Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag » 9. Aug 2017, 12:17


Tagblatt.ch hat geschrieben:Ostschweizer Pyro-Werfer muss 18 Monate ins Gefängnis

FCSG-FAN ⋅ Das Bundesstrafgericht hat einen 24-jährigen Fan des FC St. Gallen zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt. Der Ostschweizer warf im Februar 2016 während eines Spiels zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen vier Pyrogegenstände aufs Feld.

09. August 2017, 11:45

Von der Freiheitsstrafe muss der Ostschweizer 18 Monate absitzen. Zudem hat das Gericht den Mann zu 180 Tagessätzen à 50 Franken und zu einer Busse von 700 Franken verurteilt.

Durch den Knall eines Pyros, ein sogenannter Kreiselblitz, und den Funkenflug erlitt ein Zuschauer einen irreversiblen Hörschaden. Dem Geschädigten muss der 24-Jährige eine Genugtuung von 12'000 Franken zahlen.

Der vorsitzende Richter führte an der Urteilsverkündung am Mittwoch aus, dass es sich bei den beiden auf das Spielfeld geworfenen Kreiselblitze um Sprengstoffe handle. Der Ostschweizer habe sich damit der mehrfachen Gefährdung durch Sprengstoffe in verbrecherischer Absicht schuldig gemacht.

Nicht unter die Sprengstoffe oder giftige Gase gemäss Strafgesetzbuch fallen gemäss Gericht die beiden Rauchtöpfe, die der Mann zuerst auf das Feld warf.

Verurteilt wird der Ostschweizer auch wegen schwerer Körperverletzung aufgrund des verursachten Hörschadens beim Zuschauer, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfacher Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz.

Die Bundesanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von vier Jahren beantragt. Die Verteidigerin plädierte in den wesentlichen Punkten auf Freispruch. Allein der durch die Sprengkörper verursachte Sachschaden am Rasen in der Höhe von 800 Franken wurde anerkannt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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  • Beitrag » 17. Aug 2017, 11:39


    Aargauer Zeitung hat geschrieben:Kommentar

    Zeit für schlagende Argumente

    von Benjamin Rosch
    16.8.2017

    Ein Polizist tritt auf einen Verdächtigen ein, der von zwei Kollegen am Boden festgehalten wird. So stark, dass sich das Profil seiner Schuhe noch fast einen Tag später an den Gesichtsverletzungen des Opfers lesen lässt. Ein Fussballfan vermummt sich mit vielen Kollegen. Er wirft einen Stein ins Fenster eines leeren Polizeiautos. Der erste erhält eine bedingte Geldstrafe von 18000 Franken, bei einer Probezeit von zwei Jahren. Der zweite erhält er eine Freiheitsstrafe von 16 Monaten bei einer Probezeit von vier Jahren. Die zwei Fälle, die innert Wochenfrist für Schlagzeilen sorgten, lassen sich nur bedingt vergleichen. Dennoch lassen sich zwei Erkenntnisse daraus ableiten.

    Zum einen schützt das Schweizer Gesetz das Vermögen stärker als das Leben. So liegt die höchstmögliche Strafe für einfachen Diebstahl bei fünf Jahren Freiheitsentzug, bei fahrlässiger Tötung sind es nur drei. Zum anderen sind Fussballfans eine Randgruppe, deren Vergehen zunehmend politisiert werden. Das geschieht immer, wenn sich die Öffentlichkeit stark empört. Meist sind es sehr sichtbare Verbrechen, die medial eng begleitet werden. Die Fans sind ein öffentliches Ärgernis, sie müssen mit der vollen Härte der Justiz rechnen.

    Deshalb werden vergleichbare Taten anderer Tätergruppen deutlich milder geahndet. Doch dafür fehlen echte Argumente. Einen Stein in ein Polizeiauto zu werfen, wie es der junge Aargauer im April 2016 tat, ist gefährlich, dumm und zu verurteilen. Aber bei allem Zorn über Randale, Ausschreitungen und Krawall: Ein Mensch sollte immer mehr wert sein als ein Auto.

    https://www.aargauerzeitung.ch/kommenta ... -131614526
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  • Beitrag » 17. Aug 2017, 11:49


    Zeit hat geschrieben:Ultras

    Sie nennen es Krieg

    In deutschen Fankurven spitzt sich der Konflikt zwischen dem DFB und den Ultras zu. In der kommenden Saison könnte er eskalieren. Was, wenn die Ultras recht haben?

    Von Christian Spiller
    16. August 2017, 11:59 Uhr

    http://www.zeit.de/sport/2017-08/ultras ... ettansicht
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  • Beitrag » 15. Sep 2017, 11:53


    top chaos-tag/abend gestern in london :D 1:0 für die strasse.

