Fussball Ausland

Beitrag » 19. Jul 2004, 23:02


1860 München gewinnt Jubiläums-Derby

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat im Olympiastadion vor 10 000 Zuschauern das 200. Stadtderby gegen 1860 München überraschend mit 0:1 verloren. Das Tor für den Münchner Zweitligisten zum insgesamt 47. Derby-Sieg der "Löwen" erzielte in der 80. Minute Karlheinz Pflipsen mit einem Foulpenalty.

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  • Beitrag » 19. Jul 2004, 23:03


    'Chelski' schägt wieder zu
    Chelseas milliardenschwerer Präsident Roman Abramowitsch hat wieder zugeschlagen: Der Londoner Premier League-Klub sicherte sich für die Ligue-1-Rekordablösesumme von rund 36 Millionen Euro die Dienste von Marseilles Stürmer Didier Drogba (26).
    Drogba, Nationalspieler der Elfenbeinküste, wird gemäss Angaben beider Klubs am Dienstag in London einen Vierjahres-Vertrag unterschreiben. Erst anfangs der letzten Saison war der kraftvolle und abschlussstarke Angreifer von Guingamp zu Olympique Marseille gewechselt - für gerademal sechs Millionen Euro.

    19 Tore in der Meisterschaft und vor allem 11 Treffer im Europacup haben den Wert des Goalgetters, der vor zweieinhalb Jahren noch in der zweiten Liga Frankreichs spielte, in die Höhe schnellen lassen.

    Drogba ist damit teurer, als es der englische Flankenkönig David Beckham oder Dribbelkünstler Ronaldino war. Der Brasilianer, der im letzten Sommer für 30 Millionen Euro von Paris St-Germain zu Barcelona wechselte, war bisher der teuerste Export der französischen Ligue 1.

    In die Top-Ten der Rekordtransfers schafft es Drogba dennoch nicht. Den letzten Platz in dieser Wertung hält der Italiener Filippo Inzaghi, der 2001 für 41,2 Millionen Euro von der AC Milan verpflichtet worden war.

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  • Beitrag » 20. Jul 2004, 18:38


    Pyrofreak 1 hat geschrieben:'

    In die Top-Ten der Rekordtransfers schafft es Drogba dennoch nicht. Den letzten Platz in dieser Wertung hält der Italiener Filippo Inzaghi, der 2001 für 41,2 Millionen Euro von der AC Milan verpflichtet worden war.



    Auf welchem Platzt ist er :?: :o :?:
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  • Beitrag » 6. Sep 2004, 20:28


    Ottmar Hitzfeld will Schweizer werden


    Ottmar Hitzfeld.

    Hamburg. DPA/baz. Ottmar Hitzfeld zieht in Erwägung, neben der deutschen auch die Schweizer Staatsbürgerschaft anzunehmen. Das sagte der Ex-Bayern-Trainer dem Nachrichtensender n-tv in einem Interview, das am Dienstag ausgestrahlt wird (18.30 Uhr). Er habe im schweizerischen Engelberg ein "neues Zuhause" und viele Freunde gefunden.

    Hitzfeld sagte, er habe Abstand vom Fussball genommen, leide allerdings weiter unter Schlafstörungen und lasse sich dagegen von Heilpraktiker Robert Füss behandeln. Noch mindestens zehn Monate Verzicht hat sich der 55-Jährige auferlegt: "Bis zum 1. Juli 2005 will ich keinen Trainerjob annehmen", sagte er, räumte allerdings auch ein: "Mir fehlt die Freitagsnervosität vor dem Samstagsspiel."

    Die Arbeit des neuen Führungstrios bei der deutschen Nationalmannschaft beobachtet Hitzfeld mit Wohlwollen: Man solle Klinsmann, Löw und Bierhoff unterstützen, "weil sie Ideen haben", es sei richtig "über die Grenze hinauszuschauen". Für das Länderspiel am Mittwoch in Berlin gegen Weltmeister Brasilien tippt Hitzfeld auf einen 2:1-Sieg für Deutschland.
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  • Beitrag » 10. Sep 2004, 15:46


