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USL Newsletter Thread

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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 27. Feb 2020, 00:53

USL hat geschrieben:Sonntag: Basel zu Besuch

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Am kommenden Sonntag, 1. März besucht uns der FC Basel auf der Allmend. Der Meisterschaftsmatch wird um 16.00 Uhr angepfiffen.

Zone 5

Die Zone 5 hat ab 10.00 Uhr für den USL-Apéro geöffnet. Ab 11.30 Uhr verwöhnt uns «Pizza del Cono» mit Pizzas der speziellen Art. Schau vorbei!
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 5. Mär 2020, 23:03

USL hat geschrieben:Zone 5 statt Stadion!

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Samstag: THINK'N'DRINK Vol. 9

Im Stadion sind Grossveranstaltungen bis auf Weiteres eingestellt worden, dafür gibts umso mehr davon in der Zone 5 am Bundesplatz!

Übermorgen Samstag, 7. März steigt die neunte Ausgabe des Fussballquiz THINK'N'DRINK. Stelle dein Wissen alleine oder in der Gruppe unter Beweis und ernte Bier, Ruhm und Ehre! Eine vorgängige Anmeldung ist nicht nötig.

Die Zone 5 öffnet um 15.30 Uhr für die Übertragung der Bundesliga-Konferenz. Das Quiz startet um 19.01 Uhr.

Blackmountain Masters 2020

Das 8. Blackmountain Masters findet am Samstag, 28. März 2020 statt. Das Fussball-Hallenturnier wird ungefähr um 14.00 Uhr beginnen. Melde dein Team bis am 10. März an via Webseite und kämpfe um den diesjährigen Titel!

Zone 5: Programm März

Das Programm der Zone 5 für die kommenden Wochen sieht wie folgt aus (unter der Voraussetzung, dass während des ganzen Monats keine FCL-Pflichtspiele mehr stattfinden):

- Freitag, 6. März: You'll Never Drink Alone.
- Samstag, 7. März: THINK'N'DRINK Vol. 9 (Fussballquiz).
- Donnerstag, 12. März: Spieleabend.
- Samstag, 14. März: nz-nz-nz-Night by DJ Ramin.
- Freitag, 20. März: You'll Never Drink Alone.
- Samstag, 21. März: Oklahoma-Joe: All you can eat! Anmeldung per E-Mail an events@zone5.ch.
- Freitag, 3. April: Buurefäscht.

Hinweis:
Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass Personen, die sich in den 14 Tagen vor dem jeweiligen Anlass in China, Hongkong, Südkorea, Iran, Norditalien oder Singapur aufgehalten haben, nicht an der Veranstaltung teilnehmen dürfen.
Gleiches gilt für Personen, die Grippesymptome haben (wie Fieber oder Husten).

Details zu den Veranstaltungen sowie dem weiteren Programm folgen zu gegebener Zeit.

PROST!
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 2. Apr 2020, 00:30

USL hat geschrieben:Helfen, zuhause Basteln und Radio hören

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Für ganz Luzern

Die aktuelle Lage hat dazu geführt, dass der Ball auf der Allmend wie auch in den anderen Stadien ruht. Die Unterstützung gehört für einmal nicht der Mannschaft, sondern allen Luzernerinnen und Luzernern.

Jede und jeder kennt Leute in seinem Umfeld oder in der Nachbarschaft, welche aufgrund ihrer gesundheitlichen, beruflichen oder familiären Situation Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags brauchen können. Beispielsweise durch Betreuung, das Erledigen von Einkäufen oder nur schon durch einen täglichen Anruf kann dabei geholfen werden. Zögere also nicht, proaktiv auf die Hilfsbedürftigen in deiner Nachbarschaft zuzugehen. Weiter gibt es diverse Plattformen und Organisationen welche freiwillige Helfer suchen, wie zum Beispiel die Quartierhilfe Vicino in der Stadt Luzern oder die Freiwilligenarbeit des Kantons. Melde dich auch dort.

Basteln zuhause

Da wir aktuell zwangsläufig etwas mehr Zeit zuhause verbringen, haben wir für all diejenigen, welche sich zusätzlich für etwas Kreatives engagieren möchten, folgendes Angebot:
Im Hinblick auf eine Zukunft, in welcher wir Luzern wieder im Stadion feiern, benötigen wir für ein Kurvenbild eine grosse Anzahl Fahnen. Falls du also eine Nähmaschine und Garn zuhause hast, dann sende uns per Mail (choreo@usl.lu) deine Adresse und die Anzahl Fahnen, die du nähen kannst. Den Stoff inklusive Nähanleitung lassen wir dir direkt nach Hause zukommen. Die fertiggestellten Fahnen werden wir einsammeln, wenn die Lage grössere Versammlungen wieder ermöglicht.

Eis am Sänder

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Genug von der fussballfreien Zeit? Gut so, denn künftig gibt's was auf die Ohren!
Neu wird während des unfreiwilligen Saisonunterbruchs in Zusammenarbeit mit dem FCL und dem FCL.Radio ein Sendeformat aus der Taufe gehoben, das dich an den eigentlichen Spieltagen während 90 Minuten mit spannenden Hintergrundgeschichten und Anekdoten zur angesetzten Partie und dem FCL allgemein unterhält. Ausserdem werden Interviews mit Live-Gästen das Programm um den abgesagten Meisterschaftsmatch zwischen Blau-Weiss und dem FC Thun abrunden. Anpfiff der Radiosendung ist um 18.45 Uhr im FCL-Radio.

MÖCHEMER ZÄME LÄRM FÖR LOZÄRN!

USL-Cup 2020

Das diesjährige Grümpelturnier der FCL-Fans findet, sofern bis dann wieder Grossanlässe stattfinden dürfen, am Samstag, 4. Juli 2020 statt. Streich dir dieses Datum also schon jetzt dick in deiner Agenda an.
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 20. Apr 2020, 15:54

USL hat geschrieben:SFL-Abstimmung: Nein zum «Schottenmodus»!

