Nein zum VAR

Beitrag » 7. Nov 2018, 11:57


dieses elende thema hat leider einen eigenen thread verdient.

USL hat geschrieben:Extra-Bock zum VAR
Auch online :arrow: https://www.usl.lu/aktuell/NEIN%20ZUM%20VAR_n4592


am 23.11. entscheiden die fetten funktionäre von waduz bis genf bzw. basel bis ghiasso über die var-zukunft.

ich bleibe dabei:

LU-57 am 29.08.18 hat geschrieben:öpen der grösste scheiss aller zeiten. wenn es tor gibt, dann will ich das tor feiern. mir grausts jetzt schon, wie alle spieler, trainer und massösen auf dem platz nicht nur die abseits-foul-irgendwas-hand heben, sondern auch noch wie die bekloppten das videoschiedsrichter-zeichen machen. vorallem bei den wirklich wichtigen und entsprechend wirklich geilen treffern. anstatt die emotionen des torjubels, dem wohl einzigartigsten moment des fussballs, voll ausleben zu können, wird minutenlang tv geguckt, die emotions-eruption im keime erstickt. von allem bekloppten blödsinn, der den fussball "fairer" und somit langweiliger machen will, ist dies der mit abstand allerdümmste und verwerflichste auswuchs.

keine ahnung zudem, warum sich die vereine diesen teuren spass tatsächlich leisten wollen sollten. das kosten-nutzen-verhältnis steht - zumindest für den ligenbetrieb in der schweiz, mit seinen ziemlich mageren anzahl an entscheidenden partien - komplett schräg in der landschaft.

the video assistant refree is a fucking bastard!

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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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  • Beitrag » 7. Nov 2018, 12:00


    https://www.zentralplus.ch/de/news/spor ... -Karte.htm

    die aussagen von krienbühl tönen chli nach: wenn mers üs chönd leischte, möched mer kei protescht.
    offene wettschulden: +10 von TJ (bald verjährt), +10 von Torpedo (bald verjährt), Saldo -40 von TW II

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  • Beitrag » 7. Nov 2018, 12:02


    Zentralplus.ch hat geschrieben:20-seitiges «Manifest» äussert scharfe Kritik

    Videobeweis: FCL-Fans zeigen der Liga die rote Karte

    07.11.2018, 10:03 Uhr

    «Der Videobeweis macht den Fussball kaputt», sagt die Luzerner Fan-Vereinigung «USL». Vom FC Luzern verlangen die Fans, dass sich dieser mit Vehemenz gegen den Videobeweis stellt. Denn im Schweizer Fussball sei der «Gruppenorgasmus» wichtiger als die Gerechtigkeit.

    Claudio Birnstiel

    Am Sonntagabend servierte die Vereinigung der FCL-Fans «USL» starken Tobak. Mit einer 20-seitigen Sonderausgabe ihres Magazins «Stelzbock» wehren sie sich gegen die geplante Einführung des Videobeweises in der Super League und der Challenge League.

    Geht es nach der Liga, wird die Technik ab der nächsten Saison in den Schweizer Stadien verwendet – vorausgesetzt, die Vereine der beiden Ligen stimmen dem Projekt an der extra einberufenen Generalversammlung am 23. November zu.

    Am Sonntag hätte der FCL profitiert

    Am sogenannten «Video Assistant Referee» (VAR) lassen die FCL-Fans allerdings kaum ein gutes Haar. Und sie zeigen sich nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, den Verantwortlichen der Liga tüchtig die Leviten zu lesen: «Man raubt dem Fussball die ausgelassensten und positivsten Emotionen», so die Message. Sogar das Wort «mafiös» hat Eingang in den Text gefunden.

    Dass der Videobeweis für den FCL just am selbem Tag zum eigenen Vorteil gewesen wäre, an dem die Sonderausgabe erschien, konnten die USL nicht wissen. Bei der 2:5-Niederlage gegen den FC Zürich wäre den Luzernern aber wahrscheinlich mindestens ein Penalty zugesprochen worden, wäre die Technik vorhanden gewesen.

    «Für welchen alles entscheidenden, aussergewöhnlichen, speziellen, hypothetischen Einzelfall braucht es den VAR also?»
    United Supporters Luzern


    FCL-Stürmer Pascal Schürpf wurde nach wenigen Minuten im Strafraum der Zürcher regelwidrig zu Fall gebracht (siehe Video). Hätte der Schiedsrichter den VAR konsultiert, hätte er wohl auf den Punkt zeigen müssen. Ob der Match einen anderen Verlauf genommen hätte, wäre der FCL in Führung gegangen, lässt sich nur vermuten.