    Minus 57 Punkte - drakonische Strafe in Russland.
    Mit einem rekordverdächtigen Abzug von 57 Punkten hat die russische Profi-Liga auf den Einsatz eines nicht qualifizierten Spielers reagiert. Weil Sodowik den Georgier Dzheladze mit einem falschen russischen Pass einsetzte, wurde der bis zur Sanktion führende Verein mit 23 Forfait-Niederlagen bestraft. Nun liegt der Zweitligist 17 Zähler hinter jenem Platz, der den Ligaerhalt garantieren würde.
    09.09.2004 -- Tages-Anzeiger Online
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  • Beitrag » 10. Sep 2004, 15:50


    AUF JETZT Sodwik!!! :lol:

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  • Beitrag » 10. Sep 2004, 17:16


    Wenn ich einen Pass fälschen würde dann sicher nicht den Russischen :P

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  • Beitrag » 10. Sep 2004, 17:25


    @Legia

    Welchen denn?

    Südafrika?
    Kenia?
    Liechtenstein?
    Andorra?

    :wink:

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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 13:39


    Interessanter Bericht:

    FUSSBALL IN ARGENTINIEN

    Tod bei Kilometer 94,5

    Von Andrés Garavaglia und Helmut Krähe

    Die Gewalt ist ein verlässlicher Begleiter des argentinischen Fußballs. Die Kurven werden von streng hierarchisch geführten Banden kontrolliert, die im Waffen- und Drogenhandel aktiv sind. Die Polizei ist machtlos, die Vereine kooperieren mit den Hooligans.

    Man wird später von einem unglücklichen Zusammentreffen sprechen, das dem 26-jährigen Claudio Ponce das Leben gekostet hat. Aber das macht den Anhänger der Newell's Old Boys auch nicht wieder lebendig. Mit 400 anderen Newell's-Anhängern hat sich Ponce am Sonntag im April 2003 in die Busse gesetzt, um ins 300 Kilometer entfernte Buenos Aires zu fahren, wo ein Ligaspiel gegen die Boca Juniors ansteht. Während der Fahrt schauen die Fans immer mal wieder aus dem Fenster, denn sie haben den Spielplan gelesen und wissen genau, dass an diesem Morgen auf der Gegenfahrbahn der Autobahn "Panamericana" die Fans von River Plate unterwegs zu ihrem Ligaspiel bei Rosario Central sein müssen.

    Und bei Kilometer 94,5, nahe einer Autobahnmautstelle, ist es um 13 Uhr 30 so weit: Acht River-Busse treffen auf sechs von Newell's. Als starke Polizeimannschaften eine halbe Stunde später am Tatort eintreffen, finden sie dort ein riesiges Menschenknäuel von kämpfenden Fans vor, die mit Messern, Schlagringen und abgebrochenen Bierflaschen aufeinander einschlagen. Auf dem Asphalt liegen die Verletzten am Boden, werden von den Gegnern weiter traktiert oder von Freunden versorgt. Nur mit viel Mühe gelingt es der Polizei, das Geschehen unter Kontrolle zu bekommen und 900 Menschen festzunehmen. Wie viele entkommen sind, weiß niemand.

    Bei der anschließenden Durchsuchung von Personen und Fahrzeugen werden Messer, Revolver und alle möglichen Arten von Schlagwaffen sowie große Mengen Bier und Schnaps gefunden. Für Claudio Ponce kommt die Polizei zu spät. Ihm wurde die Kehle durchgeschnitten, offenbar mit einem abgebrochenen Flaschenhals, als er nach einigen Messerstichen verletzt am Boden lag. Die Verletzten kommen in nahe gelegene Krankenhäuser, wo einer von ihnen stirbt: Bei Claudio Pucheta, 29, werden eine Schussverletzung im Kopf sowie diverse Schlag- und Schnittspuren am Körper festgestellt.

    Um weitere Probleme zu vermeiden, finden beide Partien wie geplant statt. Nur auf den jeweiligen Gästetribünen künden große Löcher von den schrecklichen Ereignissen Stunden vorher. Am Tag danach werden erste Ermittlungsergebnisse bekannt, Erklärungen gesucht, Kommentare abgegeben. Beide Fangruppen geben sich gegenseitig die Schuld: "Die anderen haben angefangen, wir haben uns nur gewehrt."

