Fussball Ausland

Beitrag » 17. Aug 2017, 11:15


Der Fussball wird weiter geglättet...

NZZ.ch hat geschrieben:Videobeweis im Fussball

Der Videobeweis wird das Spiel korrekter machen und die Schiedsrichter schützen – aber der Fussball wird dafür einen Preis bezahlen

Die deutsche Bundesliga führt den Videobeweis ein. Er ist nicht unumstritten, weil er den Fussball verändert. Aber er ist die neue Realität, an die man sich gewöhnen muss.

https://www.nzz.ch/sport/fussball/video ... ld.1311116


Wir werden uns auf dem Rasen und auf der Tribüne an Emotionen wie in Zeitlupe gewöhnen müssen – bei den Spielern auf dem Feld und bei den Zuschauern auf den Rängen. Das Warten auf den Entscheid kühlt die Gefühle, die guten wie die schlechten, die Wut wie die Freude. Der Fussball wird mit dem Videobeweis zwar korrekter. Aber auch etwas ärmer.
STADION ALLMEND 1934 - 2009
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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  • Beitrag » 23. Aug 2017, 10:46


    die erste Spielrunde mit videobeweis war n voller erfolg :wink:

    derStadard.at hat geschrieben:Videobeweis droht in deutscher Bundesliga ein schnelles Ende

    22. August 2017, 15:32

    Nach massiven technischen Problemen am Wochenende könnte Testphase abgebrochen werden. Projektleiter Krug: "Unzumutbar"

    Frankfurt am Main – Dem Videobeweis droht in der deutschen Fußball-Bundesliga ein schnelles Ende. Nach den massiven technischen Problemen zum Saisonstart hält Projektleiter Hellmut Krug bei weiteren Pannen einen Abbruch der Testphase für möglich.

    "Wir können nicht Wochen und Wochen so weitermachen. Vor allem für Schiedsrichter ist das unzumutbar", sagte der Schiedsrichter-Manager des DFB am Montag im TV-Sender Sky. "Wenn es weiterhin so läuft, müssen wir uns etwas anderes überlegen."

    In der ersten Runde konnte der neue Videoassistent in einigen Spielen nur teilweise oder gar nicht zum Einsatz kommen. Zudem stand die zur Unterstützung bei Abseitsentscheidungen vorgesehene kalibrierte Hilfslinie in den Samstagspielen nicht zur Verfügung. Die Deutsche Fußball Liga hatte diese Pannen als "nicht hinnehmbar" kritisiert und für diese Woche ein Gespräch mit der Geschäftsführung des Dienstleiters Hawkeye angekündigt.

    Lösungen

    Krug zufolge könnte ein überlastetes Glasfaserkabel Ursache für die Probleme gewesen sein. "Das ist natürlich nicht das, was wir erwarten. Daran müssen wir in den nächsten Tagen mit Hochdruck arbeiten", sagte der frühere Top-Referee. Sollte es keine schnelle Lösung des Problems geben, sei laut Krug vieles vorstellbar. "Man müsste zurückgehen zur alten Form ohne Videoassistenten oder eine Van-Lösung wie in Italien ausprobieren", sagte der 61-Jährige.

    DFB-Präsident Reinhard Grindel würde ein schnelles Ende für den Videoassistenten bedauern, sieht er ihn doch als "äußerst nützlich" an. "Die technischen Pannen sind bedauerlich. Dafür kann die Liga nichts, dafür können auch die Schiedsrichter nichts. Aber dort, wo er funktionierte, wurden klare Entscheidungen getroffen", sagte der 55-jährige DFB-Chef am Montag am Rande des "Sport Bild Award" in Hamburg. "Wenn sich die Technik eingespielt hat, bringt das mehr Gerechtigkeit in den Fußball. Es ist auch ein Beitrag, die Schiedsrichter zu entlasten", betonte Grindel.

    "Phase der Erprobung"

    Liga-Präsident Reinhard Rauball äußerte sich etwas zurückhaltender. "Es ist der Versuch, mehr Gerechtigkeit in die Bundesliga zu bringen. Das ist jetzt eine Phase der Erprobung, und es passieren Dinge, die so nicht vorgesehen sind", erklärte Rauball.