    Keinen Einfluss auf die Meisterschaft

    Obwohl der FCL hier allenfalls um ein frühes Tor gebracht wurde, wird der Einsatz des VAR in der Schweiz von den USL vehement verteufelt. Auch wenn er in grossen Spielen wie einem Champions-League- oder WM-Finale allenfalls seine Berechtigung habe.

    «In der Schweizer Liga geht es allerdings nicht um (CL-)Millionen oder gar Milliarden. Es geht grundsätzlich nicht einmal um einen Titel», so die USL. Zu gross seien die Unterschiede zwischen den Teams. Einzelne Entscheide der Schiedsrichter seien im Grossen und Ganzen letztlich also irrelevant. «Für welchen alles entscheidenden, aussergewöhnlichen, speziellen, hypothetischen Einzelfall braucht es den VAR also?», fragen sich die Fans.

    Es geht um den «Gruppenorgasmus»

    Vielmehr würden jedoch magische Sekunden der Ekstase kaputt gehen, die entstehen, wenn der Ball im Tor landet. «Kaum vorstellbar, dass ebendiese Momente bloss noch als ‹vielleicht ein Tor› gelten könnten», monieren die USL.

    Das Gedankenexperiment: Sollte ein Verein in der 92. Minute das Siegtor erzielen, würde die überschwängliche Glückseligkeit im Keim erstickt, falls sich der Unparteiische die Szene nochmals anschauen möchte. Bange Minuten vergehen. «Egal, wie sich der Schiedsrichter auch entscheidet, der vorherige Jubel ist, zumindest gefühlt, nichts mehr wert», befürchten die USL.

    «Unabhängig davon, was die Liga entscheidet: Wir werden den Beschluss vollumfänglich mittragen und umsetzen.»
    Markus Krienbühl, Mediensprecher FC Luzern


    Doch genau wegen solcher Momente würden die Menschen in die Stadien der Schweiz pilgern. Denn es gehe ihnen nicht um sportliche Leckerbissen. Dafür sei die Qualität der Super League zu tief. Entscheidend seien die Augenblicke der Ekstase und des kollektiven Freudentaumels. Oder eben der «Gruppenorgasmus», so die USL.

    Deshalb verlangen sie vom FC Luzern, dass sich dieser an der Generalversammlung der Liga konsequent gegen die Einführung des VAR stellt.

    Für Verein sind Kosten entscheidend

    Beim FC Luzern gibt man sich aber trotz der Forderung der USL bedeckt: «Es ist noch zu früh, um definitive Aussagen von unserer Seite bezüglich VAR zu machen», sagt Mediensprecher Markus Krienbühl.

    Denn zurzeit seien noch viele wichtige Punkte ungeklärt. «Insbesondere die Kostenfrage und die Form der technischen Umsetzung wird grossen Einfluss darauf haben, ob wir der Einführung des VAR zustimmen werden oder nicht», so Krienbühl.

    Internationale Entwicklung beachten

    Dennoch ist man sich beim FCL im Klaren, dass man die Diskussion nicht wird umschiffen können. «Dass der VAR in verschiedenen europäischen Ligen bereits Realität ist, bleibt natürlich auch uns nicht verborgen und wir müssen uns damit auseinandersetzen», erklärt Krienbühl. Der Verein zeige aber Verständnis für die Ansichten der USL und dafür, dass sich diese intensiv mit dem VAR beschäftigen.

    Und weiter: «Wenn wir uns als Liga auch in Zukunft an internationalen Wettbewerben beteiligen wollen, wird langfristig wohl kein Weg am VAR vorbeiführen, sollte die UEFA bei den europäischen Wettbewerben darauf bestehen», blickt Krienbühl voraus.

    Pragmatischer FCL

    Hinzu komme, dass man auch für die Schweizer Schiedsrichter angemessene Infrastruktur zur Verfügung stellen müsse. Denn ohne die Erfahrungen mit dem VAR in der heimischen Liga könnten diese kaum mehr internationale Spiele leiten, sagt Krienbühl.

    Deshalb zeigt er sich trotz der scharfen Kritik der USL und der Message an den Club pragmatisch: «Unabhängig davon, was die Liga entscheidet: Wir werden den Beschluss vollumfänglich mittragen und umsetzen, wie das auch in anderen Fällen schon vorkam.» Mit anderen Vereinen stehe der FCL in der Frage indes nicht in Kontakt.

