Der offizielle Anti Red Bull und Pro Austria Salzburg-Thread

Beitrag » 29. Aug 2016, 10:38


Hehe, grosses Kino. Darf man denen ja auch mal zugestehen. :lol:
Walter Stierli in NLZ hat geschrieben:Ich bin ein Gegner von Schnellschüssen.

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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 14:35


    Hello Luzern
    Für Italienische sprecher, Artikle über RB Leipzig und interview mit ein RB Leipzig fan.
    (google translator ist gut für italienisch-englisch)
    Entschuldigung für mein Deutsch :oops:

    http://leading-sport.com/2016/08/26/bun ... lo-meglio/
    Zuletzt geändert von LeadingSport am 30. Aug 2016, 14:52, insgesamt 1-mal geändert.

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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 14:45


    LeadingSport hat geschrieben:(google translator ist gut für italienisch-englisch)



    schiins auch für deutsch-englisch!
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    R A U T E

    von sega 10.- , von pa 10.-, ; @andi: 10.--

    mer send gäge alles

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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 15:04


    Luzern Fans,
    tut mir leid für mein Deutsch. ich weiss ist Katastrophe! Ich verstehe aber ich kann nur ein bischen schreiben! :evil:

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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 15:05


    Tanti auguri :occasion9:

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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 15:10


    grazie, danke :D

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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 15:33


    LeadingSport hat geschrieben:Luzern Fans,
    tut mir leid für mein Deutsch. ich weiss ist Katastrophe! Ich verstehe aber ich kann nur ein bischen schreiben! :evil:


    please contact user "TW II" via private message for a sophisticated translation in a ünique style!
    offene wettschulden: +10 von TJ (bald verjährt), +10 von Torpedo (bald verjährt), Saldo +20 von TW II

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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 16:02


    LeadingSport hat geschrieben:Hello Luzern
    Für Italienische sprecher, Artikle über RB Leipzig und interview mit ein RB Leipzig fan.
    (google translator ist gut für italienisch-englisch)
    Entschuldigung für mein Deutsch :oops:

    http://leading-sport.com/2016/08/26/bun ... lo-meglio/

    solo colatrella! (kleines zückerli für die interessierten, PK nach sassuolo-spiel gucken)
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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 16:04


    habe beim artikel nur "Questo" gesehen.. reicht um es wegzuklicken..
    L U C E R N E - Till I Die!

    Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
    mer wend Euch gwönne gseh!


    Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
    dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!

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  • Beitrag » 30. Aug 2016, 16:28


    Master hat geschrieben:habe beim artikel nur "Questo" gesehen.. reicht um es wegzuklicken..


    nur "questo" ?! ich verstehe nicht was das Problem ist

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  • Beitrag » 6. Sep 2016, 19:32


    welt.de hat geschrieben:
    RB LeipzigSPORT OFFENER BRIEF 12:30 Fanaufstand bei Red Bull gegen RB Leipzig

    Salzburgs Fans wollen nicht hinnehmen, nur noch ein Ausbildungsverein zu sein
    Die Fans von Red Bull Salzburg laufen Sturm gegen die Bosse des eigenen Vereins. Grund ist die Rolle des Klubs als Farmteam für RB Leipzig. Österreichs Meister gilt nur noch Ausbildungsverein für den vom selben Sponsor finanzierten Bundesliganeuling aus Sachsen.

    Nun verfassten Vertreter der Salzburger Fanszene einen offenen Brief an die Vereinsvertreter und an den mächtigen Sponsor, in dem sie beklagen nur noch eine "Lachnummer im Klubfußball" zu sein.

    Ferner heißt es in dem Schreiben: "Wir sind diejenigen, die ,Regen und Wind, Sturm und Schnee' (Auszug aus einem unserer Gesänge) trotzen und unsere Mannschaft in guten und schlechten Zeiten unterstützen. Doch woran sollen wir noch glauben? Hinter wem sollen wir stehen? Eingespielte Mannschaften werden (fast schon ,traditionell') ständig zerrissen, was unsere Elf ständig an höheren sportlichen Erfolgen scheitern lässt."

