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Buchclub: Welches sind empfehlenswerte Bücher?

Beitrag » 29. Aug 2016, 14:19


Natürlich :D

Genau so verwirrend und fesselnd wie das Vorgänger Buch. Mir hats sehr gefallen - ist aber sicher sehr Geschmackssache!
„In einem Jahr hab ich mal 15 Monate durchgespielt.“
„Ja gut, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage.“
„Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser.“

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  • Beitrag » 31. Aug 2016, 08:27


    Für alle Krimi- und Thrillerfreunde eine Empfehlung aus dem Thrillergenre:

    Michael Robotham - Um Leben und Tod

    Eine Geschichte über einen Häftling der am letzten Tag seiner 10jährigen Haftstrafe, welche er wegen eines bewaffneten Raubüberfalls absitzen musste, aus dem Gefängnis flieht. Wieso? Anscheinend hat er ein Versprechen einzulösen. Die Jagd beginnt.

    Spannende und toll erzählte Geschichte, welche sich rund um die Hauptperson nach und nach aufbaut und einem irgendwann nicht mehr loslässt.
    Ein Buch geradezu geeignet für 1-3 Tage am Strand oder am See.
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  • Beitrag » 31. Aug 2016, 10:24


    Mordfall Kurt Cobain: Was bisher verschwiegen wurde. Von Ian Halperin und Max Wallace

    Für die Kids der 90er. Lesen und es bestehen keine Zweifel mehr an der Ermordung von Kurt

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  • Beitrag » 2. Sep 2016, 08:47


    Die Geschichte der Baltimores von Joél Dicker

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  • Beitrag » 6. Sep 2016, 08:43


    Mal eine Sachbuchempfehlung aus dem lokalhistorischen Bereich:

    Luzern brennt!

    In diesem 2009 erschienenen Buch hat Ex-Feuerwehrkommandant Peter Frey mehr als 130 Brandfälle der Stadt Luzern von 1948-2006 aufgearbeitet. Man findet darin die grossen Geschichten wie den Kapellbrückenbrand (an dessen offizieller Brandursache der Autor übrigens zweifelt, dies schreibt er ganz deutlich), den Bahnhofparkingbrand, aber auch z.B. die Gasflaschenexplosion im Stadion Allmend 1997. Interessante Storys.
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  • Beitrag » 8. Sep 2016, 20:57


    T.C. Boyle "Hart auf Hart"

    Boyle geht eigentlich immer. Macht mir immer Spass seine Geschichten zu lesen. Aktuell habe ich "Hart auf Hart" gelesen, dass von einem jungen Mann erzählt, der sich in geistiger Umnachtung gegen die Behörden und das Gesetz auflehnt. Boyle versteht es auch hier ein gesellschaftliches Thema in eine spannende Geschichte zu packen und den Leser selber auf seine Werte und Haltungen zu testen.
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  • Beitrag » 9. Sep 2016, 07:53


    Castle Freeman: Männer mit Erfahrung

    Eine Frau, zugezogen aus der Stadt, lebt in einem kleinen verschlafenen Kaff in den Wäldern von Vermont. Sie wird vom allseits bekannten und berüchtigten "Blackway" verfolgt und bedroht und wendet sich daher an den Sheriff. Dieser meint, er könne nichts tun für sie, aber gibt ihr den Tipp, wo sie Männer findet, die ihr helfen würden. Tatsächlich findet sie einen alten Greisen und einen jungen Schlägertypen, die sich mit ihr zusammen auf die Suche nach Blackway machen.

    Hochgelobt von allen Seiten, aber leider meines Erachtens mit einer lausigen Story. Tönt anfänglich super interessant, nur zieht sich das Ganze über die rund 170 Seiten hin. Das Spezielle dabei: Die ganze Geschichte in diesem Buch spielt sich an einem Tag ab. Das Buch lebt von den Dialogen, von welchen es nur so wimmelt und von den Charakteren. Es ist ein fantastisch geschriebenes Buch, aber alles spitzt sich auf eine Szene zu, und als es soweit ist, fragt man sich "war's das"? Naja. Wer nicht so Wert auf die Story legt, dem dürfte es gefallen.
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  • Beitrag » 9. Sep 2016, 08:24


    Michelle Steinbeck - Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch

    Nun eine etwas spezielle Empfehlung mit einer Vorwarnung. Dieses Debüt der 26jährigen Aargauerin, welches es im Übrigen auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat, dürfte man entweder genial oder absolut schrecklich finden. Bei mir war zweiteres der Fall und ich schaffte es nicht dieses verwirrte etwas zu Ende zu lesen. Die Story handelt im Grundsatz von einer jungen Frau, die sich auf die Suche nach ihrem Vater macht. Der Schreibstil des Buches ist jedoch absolut wirr und verstörend. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es Leute gibt, die genau sowas mögen! Um dies herauszufinden hier exemplarisch zwei Abschnitte aus dem Buch. Wem das gefällt => Lesen!

