalität von Grund auf ändern kann sei dahingestellt.

    Ich glaube halt nach wie vor, dass es gar keinen Zauberer braucht. Vielleicht genügt auch etwas Lokalkolorit, Bescheidenheit oder ernstgemeinter Kampfgeist, im besten Falle gleich alles davon. Und wenns dann sportlich nicht hinhaut, war wenigstens ein Trainer am Werk, welcher Demut und echte Konsequenz vorlebt statt jede Woche wieder irgendwas anderes dem dummen Volk zu erzählen.

    Anyway, ich halte eine Vertragsverlängerung mit Babbel immer noch für möglich...
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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 11:37


    Bitte nicht hysterisch werden lieber FCL. Mal Vorrunde abwarten und dann ganz sachlich analysieren, ob man mit diesem Trainer weiterfahren will oder nicht. Wenn man jetzt den Trainer entlässt, wird man garantiert einen Trainer einstellen, mit dem man nicht langfristig operieren kann und der nichts von alledem mitbringt, von dem WF so schön schreibt. Und das würde mich definitiv mehr ankotzen. Dann hast du nicht nur einen «scheiss Trainer», sondern gleich zwei hintereinander. Das wirft den Club in seiner Entwicklung ein Jahr zurück.
    Und: Eine Trainerentlassung ist immer auch ein Alibi für die Spieler. Ihnen in dieser Situation dieses Alibi zu verweigern, finde ich ein gangbarer Weg. Da dürfen einige auch ruhig mal in der U21 ran...
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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 11:47


    jossen hat geschrieben:[...]Wenn man jetzt den Trainer entlässt, wird man garantiert einen Trainer einstellen, mit dem man nicht langfristig operieren kann und der nichts von alledem mitbringt, von dem WF so schön schreibt. Und das würde mich definitiv mehr ankotzen. Dann hast du nicht nur einen «scheiss Trainer», sondern gleich zwei hintereinander. Das wirft den Club in seiner Entwicklung ein Jahr zurück.[...]

    Naja, wieso ist das aus Deiner Sicht "garantiert"? Ich persönlich glaube ja nicht, dass sich da z.B. was ernsthaftes zwischen Fischer und dem FCL anbahnt, aber wenn so einer ein Thema sein könnte, wäre es schade, wenn man zuwartet, bis der z.B. andernorts unterschreibt. Und dass sich die Distanz auf den zweitletzten Platz verringert, ist mit Babbels Verbleib bis zur Winterpause auch nicht "garantiert"...
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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 11:50


    Windfahne hat geschrieben:Naja, wieso ist das aus Deiner Sicht "garantiert"?

    Weil FCL...
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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 11:51


    jossen hat geschrieben:
    Windfahne hat geschrieben:Naja, wieso ist das aus Deiner Sicht "garantiert"?

    Weil FCL...

    Fairplay.
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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 12:16


    Gebe Jossen recht.

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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 12:30


    jossen hat geschrieben: Wenn man jetzt den Trainer entlässt, wird man garantiert einen Trainer einstellen, mit dem man nicht langfristig operieren kann und der nichts von alledem mitbringt, von dem WF so schön schreibt.

    Ob man dann im Winter einen besseren Kandidaten kriegt?

    Ich sehe momentan zwei Kandidaten, die (halbwegs) realistisch und sinnvoll erscheinen.
    Seoeane liefert bei der U21 einen guten Job ab und hat mich mit seiner Leidenschaft für Fussball bei seinem damaligen Auftritt in der Zone sehr überzeugt.
    Man kann ihm das Amt zuerst interimistisch anvertrauen und sehen, ob es funktioniert. Wenn es nicht klappen sollte, hat man im Winter Zeit, eine andere Lösung zu finden.
    Falls es - wie gehofft - funktioniert, gibt man ihm das Vertrauen langfristig. Wäre wohl die günstigste Wahl und vielleicht auch die glaubwürdigste für das Projekt mit den eigenen Nachwuchsspielern.
    Ich zumindest glaube nicht, dass Seoane Jong einem Vargas vorziehen würde.

    Fischer wäre wohl die naheliegendste Lösung. Vermutlich nicht ganz günstig und mir gefällt seine Art von Fussball nicht sonderlich. Hier müssten sich die Verantwortlichen im Nachhinein und im Falle eines Scheiterns aber sicher nicht all zu viel Kritik anhören lassen.

    Aber ganz ehrlich: Nach dem Spiel in Lugano (und zuvor schon im Cup) kann ich nicht glauben, dass man mit Babbel aus der Krise rauskommen kann.
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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 13:28


    Rahmen ist kein Thema? So würde man wenigstens das Budget nicht zusätzlich belasten...
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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 13:54


    jossen hat geschrieben: Ihnen in dieser Situation dieses Alibi zu verweigern, finde ich ein gangbarer Weg. Da dürfen einige auch ruhig mal in der U21 ran...