    Schweigen bei der Liga

    Und was sagen die Verantwortlichen der Schweizer Fussballliga? «Leider können wir bis zur Generalversammlung keine weiteren Auskünfte geben», so Mediensprecher Philippe Guggisberg. Er verweist auf eine Medienmitteilung von Anfang Oktober.

    «Das Vorhaben ist ambitiös, doch die Swiss Football League (SFL), der Schweizerische Fussballverband (SFV) sowie das Ressort Spitzenschiedsrichter stehen hinter dem Projekt und sind überzeugt, den Schweizer Profifussball sowie das Schiedsrichterwesen damit einen gewaltigen Schritt nach vorn zu bringen», heisst es dort. Nun fehle nur noch die Zustimmung der Vereine.

    Stimmen die Vereine am 23. November zu, wird der VAR ab nächster Saison also in den Schweizer Stadien Einzug halten. Ob es den FCL-Fans passt oder nicht.

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  • Beitrag » 7. Nov 2018, 13:49


    Da hätte man sich besser mit einem Statement bis nach der GV geduldet

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  • Beitrag » 8. Nov 2018, 20:41


    Lieber weiter bescheissen lassen? Na, dann unterlasst in Zukunft auch jeglichen Kommentar über Fehlentscheide der Schiri zuungunsten eures FCL.
    Aber zum Glück fragt euch keiner.

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  • Beitrag » 8. Nov 2018, 21:25


    Was hat ein Fehlentscheid eines Schiris mit "bescheissen lassen" zu tun? Mal istves für, mal gegen uns. Aber es ist authentisch.
    L U C E R N E - Till I Die!

    Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
    mer wend Euch gwönne gseh!


    Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
    dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!

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  • Beitrag » 8. Nov 2018, 22:20


    Ich persönlich will & brauche den VAR beim Fussball auch nicht, kann jedoch einige Argumente der Befürworter zumindest nachvollziehen.
    ABER: In der Schweiz wär das aktuell doch echt völliger Schwachsinn - alleine schon wegen den Kosten. Da kämpfen die Hälfte der Vereine der höchsten Liga permanent ums finanzielle Überleben - von der Challenge League wollen wir gar nicht anfangen - aber man leistet sich den "Luxus VAR"???
    Zudem müssten zuallererst einmal die Schiris in der CH professionalisiert/besser werden - da besteht wirklich viiieel Bedarf! Unseren aktuellen Schiris VAR zur Verfügung stellen? Jo klar! Und der Bobby Car meines Neffen kriegt zu Weihnachten ein DRS eingebaut....
    Der Schweizer Fussball hat definitiv grössere Baustellen, die sich mit VAR bestimmt nicht überdecken lassen - Scheisse kann man nicht vergolden. VAR ist - wenn überhaupt!!! - etwas für die reichen Ligen, wo die Kosten dafür im Vergleich zu den Vereins-Budgets ein Klacks sind und die Schiedsrichter dem System auch "gewachsen" sind.

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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 09:09


    Sammler hat geschrieben:Lieber weiter bescheissen lassen? Na, dann unterlasst in Zukunft auch jeglichen Kommentar über Fehlentscheide der Schiri zuungunsten eures FCL.
    Aber zum Glück fragt euch keiner.

    der fc luzern wurde 117 jahre lang beschissen und belogen nach strich und faden :crybaby:

    und alle anderen vereine genauso. von der nla bis zu den f-junioren. dass sich diese unbeschreiblich ankotzende ungerechtigkeit millionen von menschen jede woche - die ganz masochistischen sogar mehrmals - antun, ist unerklärlich.

    aber immerhin kann man jetzt ja nach deutschland, katar oder australien, da wird endlich niemand mehr beschissen und die schiri-diskussionen sind ein für alle mal schnee vom hinterwäldlerischen gestern. höhö.

    es gibt - wie überall - auch vereinzelte argumente pro var, "gerechtigkeit" ist aber definitiv keines. und in der summe überwiegen die negativen aspekte eklatant.

    sammler, ich empfehle dir dieselbe selbsthilfegruppe, welche auch questo geholfen hat, den ewigen nebel und die dunklen wolken in seinen gedanken zu lichten.

    greez
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    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 09:29


    Gegen Xamax hätten wir einen Elfmeter in der 93. erhalten, gegen Züri wären wir dann mal wieder an der Reihe gewesen, um in der Anfangsphase das 1:0 zu erzielen. Sehe da jetzt nicht, was mit VAR sooo viel besser wäre.