    Der Technik-Blackout zum Bundesligaauftakt ist natürlich Wasser auf die Mühlen der Kritiker, zu denen auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß gehört. "Ich habe nach wie vor meine Bedenken, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren", sagte er. (APA, 22.8.2017)
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    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
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  • Beitrag » 27. Sep 2017, 08:38


    wir (5 pers.) wollen am 22.10.17 das spiel 1. fc köln vs. bremen schauen. die ticketbesorgung gestaltet sich schwieriger als gedacht.
    hat jemand von euch kontakt mit köln-fans, die da was machen könnten und kann mir einen kontakt vermitteln?
    bei viagogo gibts schon einzelne tickets, aber die sind ziemlich teuer.

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  • Beitrag » 27. Sep 2017, 18:56


    dassystem hat geschrieben:wir (5 pers.) wollen am 22.10.17 das spiel 1. fc köln vs. bremen schauen. die ticketbesorgung gestaltet sich schwieriger als gedacht.
    hat jemand von euch kontakt mit köln-fans, die da was machen könnten und kann mir einen kontakt vermitteln?
    bei viagogo gibts schon einzelne tickets, aber die sind ziemlich teuer.


    Ich würde mal den 3. grössten bzw. Ältesten Fanclubs schreiben. Evtl. werdet ihr eingeladen.

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  • Beitrag » 2. Okt 2017, 21:59


    amiens-präsi... :roll:
    bluewin.ch hat geschrieben:01.10.2017 - 15:00, dpa

    Mehrere Schwerverletzte nach Tribünenunglück: Präsident gibt Fans die Schuld

    Dramatische Szenen beim Ligue-1-Spiel Amiens gegen Lille: Unter dem Druck jubelnder Fans gibt ein Gitter nach, Dutzende Zuschauer stürzen zu Boden. Nun streiten die Clubs über die Verantwortung für den Unfall mit 29 Verletzten.



    Nach einem schweren Unglück auf der Zuschauertribüne des Fussballstadions im nordfranzösischen Amiens suchen Polizei und Staatsanwaltschaft nach der Ursache. Beim Jubel über ein Tor des OSC Lille war am Samstagabend ein Sicherheitsgeländer des Gästeblocks zusammengebrochen. Mehrere Dutzend Zuschauer stürzten etwa eineinhalb Meter in den Innenraum des Stadions. 29 Menschen wurden verletzt, fünf von ihnen schwer, wie der Sender «France 3» unter Berufung auf die Präfektur berichtete.

    Das Spiel wurde abgebrochen, die Staatsanwaltschaft führt eine Untersuchung wegen fahrlässiger Körperverletzung. Der Präsident des Gastgebers Amiens SC, Bernard Joannin, kritisierte die Fans von Lille: «Die Polizei hatte uns gewarnt, dass 200 sehr aufgeregte Ultras im Gästebereich waren», sagte er. «Sie haben sich in chaotischer Weise, mehr als 500 Leute, auf diese Barriere gestürzt, die in perfektem Zustand war.»

    Der Gäste-Club stellte dagegen den Zustand des Licorne-Stadions infrage. «Heute Abend haben wir auch das Recht, uns Fragen über die Organisations- und Sicherheitsbedingungen zu stellen», erklärte Lille-Chef Marc Ingla. «Unsere Fans und unser Club sind die Opfer der Ereignisse des Abends.»
    Ermittlungen laufen

    «Wir haben alle gesehen, dass es eine sehr grosse Menschenmasse gab, die sich gegen diese Barriere gedrängt hat», sagte Staatsanwalt Alexandre de Bosschère dem Sender «France 3». «Nur ein Experte wird uns sagen können, ob es eine besondere, anormale Schwachstelle gab oder die Einrichtung nicht geeignet war», betonte er. «Es ist viel zu früh, das zu wissen.» Im Stadion von Amiens werden derzeit Arbeiten durchgeführt – örtliche Verantwortliche betonten jedoch, dass diese nichts mit der Sicherheitsabsperrung zu tun hätten.