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Die Klubs der Swiss Football League (SFL), also die jeweils zehn NLA- und NLB-Klubs, stimmen diese Woche schriftlich darüber ab, ob der Modus der NLA auf die Saison 2021/2022 gemäss dem schottischen Vorbild angepasst wird (https://www.sfl.ch/news/news/artikel/mo ... ege-statt/). Das würde bedeuten, dass die Anzahl Mannschaften von zehn auf zwölf aufgestockt wird. In 33 Runden spielt jede Mannschaft dreimal gegen jede andere (Round-Robin-Verfahren). Danach wird die Liga in der Mitte der Tabelle in eine Meisterrunde und in eine Abstiegsrunde mit je sechs Mannschaften geteilt. In diesen beiden Gruppen spielt jede Mannschaft noch einmal gegen jede andere, um Meister, Europacup- und Barrage-Teilnehmer sowie Absteiger zu bestimmen. Insgesamt würde die neue NLA-Meisterschaft also in 38 Runden ausgetragen.

Modusänderung? Unbedingt, aber nicht so!

Dass der Modus der Schweizer Fussballmeisterschaft überarbeitet werden muss, ist für uns klar und indiskutabel. Die nun angestrebte Modusänderung im Schnellverfahren ist aber eindeutig der falsche Weg dafür – widerspricht der «Schottenmodus» doch etlichen Punkten, die den Schweizer Spitzenfussball generell für Fans, aber auch für Vereine und Sponsoren attraktiver gestalten sollen:

- Anzahl Spiele: Der aktuelle Spielkalender ist mit 36 Meisterschaftsrunden pro Jahr schon bis zum Maximum ausgereizt. Wetterbedingte Spielausfälle können bereits jetzt kaum mehr zu fanfreundlichen Anstosszeiten nachgeholt werden. Mit zwei zusätzlichen Spielen ist der Spielkalender hoffnungslos überfüllt und ein einzelnes Spiel verliert noch mehr an sportlicher Bedeutung. Die Teilung in Meisterrunde und Abstiegsrunde verleiht der entscheidenden Phase nur scheinbar die erhoffte, zusätzliche Spannung, denn zu diesem Zeitpunkt sind die letzten Runden bei so später Ligateilung sowie ohne Punkteteilung kaum wertvoller als solche in einem ligaweiten Round-Robin-Modus. Grundsätzlich gilt hier: Weniger ist mehr. Spielt man im Jahr nur zweimal gegen den gleichen Gegner, verleiht das jeder Partie an sich viel mehr Bedeutung, als bei der nahezu inflationären Spielflut gegen die immergleichen Namen in Cup und Meisterschaft.

- Cup: Dass der Schweizer Cup wieder attraktiver für die ganze Fussballschweiz werden soll, ist ein Ziel aller Interessengruppen (Fans, Vereine, Verband, Sponsoren). Reformpläne wurden bereits unter deren Miteinbezug diskutiert und erarbeitet. Unter anderem sollen dabei mehr Cup-Spiele stattfinden, und das wenn immer möglich am Wochenende, um dem Wettbewerb wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Eine Aufstockung der Meisterschaft von 36 auf 38 Runden torpediert dieses Vorhaben und ist für den Schweizer Cup und die Abwechslung im Pflichtspielkalender höchst kontraproduktiv.

- Heimrecht: Jede Mannschaft würde in der ersten Meisterschaftsphase dreimal gegen jede andere antreten. Diese ungerade Anzahl führt zu einer ungerechten Vergabe des Heimrechts. Die Liga-Teilung nach 33 Runden verschärft dieses Problem weiter: In der zweiten Phase kann das Heimrecht ebenfalls nicht gerecht aufgeteilt werden, da es keine «Rückrunde» gibt. Die intransparenten Berechnungen zu einer nur vordergründig fairen Heimrechtsbestimmung wird in Schottland seit Langem kritisiert und ist eine Utopie, die zu andauernden Diskussionen über Ungleichbehandlung führt und damit nicht zielführend ist.

- Anzahl Mannschaften: Die Anzahl Mannschaften in der NLA zu erhöhen, ist an sich eine unausweichliche Massnahme, um die Monotonie von vier gleichen Begegnungen pro Jahr zu brechen und die Meisterschaft wieder attraktiver zu gestalten. Massgeblich mehr Abwechslung bringt diese Massnahme jedoch nicht, solange nur zwei weitere Gegner pro Jahr aufwarten.

Weniger ist mehr

Deshalb fordern wir klar und deutlich von allen SFL-Klubs, diese «Modusänderung im Express-Verfahren» abzulehnen, und eine nachhaltige und in Fankreisen breit abgestützte Modusanpassung zu erarbeiten. Was vor der Coronakrise galt, gilt jetzt umso mehr: Nein zu einer überhasteten Modusänderung und zu noch mehr Spielen! Anstatt auf die Schnelle eine unzweckmässige und panisch anmutende Lösung zu erzwingen, sollte gerade in der aktuellen Situation, die für alle Beteiligten schwierig ist und strukturelle Probleme schonungslos aufdeckt, die Chance genutzt werden, den Schweizer Profifussball generell zu überdenken und gezielte, ganzheitliche und vor allem nachhaltige Anpassungen herbeizuführen, die nicht nur die oberste Liga betreffen, sondern den gesamten organisierten Fussball in der Schweiz mit all seinen Interessengruppen.

Nein zum «Schottenmodus», ja zu einer nachhaltigen Reform des Schweizer Fussballs!
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 6. Mai 2020, 08:46

USL hat geschrieben:Die Zone 5 ist zurück!

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Nach fast zwei Monaten Zwangspause öffnet die Zone 5 wieder ihre Tore: Ab Montag, 11. Mai gehts los!

Doch wie an anderen Gastro-Betrieben ist auch an der Zone 5 diese Zeit nicht spurlos vorbeigegangen. Unterstütze deshalb das FCL-Fanlokal am Bundesplatz und hilf der Zone 5 dabei, diese Durststrecke zu überwinden. Mit den Konsumations- und Wertgutscheinen, Foodspecials, und dem Spezialbier «Chöbu Bier» kannst du dem Fanlokal auf deine bevorzugte Art und Weise unter die Arme zu greifen. Das Angebot wird laufend erweitert.

Die Öffnungszeiten sowie alle weiteren Informationen und Angebote findest du ganz aktuell auf der neuen Webseite und dem integrierten Shop.

Selbstverständlich hält sich auch die Zone 5 an die behördlichen Vorgaben während der Corona-Krise und beschränkt in dieser Zeit die Anzahl Plätze gemäss Vorschrift. Ausserdem werden von Gästen, die im Lokal konsumieren, die Daten aufgenommen und 14 Tage aufbewahrt, um allfällige Infektionsketten zurückverfolgen zu können.
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 9. Jun 2020, 17:38

USL hat geschrieben:Geschlossene Stadien und offene Fragen

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Geschlossene Stadien ...