    Werter Sammler, zähl mir doch bitte die massivst überwiegenden Vorteile auf. Ich zähle mal meine (zugegeben subjektiven) Nachteile auf:

    - Er kostet ein heiden Geld, somit wird die Durchlässigkeit von NLB zu NLA nochmals kleiner, da sich die Lizenzauflagen nochmals erhöhen
    - Argument der Liga: Wir wollen unseren Schiris eine Perspektive bieten. Ohne VAR können sie dann vielleicht mal nicht mehr CL pfeifen. Antwort meinerseits: Dann professionalisiert den Laden doch endlich mal. DAS sind Perspektiven! Ein professionelles Umfeld mit ernstzunehmenden Strukturen. Ist das eingeführt, könnt ihr auch wieder mit dem VAR kommen. Zudem kannst Du mir nicht sagen, dass ein Schiri plötzlich nicht mehr pfeifen kann, weil er keine Erfahrung mit der Technik hat. In einen TV schauen kann nun mal einfach jedes Kind. Meine Prognose: Für eine weitere Professionalisierung (und somit Steigerung der Schiriqualität) wird mit dem VAR das Geld fehlen.
    - Die Emotionalität wird beschnitten. Sorry, für mich als Matchbesucher immer noch das Hauptargument. Ich bin ein Emotions-Junkie, wenn man mir die denkwürdigsten Momente nimmt, sehe ich ehrlich gesagt ein riesen Argument für einen regelmässigen Stadionbesuch flöten gehen.
    - Fairness: Der Entscheid, den Videoschiri einzusetzen ist genau so arbiträr wie das jetztige System. Man beschneidet einfach die Autorität des Schiris und fördert zudem das Gemotze wegen VAR-Einsatz. Weiter werden Abseitstore aberkannt, einem Stürmer wird jedoch die entgangene Chance nicht "zurückerstattet". Hands ist nach wie vor Ermessenssache und auch viele Foulspiele sind schlicht nicht so klar, wie man es gerne hätte. Ergo, die Diskussionen bleiben. Einzig die Funktionäre in Schale können sich selbst beweihräuchern, dass ihre Millionen nun "fair" verteilt werden. Das Gesamtsystem mal wieder etwas fairer auszugestalten, kommt dabei natürlich nicht in Frage. Man ist ja immer nur so fair, wie es die hintere rechte Hosentasche zulässt.

    So ganz nebenbei war und ist der Fussball eine gute Lebensschule, da muss man auch mal mit (kurzfristigen) Niederlagen und Ungerechtigkeiten umzugehen lernen. Hilft auch im Leben ungemein.

    Kleine Anmerkung und weitergesponnene Gedanken: Der VAR bedeutet eine Unterbrechung des Spiels und des Spielflusses. Hat sich dies einmal eingependelt, wird "aus Fairnessgründen" dann plötzlich die effektive Spielzeit nach Stoppuhr wie im Eishockey gefordert. Dann kommen plötzlich irgendwelche Marketinggurus darauf, dass man dann ja auch sogenannte "Power-Breaks" einführen könnte, da sich so eine Dose RedBull noch viel besser dem TV-Konsumenten andrehen lässt. Ich weiss, das mag für den Moment noch paranoid tönen. Sportarten wie Eishockey oder American Football haben es jedoch vorgemacht. Um zurück zum Fussball zu kommen: Vor 20 Jahren hätte wohl auch noch kaum jemand daran gedacht, dass das "wichtigste" Spiel des Fussballs der Playoff-Final zum Aufstieg in die Premier League sein würde..
    Zuletzt geändert von Don Pedro am 9. Nov 2018, 11:14, insgesamt 2-mal geändert.
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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 09:52


    Der Don hat recht! Das Argument mit den nicht zurückerstatteten Chancen für den Stürmer war mir gar nicht bewusst. Das heisst ja, dass es unter dem Strich weniger Tore geben wird. Wenn auch minim, aber das ist ja sicher nicht eine gewünschte Entwicklung.

    Auch ich lasse mich hier ab und zu über die Schirileistungen aus. Was mich am meisten stört in unserer Liga sind weniger die einzelnen Fehlentscheide, die gleichen sich ja auf lange Sicht aus. Ich drehe fast durch, wie streng gepfiffen wird und somit der Spielfluss massiv gestört wird. Das ist manchmal kein Zuschauen mehr. Das ist ein Zeichen von Unsicherheit der Schiris. Sie haben Angst matchentscheidende Fehler zu machen und pfeiffen lieber alles ab, was irgendwie nach Körperkontakt riecht (Ausser natürlich, wenn einem das ganze Knie zerfetzt wird, da kann man ja etwas grosszügiger sein). Das Ansetzen der Messlatte durch den Schiri hat wesentlichen Einfluss auf die Attraktivität des Spiels. Ich habe gestern nur die erste Halbzeit des Spiels Leverkusen - FCZ gesehen. Der Pole, der da gepfiffen hat, hat enorm viel laufen lassen. Das war sowas von geil. Es wurde gegrätscht und gecheckt (alles immer im grünen Bereich), dass es eine wahre Freude war. Trotzdem hatte er immer alles im Griff und genoss eine hohe Akzeptanz.