    In den vergangenen Jahren hat mehr als ein Dutzend Profis Salzburg in Richtung Leipzig verlassen. In diesem Sommer haben die Sachsen neben dem Brasilianer Bernardo auch Mittelfeldspieler Naby Keita und Verteidiger Benno Schmitz verpflichtet. Zuletzt war Salzburg zum wiederholten Mal in der Champions-League-Qualifikation gescheitert.

    Hinteregger verweigerte den RB-Wechsel

    Ein Spieler weigerte sich diesen Sommer, von Österreich nach Ostdeutschland zu gehen. Martin Hinteregger wechselte lieber zum FC Augsburg und legte seine Beweggründe sehr deutlich dar. "Die Art und Weise, wie Leipzig Salzburg kaputt macht, ist nicht schön anzuschauen", sagte der Verteidiger nach seinem Wechsel: "Ich finde das schade, denn im Endeffekt sind es zwei verschiedene Vereine, aber es wird alles aus Leipzig regiert, alles nur zu Leipziger Gunsten. Salzburg wird komplett links liegen gelassen." Zudem attackierte er Ralf Rangnick, Leipzigs Sportdirektor.

    Die Sachsen reagierten mit wenig Verständnis auf die Vorwürfe. "Das ist einfach nur populistisch und inhaltlicher Nonsens", sagte Vorstandschef Oliver Mintzlaff. Rangnick sagte: "Hier wird niemand zwangsdelegiert. Demnach ist Red Bull Salzburg nicht unser Ausbildungsverein, denn schließlich ist es dort der Anspruch, in jeder Saison um die Meisterschaft und den Pokal mitzuspielen sowie international vertreten zu sein."

    Das sehen die Fans offenbar anders. Und Salzburgs Trainer auch. Selbst Oscar Garcia hatte vor kurzem geklagt: "Wir müssen unser Ziel ändern. Jetzt sind wir ein Ausbildungsverein."
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  • Beitrag » 7. Sep 2016, 08:42


    :goodman:

    nachfolgend noch der gesamte brief... er liest sich wundertoll... die geister die ich rief... ach selbst dieses Sprichwort ist dafür zu plump... :D

    Red Bull Salzburgs megakritische Traditionalisten-Ultras hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Mateschitz,

    sehr geehrte Herren Sauer, Jandrasits, Theierl, Rauch und Resch!

    Die Vertreter der organisierten Fanszene des FC Red Bull Salzburg erlauben sich wie folgt zu den Vorkommnissen in den letzten Wochen und Monaten Stellung zu beziehen:

    Meisterstern

    Der Meisterstern ist wohl für Fußballer und deren Fans die höchste, permanent sichtbare Auszeichnung, die es in dieser Sportart gibt. Dieser Stern symbolisiert nicht nur die gewonnenen Meisterschaften, sondern erfüllt jeden Anhänger mit Stolz. Stolz, den er gerne zur Schau trägt. Umso schmerzhafter war es erfahren zu müssen, dass unser geliebter Verein diesen Meisterstern nicht führen möchte. Den Stern, auf den viele von uns schon viele Jahre warten und der den Spielern und uns langjährigen Fans zusteht. Auch wenn es keine niedergeschriebenen Regularien in Österreich gibt, kann hier das Gewohnheitsrecht Anwendung finden. Rapid Wien, Austria Wien und Wacker Innsbruck leben dies vor.

    Mit Beharrlichkeit und allem nötigen Respekt versuchten wir bei Ihnen unser Anliegen zu platzieren: Ob Petition, Spruchbänder oder Gesänge - keine von uns gewählte Aktionen führte zu einem positiven Ausgang. Warum sträubt sich unser Verein so sehr gegen den Meisterstern, der für Fans und Spieler doch eine Auszeichnung für die sportlichen Erfolge darstellt?