Am vorletzten Freitag haben die SFL-Clubs entschieden, die Meisterschaft in der NLA und der NLB doch noch zu Ende zu zwängen. In leeren, tristen Stadien. Zurecht, denn Geisterspiele haben es nicht verdient, in irgendwelcher Form aufgewertet zu werden. Entsprechend warten wir bereits heute sehnlichst auf den Tag, an dem Mannschaft und Fans die Allmend wieder gemeinsam in ein Tollhaus verwandeln können. Die Rückkehr der Fankurve bedingt, dass sich die Verhältnisse wieder vollständig normalisiert haben respektive Fussballspiele wieder im gewohnten Rahmen stattfinden können. Darauf sollten alle Beteiligten – allen voran die Clubs und die Liga – in den nächsten Wochen und Monaten entschlossen ihren Fokus legen.

... und offene Fragen

Am vergangenen Donnerstag lancierte der FCL mit einem Solidaritätsaufruf den Saisonkartenverkauf für die kommende Spielzeit. So sehr wir unserem Club in diesen schwierigen Zeiten gerne bedingungslos zur Seite stehen würden: Diesen vorsorglichen Saisonkartenverkauf unter dem Deckmantel der «Solidarität» halten wir für voreilig, solange dem FCL-Umfeld Antworten und Überlegungen zu elementaren, zukunftsrelevanten Fragen vorenthalten werden:

- Wer Solidarität einfordert legt normalerweise erst dar, weshalb er Solidarität benötigt: Wie stark trifft die Corona-Krise den FCL? Kommen Bundeskredite für den FCL in Frage oder wird darauf verzichtet?
- Mit der Bereitschaft zu einer raschen Lohnreduktion setzten Spieler und Mitarbeitende des FCL ein wichtiges und starkes Zeichen. Doch wie sieht es beim Aktionariat aus? Die aktuelle Informationspolitik des Vereins ist diesbezüglich etwas verwirrend. Speziell vor dem Hintergrund der Pressemitteilung vom 25. November 2019, als die Grossaktionäre vollmundig die Sicherung der Finanzierung bis September 2021 versprochen hatten.
- Ebenfalls noch ungeklärt ist die Frage, von wem der FCL in naher Zukunft gesteuert wird: Die zankenden Grossaktionäre haben bisher lediglich unverbindlich in Aussicht gestellt, sich bis September 2020 zu einigen. Seither treiben die Gerüchte wilde Blüten – nicht zuletzt solche zu einem Verkauf an ausländische Investoren. Wer will seine Aktien verkaufen? Welche Anforderungen müssen mögliche Käufer erfüllen? Wohin fliesst der Kaufpreis?
- Momentan ist für Aussenstehende zudem nicht abzusehen, wann und unter welchen Bedingungen die neue Saison 2020/2021 begonnen wird: Für welches Szenario setzt sich der FCL ein? Welche Auflagen werden strikte abgelehnt?

Wir sind uns bewusst, dass die entsprechenden Antworten und Entscheidungen nicht allein in den Händen der FCL-Führung liegen. Dennoch wären konkretere Szenarien und belastbare Versprechen für Käufer einer Saisonkarte von grosser Bedeutung. Doch statt sich um Klärung dieser Fragen zu bemühen, scheint der FCL in erster Linie auf die eigene finanzielle Absicherung bedacht, indem er das Risiko von Geisterspielen ab der neuen Saison einseitig den Fans zuschiebt und gleichzeitig keine Bereitschaft zeigt, eine anteilsmässige Erstattung in der aktuellen Saison zu gewähren.

Den Begriff Solidarität verstehen wir nicht als Einbahnstrasse und schon gar nicht als primär auf die finanzielle Dimension beschränkte Worthülse, sondern als Wert, der gegenseitig gelebt werden muss. Die Fans haben ein Anrecht auf eine transparente, glaubwürdige und offene Kommunikation – in der aktuellen Situation mehr denn je!
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 25. Jun 2020, 11:07

USL hat geschrieben:Keine neue Saisonkarte ohne klare Verhältnisse!

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Wegen dem Lockdown und den Geisterspielen ist in den letzten Monaten ein wichtiges Thema in den Hintergrund geraten, welches uns FCL-Fans schon seit seiner unrühmlichen Entstehung auf der Zunge brennt: Wer wird nach dem Sandkasten-Streit der FCL-Grossaktionäre die Nachfolge als Besitzer unseres geliebten Fussballclubs antreten? Wer bleibt an Bord, wer übernimmt das Ruder, wer stösst neu dazu? Was ist der Bezug der neuen Investoren zur Stadt, zur Region und vor allem zum FCL selber? Wie sehen die Zukunftspläne aus? Oder verzögert sich die Lösung, geht der Knatsch gar in die nächste Runde? Die von den Grossaktionären versprochene Lösung lässt weiter auf sich warten. Solange wir von ihnen keine Antworten auf diese Fragen erhalten, können wir für die kommende Saison 2020/2021 keine Saisonkarte kaufen. Wir empfehlen allen FCL-Fans und -Sponsoren, es uns gleichzutun und sich nicht die Katze im Sack andrehen zu lassen.

In Gesprächen, die wir im Anschluss an unsere Stellungnahme «Geschlossene Stadien und offene Fragen» mit der FCL-Geschäftsleitung geführt haben, konnten unsere Fragen zu einem möglichen - und in den vergangenen Wochen wiederholt ins Spiel gebrachten - Verkauf des Clubs ins Ausland nicht beantwortet werden. Konkret wurde die FCL-Führung einzig folgendermassen: «Wir können derzeit nichts ausschliessen». Eine Aussage, die das Risiko, dass der FCL an irgendwelche Oligarchen, Scheichs oder Finanzhaie verscherbelt wird, alles andere als entkräftet.

Die Verunsicherung unter Fans und Sponsoren ist riesig. Zu viele Beispiele aus der Vergangenheit belegen, was passiert, wenn sich Schweizer Fussballclubs von dahergelaufenen Schönrednern verführen lassen:

- Servette fiel dem Grössenwahn von Marc Roger zum Opfer.
- Bulat Tschagajew ruinierte Xamax.
- Der FC Wil schaffte es, sich binnen eines Jahrzehnts gleich zweimal von einem ukrainischen respektive türkischen Investor ins Verderben führen zu lassen.