    Fazit: Wie Don Pedro schreibt, wäre der Hebel bei der Professionalisierung der Schiris eher am richtigen Ort angesetzt als beim VAR. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es weniger Theater auf dem Platz geben wird, eher noch mehr.

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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 11:07


    sidi hat geschrieben:Auch ich lasse mich hier ab und zu über die Schirileistungen aus. Was mich am meisten stört in unserer Liga sind weniger die einzelnen Fehlentscheide, die gleichen sich ja auf lange Sicht aus. Ich drehe fast durch, wie streng gepfiffen wird und somit der Spielfluss massiv gestört wird.

    Ich bekenne mich in höchstem Grade schuldig diesbezüglich. Sich über Schiris aufregen gehört dazu, ob mit oder ohne VAR wird dies so bleiben. Was mich aber tatsächlich auch sehr oft stört ist ebendieses kleinliche Pfeifen unserer Referees. Unzählige Male ertappe ich mich an jedem Spiel, dass ich mich über solche "Pussypfiffe" aufrege, wobei ebenso oft kleinlich für uns gepfiffen wird. Handkehrum behalten Torhüter den Ball mittlerweile teils für klar mehr als 10 Sekunden in den Händen. Da wird dann wieder die Grosszügigkeit in Person gelebt.. Omlin war ja ein Meister dieses Fachs.

    Es ist doch genau das, was bisher in der ganzen VAR-Diskussion fehlt. Eine echte und kontroverse Diskussion, die den Namen verdient und nicht nur mit abgedroschenen, widerlegbaren Phrasen geführt wird. Ich denke, der Stelzbock hat zumindest ein wenig dazu beigetragen, die Diskussion zu starten. Schön wäre es, wenn dies auch von breiteren Schichten getragen wird. Leider wird die Liga wohl voreilig einen Entscheid fällen, ohne wirklich darüber diskutiert zu haben.
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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 11:12


    Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
    ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 11:18


    Man muss sich nur mal anschauen, was für ein Chaos der VAR in der Bundesliga verursacht. Das Argument Fairness ist ja sowas von schlecht. Es gibt x Beispiel mit VAR in der Bundesliga, wo der Video-Schiri nahezu identische Szenen mal so und dann wieder so bewertet. Wo ist da die Fairness? Schlussendlich ist auch der Videoschiri ein Mensch, der nach eigenem Ermessen entscheidet. Ich bin für technische Hilfsmittel, wo absolute Kriterien ausschlaggebend sind wie bei der Torlinientechnik. Der VAR hingegen bietet bzgl. Fairness keinen Fortschritt, da immer noch der Mensch entscheidet.

    Der VAR untergräbt in meinen Augen auch die Autorität der Schiris, immer häufiger kann man nun beobachten, wie Spieler und Coaching-Staff nach Szenen zu ihren Ungunsten wie wild Vierecke in die Luft zeichnen und den Entscheid des Schiris nicht akzeptieren wollen. Gerade für unsere Schiris die auf einem bedenklichen Niveau pfeiffen, dürfte dies definitiv keine Entlastung sein.

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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 13:26


    Ich bin ein totaler Gegner des Videobeweises aus emotionaler und traditioneller Sicht. Das kann nerven und teilweise bin ich da ein wenig versteift, ich weiss. Dies aber im Wissen darum, dass die Gegenwehr einfach zu klein ist und deshalb jemand einen radikaleren Standpunkt einnehmen muss, damit ein Kompromiss entstehen kann, mit welchem auch ich leben kann. Die Finanzierung ist mir ehrlich gesagt scheissegal. Alles was mit Geld zu tun hat, legen sich die Vereine selbst auf ihre Schultern. Wer etwas anderes behauptet hat bereits hier grossen Nachholbedarf. Im Kosten-Nutzen-Vergleich sehe ich allerdings absolut keinen Nutzen. Wirklich keinen. Ich sehe einfach, dass das Geld, welches für die Kosten aufgewendet müsste, an anderen Orten definitiv besser eingesetzt würde. JEDER Verein hat grössere Probleme, die er zuerst angehen müsste. Vielleicht tut man mit dieser Verallgemeinerung einer Union Berlin unrecht, aber wenn dann gibt es nur ganz wenige Vereine, welche langfristig auf einer gesunden Basis stehen.