    Transferpolitik

    Seit der Gründung von RB Leipzig wurde den FC Red Bull Salzburg Anhängern eine Art „Familiensituation“ vorgegaukelt, die viele positive Effekte auch für den Salzburger Verein hätte bringen sollen. Zwar wurden viele interessante Spieler in die Mozartstadt geholt, diese konnten aber leider nicht lange gehalten werden. Wir haben völliges Verständnis für Spieler, die den nächsten Schritt wagen möchten und sich zu höheren Aufgaben berufen fühlen, als in der heimischen Ausbildungsliga ihr Dasein zu fristen. Kein Verständnis hingegen haben wir für die Politik eines „Selbstbedienungsladens Salzburg“, so wie wir es in der (jüngeren) Vergangenheit erleben mussten. Es kann nicht angehen, dass den Salzburgern wichtige Spieler abhandenkommen, weil Leipzig und ein Herr Rangnick einfach „Bedarf“ haben - oder auch nicht, wie die Causa Bernardo zeigte! Uns wurde ein wichtiger Spieler genommen, der in Deutschland - begründet durch die Verpflichtung von Kyriakos Papadopoulos - wohl nur eine untergeordnete Rolle spielen wird.

    Seit Bestand von RB Leipzig wanderte eine komplette Kampfmannschaft plus Ersatzkeeper nach Leipzig ab, teilweise zu sehr unglücklichen Zeitpunkten. So wurde uns versprochen mit einem Naby Keita in die Champions League-Qualifikation zu gehen. Wir sind überzeugt, dass die Kreativität gerade dieses

    Spielers uns Salzburgern den Einzug in die Gruppenphase ermöglicht hätte. Das selbe Procedere mussten wir nun mit Bernardo vor Beginn der Europa League Gruppenphase erneut erleben.

    Wir fordern eine ganz klare Trennung dieser beiden Vereine, die über das geschriebene bzw. kolportierte Wort hinaus geht! Man kann bei Spielern, die für ein sportliches Fortkommen essentiell sind, auch auf Vertragseinhaltung drängen, wie das beispielsweise in der deutschen Bundesliga Gang und Gebe ist. Beispiele hierzu gibt es zu Hauf.

    Kommunikation

    Bei der internen und externen Kommunikation kann man zeitweise nur mehr den Kopf schütteln. Während Christoph Freund sich einem Interview stellt und die Transfersumme von Bernardo als „in Österreich nicht üblicher Höhe“ bezeichnet, hört man gleichzeitig von Ralf Rangnick aus Leipzig, dass dies „noch zu besprechen“ sein wird.

    Dieser Umstand ist schlicht und ergreifend untragbar! Auch wenn seit Anfang August „Die Trennung von Leipzig formal vollzogen wurde“ (APA Meldung vom 3.8.2016), so hat man den Eindruck - gerade im Hinblick auf die oben angeführten Transfers zwischen Salzburg und Leipzig -, dass dies sich lediglich auf die „Financial Fairplay“ Richtlinien der UEFA bezieht. Unser geschätzter Geschäftsführer Jochen Sauer meinte im Interview: „Es gibt in den Integritätsregeln Bestimmungen, dass eine Person oder ein Unternehmen auf zwei Vereine nicht entscheidenden Einfluss haben darf.“.

    Dies darf gerade im Hinblick auf die Person Ralf Rangnick angezweifelt werden, wie auch der Ex-Salzburg-Spieler Martin Hinteregger im Interview vom 1.9.2016 mit laola1.at bestätigt: „Ich finde das schade, denn im Endeffekt sind es zwei verschiedene Vereine, aber es wird alles aus Leipzig regiert, alles nur zu Leipziger Gunsten. Salzburg wird komplett links liegen gelassen. Ralf Rangnick hat auch in Salzburg noch das Sagen. Er hat hier etwas aufgebaut aber lässt jetzt alles den Bach runtergehen.“

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Wir empfinden ebenso. Wie kann es sein, dass ein Herr Rangnick immer noch so einen Einfluss hat, obwohl es eine klare Trennung der beiden Vereine gibt?

    Dieser Vorfall reiht sich nur in die Schlange der verunglückten Kommunikationsbeispiele ein. Der Meisterstern - selber als Ziel des FC Red Bull Salzburg vorgegeben und in diversen sozialen Netzwerken sogar visuell kommuniziert - war beim Erreichen auf einmal kein Thema mehr.