    Die anderen waren Schuld. So etwas ist oft zu hören, im argentinischen Fußball. Denn die Gewalt ist seit der Einführung der Profiliga im Jahre 1931 ein steter Begleiter des Spielbetriebs. Bis Anfang 2002 sind rund 170 Fußballfans ermordet worden, und die Tendenz ist rasant ansteigend. Die getöteten Anhänger wurden Opfer der Rivalitäten zwischen Fanclubs wie "La 12", der zwölfte Mann von Boca Juniors, oder "Los Borrachos del Tablon", den Besoffenen von der Theke, vom Erzrivalen River Plate.

    Diese Gruppen haben mit den geselligen Clubs, wie es sie in Deutschland gibt, nur wenig gemein. Sie haben mehrere tausend Mitglieder, sie sind gewalttätig, ihre Führer mischen nebenher im Waffen- und Drogenhandel mit und wenn es denn sein muss, ist auch der Mord an Anhängern gegnerischer Vereine kein Tabu. Stellvertretend für viele andere Anführer steht Miguel Barrita, alias "El Abuelo" (Der Großvater), der mittlerweile verstorbene Anführer von "La 12", der für sein eisernes und skrupelloses Regime gefürchtet war.

    Salas Barrita wurde nicht nur beschuldigt, die Ermordung von zwei River-Plate-Fans im Jahre 1996 angeordnet zu haben, auch der Tod zweier weiterer River-Anhänger, die 1994 nach einem 2:0-Sieg von River Plate im "Superclásico" genannten Derby gegen Boca umgebracht wurden, wird ihm zugerechnet. "Wir haben ausgeglichen", sagte damals ein maskierter Boca in Anspielung auf das verloren gegangene Spiel im argentinischen Fernsehen. Solch eine Logik gefiel Barrita.

    Die Geschichte der organisierten Gewalt in den Fußballstadien beginnt wie in Europa in den sechziger Jahren. Zwar gab es schon beim ersten Superclásico im Jahre 1913 Krawalle, bei denen die Polizei eingreifen musste, doch erst die Hooligan-Bewegung, die aus England über den Teich schwappte, ließ die wilden Prügeleien zu organisierten Bandenkriegen mutieren. Anders als in Europa wurde dabei keine Rücksicht auf Unbeteiligte genommen. Fast zwangsläufig kam es so zu Katastrophen wie am 23. Juni 1968 in River Plates Monumental Stadion, wo eine Massenpanik unter den Zuschauern 74 Tote forderte. Boca-Anhänger hatten brennende Zeitungen in die Menge geworfen.

    Überhaupt erwiesen sich die Boca-Anhänger oft als Schrittmacher der Fan-Gewalt. Im Jahre 1986 reisten sie der argentinischen Mannschaft zur Weltmeisterschaft nach Mexiko hinterher. Als Argentinien im Viertelfinale auf England traf und sich die Medien im Vorfeld an Analogien zum Falkland-Krieg vier Jahre zuvor überboten, fielen englische und argentinische Fans übereinander her. Während dieser Schlachten erbeuteten die Boca-Fans zahlreiche englische Fahnen und präsentierten sie nach der Rückkehr dem heimatlichen Publikum als "Kriegstrophäen". Da wollten die anderen Fangruppen nicht hintenanstehen und überboten sich fortan im bizarren Wettlauf um möglichst brutale Aktionen, der Diebstahl von Fahnen inklusive.

    Viel später, im Jahre 1997, stahlen River-Fans die berühmten Fahnen während eines Superclásico in Bocas berühmter Pralinenschachtel, der "Bombonera", eine noch heute unvergessene Aktion, die von den Hooligans stets zur Begründung neuer Gewalttaten angeführt wird. Erst 2002 beschloss die argentinische Regierung, dass Fans nur noch Symbole ihres jeweiligen Heimvereins zeigen dürfen. So sollte das Stehlen und provokative Herzeigen der gegnerischen Fahnen unterbunden werden.

    Angesichts der ständigen Ausschreitungen, die schon Mitte der neunziger Jahre die Liga dominierten, schien es kaum vorstellbar, dass die Gewalt in den Stadien noch weiter eskalieren könnte. Doch dann stürzte Argentinien 1998 in die schwerste Wirtschaftskrise seiner Geschichte. Die Rezession wuchs sich rasant zur Staatskrise aus, über Nacht verloren Millionen von Menschen, denen es bislang vergleichsweise besser ging als in den südamerikanischen Nachbarstaaten, ihr gesamtes Erspartes. Die Banken hatten auf Anweisung der Regierung geschlossen. Große Teile des einst stolzen Mittelstandes wurden bedürftig und in der verarmten Gesellschaft explodierte die Kriminalität.