    GMX hat geschrieben:Bild

    [...]

    Zu unklar gestalteten sich zu diesem Zeitpunkt die Hintergründe. Augenscheinlich war nur: die Londoner Sicherheitskräfte hatten den Kölner Fan-Ansturm unterschätzt und mit ihrem Eingreifen nicht deeskalierend gewirkt, sondern das Gegenteil bewirkt. Dies dient jedoch allenfalls als Ansatz einer Erklärung, keineswegs als Entschuldigung.

    "Wenn es den Versuch eines Platzsturms gegeben hat, dann verstehe ich die Motivation, kann es aber nicht gutheissen", sagte Kölns Vize-Präsident Toni Schumacher dem "Express": "Wir sind hier Gäste und sollten uns auch als solche benehmen."

    Stattdessen versuchten rund 50 Kölner Fans gewaltsam in einen Block einzudringen, es gab eine Schlägerei im Block vor dem Spiel, zudem wurden zweimal Benaglos gezündet. Sowohl Arsenal als auch dem FC drohen nun Strafen durch die UEFA.

    Arsenal hatte dem FC nur die üblichen 2.900 Tickets zugestanden, obwohl das Stadion nicht ausverkauft war und der FC aufgrund der besonderen Wertigkeit des Spiels und über 20 000 Anfragen mehrfach um eine Aufstockung des Kontingents gebeten hatte.

    Gleichzeitig hatten die Briten die FC-Fans davor gewarnt, sie aus dem Stadion zu verweisen, sollten sie sich in gegnerischen oder neutralen Bereichen aufhalten.

    Einige FC-Fans wollten aber trotz nachdrücklicher Bitte ihres Clubs in Fan-Kleidung in neutrale Blöcke, andere tarnten sich mit eigens gekauften Arsenal-Utensilien. Rund 8.000 Kölner Fans waren im Endeffekt im Stadion, einige von ihnen wurden während des Spiels herausgeführt, weil sich britische Fans über ihren Jubel beschwert hatten.

    [...]



    FAZ hat geschrieben:1:3 gegen Arsenal

    Chaotisches Kölner Comeback

    Unter chaotischen Begleitumständen ist der 1. FC Köln auf die europäische Bühne zurückgekehrt. Der Anhang des 1. FC Köln ließ sich den Spaß aber auch nicht davon nehmen, dass die Mannschaft nach einer 1:0-Führung beim FC Arsenal noch 1:3 verlor.

    Bild

    Gesungen wurde bis zum Schluss – wenn auch ein bisschen leiser als noch zu Beginn. Der Anhang des 1. FC Köln ließ sich den Spaß bei der Rückkehr auf die europäische Fußballbühne auch nicht davon nehmen, dass die Mannschaft nach einer 1:0-Führung beim FC Arsenal noch 1:3 verlor. Es war somit ein schönes Schlussbild, das der FC mit seinen Anhängern am Donnerstagabend lieferte – es konnte aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Partie im Emirates-Stadion unter chaotischen Begleitumständen stattgefunden hatte, an denen die Kölner Fans mit ihrer überbordenden Begeisterung maßgeblichen Anteil hatten.

    Der Anpfiff des Europa-League-Spiels hatte aus Gründen der Zuschauersicherheit um eine Stunde verschoben werden müssen. Vor dem Stadion kam es zu erheblichen Problemen beim Einlass, unter anderem, als Kölner Fans einen Blocksturm versuchten. Das Nachspiel zu diesen Vorfällen wird den FC gewiss noch beschäftigen. Sportlich folgte dem Hoch zu Beginn ebenfalls Ernüchterung. Nach der Kölner Führung durch Jhon Cordoba in der 10. Minute hatte es lange nach einer Überraschung bei den – allerdings längst nicht in Bestbesetzung angetretenen – Londonern ausgesehen. Doch dann wendeten Sead Kolasinac (49.), Alexis Sanchez (67.) und Hector Bellerin (82.) das Blatt noch zugunsten der „Gunners“ – verdientermaßen.

    Als der Ball endlich rollte, herrschte prächtige Europapokal-Stimmung im Emirates-Stadion. Die Kölner, weit mehr als die 3000, die auf offiziellem Weg Tickets erhalten hatten, gaben den Ton an, doch auch das sonst eher zu einer gewissen Unaufgeregtheit neigende Arsenal-Publikum zog zu Beginn mit, als wollte es die Herausforderung annehmen. Es war erstaunlich, mit wie viel Selbstbewusstsein die Kölner zu Werke gingen angesichts der drei Niederlagen, die sie zum Saisonstart in der Bundesliga erlitten hatten.