    "Die Kinder stehen im Kreis um mich herum und stampfen mit ihren Blinkschuhen auf den Boden. Sie parolieren: Fütter, fütter, fütter uns! Das Schaf wird nicht reichen, sagt der Bauer und bläst in die Trillerpfeife. Ein Rind spaziert heran, wunderhübsch schwarz-weiss gefleckt. Es guckt sich um mit grossen Augen, und der Bauer zieht eine Pistole. Ich fange an zu weinen. Ich setze mir verschiedene Hüte auf und tanze vor dem Bauern Russentanz, aber es nützt nichts. Er drückt ab."

    "Die Dogge betrachtet das Kind voller Entzücken, stupst und wühlt im Koffer herum und beisst dem Kind ein Ohr ab. He, rufe ich, he -. Halt's Maul, blafft die Dogge auf meinem Bauch und patscht mir die Pfote ins Gesicht. Das Ohr fällt der Anführerdogge aus dem Maul, sie lacht. Dann hapst sie es auf und schluckt es ganz hinunter. Sie rülpst."
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  • Beitrag » 9. Sep 2016, 11:21


    Insider hat geschrieben:[...]ich schaffte es nicht dieses verwirrte etwas zu Ende zu lesen[...]

    Hatte schon Mühe bei den beiden Abschnitten...
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  • Beitrag » 9. Sep 2016, 11:22


    nähmt mich wunder, was die sich reingepfiffen hat ...
    haut das ding endlich rein

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  • Beitrag » 9. Sep 2016, 11:33


    Gönd doch go tschutte luege, von hochstehenden literarischen Werken keine Ahnung eh.

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  • Beitrag » 13. Sep 2016, 20:22


    Mario Vargas Llosa: "Tod in den Anden"

    Spannendes Buch, das wie ein Krimi aufgebaut ist, aber eigentlich einen Einblick in die abgelegenen Dörfer der Anden zeigt. Aktuelle terroristische Probleme treffen auf uralte Bräuche und Aberglauben.
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  • Beitrag » 13. Sep 2016, 20:31


    Kaiser hat geschrieben:
    Und wenn man von Haderer schreibt, darf man natürlich auch Wolf Haas mit seinen "Brenner" Krimis nicht weglassen. "Brennerova" habe ich zuletzt gelesen und mich köstlich amüsiert. Der Schreibstil ist extrem eigen und unterstreicht die abgefahrenen Geschichten rund um Simon Brenner. Unbedingt lesen!


    "Das ewige Leben" von Wolf Haas. Ist einmal mehr urkomisch und spannend. Brenner wacht in der Intensivstation auf, wo man ihm sagt, dass er sich eine Kugel in den Kopf schoss. Brenner behauptet aber, dass es die Kripo war, die ihn versuchte zu eliminieren. Er nimmt die Ermittlung auf und stampft vom einten Unglück ins andere. Ganz nebenbei erfährt man auch, dass Brenner verantwortlich war, dass Schwarzenegger mit dem Bodybuilding angefangen hat. Toppest!
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  • Beitrag » 14. Sep 2016, 00:42


    Lest ihr pro Tag einen 500-seitigen Schinken oder was? Bögle oder game au es Thema?

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  • Beitrag » 14. Sep 2016, 08:06


    em käiser esches glaubs chli längwiilig...

    martinique halt ned grande gwada!

    greez
    STADION ALLMEND 1934 - 2009
    cumk :: ultras mongos :: choooom

    «Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
    «Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

    Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
    gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
    dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
    Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
    lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
    Allmend war.

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  • Beitrag » 14. Sep 2016, 14:44


    Um die unglaubliche Schönheit dieser Insel zu verarbeiten benötigt es halt es bitzeli Lesestoff.
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  • Beitrag » 14. Sep 2016, 14:46


    Kaiser hat geschrieben:Um die unglaubliche Schönheit dieser Insel zu verarbeiten benötigt es halt es bitzeli Lesestoff.


    Jahrelang predigte User Chamäleon, dass wir doch mal Buch lesen sollten. Dann befolgt man den Rat und es ist auch wieder nicht recht. "Wir sind gegen alles Forum"... Lest doch mal ein Buch eh!
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  • Beitrag » 14. Sep 2016, 14:50


    weiser kaiser
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  • Beitrag » 25. Sep 2016, 20:37


    Yuval Noah Harari "Ein kurze Geschichte der Menschheit"

    Harari zeigt die Entwicklung des Homo Sapiens bis in die heutige Zeit auf. Das Buch liest sich wie eine gute Geschichte-Sendung: Spannend, kurzweilig und gefüllt mit vielen wissenswerten Infos.
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  • Beitrag » 30. Sep 2016, 01:32


    Kaiser hat geschrieben:Paula Hawkins "Girl on the Train"

    Mal ein Bestseller, der das auch verdient hat;-) Sehr spannende Geschichte, die vor allem durch die Wechsel der Erzählperspektiven gefällt. Habe das Buch geradezu verschlungen - gute Ferienlektüre!


    Die Erzählperspektiven in den verschiedenen Zeiten sind definitiv lobenswert. Allerdings war das Ganze für mich ab einem gewissen Zeitpunkt zu vorhersehbar. Als Ferienlektüre aber definitiv geeignet, da einfach zu lesen. Doch von der Geschichte hätte ich mir ein wenig mehr erwartet.
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