    Davon blieb natürlich auch der Fußball nicht verschont, die "Barras bravas", die wilden Horden, wurden fortan gewalttätiger und blutrünstiger. Eine psychologische Kettenreaktion, wie Fanforscher glauben. Denn was die Fans seither erleben, ist der systematische Ruin des argentinischen Fußballs. Zwar befördern die großen Ausbildungsvereine wie River Plate jedes Jahr neue Talente in die erste Liga, doch genauso fix ist der Nachwuchs wieder fort, gewechselt nach Europa, wo es gutes Geld zu verdienen gibt. Die Liga blutet aus.

    Verletzter Stolz ist ein Erklärungsmuster für die brutale Gewalt der Fans. Diego Kliemowicz, Stürmer in Wolfsburg, der beim Heimaturlaub beinahe selbst Opfer eines Raubüberfalls wurde, lobt trotz aller Eingewöhnungsprobleme stets, dass hier zu Lande Kinder noch unbeaufsichtigt auf der Straße spielen können. In Argentinien undenkbar, dort werden die Sprösslinge wohlhabender Eltern aus Angst vor Entführungen ständig von privaten Sicherheitsdiensten begleitet.

    Im Juli 2004 könnte nun die Situation in den argentinischen Stadien als angespannt, aber vergleichsweise ruhig beschrieben werden. Seit Monaten sind die Ausschreitungen vor allem bei Boca leicht rückgängig. Und oberflächlich könnte die leichte Entspannung der Lage dem entschiedenen Eingreifen des neuen Sicherheitsministers, Javier Castrilli, zugerechnet werden, der nach seiner Vereidigung angekündigt hatte, rigoros gegen die Gewalttäter vorzugehen.

    Die Maßnahmen Castrillis hatten es in sich, so durften bei den Spielen in der Copa Libertadores zwischen Boca und River nur die jeweiligen Heimfans ins Stadion, die Gäste-Anhänger mussten sich das Spiel im Fernsehen anschauen. Doch die Ruhe in den Stadien ist trügerisch. Denn bis vor wenigen Monaten saß nahezu der komplette Führungskader der "La 12" im Gefängnis, mittlerweile jedoch sind die meisten Anhänger wieder auf freiem Fuß und als neuer Chef befehligt nun der 40-jährige Rafael Di Zeo die wilde Horde.

    Dass die Namen der Rädelsführer allseits bekannt sind, ist ein Indiz für die zögerliche Haltung der Polizei und der Vereine gegenüber den Gewalttätern. Man kennt die Lebensläufe der Anführer, viele ihrer Taten werden durch Kameras in den Stadien gefilmt. Doch wenn es tatsächlich einmal zur Anklage kommt, verfügen die Beschuldigten urplötzlich über sichtbar fingierte Alibis oder werden durch mächtige Vereinsobere protegiert. Überhaupt sind die Verquickungen zwischen den Vereinen und den Hooligans vielfältig, ein oft undurchschaubares Beziehungsgeflecht verbindet die Funktionäre mit den "Barras bravas".

    Eine Untersuchungskommission wies nach, dass viele Vereinsfunktionäre Hooligans ganz selbstverständlich Gratiskarten für Heimspiele zustecken und gar ganze Auswärtsfahrten finanzieren. Boca-Präsident Mauricio Marci ist die wohl bekannteste dieser zwielichtigen Persönlichkeiten. "La 12" erhielt von ihm regelmäßig 500 Auswärtskarten und 1000 Heimtickets in der Bombonera. Das Geschäft ist einsichtig: Viele Präsidenten haben politische Ambitionen und nutzen das populäre Amt als Vereinspräsident nur, um sich mediale Aufmerksamkeit zu sichern, um dann etwa für ein Bürgermeisteramt zu kandidieren. Mit den Fangruppen will es sich da niemand verderben.