Doch nicht nur rückblickend zeigt sich, wie gefährlich und omnipräsent die Verführungen sind, sich auch als Schweizer Club einem global tätigen Spekulanten an den Hals zu werfen:

- GC wurde erst vor wenigen Wochen von chinesischen Investoren vereinnahmt und fungiert innerhalb eines globalen «Fussball-Investment-Konstrukts» fortan quasi als Farmteam für die Wolverhampton Wanderers aus England.
- Der FC Lausanne-Sport ist derweil in die Fänge eines internationalen Chemiemultis geraten, der auch den OGC Nizza besitzt und als erste Amtshandlung das traditionelle Clublogo mit den eigenen Konzernfarben überziehen wollte.

Die Vereinnahmung von Clubs durch internationale Grosskonzerne hat im Schweizer Fussball längst Einzug gehalten - auch ohne den «Markteintritt» des geächteten Getränkekonzerns.

Für uns ist es elementar, dass dieser Kelch an unserem FCL vorbeigeht. Unser Fussballclub muss eigenständig und lokal verankert bleiben. Ein Verkauf an Spekulanten und profitgetriebene Grossinvestoren ist für uns daher ein Schreckensszenario, welches es um jeden Preis zu verhindern gilt.

Beileibe, auch die aktuellen Grossaktionäre bergen Risiken, dies hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere durch den Streit innerhalb des Gremiums offenbart. Der Reputationsschaden ist beträchtlich und stellt die - insbesondere im sportlichen Bereich - bemerkenswerten Leistungen des FCL im öffentlichen Diskurs leider viel zu oft in den Schatten.

Von daher begrüssen wir, dass im Aktionariat eine Lösung angestrebt wird. Diese lässt nun allerdings bereits wieder über sieben Monate auf sich warten, ohne dass auch nur geringste Tendenzen erkennbar wären. Gepaart mit den unklaren Auswirkungen der aktuellen Krise und einer ebenfalls in Unwissenheit gelassenen operativen Leitung führt dies dazu, dass sich viele Fans fragen: Soll man unter diesen Umständen tatsächlich seine Saisonkarte verlängern? Was, wenn noch vor Beginn der neuen Meisterschaft das Horrorszenario eintrifft und uns beispielsweise ein schwerreicher Scheich als Clubbesitzer vor die Nase gesetzt wird? Die tiefen Verkaufszahlen für die Saisonkarten 2020/21 belegen eindeutig, wie stark verunsichert das FCL-Umfeld ist!

In unseren Augen ist daher jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Fakten auf den Tisch zu legen! Wir fordern von Club und Aktionariat endlich Klarheit, an was oder wem wir uns zukünftig orientieren können: Wie geht es mit dem FCL weiter? Wer hat bei unserem Club zukünftig das Sagen? An wen - und wohin - wird der FCL verkauft?

Erst wenn die gesamte FCL-Familie Bescheid weiss, wie die zukünftigen Besitzverhältnisse aussehen werden, können der Club, das Umfeld und die Fans endlich wieder vorwärts blicken und die bevorstehenden Herkulesaufgaben zusammen und voller Überzeugung zum Wohle unseres geliebten Vereins bewältigen.

Bis dahin ist für uns klar, dass wir mit dem Kauf der Saisonkarte 20/21 noch zuwarten werden. Das empfehlen wir auch allen anderen FCL-Fans und -Sponsoren, denen die Zukunft unseres FCL am Herzen liegt.
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 12. Jul 2020, 13:19

USL hat geschrieben:Offener Brief an die FCL-Familie

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Liebe Fans, Sponsoren, Donatoren, Aktionäre, Mitarbeitende, Spieler, Staff und Sympathisanten

In den vergangenen zwei Wochen seit unserem Aufruf «Keine neue Saisonkarte ohne klare Verhältnisse» sind medial, auf den gängigen sozialen Plattformen und Foren sowie in persönlichen Gesprächen viele interessante Feedbacks eingegangen. Kontrovers diskutiert wird der gewählte Weg und Zeitpunkt, der dem Thema die nötige Relevanz verschaffen hat. Beim Thema an sich zeichnet sich ein breiter Konsens ab, der im Grundsatz von Fans über Sponsoren bis zu Donatoren, FCL-Mitarbeitenden und gar Medienschaffenden die allermeisten mittragen: Der FCL soll ein eigenständiger Innerschweizer Fussballclub bleiben.

Die aktuellen Monate sind entscheidend für die Zukunft unseres Vereins. Dabei geht es mitnichten nur um die Bewältigung der Corona-Krise. Es geht darum, jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Der FCL soll nicht einfach bloss überleben, sondern sich endlich aus den Blockaden und der Unruhe der vergangenen Jahre befreien können.

Daher gilt es jetzt jene Fragen anzugehen und breit zu diskutieren, die unseren Verein seit Jahren lähmen: Wem soll der FCL gehören? Wer soll über ihn bestimmen? Ist es richtig, dass sechs Männer mit dem nötigen finanziellen Polster in Eigenregie und unter Ausschluss der gesamten sonstigen FCL-Familie darüber entscheiden können, an wen unser FCL verkauft wird? Ist es sinnvoll, dass sechs Personen über die Zukunft des Vereins bestimmen, ohne dass das Gremium über unabhängige Vertreter/innen verfügt, die im Kerngeschäft des Clubs, dem Sport, über spezielle Kompetenzen verfügen? Ist es korrekt, dass das Fundament des Clubs, die Fans, bei solchen zentralen Fragen weder mitbestimmen noch nicht einmal mitdiskutieren dürfen? Dass weitere wichtige und treue Vereinsstützen, wie Donatoren, Partner und Mitarbeitende keine Möglichkeit haben, ihre Meinung direkt in die Entscheidung einfliessen zu lassen? Sollte der FCL nicht einfacher strukturiert sein, ohne komplizierte und intransparente Holding? Sollte der Club, der viel davon hält, die gesamte FCL-Familie zu repräsentieren, nicht auch die gesamte FCL-Familie mitbestimmen lassen, was für eine Zukunft man sich wünscht?

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um genau diese Fragen breit zu diskutieren. Damit vor dem anstehenden (Teil-)Verkauf des Clubs geklärt ist, wohin sich unser Verein bewegen soll, neue Grossaktionäre wissen, wohin der Weg geht, auf wen und was sie sich einlassen. Und damit Personen oder Institutionen, die sich diesen Werten nicht verbunden fühlen, gar nicht erst auf die Idee kommen, FCL-Aktien zu erwerben.