    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussba ... 99420.html


    Süddeutsche Zeitung hat geschrieben:15. September 2017, 10:03 Uhr

    Europa League

    Ein Fan-Chaos und viele Fragen

    Tausende Kölner in London: War die britische Polizei darauf nicht vorbereitet?

    15'000 FC-Fans reisen nach London zum ersten Europa-League-Spiel seit 25 Jahren, doch nur wenige haben Tickets. Die Partie muss verschoben werden.
    Doch wie groß war das Chaos wirklich? Der Abend wird unterschiedlich bewertet.
    Zu den Ergebnissen der Europa League geht es hier.


    Bild

    [...]

    Der erste Auftritt des FC auf internationaler Bühne seit 25 Jahren hatte eine 1:3 (1:0)-Niederlage gebracht, bei der sich das Bundesliga-Schlusslicht gut verkaufte. Allerdings bestimmte nicht nur das Sportliche die Schlagzeilen an diesem Abend.

    Mit einer Stunde Verspätung war die Begegnung angepfiffen worden, nachdem Chaos vor dem Stadion zu großen Verzögerungen beim Einlass geführt hatte. Die Gründe hierfür waren wohl vielschichtig, und sie wurden von der internationalen Presse durchaus unterschiedlich ausgelegt.

    Rund 15 000 FC-Fans waren nach London gereist und seit dem Mittag friedlich und lautstark durch die Hauptstadt gezogen. Sie tranken, sie sangen, Engländer winkten ihnen von den Balkonen. Am Abend allerdings warf ein kleiner Teil dieser Massen mit seinem Fehlverhalten zum wiederholten Mal ein schlechtes Licht auf den Klub. Zunächst versuchten etwa 50 Chaoten, gewaltsam einen Eingang des Stadions zu stürmen. Auch vor dem Anpfiff in der Arena kam es noch zu Auseinandersetzungen mit Ordnern, zudem wurden Bengalos gezündet.

    [...]

    Ein Abend, der ziemlich unterschiedlich bewertet wird

    Dennoch wurde dieser Abend etwa in der englischen Presse ziemlich unterschiedlich bewertet. Während der Boulevard von der "Nacht der Schande" berichtete, von Auswärtsfans, die beinahe eine Spielabsage provoziert hatten, und Vergleiche mit den großen Hooligan-Problemen der Achtzigerjahre zog, hatten die "leiseren" Zeitungen das Geschehen anders beobachtet.

    So schrieb der Guardian von einer "intensiven Fußball-Nacht, die aber nie wirklich zu kippen schien", daran hätten auch die vereinzelten "leichteren Gewaltausbrüche" nichts geändert. Vielmehr hinterfragte das Blatt die Arbeit der Sicherheitskräfte. Diese seien "gewarnt" gewesen, dass Tausende Kölner kommen würden, "aber nicht vorbereitet". So seien in der vergangenen Woche sogar bei einem Zweitligaspiel bessere Vorkehrungen getroffen worden, um die deutlich überschaubareren Massen zu ordnen.

    Ein Sprecher des FC Arsenal bestätigte zudem auf SID-Anfrage, dass "Stau" im Zuge der Ticketprüfung am Ende der Hauptgrund für die Verschiebung gewesen sei, nicht die Unruhen vor dem Stadion. Die erste Eruption hatte die Unordnung zwar wohl eingeleitet, anschließend trug aber die eigenwillige Organisation des FC Arsenal ihren Teil bei: Die Engländer hatten lediglich 2900 Gästetickets zur Verfügung gestellt, wollten aber auch Kölnern mit Karten für den restlichen Stadionbereich den Eintritt untersagen. Angesichts der Massen aus dem Rheinland ein zeitaufwendiges Unterfangen.

    Trotz der langen Wartezeit und der in dieser Phase schlechten Informationslage blieb es bei den unzähligen Heim- und Gästefans, die stundenlang vor dem Stadion ausharren mussten, indes ruhig. Die Londoner Polizei teilte letztlich mit, dass sie im Laufe des Abends fünf Fußballanhänger in Gewahrsam genommen habe.

    Der FC Arsenal räumte am Freitag schließlich das Scheitern seiner Vorkehrungen zur Fantrennung vor und während des Europa-League-Spiels ein. "Die Sicherheit der Fans war stets unsere Maxime. Wir haben alle Maßnahmen getroffen, die verhindern sollten, dass Eintrittskarten an Gästefans gegeben werden. Aber viele Karten wurden auf dem Schwarzmarkt verkauft. Das ist sehr enttäuschend", teilte der Verein mit. Er kündigte eine "eingehende Untersuchung" der Vorfälle an. Die Gunners seien bereit, für die Zukunft daraus zu lernen.