    Ich lasse mich gerne vom VAR überzeugen, aber die Argumente der Befürworter finde ich mehr als lächerlich.:

    An der WM hat es aber gut funktioniert. Erstens: Ehm, nein, sehe ich anders. Zweitens: Wieviel Geld wurde von der FIFA aufgewendet, damit es so funktioniert wie es funktioniert hat? Hat die SFL die gleichen Möglichkeiten?

    Und ja, in anderen Sportarten gibt es den Videobeweis, ist aber einfach nicht mit dem Fussball vergleichbar: Im Eishockey gibt es pro Spiel etwa vier Tore mehr und die Hälfte der Zuschauer sieht den Puck gar nicht. Im Fussball kann ein Spiel durch ein Tor entschieden werden. In der NFL geht es weit mehr um die Taktik und einzelne Spielzüge und der Sport ist auch sonst von flaggenwerfenden Referees und unendlichen Regeln umgeben, wo es eventuell sogar Sinn ergibt, auf gewisse Hilfsmittel zurückzugreifen. Die hohen Scores mal ausser Acht gelassen. Und im Tennis hat sich zumindest das Challenge-System bewährt. Ich möchte diese Variante im Fussball nicht sehen, aber insgeheim fände ich dies durchaus eine zu diskutierende Lösung, wenn man schon beim Thema ist. Weil dann hört das Gemotze auf dem Platz schnell auf, wenn der Trainer die Möglichkeit hat, gewisse Situationen nochmals anzusehen. Aber man nimmt ja lieber alles einfach hin, als darüber zu diskutieren.

    Und da gibt es tatsächlich Leute, die allen Ernstes behaupten, im Spiel gegen den FCZ hätten sie mindestens 20 Gründe für den VAR gesehen. Eine ganz ganz billige Aussage, um einen Hinweis auf den Urheber zu hinterlegen. Um diese Aussage zu entkräften: Ein Spiel würde dann im Schnitt auch ungefähr 20 Minuten länger gehen, wenn tatsächlich 20 Mal der Videobeweis zum Einsatz gekommen wäre. Herr Colani, dann sind aber gewisse Typen ziemlich am Arsch, welche sich schon wegen bitzli Rauch und einer Minute Verzögerung beklagen. Passt auf: Ihr nehmt euch in der Pyrodiskussion ein Argument (das eigentlich sowieso nie gezählt hat). Dies nur als kleiner persönlicher Einschub. Zudem ist diese Aussage unglaublich kurzsichtig. Die Schiri-Leistung war einmal mehr unter aller Sau und auch ich habe mich aufgeregt. Jetzt aber mal ehrlich: Haben die Leute die diese Aussage unterstützen sich überhaupt mal mit der Thematik auseinandergesetzt? Einfach mal kurz als Zusammenfassung, weil dies im Stelzbock scheinbar zu kurz geraten zu sein scheint. Die VAR können in folgenden Situationen eingreifen:

    • - um ein Tor zu bestätigen oder zu annullieren
    • - Elfmeter-Entscheide (Bestätigung, Annullierung oder als Vorschlag, falls dem Schiri etwas entgangen ist)
    • - Rote Karte (Bestätigung, Annullierung oder als Vorschlag, falls dem Schiri etwas entgangen ist)
    • - Verwechslung eines Spielers

    Das ist alles! Punkt. Oder eben Ausrufezeichen. Theoretisch könnte ein Schiri sich auch eine Einwurfsituation nochmals ansehen, Gott behüte...
    Jetzt frage ich mich, wie man auf 20 Fehlentscheide kommt, welche diesem Muster entsprechen? Hänni ist ein gottloser Lappen, aber selbst mit dem Videobeweis würde er das bleiben. Der ist so Scheisse, dass er selbst bei der Konsultierung der Bilder noch Fehler machen würde. Also hat man wirklich das Gefühl, dass Hänni dann plötzlich eine Linie hat? Der verpfeift dir auch mit dem VAR jedes Spiel zwischen den beiden Toren. Sagt mir bitte, wie sich das mit dem VAR verbessert? Ich sehe es nicht. Zig Mal habe ich mich am Sonntag aufgeregt über gewisse Entscheide, einmal mit "Nei, was besch du för en Tobel?" wenn es gegen Luzern ging, einmal mit "Das esch etzt aber au nüd gsi. Was macht dä?", wenn es gegen Zürich ging. Sicherlich lag ich auch mal falsch. Dazwischen habe ich mich noch über seine Körpersprache aufgeregt. Was ein Bastard! Aber hier kommt bereits die "ausgleichende Gerechtigkeit" zum Tragen. Gewissen Leuten fällt es einfach schwerer die Vereinsbrille abzulegen. Der Videobeweis hätte an meinem Gemotze nichts geändert. Der Typ ist einfach richtig richtig richtig richtig schlecht. Und wenn ein Schiedsrichter tatsächlich pro Spiel mehr als zwei Mal vom VAR auf eine Situation hingewiesen werden müsste, dann hat er auf dem Platz einfach nichts verloren. Das müsste die eigentliche Aussage sein. Stattdessen nutzt man die Situation, um gegen Personen oder Personenkreise zu wettern, anstatt über die Sache zu sprechen. Kleingeister! Solange ihr weiter in euren kleinen Welt lebt und mir nicht allzu fest auf den Sack geht ist das für mich in Ordnung.