Hinter den Kulissen wurden und werden diesbezüglich bereits viele bilaterale Gespräche geführt. In den nächsten Wochen und Monaten wird es aber auch verschiedene Möglichkeiten und Anlässe geben, damit sich jeder einzelne Fan an den Diskussionen beteiligen kann. Einladungen und Infos folgen. Nutzt diese Plattformen, besucht sie, stellt Fragen. Bildet euch eure eigene Meinung. Diskutiert untereinander, in den sozialen Medien und Foren.

Wir alle, vom Allesfahrer bis zum gelegentlichen Matchbesucher, vom Haupt- bis Kleinstsponsor, vom finanzstarken Gross- bis zum idealistischen Kleinaktionär, vom Trainer bis zum Auswechselspieler, vom Haustechniker bis zur Shop-Mitarbeiterin, vom langjährigen Donator bis zum prominenten FCL-Beirat bilden zusammen den FC Luzern. Wir haben nicht alle dieselben Ideale und Ideen, was gut oder schlecht ist für unseren Verein. Doch jeder von uns kann von sich behaupten, diesen Club zu lieben und für ihn nur das Beste zu wollen. Daher sollte auch jeder, der sich mit dem Club verbunden fühlt, zumindest die Möglichkeit haben, seine Meinung zu diesem elementaren Zukunftsentscheid zu bilden und einfliessen zu lassen.
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 13. Sep 2020, 12:54

USL hat geschrieben:Zum Start in die Corona-Saison 20/21

Heute Sonntag fängt für den FCL mit dem Cup-Spiel gegen den FC Thun die neue Saison an. Es ist ein Spiel, das für viele Fans nicht mehr als eine Randnotiz ist. Verrückt und jammerschade zugleich. Die Covid-19-Einschränkungen dürften dafür sorgen, dass sich auch in absehbarer Zeit leider wenig daran ändern wird – FCL-Spiele werden keine Eckpfeiler im eigenen Kalender sein. In der neuen Spielzeit wird sehr vieles anders sein als wir es uns gewohnt sind – und zwar grundlegend.

Neue Realität

Der Besuch von Auswärtsspielen bleibt bis auf Weiteres Wunschdenken und die Heimspiele sind mit etlichen Auflagen verbunden. Maskenpflicht, personalisierte Billette, fix zugewiesene Sitzplätze, Abstandsregeln und allenfalls gar ein Alkoholverbot sind Auflagen, die dem Fussball, den wir lieben und schätzen, den ganzen Zauber nehmen. Obwohl wir nachvollziehen können, dass diese Auflagen für einen sogenannten Grossanlass angesichts der aktuellen Lage ihre Berechtigung haben, lassen sich diese in keinster Weise mit unserem Verständnis von Fussball- und Stadionerlebnis vereinbaren. Sie hindern uns einschneidend daran, unsere Emotionen und Leidenschaft im und ums Stadion so auszuleben, wie wir uns das vorstellen. Das gemeinsame Bier vor dem Match, das Treffen von Freunden auf der Tribüne, das Anpeitschen der Mannschaft auf engstem Raum auf den Stehplätzen und vor allem das freie, spontane und keinen Gesetzen folgende Bejubeln eines Tores für Blauweiss, wenn sich wildfremde Leute in den Armen liegen, sind unter solchen Voraussetzungen komplett undenkbar. Die Corona-Fussballrealität droht steril und emotionslos zu werden. Deshalb können und werden wir als Kurve – wie schon zum Ende der abgelaufenen Saison – die FCL-Spiele weiterhin nicht in organisierter und vereinter Form besuchen, wie es vor Corona der Fall war. Darüber herrscht unter den USL-Mitgliedern ein breit abgestützter und ausdiskutierter Konsens.

Zukunft Grossaktionäre

Hinzu kommt die unveränderte Sorge um die Zukunft des FC Luzern: Nach wie vor ist nicht abzusehen, wie die Eigentümerstruktur unseres FCL in Zukunft aussehen wird. Zwar haben unsere öffentlichen Stellungnahmen vom Juni und Juli Einiges in Gang gesetzt:

- Wir haben sämtliche FCL-Grossaktionäre kontaktiert und um ein klärendes Gespräch gebeten. Mit zwei Grossaktionären konnten wir in der Folge längere Gespräche führen, die übrigen haben sich per E-Mail gemeldet. Der Austausch verlief jeweils offen und respektvoll, auch wurden erste Gedanken gesponnen, die es sich weiterzuverfolgen lohnt. Auf die in unseren Statements gestellten Fragen fehlen jedoch seitens des Aktionariats nach wie vor viele Antworten. Da Diskretion vereinbart wurde, können wir keine Details zum Verlauf der Gespräche veröffentlichen.

- Die Grossaktionäre Marco Sieber, Samih Sawiris und Hans Schmid haben öffentlich erklärt, ihre Aktienpakete (total 34,1 Prozent) verkaufen zu wollen.

- Die Grossaktionäre Bernhard Alpstäg (52 Prozent) und Josef Bieri (10 Prozent) haben erklärt, dass sie dem FCL vorderhand die Stange halten werden.

- Wir haben offene und sehr fruchtbare Gespräche mit anderen Fanorganisationen, FCL-Donatoren und -Sponsoren geführt und konnten feststellen, dass die jeweilige Vorstellung, wie ein funktionierender Fussballklub aussehen sollte, in sehr vielen Punkten deckungsgleich ist. Dies macht Hoffnung, entsprechend werden wir den Austausch weiterhin pflegen und vertiefen.

Unser Gesamteindruck hat sich verfestigt: Es bleibt völlig unklar, wem die Grossaktionäre das zum Verkauf stehende Aktienpaket veräussern wollen. Nicht einmal die Kriterien für das Profil neuer Grossaktionäre sind bekannt. Informationen aus FCL-nahen Quellen lassen darauf schliessen, dass die zum Verkauf stehenden FCL-Aktienpakete weiterhin auch international feilgeboten werden. Ein Szenario wie bei GC, Lausanne, Thun oder vielen anderen kleineren Mannschaften in ganz Europa ist damit nach wie vor nicht vom Tisch. Um das FCL-Umfeld nicht weiter zu verunsichern, tut eine transparente Kommunikation seitens der Grossaktionäre dringend Not. Wir sind daher gespannt, welche Informationen Ende September folgen werden.