    Claudio Ponces Mörder wurden nie gefunden. Und ob es ein Zufall war, dass sich die Fangruppen auf der Autobahn trafen, wurde nie geklärt. Ein Newell's-Anhänger gab zu Protokoll: "Hier wurde gar nichts abgesprochen. Sie tauchten einfach auf und gingen auf uns los. Ich dachte: Entweder sie bringen dich um oder du sie." So einfach ist das manchmal.

    Übersetzung: Thomas Zeh
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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 13:45


    Boca ist ein verdammter Dreckhaufen. Das weiss Buenos Aires und die ganz Welt.
    EURE ARMUT KOTZT UNS AN!

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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 16:16


    Gerüchte um Aktion der Legia-Hooligans
    "Teddyboys" aus Warschau wollen im Happel-Stadion Abbruch erzwingen und eigenem Klub schaden - Austria und Polizei sind für alle Fälle gerüstet



    Warschau/Wien - Laut Gerüchten aus dem Umfeld des siebenfachen polnischen Fußball-Meisters Legia Warschau könnte es am Donnerstag im UEFA-Cup-Hinspiel gegen die Wiener Austria im Happel-Stadion (20.45 Uhr) zu Ausschreitungen kommen. Eine Gruppe von Warschauer Hooligans, die so genannten "Teddyboys", planen, das Spielfeld zu stürmen und einen Abbruch zu erzwingen. Die Aktion richtet sich gegen den eigenen Klub, vor allem gegen den polnischen Medienkonzern ITI, den neuen Eigentümer von Legia.

    Die Kontroverse hatte im Februar 2004, als ITI den verschuldeten Verein aus der Hauptstadt übernommen hatte, begonnen. 19 Mio. Zloty (4,32 Mio. Euro) wurden umgehend an die Gläubiger, darunter viele Spieler und Trainer der Vorjahre, überwiesen, außerdem investierte man in neue Spieler. Die hohe Erwartungshaltung der Fans wurde jedoch rasch getrübt. Im Juni verkündete ITI-Boss Mariusz Walter, dass der Konzern keine karitative Einrichtung sei und die Anhänger ebenfalls zur Genesung des Vereins beitragen müssten - in Form einer radikalen, 150-prozentigen Erhöhung der Eintrittspreise!

    Die Legia-Fans antworteten zunächst mit friedlichen Protestaktionen, die wenig später veröffentlichten Finanzen des Medienkonzerns für das erste Halbjahr 2004 (35 Mio. Euro Gewinn) erhitzten jedoch die Gemüter. Die "Teddyboys" spalteten sich daraufhin von den restlichen Fangruppen ab und planen jetzt für Wien die Racheaktion. Legia soll demnach nicht nur eine hohe Geldstrafe von der UEFA aufgebrummt bekommen, sondern auch aus dem UEFA-Cup ausgeschlossen werden.

    Die Verantwortlichen von Legia sind sich der drohenden Gefahr bewusst, beschwichtigen jedoch. "Wir werden die 2.000 Karten, die wir von der Austria erhalten haben, auch verkaufen", erklärte Pressesprecher Jacek Bednarz der APA. "Aber wir haben die Tickets nur an uns bekannte Anhänger vertrieben." Tickets gab es lediglich gegen Vorweis eines Fan-Ausweises. Auch "Oberfan" Andrzej Piorkowski, in Polen als "Bosman" bekannt, sieht die Situation relativ gelassen und kündigt friedliche Fans an. "Wir werden in Wien für eine nette Überraschung unsererseits sorgen. Eine spezielle Fan-Choreografie wurde eigens vorbereitet."

    Doch die Gefahr ist nicht gänzlich gebannt. Die "Teddyboys" könnten sich in Wien mit Eintrittskarten versorgen, denn weitere 1.500 Karten wurden für die in Wien lebenden Polen vorbereitet. Die Aktion dürfte jedoch keineswegs perfekt geplant sein, denn via Internet wurde erklärt, es wäre kein Problem, die niedrigen Absperrungen im Horr-Stadion zu überspringen. Die Partie findet aber bekanntlich im Happel-Stadion statt.

    Die Austria und die Polizei haben von den Plänen der polnischen Hooligans gehört und sind für alle Fälle gerüstet. "Wir haben mit der Polizei darüber gesprochen, alles getan und Vorsorge getroffen. Wir sind gut vorbereitet", sagte dazu am Dienstag Austria-Manager Markus Kraetschmer auf APA-Anfrage. Die Legia-Anhänger werden im Sektor F3 sitzen, bei Bedarf wird auch A3 aufgesperrt. Dort haben die Gäste eigene Imbiss-Stände und WC-Anlagen.