    Würde man mir als VAR-Gegner die Argumente nehmen wollen, dann müsste man bei folgender nicht abschliessenden Liste ansetzen:

    • - Der Schiedsrichter müsste vom VAR überstimmt werden können: Wenn sich die drei Typen im Kämmerchen einig sind, dann müsste ein Mehrheitsentscheid gelten. Damit beschneidet man zwar die Kompetenzen des Schiedsrichters und die Inkompetenz wird offensichtlich, aber wieso sollte er sich das auch nochmals ansehen, wenn es vor ihm schon drei gemacht und für sich eine Entscheidung gefällt haben? Das Spiel wird unnötig in die Länge gezogen. Die Gilde um die Profi-Schiedsrichter fände das sicherlich mega doof.
    • - Ich halte auch nichts von der Torlinientechnologie, weil ich der grundsätzlichen Ansicht bin, dass Fehlentscheide das Spiel beleben und einfach dazu gehören. Aber hier sehe ich den Vorteil, dass unmittelbar eine Entscheidung getroffen wird. Das müsste mit dem Videobeweis ebenfalls sichergestellt werden. Das ist mit dieser menschlichen Umsetzung nicht möglich und nur mit Technik erreichbar. Ich würde behaupten, dass die Entwicklung einer solchen Lösung mit der heutigen Technologie mit einem gewissen Fehlerbereich möglich wäre. Die Finanzierung interessiert mich einen Scheissdreck! Ihr habt die Kohle, nicht ich.
    • - Der Linienrichter müsste komplett abgeschafft oder seine Kompetenzen arg beschnitten werden. Das wäre die einzig richtige Konsequenz. Die Abseitsregel dürfte nur noch durch den Videobeweis überprüft werden. Hebt der Linienrichter die Fahne wegen Offside, welches keines war, erhält der angreifende Spieler keine zweite Chance. Er wird einer Torchance beraubt. Die Auslegung des Videobeweises ist hier ziemlich unfair. Bei dieser Forderung würde die Gilde der Gelben und Schwarzen wohl laut aufschreien.
    • - Gewisse Regeln müssten angepasst oder besser formuliert werden. Bei der Handspiel-Regel wäre dies sogar möglich. Dabei müsste man sich aber wohl vom Grundsatz absichtlich/natürlich lösen. Bei der Foulspiel-Regel sehe ich absolut keine Möglichkeit, diese anzupassen, damit sie von verschiedenen Schiedsrichtern (oder dem gleichen) in unterschiedlichen Situationen gleich angewandt wird. Ändert man hier zu viel, verändert man das Spiel grundlegend. Die Schere geht hier aktuell von Schwalbe bis zum Spielausschluss, je nach Situation und Schiri. Es ist eine menschliche Entscheidung und wird es auch mit dem VAR bleiben. Eventuell würde sich mit dem VAR die Schere ein wenig schliessen, aber sie bleibt immer noch genug weit offen, um zur Schlussfolgerung zu gelangen, dass der Videobeweis hier nicht in gewünschtem Masse weiterhelfen kann.
    • - Eine Professionalisierung der Schiedsrichter wäre erstrebenswert. Wenn man schon von Fairness sprechen will, dann entlöhnt man die Unparteiischen gefälligst auch fairer. Da rennen übertrieben gesagt 22 Millionäre und Vollsportler um den Ball und drei Hobby-Sportler sollen das bewerten? Naja. Immerhin ist hier etwas gegangen. Mit der höheren Entlöhnung verbunden eine verbesserte Ausbildung, Analyse, Vorbereitung usw. Da werden pro Tag Tausende Fussballspiele ausgetragen. Der Lernstoff würde bestimmt nicht ausgehen. Ich finde es nicht ganz abwegig, dass die auch solche GPS-Sport-BHs tragen oder in der Pause von einem Video-Analysten in der Kabine besucht werden, welcher ihnen Ratschläge mitgibt. Nicht um ein künstliches Gleichgewicht durch ausgleichende Fehlentscheide zu erreichen, sondern um das Auftreten auf dem Platz zu verbessern und eine Linie einzuhalten. Die Gilde macht gerade Luftsprünge und reibt sich die Hände.