    Fakt!

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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 14:17


    Partyanimal hat geschrieben:Rahmen ist kein Thema? So würde man wenigstens das Budget nicht zusätzlich belasten...

    Die Rollenaufteilung zwischen Rahmen und Babbel ist mir noch nicht ganz klar, aber so wie ich das verstehe, macht Rahmen eh schon einen Grossteil der täglichen Arbeit und spricht auch beim Taktischen mit.
    Ob er der Mannschaft dann neue Impulse verleihen kann?
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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 14:52


    Wenn ich das gestern richtig gesehen habe, kam Babbel (oder irgend einer der ihm ziemlich gleicht :wink: ) etwa in der Hälfte der Halbzeitpause nach draussen aufs Feld und gab anschliessend Juric und Vargas detailliert taktische Anweisungen. Rahmen blieb bei der Mannschaft. Ergo dürfte auch Rahmen den taktischen Rahmen für die 2. Hälfte ausgegeben haben, was dann auch sein Coaching gegen Ende erklären dürfte.
    Walter Stierli in NLZ hat geschrieben:Ich bin ein Gegner von Schnellschüssen.

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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 19:02


    Nun, ich war von Babbels Arbeit schon angetan. Und sein Leistungsausweis in Luzern kann sich sicher sehen lassen. Dass er den einen sympathischer ist als anderen ist klar, aber das sind wohl die meisten Trainer. Ich persönlich mag Babbel, aber die bisherige Saison ist schon ein Dilemma. Klar, der Grossteil der Mannschaft ist neu, aber gerade mit jungen Spielern erhoffte ich mir von Babbel, dass er ihnen in Sachen Mentalität einiges beibringen kann. Davon ist nun wahrlich nichts zu sehen.

    Zudem ist nun der Zeitpunkt gekommen, sich grundlegende Gedanken zu machen: Ende Saison läuft der Vertrag mit Babbel aus, und der FCL könnte unter den gegebenen Umständen und Resultaten eine Vertragsverlängerung kaum plausibel erklären. Kann sein, dass sich in nächster Zeit wieder was ändert und plötzlich wieder positivere Resultate kommen. Aber irgendwie scheint das in dieser Saison anders zu sein, als in den vergangenen Mini-Krisen, von denen sich die Mannschaft immer wieder erholte. Da ist kein Aufbäumen zu erkennen, die Mannschaft wirkt uninspiriert.

    Und es hat meines Erachtens eine echte Alternative: Ich glaube, dass Urs Fischer dieser Mannschaft neue Impulse geben kann. Gerardo Seoane kann ich nicht beurteilen, nur denke ich, es würde ihm gut tun, noch eine Weile in seiner Position zu bleiben (oder warum nicht Assistent von Fischer?), um dann behutsam als Trainer für die 1. Mannschaft aufgebaut zu werden.

    Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass ein Trainerwechsel alleine diese "Wohlfühleinstellung" nicht lösen kann (gut mit Ausnahme eines Felix Magath vielleicht). Das ist, was mich am meisten angurkt: Spieler, welche zufrieden sind, wenn Sie 2 mal von 4 Spielen gewonnen haben und von einem Mentalitätswandel sprechen. Hier liegt für mich die Wurzel des Übels begraben. Ob hier ein Trainerwechsel wirklich grundlegend was ändern kann? Es gibt User hier, die glauben das. Ich gehöre da nicht dazu. Ich glaube, ein Trainer wie Fischer könnte dem Team neues Leben einhauchen. Aber um in der Mentalität was zu ändern, um den Willen einzuimpfen, dass wahrer Erfolg nicht nach einem viertel der Saison erreicht werden kann, da reicht ein neuer Trainer nicht.

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  • Beitrag » 30. Okt 2017, 23:15


    jossen hat geschrieben:Bitte nicht hysterisch werden lieber FCL.


    Aus meiner Sicht das allerwichtigste!
    Falls nötig und nach eingehender Analyse kann man in der Winterpause immer noch "in Ruhe" reagieren. Und falls ein Trainerwechsel nötig sein sollte, dann sucht man nach einem Mann, der zum Konzept passt (das muss kein "Einheimischer" sein) und dieses umsetzen kann und will. Seoane fänd ich auch interessant, er ist aber auch bei der U21 Gold wert! Ein (anderer)neuer Trainer müsste mit ihm auf jeden Fall gut harmonieren - das scheint mit Babbel/Rahmen zumindest gut zu klappen...
    Urs Fischer beim FCL für mich eine absolute Horrorvorstellung, da krieg ich das Kotzen! Der kann dann gerne zurück zu Züri, nachdem die in der Tabelle durchgereicht wurden...