Saisonkarten-Kauf

Die bis dahin bestehende Ungewissheit lässt uns unverändert daran festhalten, dass wir mit dem Kauf von Saisonkarten weiterhin zuwarten werden. Das heisst weder, dass wir die Corona-Auflagen aktuell bekämpfen, noch dass wir als Einzelpersonen den Spielen fernbleiben werden. Wie alle anderen Fans auch, wird jede und jeder von Spiel zu Spiel entscheiden, ob die Lust auf einen Stadionbesuch unter diesen Bedingungen vorhanden ist.

USL-Mitgliedschaften

Jeweils zu Saisonbeginn wird normalerweise der Abschluss der neuen USL-Mitgliedschaft fällig. Aktuell kann man aus den bekannten Gründen jedoch nicht von einer normalen Situation sprechen. Deshalb sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund, warum unsere Mitglieder einen vollen Mitgliederbeitrag zahlen sollen, solange unsere Kernaktivitäten im Stadion nicht oder nur sehr reduziert ausgeübt werden können. Wir haben daher entschieden, sämtliche Mitgliedschaften der Saison 2019/2020 für die neue Saison 2020/2021 zu verlängern und allen Mitgliedern den neuen Saisonbeitrag vollumfänglich zu erlassen.

Weiterhin da "für den FCL und seine Fans"

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Auch wenn es nicht wie gewohnt im Stadion möglich ist, werden wir trotzdem aktiv sein und bleiben. Wir verfolgen die leidenschaftlichen Einsätze unserer Jungs weiterhin mit viel Freude – und stehen ihnen bei, wenn es schlecht läuft.

Wir sind weiterhin präsent, sei es in der Zone 5 oder an Spielen von anderen FCL-Auswahlen wie den U-Mannschaften oder der Frauenmannschaft.

Trauer um Paul Wolfisberg

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Ende August hat die FCL-Familie einen grossen Verlust hinnehmen müssen: Wir trauern um Paul Wolfisberg, einer ganz grossen FCL-Persönlichkeit, die kürzlich von uns gegangen ist. Paul hat als Captain mit dem Cup 1960 die erste Trophäe der Vereinsgeschichte in die Höhe gestemmt und den FCL 1979 als Trainer in die NLA geführt. Leider konnten wir dem "Wolf" aufgrund der Gegebenheiten nur mit einer improvisierten Würdigung an der Stadionfassade die letzte Ehre erwiesen. Vielen Dank für alles, was Du für unseren FCL geleistet hast, Paul. Ruhe in Frieden.

Alternativen zum Matchtag

Verschiedene Aktivitäten und Alternativprogramme zum gewöhnlichen Matchtag sind bereits angedacht und in Vorbereitung. Das Fanleben, das in den vergangenen Monaten quasi inexistent war, wird – in anderer Form als gewohnt – wieder mit Abstrichen möglich sein. Haltet die Ohren steif und kommt an die Anlässe. Wir halten euch auf dem Laufenden und informieren zukünftig wieder regelmässiger über Möglichkeiten, sich zu treffen.

USL-Kommunikation

In den nächsten Monaten kommen nicht nur auf die Fussballvereine viele weitere Herausforderungen auf verschiedenen Ebenen zu, sondern auch auf uns Fans. Zuletzt haben diese Herausforderungen (insbesondere der Wegfall der Spieltage, der erschwerte Austausch untereinander, etc.) auch uns als USL nicht ganz so schlagkräftig in Erscheinung treten lassen, wie wir dies von uns selber erwarten. Verschiedene Themen konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz so zeitnah bearbeitet werden, wie wir uns das erhofft haben. Und kommunikationstechnisch konnten wir uns den neuen Gegebenheiten nicht schnell genug anpassen. Wichtige Fragen seitens unserer Mitglieder und Sympathisanten blieben zu lange unbeantwortet.

Wir hoffen, mit der vorliegenden Information einen ersten Schritt zur Behebung dieses Informationsdefizits gemacht und die grundlegenden aktuellen Fragen beantwortet zu haben. Die Zeiten sind aussergewöhnlich. Packen wir sie gemeinsam an. Vieles wird anders sein als sonst, was aber auch eine Chance sein kann. Und irgendwann stehen wir wieder gemeinsam in der Kurve, schreien unser Team zum Siegestor und liegen uns bierüberströmt in den Armen.
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 17. Sep 2020, 08:11

Mit Publikum, aber ohne Kurve!

Ab dem 1. Oktober 2020 sind Fussballspiele mit mehr als 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauern unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Dazu gehören Sitz- und Maskenpflicht, begrenzte Auslastung der Stadien, personalisierte Sitzplätze beziehungsweise Stadionbesuche, die Aufhebung von Stehplätzen oder das Verbot von Gästefans.

Die grossen Schweizer Fanszenen haben gemeinsam beschlossen, unter diesen Voraussetzungen bis auf Weiteres nicht im Stadion in Erscheinung zu treten. Der Besuch von Fussballspielen bedeutet für uns Emotionen und Leidenschaft, lautstarken Support der Mannschaft, gemeinsame Reisen an Auswärtsspiele, sozialer Treffpunkt und vieles mehr. All dies ist unter den getroffenen Massnahmen nicht ansatzweise möglich, da sie diese Momente unterbinden. Darum bleiben wir den Stadien als organisierte Fankurven fern und kehren erst dann zurück, wenn dort wieder der Fussball anstatt das Virus den Takt vorgibt.

Die genannten Massnahmen wurden allesamt zur Bekämpfung der Corona-Pandemie getroffen. Wir werden sie entschieden bekämpfen, sollten sie von dieser Zielsetzung entkoppelt und schleichend in Repressionsinstrumente überführt werden. Sowohl Behörden als auch Politik tun gut daran, die aktuelle Situation nicht zu missbrauchen – im Rahmen des Fussballs aber auch ganz generell –, wenn sie auch künftig in ähnlichen Lagen auf eine Akzeptanz für getroffene Massnahmen zählen möchten.
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 2. Okt 2020, 13:12

USL hat geschrieben:FCL för ALLI!
Stelzblog und Fanumfrage

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Im November 2019 haben die FCL-Holding-Aktionäre versprochen, bis im September 2020 zu klären, wie es im zerstrittenen Aktionariat weitergeht. Im Sommer 2020 wiederholten sie dieses Versprechen, nachdem von Fanseite gefordert wurde, so rasch wie möglich für Klarheit zu sorgen. Am allerletzten Tag der fast einjährigen Frist – am 30. September 2020 – veröffentlichten die Holding-Vertreter ein (Nicht-)Statement, in dem sie in vier Sätzen (!) verlauten liessen, dass sie für einen Stellungsbezug (noch) mehr Zeit benötigen.