    Der Verein wird rund 300 Ordner und Security-Leute im Einsatz haben, von der Polizei hieß es, dass genügend Kräfte bereitstünden. Auf Grund von Erfahrungswerten dürften bis zu 400 Beamte Dienst versehen. "Jeder der kommt, wird sich sicher fühlen. Wir brauchen jeden Zuschauer zur Unterstützung unser Mannschaft, es solle ein Fußballfest werden", sagte Kraetschmer.

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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 16:35


    Legia hat geschrieben:Boca ist ein verdammter Dreckhaufen. Das weiss Buenos Aires und die ganz Welt.
    EURE ARMUT KOTZT UNS AN!


    No hables..de algo que no entiendes nada..., te digo que personas como tu son una ...ya sabes que eres.
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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 17:03


    Uff. Spanisch muss ich zuerst noch lernen. Bitte um Uebersetzung.

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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 17:12


    Hat sich erübrigt. Ein freundlicher River Plate Fan hat es mir übersetzt. Ich weiss sehr wohl, wovon ich spreche, habe den Boca Mob auch schon miterlebt.

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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 18:55


    Hab auch üble Erfahrungen mit den Bocas gemacht.
    Alles Verbrecher und Schweine! Chips Säckli mit Pisse füllen und rumschmeissen ist Boca Style.
    CHACHEI CHI, ELE E LE, CHI CHI
    CHI CHILE, UNIVERSIDAD DE CHILE

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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 19:13


    Uns im Bus ausrauben, den Busfahrer zum Anhalten zwingen um mit unserem Geld Getränke kaufen und uns dann nichts anbieten ist sehr unanständig...

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  • Beitrag » 14. Sep 2004, 22:20


    Das kann ja heiter werden in Wien :lol: Danke an Schmedi für Bericht, hoffe Abbruch ist erst in der zweiten Halbzeit :lol:
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  • Beitrag » 15. Sep 2004, 07:49


    Legia hat geschrieben:Hat sich erübrigt. :P Ein freundlicher River Plate Fan :lol: hat es mir übersetzt. Ich weiss sehr wohl, wovon ich spreche, habe den Boca Mob auch schon miterlebt.


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  • Beitrag » 15. Sep 2004, 08:18


    Wäre sicher noch interessant aber ist halt Donnerstag.

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  • Beitrag » 15. Sep 2004, 14:27


    Strenge Auflagen für Fans
    Ausgerechnet bei der lang ersehnten Rückkehr auf die internationale
    Fußball-Bühne wird den Fans des VfL Bochum fast jede Vorfreude genommen.

    Die belgische Polizei und die Europäische Fußball-Union (UEFA) haben den
    Revier-Club und seine Anhänger für die Reise zur UEFA-Pokal-Partie bei
    Standard Lüttich mit einer Flut von strengsten Auflagen belegt.
    Sensibilisiert durch die Ausschreitungen unter anderem bei der EURO 2000 in
    Belgien und den Niederlanden wollen UEFA und Behörden jedes Risiko
    vermeiden.


    Die Reise wird kein Vergnügungsausflug: Die Fahrt ins rund 200 km entfernte
    Lüttich im eigenen PKW ist untersagt. Die Anhänger dürfen nur in Bussen
    reisen, was pro Person 45 Euro inklusive Ticket kostet. Privat organisierte
    Busreisen müssen mit dem VfL abgesprochen und von ihm kontrolliert werden.
    Jeder der insgesamt rund 80 Busse muss von einem weisungsbefugten VfL-Ordner
    begleitet werden. Alkoholisierte Fans werden weder in den Bus noch ins
    Stadion gelassen.

    Tickets werden erst vor Ort gegen Vorlage des Personalausweises gegen zuvor
    erworbene Berechtigungsscheine getauscht. Das Verlassen der Busse ist
    untersagt, Alkoholgenuss ebenfalls. Die Anhänger werden am Stadion empfangen
    und unter Polizeischutz in den Fanblock geführt. Der Abtransport nach dem
    Spiel erfolgt auf ähnliche Weise.

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