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  • Beitrag » 31. Okt 2017, 06:53


    Neuer hat geschrieben:Das ist, was mich am meisten angurkt: Spieler, welche zufrieden sind, wenn Sie 2 mal von 4 Spielen gewonnen haben und von einem Mentalitätswandel sprechen. Hier liegt für mich die Wurzel des Übels begraben. Ob hier ein Trainerwechsel wirklich grundlegend was ändern kann?


    Wenn der Hauptinvestor in aller Öffentlichkeit meint, mit Platz sieben zufriedener zu sein, als mit dem Vizemeistertitel, dann ist die Mentalität der Spieler das entschieden kleinere Übel. Wer möchte seinen Brötchengeber schon entäuschen

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  • Beitrag » 31. Okt 2017, 09:12


    OldRabbit hat geschrieben:
    jossen hat geschrieben:Bitte nicht hysterisch werden lieber FCL.


    Aus meiner Sicht das allerwichtigste!


    Ein Trainerwechsel in der jetzigen Situation hätte aus meiner Sicht nichts mit hysterisch sein zu tun.
    Es ist ja nicht so, dass wir nur in einem kurzfristigen Tief sind. Wir sind die schlechteste Mannschaft im Kalenderjahr 2017 und die Tendenz zeigt nicht wirklich nach oben.
    Die Niederlage gegen Lugano war nur noch das bekannte Tüpfchen auf dem i und kam wohl für jeden, der das Cupspiel gesehen hat nicht überraschend. Genau in diesem Spiel hätte man zeigen können, ob man die Kurve kriegt und hat es nicht geschafft.

    Und diese Winnermentalität, ich kann es nicht mehr hören! Damit hat doch ein Trainer, der vor Saisonstart schon darüber motzt, wie früh sie wieder ran müssen, überhaupt nichts am Hut. Nach den ersten paar Spielen war das vergessen, jetzt ist es plötzlich wieder ein Grund für die schlechten Leistungen.

    Ich bin kein Freund von schnellen Trainerwechseln (ausser bei Yakin und Sforza, da konnte es mir nicht schnell genug gehen), aber wenn man nach 10 Monaten im Kalenderjahr 2017 die schlechteste Mannschaft ist, gegen den Letzten der Tabelle keine Chance erarbeiten kann und gegen eine Mannschaft aus der vierthöchsten Liga derart schlecht aussieht, wäre es wirklich an der Zeit, etwas zu ändern. Sonst kann man vielleicht beim FCZ nachfragen, was passieren kann...
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  • Beitrag » 31. Okt 2017, 09:27


    Danke Frezzu.
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  • Beitrag » 31. Okt 2017, 09:39


    Weise Worte Frezzu.

    Frizzel hat geschrieben:Sonst kann man vielleicht beim FCZ nachfragen, was passieren kann...


    Man muss natürlich jetzt nicht in Panik verfallen, aber mittelfristig macht mir genau DAS Angst. Der FCZ hat auch viel zu lange an Hyypiä festgehalten bis es zu spät war.
    Die jetztige Führung versteht unter dem Begriff Kontinuität in allererster Linie keine Personalwechsel. Ich befürchte, dass bereits zwei erknorzte Siege für die Führungspersonen und die Mannschaft reichen würden, um wieder gross herauszuposaunen, man habe gemeinsam die Krise mustergültig überwunden. Bei den Strichern kam exakt dieselbe Genügsamkeit auf, bis dann der endgültige Einbruch im Frühling folgte.
    Wahre Kontinuität ist dann erreicht, wenn man das oft zitierte "FCL-System" unabhängig von einzelnen Köpfen durchziehen kann. Aktuell kann Babbel der Mannschaft jedoch nicht einmal Ansätze davon eintrichtern, kommunikationstechnisch liefert er zudem einen Fauxpas am anderen. Das sollte zu denken geben.
    Deshalb sollte - sofern es in dieser Art und Weise weitergeht - allerspätestens Anfangs der Winterpause gehandelt werden, sodass ein neuer Trainer die gesamte Vorbereitung mit der Mannschaft zur Verfügung hat.
    Zuletzt geändert von bluewhite pride am 31. Okt 2017, 12:40, insgesamt 1-mal geändert.
    Walter Stierli in NLZ hat geschrieben:Ich bin ein Gegner von Schnellschüssen.

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  • Beitrag » 31. Okt 2017, 11:13


    Das Spiel gegen Güllen noch abwarten. Sollte da erneut keine Verbesserung und keine wirkliche Reaktion zu sehen sein, kann man einen Schlussstrich ziehen und in der Natipause den Wechsel vornehmen.

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