    Ziele

    Im Interview mit dem „Standard“ im Jahr 2010 betonte Herr Mateschitz „…Salzburg zur Sporthauptstadt Österreichs zu machen, wobei neben Eishockey natürlich auch Fußball dazugehört…“. Von einer „Sporthauptstadt“ sind wir meilenweit entfernt. Seit der Übernahme der Austria Salzburg im Jahr 2005 wurden die Ziele unseres Vereins ständig nach unten geschraubt. Zuerst Champions League, nach mehrfachem Scheitern, war nur mehr die „Teilnahme an einem europäischen Bewerb“ das Ziel, mittlerweile sind wir in Salzburg bei zwei reinen Ausbildungsmannschaften („Liefering A und Liefering B“, Oscar Garcia vor dem Spiel gegen Rapid in der 6. Runde der Saison 2016/17) angelangt. Der stolze FC Red Bull Salzburg zum Farmteam des sächsischen Ablegers degradiert! Sogar die Meisterschaft und weitere Titel (Cup?) sind nicht mehr im Fokus: „Man kann jedoch nicht davon ausgehen, dass man immer Meister wird und alle Titel gewinnt.“ (Christoph Freund, ebenso im Rahmen des Spiels gegen Rapid).

    Scheinbar hatte man bei der Vertragsverlängerung mit Oscar Garcia auch noch andere Ziele im Blickfeld, darauf lässt seine Aussage bei der Pressekonferenz gegen Rapid schließen. Für seine Aussage, dass „er die Spieler, die nicht nach Leipzig gegangen sind, nicht im Stich lassen wird“ gebührt ihm unser höchster Respekt!

    Wir zählen zu den treuesten Fans der Salzburger. Wir sind diejenigen, die „Regen und Wind, Sturm und Schnee“ (Auszug aus einem unserer Gesänge) trotzen und unsere Mannschaft in guten und schlechten Zeiten unterstützen. Doch woran sollen wir noch glauben? Hinter wem sollen wir stehen? Eingespielte Mannschaften werden (fast schon „traditionell“) ständig zerrissen, was unsere Elf ständig an höheren sportlichen Erfolgen scheitern lässt. Den verdienten Meisterstern erhalten wir ebenso wenig, wie klare Antworten. Auch für nicht organisierte Fans sind diese Umstände mittlerweile untragbar.

    Sehr geehrte Herren! Wir sind unserem finanziellen Gönner, Herrn Mateschitz, für sein Engagement und seinen Einsatz bei der Rettung des Salzburger Spitzenfußballs wohl ewig dankbar. Die Umstände lassen uns allerdings an allem zweifeln, an das wir glauben. Sehr geehrter Herr Mateschitz, vergessen Sie

    Ihre Heimat nicht, denn Sie haben die Möglichkeit eine Änderung herbeizuführen und den FC Red Bull Salzburg wieder zu dem zu machen, was er schon einmal war: eine Top-Adresse in Europa!

    Aktuell sind wir lediglich die Lachnummer im Klubfußball. Nicht nur der Verein, sondern auch wir Anhänger sind ohnedies permanentem Bashing durch den Rest der Fußballwelt ausgesetzt, damit haben wir leben gelernt. Doch mit oben angeführten Punkten können wir nicht mehr leben!

    Auf Ihre Antworten zu den oben gestellte Fragen und Punkten würden wir uns sehr freuen und stehen auch für ein persönliches Gespräch gerne und jederzeit zur Verfügung!

    Die Hoffnung stirbt zuletzt! Forza Salzburg!
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    «Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
    Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
    lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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  • Beitrag » 7. Sep 2016, 14:55


    meine Fresse... Ich kann ja sogar noch minimst Verständnis dafür aufbringen, dass jemand in seiner Stadt Profi-Fussball haben will und dem gewisse Werte egal sind. RB ist schlussendlich auch nur ein negativer Auswuchs des Fussballs, aber keineswegs eine Ausnahme. Nur das Gesamtpaket hebt sich von den anderen Profi-Vereinen ab. Aber nüchtern betrachtet ist der Unterschied zwischen einem ManCity und RB nicht wirklich gross.
    Dass es aber tatsächlich Leute gibt, die von diesem Verein Werte fordern, welche schon vor über zehn Jahren bei der "Gründung" mit Füssen getreten wurden, wäre ein Fall für die aktive Sterbehilfe. Das kann nur ein Scherz sein. Die Pappklatschen-Wixxer-Szene wurde garantiert unterwandert.
    Fussballfan ist man trotzdem und nicht deswegen

    Wer nicht dazu bereit ist, für seine Einstellung bis zum bitteren Ende zu kämpfen sollte eventuell seine Einstellung überdenken...