    Die FC-Fans, die im Stadion dabei waren, schwärmten am Tag danach von der Stimmung und berichteten, wie Engländer sich bei ihnen für den atmosphärischen Fußballabend bedankt haben. Trotz der Niederlage blieben die Köln-Anhänger nach Schlusspfiff lange in der Arena und sangen. Mehrmals forderte der Stadionsprecher sie auf, doch bitte zu gehen.

    http://www.sueddeutsche.de/sport/europa ... -1.3667810
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  • Beitrag » 15. Sep 2017, 15:13


    Mein Gott! Das Einlassprozedere für Gästefans scheint bei Arsenal etwa gleich schlau wie bei uns zu sein, wenn Züri als Leader kommt.

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  • Beitrag » 22. Sep 2017, 07:36


    Sion: Ausschreitungen nach Cupspiel
    Donnerstag, 21. September 2017, 17:39 - Medienmitteilung

    Am 20. September 2017 kam es kurz nach 22:00, nach der Begegnung zwischen dem HC Sitten und dem Genf-Servette HC für den Schweizer- Eishockey Cup, zu Auschreitungen vor der Eishalle. Mehrere Personen wurden angehalten.

    Nach dem der Match ohne besondere Vorkommnisse beendet wurde, versammelten sich an die 100 Walliserfans auf der Avenue de France, um die friedlichen Genferfans, die sich zu ihrem bereitstehenden Bus begaben, anzugreifen.

    Die Kantonspolizei stelle sich zwischen die beiden Gruppen und musste trotz Warnungen Gummischrot und Pfefferspray einsetzen um die Walliser Holligans zurück zu drängen. Sieben Personen im Alter zwischen 19 und 35 Jahren wurden angehalten.

    Die angehaltenen Personen werden bei den zuständigen Behörden verzeigt. Zugleich erteilt die Kantonspolizei diesen Personen ein Zutrittsverbot für die Eishalle des HC Sion, unter Vorbehalt weiterer Sanktionen.

    Der Reisebus der Genferfans konnte anschliessend den Parkplatz bei der Eishalle mit Polizeibegleitung ohne weitere Schwierigkeiten verlassen und über die Autobahn zurück nach Genf fahren.

    Aufgrund der raschen und effizienten Intervention der Ordnungskräfte, gab es weder verletzte Personen, noch grösseren Sachschaden.


    Richtigstellung Ausschreitungen nach Cupspiel
    Freitag, 22. September 2017, 17:24 - Maurizio Urech
    Der HC Sion nimmt Stellung zu den Vorfällen die sich nach dem Cupspiel HC Sion - Genf-Servette ereignet haben.

    Der HC Sion verurteilt aufs schärfste die Ausschreitungen die sich nach dem Spiel ereigent haben. Darin waren keine Supporter des HC Sion involviert, da diese Fangruppe gar nicht Zutritt zur Eishalle erhielt sondern vorher von der Polizei am Eintritt gehindert wurden.

    Diese Gruppe wurde erst nach dem Schlusspfiff aktiv und erwartete die Fans von Genf-Servette vor der Halle. Dabei handelte es sich um Hooligans des FC Sion die mit dem Eishockey nichts am Hut haben und nur die Konfrontation mit dem Genfern suchten.

    Ein solches Verhalten entspricht nicht der Philosophie des HC Sion der sich zum Ziel gesetzt hat den Eishockey-Sport zu fördern. Der HC Sion behält sich rechtliche Schritte gegen die Verursacher der Ausschreitungen vor.
    L U C E R N E - Till I Die!

    Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
    mer wend Euch gwönne gseh!


    Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
    dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!

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  • Beitrag » 15. Nov 2017, 16:27


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  • Beitrag » 22. Nov 2017, 16:37

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  • Beitrag » 1. Dez 2017, 12:46


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    «Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
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    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
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    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
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  • Beitrag » 1. Dez 2017, 14:19


    LU-57 hat geschrieben:https://www.sektoriv.ch/news/171/jeder-rivalitaet-sind-grenzen-gesetzt.html

    greez


    Baseballschläger und schusswaffen sind also ok? :scratch: :salut:
    "Ich realisierte wie stolz ich war, ein Luzerner zu sein"

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  • Beitrag » 8. Dez 2017, 16:46


    Heiri hat geschrieben:Baseballschläger und schusswaffen sind also ok? :scratch: :salut:

    sogar atomare erstschläge werden von der gc-kurve nicht a priori ausgeschlossen, heilandsack! :shock:

    greez
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