    Bevor man diese Punkte nicht ausdiskutiert muss man die Einführung des VAR nicht einmal in Erwägung ziehen. Der Scheiss kostet zu viel und bringt überhaupt nichts. Im Gegenteil raubt er den Fans ihre Emotionen. Sie sind es, welche die Zuschauer für den Sport begeistern. Letzteres kann natürlich auch Absicht sein. Wir haben den Vorteil, dass die Bundesliga als Pilot-Liga fungiert und aufzeigt, dass der VAR keine zufriedenstellenden Resultate abliefert. Wenn dies in einer der Top5-Ligen der Fall ist, dann kann man sich ausmalen, wie das in kleineren Ligen aussehen würde. Es müsste für sie ein Ansporn sein, echte Lösungen für echte Probleme zu finden. Stattdessen will man lieber die Schosshunde von FIFA und UEFA bleiben. Und die Vereine sind noch so doof und spiele in diesem Spiel mit. Ihr seid so arm!


    Sammler hat geschrieben:Lieber weiter bescheissen lassen? Na, dann unterlasst in Zukunft auch jeglichen Kommentar über Fehlentscheide der Schiri zuungunsten eures FCL.
    Aber zum Glück fragt euch keiner.


    Ich mag es, wenn unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen, aber du peilst mal überhaupt gar nichts. Und dennoch: Weiter so. Du amüsierst mich! :lol:

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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 13:46


    Nein zum VAR, weil ich sowas nicht im Stadion erleben will!

    Ansonsten schliesse ich mich Jossen, Don Pedro und LU-57 an.

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  • Beitrag » 9. Nov 2018, 18:36


    Sammler hat geschrieben:... Na, dann unterlasst in Zukunft auch jeglichen Kommentar über Fehlentscheide der Schiri zuungunsten eures FCL...

    Gehts hier im forum und auch ansonsten beim thema fussball nicht eigentlich auch genau um das?
    stänkerer gegen oben

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  • Beitrag » 10. Nov 2018, 12:25


    Schaue gern und relativ oft Bundesliga. Wie Jossen bereits beschrieben, ist bzw war die WM nicht die realiatische
    Messlatte, vielmehr sieht man die Realität von Weekend zu Weekend in Deutschland, dass das System (noch) nicht funktioniert. Im übrigen beklagen wir uns staendig (wohl zurecht) ueber die Schweizer Schiris. Bitte guckt mal nach Deutschland - es ist genau gleich schlimm. Und trotz VAR hat sich die Situation keineswegs gebessert - im Gegenteil, die Verwirrung ist umsogrösser und teilweise sind Entscheide kaum mehr nachzuvollziehen.

    Daher - Stand jetzt - klar dagegen. Lasst den Fussball wie er ist.

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  • Beitrag » 11. Nov 2018, 17:32


    wer mal wieder eine beweis braucht, dass auch der var nicht fehlerfrei ist..

    https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 11621.html :roll:
    L U C E R N E - Till I Die!

    Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
    mer wend Euch gwönne gseh!


    Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
    dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!

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  • Beitrag » 12. Nov 2018, 01:43


    @Jossen, kann es eventuell auch sein, dass Du nicht verstehst, was ich meine? Aber amüsiere Dich weiter. Wenn Du sonst nichts zu Lachen hast.
    Der Videobeweis ist die verbesserte Variante der bisher üblichen gelegentlichen Absprache eines Schiris mit seinem Linienrichter im Falle einer strittigen Spielsituation. Mehr nicht. Bisher wurde das akzeptiert. Darum begreife ich die "Ängste" der VAR-Gegner nicht. Die WM hat gezeigt, dass es funktioniert.

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  • Beitrag » 12. Nov 2018, 06:53


    Master hat geschrieben:wer mal wieder eine beweis braucht, dass auch der var nicht fehlerfrei ist..

    https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 11621.html :roll:

    Wo war der fehler?
    1000 Trainer schon verschliessen, Spieler kommen Spieler gehen
    doch was stehts bleibt sind wir Luzerner die immer Treu zur Mannschaft stehn

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