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  • Beitrag » 19. Okt 2016, 08:46


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  • Beitrag » 22. Dez 2016, 10:01


    http://www.11freunde.de/artikel/rb-verstoesst-gegen-das-financial-fair-play

    Interessante Ausgangslage. Aber es wäre ja gelacht, wenn die RedBull- wie auch die UEFA-Mafia hier nicht noch ein Hintertürchen finden würden..
    Walter Stierli in NLZ hat geschrieben:Ich bin ein Gegner von Schnellschüssen.

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  • Beitrag » 21. Mär 2017, 16:58


    wird interessant, was die uefa im sommer dazu meint. es wär dem salzburger ableger und seinen strammen, unbeugsamen ultras zu gönnen, wenn er die cl-quali für einmal nicht mal mehr selber verkacken könnte... :D

    Tagesanzeiger hat geschrieben:Seltsame Transfers machen stutzig

    Salzburg und Leipzig – beide Red-Bull-Clubs wollen in die Champions League. Das Reglement verbietet dies aber wohl. Nun bricht Hektik aus.

    David Wiederkehr, Sportredaktor

    Mit jedem Sieg steigt die Nervosität. Und die Anspannung – bei den Ligen, dem Fussballverband Uefa und den beiden Clubs. Red Bull Salzburg und Rasenballsport Leipzig sind auf dem besten Weg, sich für die Champions League zu qualifizieren, Salzburg als Meister in Österreich und Leipzig als sensationeller Bundesliga-Aufsteiger gleich hinter Bayern München.

    Statt Vorfreude auf die lukrative Königsklasse herrscht aber sorgenvolle Hektik. Aus nachvollziehbarem Grund: Werden die Regeln der Uefa so konsequent ausgelegt, wie Experten und Kritiker fordern, kann nur eine der zwei Mannschaften an der Champions League teilnehmen – weil beide vom Getränkeriesen Red Bull kontrolliert sind. Neu ist die Problematik nicht, ein Bericht von «Sport Inside» im Westdeutschen Rundfunk (WDR) zeigte die Verstrickungen der beiden Clubs nun aber deutlich auf.

    Fussballfans weltweit hassen das Imperium Red Bull wegen seiner aggressiven Marketingstrategie. Zunächst ausschliesslich im Fun- und Extremsportbereich tätig, hat Red Bull seine Aktivitäten im vergangenen Jahrzehnt zunehmend auch auf den Profi- und Teamsport ausgeweitet.


    So ist die Red Bull GmbH Eigentümerin von Bundesligist RB Leipzig und Hauptsponsor von Red Bull Salzburg. Das Unternehmen hatte den österreichischen Serienmeister einst ebenfalls besessen, ihn später aber abgegeben, auch ist der frühere Sportdirektor Ralf Rangnick heute nicht mehr für beide Clubs zuständig, sondern nur noch für Rasenballsport Leipzig. Und trotzdem: Dass in Salzburg Entscheide getroffen würden, die nicht der Unternehmensstrategie entsprechen, scheint ausgeschlossen. Kritiker sprechen gar von einem Farmteam-System. Ein klarer Verstoss gegen die Uefa-Regularien.

    Artikel 5 des Reglements über die Integrität der europäischen Wettbewerbe besagt: «Niemand darf gleichzeitig, direkt oder indirekt, in irgendeiner Funktion oder mit irgendeinem Mandat an der Führung, der Verwaltung und/oder den sportlichen Leistungen von mehr als einem teilnehmenden Verein beteiligt sein.» Und: «Niemand darf Kontrolle über oder Einfluss auf mehr als einen teilnehmenden Verein haben.» Diese Regeln sind im vergangenen Jahr verschärft worden – angeblich wegen Red Bull.