Keine einzige Antwort auf die vielen Fragen, kein einziger Anhaltspunkt, wie es mit dem Verein weitergehen soll. Keine Gewissheit, ob uns ein Worstcase-Ausverkauf und die Degradierung zum Farmteam im Stile von GC oder Lausanne ebenfalls bevorsteht. Mehr noch: Franz Egle, Vertreter der (scheinbar) verkaufswilligen Triple-S-Aktionäre bestätigt gar, dass «Firmen, die bereits Fussballclubs besitzen», auf der potentiellen Käuferliste stehen.

In den vergangenen drei Monaten haben wir versucht, von den Entscheidungsträgern Antworten zu erhalten. Erfolglos. Anstatt Klarheit zu schaffen, sind die Fragezeichen und die Unsicherheiten in Bezug auf die FCL-Zukunft nur noch grösser geworden.

Wenn die Holding scheinbar keine Diskussion wünscht und selber keine Transparenz schaffen will, liegt es nun an uns, selber für Klarheit zu sorgen. Dies wollen wir mittels des vorliegenden Stelzblogs sowie der Fanumfrage angehen.

Unsere Ziele:

1. Situation nicht noch weiter verkomplizieren
Daher Horrorszenario verhindern: Kein (Teil-)Verkauf des FCL an Organisationen oder Personen ohne Bezug zu Region und Klub!

2. Transparenz – und somit Klarheit – schaffen
Um seriöse Entscheidungen treffen zu können, benötigt man Wissen. Jahrelang – und bis heute – fehlt es im FCL-Umfeld nicht nur an Transparenz, sondern auch an einer offenen Kommunikation. Die grundlegenden Infos rund um das sehr komplexe Holding-Konstrukt wollen wir mit diesem Stelzblog für jedermann und -frau zugänglich machen.

3. Diskussion starten und die ganze FCL-Familie mitreden lassen
Der FCL gehört nicht bloss sechs finanzstarken Investoren. Sondern allen. Jede und jeder soll sich seine Gedanken zur Zukunft, zum FCL-Konstrukt und zu möglichen Veränderungen machen können. Und seine/ihre Meinung dazu kundtun. Unsere Online-Fanumfrage ist die ideale Plattform dafür.

Hier geht's zum Stelzblog.

Wir freuen uns über eure Feedbacks, eure Inputs und über eine rege Teilnahme an der Umfrage. Sende sie deinen Freundinnen und Freunden, Angehörigen und Arbeitskolleginnen weiter, damit möglichst viele FCL-Fans daran teilnehmen und wir ein breites und aussagekräftiges Bild der Stimmungslage erhalten.

FCL för ALLI!
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 1. Dez 2020, 12:00

USL hat geschrieben:Adventsbock
Besinnliche Geschichten aus dem Block

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An den FCL-Matchtagen ist es in diesem Jahr aus bekannten Gründen ruhig geworden. All das, was das Fanleben so spannend, lustig und unvergleichlich macht, fehlt. Die Geschichten, welche auf den Haupt- und Nebenschauplätzen rund um die FCL-Spiele für (manchmal etwas ausgeschmückte) Storys sorgen, können nicht weitergeschrieben werden.

Nutzen wir daher die Vorweihnachtszeit, um in den Erinnerungen vergangener Höhepunkte zu schwelgen. Während den Adventstagen blicken 24 verschiedene Autorinnen und Autoren auf für sie prägende Erlebnisse im Zusammenhang mit unserem Club zurück. Auf adventsbock.usl.lu wird jeden Tag ein neues Kalendertürchen – mit einer neuen Geschichte – geöffnet.

Falls du diese Episoden mit eigenen Erinnerungsfetzen ergänzen möchtest oder der Meinung bist, dass noch ein legendäres Spiel fehlt, bist du herzlich eingeladen im entsprechenden Thread des FCL-Forum mit zu diskutieren.

Wir wünschen eine gute Lektüre und hoffentlich auf bald!
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 9. Dez 2020, 18:33

USL hat geschrieben:Der neue Yearbock ist da!

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USL-Saisonrückblick 2019/2020: Jetzt vorbestellen!

Was lange währt, wird endlich gut: Der neue Yearbock 2019/2020 ist da! Was wie eine faule Corona-Ausrede tönt, ist auch eine. Egal, der Yearbock der abgelaufenen Saison hat richtig was auf dem Kasten, respektive auf den Rippen. Über 200 Seiten fett ist der neueste, mittlerweile fünfte Sprössling der USL-Saisonrückblick-Reihe geworden. Kein Wunder, denn er hat viel zu erzählen und – vor allem – zu illustrieren. Eine rekordverdächtig lange FCL-Saison von sage und schreibe 383 Tagen wird auf unzähligen Bildern und Buchstaben rekapituliert: Der Besuch auf den Färöer-Inseln mit dem historischen Weiterkommen in der EL-Qualifikation, die Tour de Seetal, die Seifenoper im Aktionariat, und nicht zuletzt die sportlichen Tief- und Höhenflüge unserer Mannschaft. Alles wie immer eigentlich, und doch immer wieder neu. In diesen Zeiten, in denen der letzte Stadionbesuch eine gefühlte Ewigkeit her scheint, ist der neue USL-Saisonrückblick Balsam auf die geschundene Fan-Seele. Tauche noch einmal ein in eine FCL-Welt, die – bis auf die üblichen Querelen – noch in Ordnung war.

Aufgrund der speziellen Situation wird der Yearbock, das perfekte Weihnachtsgeschenk, erstmals auch online bestellbar sein. Ab sofort kann er zum Preis von 19.01 Franken (inklusive Versandkosten) im Shop der Zone 5 vorbestellt werden. Der Versand erfolgt ab dem Samstag, 12. Dezember.

Der Yearbock ist alternativ für 15 Franken am USL-Shopstand in der Zone 5 erhältlich (Öffnungszeiten siehe unten).

Adventsbock

Zusätzlich zum Yearbock gibt's bis Weihnachten dank dem Adventsbock weiterhin unterhaltsamen Lesestoff. Täglich wartet hinter einem neuen Türchen eine neue Anekdote im Zusammenhang mit unserem FCL, und das bis weit zurück ins alte Jahrtausend. Von Flitzergeschichten über legendäre Auswärtsfahrten bis hin zu Lizenzerteilungs-Feiern auf der alten Allmend ist alles dabei.