    Der Zwischenfall ereignete sich in der 17. Spielminute, nachdem die Fans über den Führungstreffer von Lilles Fodé Ballo-Touré gejubelt hatten. «Alle sind auf den Boden gefallen, und allen wurde der Brustkorb zusammengedrückt», sagte der Zuschauer Jordan dem Sender «Franceinfo». «Ich habe Leute gesehen, denen es schwer fiel, wieder zu Atem zu kommen. Mir tut noch ein wenig der Schädel weh.»
    Die verletzten Gästefans aus Lille mussten anschliessend auf Tragen aus dem Stade de la Licorne gebracht werden. Gastgeber Amiens spielt derzeit seine erste Saison in der Ligue 1

    https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... gibt-.html
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    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
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  • Beitrag » 7. Nov 2017, 11:59


    LU-57 hat geschrieben:WE ARE HONG KONG

    11. Oktober 2016, Hong Kong - Singapore 2:0 (1:0)

    [...]

    Der Kick-Off rückt näher. Die beiden Mannschaften laufen ein und formieren sich für die Nationalhymnen auf. Zunächst jene der Gäste aus Singapore. Artig wird Beifall geklatscht. Im Anschluss wird die Hymne für Hong Kong angespielt... und: Sie wird gnadenlos ausgebuht. Von allen Seiten wird gepfiffen und gejohlt, was das Zeug hält. Vor uns prasselt gar ein wahrhaftiges Fluchwort-Spektakel in Richtung Spielfeld. Das Gepoltere, welches vom Publikum in einer Gemütslage von amüsiert bis wütend zelebriert wird, endet mit dem letzten Klang der Hymne. Es folgen lautstarke „We are Hong Kong“-Schlachtrufe.

    Es ist nicht das erste Mal, dass die Anhängerschaft des Hong Kong Teams ihre „eigene“ Hymne ausbuht. Das Ganze ist in den vergangenen Monaten an Länderspielen schon fast zum Ritual geworden. Hintergrund: Weil die „Sonderverwaltungszone Hong Kong“ als Teil Chinas über keine eigene „Nationalhymne“ verfügt (im Gegensatz etwa zu Schottland, als Teil des Vereinigten Königreichs, o.ä.), wird an internationalen Sportanlässen für die Vertreter aus Hong Kong die chinesische Hymne abgespielt. Und auf eben dieses China sind viele Bewohner Hong Kongs nicht gerade gut zu sprechen. Dieser Unmut entlädt sich, unter anderem, beim Abspielen der chinesischen Hymne.

    [...]

    viewtopic.php?p=567687#p567687


    ein jahr später: problem gelöst...

    Deutschlandfunk hat geschrieben:China

    Drei Jahre Haft für Beleidigung der Nationalhymne

    China droht seinen Bürgern mit Gefängnisstrafen, wenn sie die Nationalhymne nicht respektieren oder beleidigen.


    4. November 2017

    Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses. Demnach kann - so wörtlich - abfälliger Gesang der Hymne in schwerwiegenden Fällen mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren und dem Entzug politischer Rechte bestraft werden. Der Beschluss gilt auch für Chinas Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau. - Bei Fußballspielen in Hongkong kam es in den vergangen Monaten immer wieder vor, dass Fans buhten und pfiffen, wenn die chinesische Hymne gespielt wurde.

    http://www.deutschlandfunk.de/china-dre ... _id=811579


    das regime in peking bleibt agil.

    greez
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  • Beitrag » 21. Nov 2017, 10:12


    Bei uns in der Bääbi - CH wäre das ein Skandal und ein Anlass Fussballspiele per sofort zu verbieten. :clown:
    Konkordat lässt grüssen

    https://sports.vice.com/de/article/ypy3qy/seelenruhige-polnische-fans-bewerfen-sich-mit-pyro
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  • Beitrag » 21. Nov 2017, 14:05


    Die West Ham Fans machen uns alles nach... Jetzt rufen die auch bereits an!!?

    https://www.sport1.de/internationaler-f ... gen-an.amp

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