    Die Uefa will sich erst nach Saisonende zur Problematik äussern. Für Rechtsanwalt Thomas Dehesselles, Experte im Gebiet Sportrecht, ist allerdings klar: «Solange Personalunion in den Führungsgremien besteht, kann die Uefa nicht beide Clubs zulassen.» Dem Verband sei die Integrität seines wichtigsten Wettbewerbes zu wichtig, gerade auch aus Rücksicht auf die Sponsoren.

    Mit der Konkurrenz gespielt

    Es sind vor allem Spielerwechsel zwischen den Clubs Leipzig und Salzburg, die stutzig machen. Und die Konkurrenz verärgern. So zitiert «Sport Inside» als Kronzeugen den Deutschen Andreas Müller, bis im vergangenen November Sportdirektor von Salzburgs Ligakonkurrent Rapid Wien. Müller sagt: «Was Red Bull macht, ist nicht in Ordnung. Das ist absolut nicht regelkonform.»

    Konkret geht es um den Transfer von Marcel Sabitzer im Sommer 2014 von Rapid zu Leipzig. Sabitzer, damals ein Talent im österreichischen Fussball und heute Nationalspieler, hatte eine Klausel in seinem Vertrag, wonach er nur ins Ausland wechseln darf – aus Furcht vor einem Wechsel zum Rivalen in der österreichischen Bundesliga. Also bemühte sich stattdessen Leipzig um Sabitzer. Und parkierte ihn danach umgehend leihweise in Salzburg.

    Heute spielt Sabitzer in Leipzig – wie neun andere frühere Salzburger. Wie der brasilianische Verteidiger Bernardo etwa. Dieser wechselte im vergangenen August nach Deutschland, an einem Sonntag – wenige Stunden vor einem Spiel der Salzburger. Trainer Oscar schäumte. Und Gernot Zirngast, Vorsitzender der Spielergewerkschaft in Österreich, sagt gegenüber «Sport Inside», was alle dachten: «Dieser Entscheid wurde in Leipzig und nicht in Salzburg getroffen.» Entblössend war, wie Leipzig-Sportdirektor Rangnick freimütig preisgab, dass über die Ablösesumme erst noch diskutiert werden müsse. Ein in der Branche vollkommen unübliches Vorgehen.

    Verzweifelte Suche nach Sponsoren

    Es festigte den Farmteam-Vorwurf. Wie auch der Transfer von Dayot Upamecano – der 18-jährige Franzose kam diesen Winter von Salzburg nach Leipzig und kostete 10 Millionen Euro. Oder jener von Naby Keita – der 22-jährige Guineer brachte Salzburg 15 Millionen ein. Was in der englischen Premier League marktgerechte Preise wären, grenzt bei einem Transfer aus Österreich zum Bundesliga-Aufsteiger an Wucher.

    Oder es ist eine Finanzspritze, je nach Sichtweise, schliesslich kommt Red Bull Salzburg vor allem dank der Transfererlöse nicht mit dem Financial Fairplay der Uefa ins Gehege. Dieses besagt, dass ein Sponsor nicht mehr als 30 Prozent des Jahresbudgets aufbringen darf. Der Verdacht liegt nahe, dass Red Bull seinen Anteil mit künstlich aufgeblähten Transfersummen erhöht. Andere Sponsoren findet der Club kaum. Obschon er laut dem Report vorab in Salzburg derzeit verzweifelt danach sucht.

    Fragen wirft auch die Personalie Oliver Mintzlaff auf. Der einstige Langstreckenläufer ist seit 2014 Head of Global Soccer von Red Bull, weltweiter Fussballdirektor des Unternehmens also – in Österreich besitzt dieses mit dem FC Liefering, in den USA mit New York Red Bulls und in Brasilien mit Red Bull Brasil weitere Teams. In enger Zusammenarbeit mit Ralf Rangnick legt Mintzlaff die Strategie fest. Seit 2016 ist er ausserdem Vorstandsvorsitzender von Rasenballsport Leipzig.

    Drehgenehmigung verweigert

    Ob und wie weit er beide Fussballclubs kontrolliert, will der Konzern gegenüber «Sport Inside» nicht sagen. Selbst hatte Mintzlaff einst betont, in Salzburg nicht mehr operativ tätig zu sein. Dem widerspricht allerdings Andreas Müller. Der Vorgänger von Fredy Bickel bei Rapid Wien sagt klar: «Mintzlaff ist für beide Vereine zuständig.» Und glaubt: Nun, da beide Clubs an die Pforte der Champions League schlagen, sei die Nervosität im Imperium wohl gross. Gar nicht, findet Red Bull selbst. Die Recherche sei falsch und irrelevant für die Uefa, richtet es aus. Man sehe der Entscheidung gelassen entgegen.

    Wirklich? Eine andere Sprache spricht die verweigerte Drehgenehmigung, mit der sich das TV-Team des WDR auf dem Vereinsgelände in Salzburg konfrontiert sah. Und dabei werden die Verstrickungen auf einmal ganz durchsichtig: Man hätte sich dafür vorgängig an Oliver Mintzlaff in Leipzig wenden müssen, hiess es. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/15170418


    WDR hat geschrieben:Rasenschach um Rasenball

    sport inside | 19.03.2017 | 10:39 Min.

    Warum Red Bull Salzburg und Rasenballsport Leipzig aufgrund ihrer Verbindungen möglicherweise ins Visier der UEFA geraten.


    http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... l-100.html
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    «Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
    Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
    lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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  • Beitrag » 8. Mai 2017, 23:25


    für die austria wirds eng. nach einem erstaunlich erfolgreichen saisonstart gings nur noch bergab.
    4 runden vor schluss - und noch ohne sieg in der rückrunde - stehen die violetten auf einem abstiegsplatz.
    morgen dienstag gehts im nachtragsspiel gegen direktkonkurrent eugendorf schon fast um alles oder nichts.

    greez
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    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
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    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
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  • Beitrag » 20. Mai 2017, 10:50


    austria salzburg hat den angepeilten klassenerhalt nicht erreicht und steigt erneut ab - in die 4. liga.

    der verein ist also wieder in der 1. landesliga angekommen, von welcher er 2009/10 den aufstieg in die regionalliga geschaffen hatte.

    2005/06 1. Landesliga 11/14 26 8 3 15 35:65 27 in Spielgemeinschaft mit dem PSV Schwarz-Weiß
    2006/07 2. Klasse Nord A, 1/14, Aufstieg in die 1. Klasse Nord
    2007/08 1. Klasse Nord, 1/14, Aufstieg in die 2. Landesliga Nord
    2008/09 2. Landesliga Nord, 1/14, Aufstieg in die 1. Landesliga
    2009/10 1. Landesliga, 1/14, Aufstieg in die Regionalliga West

    2010/11 Regionalliga West, 5/16
    2011/12 Regionalliga West, 8/16
    2012/13 Regionalliga West, 2/16
    2013/14 Regionalliga West, 1/16, Relegation verloren
    2014/15 Regionalliga West, 1/16, Aufstieg in die Erste Liga
    2015/16 Erste Liga, 9/10, Insolvenzverfahren, Zwangsabstieg in Regionalliga West
    2016/17 Regionalliga West, 15/16, Abstieg in 1. Landesliga


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    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

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    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
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  • Beitrag » 22. Mai 2017, 09:03


    edit: ok, der bericht ist ja ned zwei tage, sonden zwei tage und ein jahr alt. :eye:
    aber s scheint (wieder) aktuell zu sein, wenn man das spruchband der violetten vom letzten samstag betrachtet...
    btw.: die "freundschaft" mit aarau scheint auch punkto "hass-spruchband-kreativität" durch zu sickern. :wink:
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    Vice Sports hat geschrieben:UDINESE CALCIO

    Trotz Ultra-Rebellion: Udinese wäre das perfekte nächste Opfer für das Red-Bull-Imperium

    MARKUS S. HOFMANN
    May 20 2016, 3:59pm

    Laut italienischen Medien verhandelt Udinese Calcio mit Red Bull. Dass der Fastabsteiger perfekt ins RB-Portfolio passen würde, hat auch mit dem FC Watford zu tun.

    In Italien macht die Nachricht die Runde, dass die Verantwortlichen des Serie-A-Klubs Udinese Calcio mit Red Bull Gespräche über einen Einstieg des Brauseherstellers führen. Die Fans liefen erwartungsgemäß gegen diese Meldung Sturm. Auf Facebook schrieben die Ultras Udinese 1995, dass es eine Pflicht sei, sich auf einen Kampf vorzubereiten, schließlich sei Red Bull das „Krebsgeschwür des Sports".

    Il Gazzettino hatte behauptet, zwischen beiden Parteien würden schon seit einiger Zeit Sondierungsgespräche laufen. Zumindest bis 2020 ist eine Übernahme aber ausgeschlossen, denn solange gilt noch der Vertrag mit Hauptsponsor Dacia. Was aber nicht bedeutet, dass Red Bull nicht schon vorher als Sponsor oder sogar Investor einsteigen könnte.

    Was eine Red-Bull-Übernahme für einen Traditionsverein bedeutet, das haben sich die Anhänger von Udinese bestimmt schon von Austria-Salzburg-Fans erzählen lassen. Denn die Ultras beider Vereine pflegen eine enge Fanfreundschaft. Nach der Übernahme durch den Brausekonzern von Dietrich Mateschitz wurden damals Name, Logo und Vereinsfarben der Austria geändert, die Klubhistorie bewusst ausradiert und die aktive Fanszene vertrieben.

    Jetzt also Udinese? Fest steht, dass in Udine ein Umbruch dringend nötig ist. Nachdem man zwischen 2011 und 2013 auf den Rängen 3 bis 5 landen konnte, ging die Leistungskurve in den letzten drei Spielzeiten dramatisch nach unten. In der abgelaufenen Saison schaffte man mit Ach und Krach den Klassenerhalt. Für einen Fastabsteiger ist die Perspektive auf wirtschaftliche Planungssicherheit natürlich verlockend.

    Und was hätte Red Bull von einem möglichen RB Udine? Auch wenn das auf den ersten Blick nicht so scheinen mag: eine ganze Menge. Angefangen damit, dass der Verein gerade sein Stadion auf Vordermann gebracht hat. Wer den italienischen Fußball kennt, weiß, dass moderne Spielstätten selbst in der Serie A nicht gerade selbstverständlich sind. Hier könnte sich Red Bull also ins (hübsch) gemachte Nest setzen und müsste keine Abermillionen für einen Stadionneubau verpulvern.

    Dann wäre da der Standort. Udine liegt in Norditalien, keine 200 Kilometer Luftlinie vom Großraum Salzburg und damit dem Hauptsitz des Red-Bull-Imperiums entfernt. Mit einem Einsteigen—was bei Red Bull eigentlich immer in einer Übernahme endet—bei Udinese würde sich der Weltkonzern einen weiteren Verein im Alpe-Adria-Raum sichern. Dort ist man mit den Fußballern und Eishockeyspielern von Red Bull Salzburg (beide Meister) und dem frischgebackenen DEL-Champion EHC Red Bull München schon jetzt alles andere als schlecht aufgestellt. Dazu kommt noch das ausgezeichnete Scoutingsystem von Udinese: Da man schon immer weniger Geld als die großen Vereine im italienischen Fußball hatte, hat man sich zum Meister im Entdecken kommender Stars aufgeschwungen. Spieler wie Inler, Zapata, Alexis Sanchez oder Benatia wurden günstig geholt und für viel Geld weiterverkauft.

    Doch der beste Grund für Red Bull, Udinese als nächstes Opfer ins Visier zu nehmen, ist die Besitzerfamilie hinter dem italienischen Verein. Denn den Pozzo gehört neben Udinese auch noch der englische Premier-League-Club Watford sowie der La-Liga-Verein Granada. Mit anderen Worten würde sich Red Bull mit einem Einstieg bei Udinese eine Brechstange zum Öffnen der Gelddruckmaschine Premier League mitkaufen.

    https://sports.vice.com/de/article/war- ... n-red-bull
    STADION ALLMEND 1934 - 2009
    cumk :: ultras mongos :: choooom

    «Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
    Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
    lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
    Allmend war.

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  • Beitrag » 19. Jun 2017, 13:48


    da redbull2 in der quali zur cl nun (einmal mehr) dabei ist, darf man annehmen dass redbull1 aus leipzig von der uefa ausgeschlossen wurde, oder!?

    greez
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    «Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
    Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
    lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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