Du erinnerst dich auch noch an dieses denkwürdige Spiel oder die unvergessliche Auswärtsfahrt? Dann teile im FCL-Forum deine Geschichte mit dem Rest der FCL-Fans!

USL-Shop in der Zone 5

Noch kein Geschenk für deine Liebsten gefunden? Oder fehlt dir noch die passende Winterausrüstung? Dann komm vorbei am USL-Shopstand in der Zone 5, um dich einzudecken. Ob Handschuhe, Wollkappe oder Winterschal für die kalten Tage, ein T-Shirt zum Fläzen auf dem Sofa oder auch der neu erschienene Yearbock 19/20 (siehe oben): Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Der Shopstand in der Zone 5 ist wie folgt geöffnet:
Samstag, 12. Dezember: 14.00–16.00 Uhr
Mittwoch, 16. Dezember: 17.00–19.00 Uhr
Sonntag, 20. Dezember: 14.00–16.00 Uhr

USL-Kalender 2021 erhältlich

Pünktlich zu Weihnachten gibt's für alle USL-Gold- und Silber-Mitglieder ein buntes Geschenk: den USL-Kalender 2021! Dieser kann am USL-Shopstand in der Zone 5 abgeholt werden (Öffnungszeiten siehe oben).

Anmerkung: Alle USL-Mitgliedschaften der Saison 2019/2020 wurden automatisch auf die aktuelle Saison 2020/2021 verlängert (das Mitgliedermodell wurde dabei übernommen).
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 24. Dez 2020, 16:48

USL hat geschrieben:Bockige Weihnachten!

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Adventsbock: Weiter geht's!

Seit gestern ist die verkürzte, sogenannte «Vorrunde» abgeschlossen und der Schweizer Fussball endgültig in der Winterpause. Leider gab's für uns keinen dankbaren Abschluss. Dennoch haben wir gute Nachrichten für alle, die noch immer nicht genug haben von Flitzer-, Säufer- und sonstigen Legendenstorys rund um das unvergleichliche Fan-Leben im Vor-Corona-Zeitalter: Im Adventsbock werden bis Ende Jahr sieben zusätzliche Türchen geöffnet. Weitere erheiternde und heisse Fan-Geschichten warten dahinter. Schau also unbedingt rein!

Yearbock sichern!

Nicht umsonst, aber fast gratis gibt’s auch den fettesten aller Yearbocks, denjenigen der letzten Saison vor der grossen Seuche, zu kaufen. Sichere dir und deinen Liebsten eines der begehrten Exemplare. Leider sind momentan aus bekannten Gründen nur Online-Bestellungen möglich, und zwar im Zone-5-Shop.

Fehlt dir noch einer der früheren Yearbocks? Von den vier bisherigen Ausgaben (Saisons 15/16, 16/17, 17/18 und 18/19) sind noch einige Restexemplare vorhanden. Innerhalb der nächsten paar Tage werden diese ebenfalls im Online-Shop der Zone 5 bestellbar sein. Vorbeischauen lohnt sich!

Auf in ein neues Jahr

Das abgelaufene Fussballjahr wird vorderhand als nicht besonders positives in die Fangeschichte eingehen. Mickrige fünf Pflichtspiele hat unsere erste Mannschaft in diesem Jahr mit der Unterstützung ihrer Fans bestreiten können. Schletzi, Maladière und das Stadion in Thun waren die einzigen drei Destinationen, an die wir reisen durften. Schon bald jährt sich der letzte gemeinsame Stadionbesuch. Bis zum nächsten wird man uns nochmals einiges an Geduld abverlangen. Die Vorfreude auf die Rückkehr in die Stadien steigt dafür umso mehr. Unsere Zeit wird kommen!

Geniesse die Festtage und halte die Ohren steif.
Hopp Lozärn! 🔵⚪
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 31. Dez 2020, 17:23

USL hat geschrieben:Niene lüüchtet d Schtadt so hell …

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Alles hat irgendwann ein Ende – selbst Freundschaftsspiel-Siegesserien oder Pandemien. Heute auch der Adventsbock. Die standesgemässe, 31-tägige Adventszeit endet heute Abend an Silvester endgültig. Zum Abschluss präsentiert der Adventsbock gleich drei Türchen, hinter denen sich selbsterklärend auch drei Geschichten verbergen. Das einmonatige virtuelle Wiedereintauchen ins geliebte Fanleben – mit all seinen Facetten – schliesst mit einem Text-Trio ab, welches das Fansein eines FCL-Supporters ziemlich passend zusammenfasst:

Es ist zwischendurch (ob gewollt oder nicht) durchaus «etwas» asozi… äh unbürgerlich (Zweitäger Baulmes, SBS), dafür aber auch mindestens immer irgendwie heroisch (Velomob, JM) und ganz bestimmt zu jeder Zeit überschwänglich und ausgelassen feierlich (5 Jahre Zone 5, Jake).

Wir wünschen nochmals viel Vergnügen beim Lesen und Mitdiskutieren. Und wir möchten uns an dieser Stelle auch offiziell nochmals bei allen Schreiberlingen bedanken, die mit ihren bebilderten Textergüssen so viel Freude – und zumindest so etwas wie Fanemotionen – zurück in den quasi fussballfreien Alltag gebracht haben.

Die Damen und Herren nahmen uns mit zurück in längst vergessene Rivalitäten (Incubator) und frischten unsere bauernlümmelige Abneigung gegen feudale Sonnenkönige sowie edle Pfadihäuptlinge auf (Chaot). Ausserdem haben sie berührend aufgezeigt, wie wichtig Freunde (Edgar) und Familie (räubertochter) auch im Kreis der FCL-Gemeinde sind.
Sie legten uns nahe, dass der Weg eben doch auch das Ziel sein kann, insbesondere als FCL-Fan. Auch wenn dieser ein langer ist, etwa an die geliebten Europacup-Spiele. Und ganz egal, ob man diesen nun mit dem eigens gecharterten USL-Extraflieger zurücklegt (Kemal), oder man bewusst (Angus) oder unbewusst (Chämi) aufs Fliegen verzichtet:
Sie schilderten in ihren Worten alle unsere Sehnsüchte. Jene nach Stadionbesuchen (Max), den damit verbundenen Extrazugfahrten (DJ von den Schienen aus den Bergen), der unbeschreiblichen Geilheit des Psychotorjubels (Don Pedro), dem Gemeinschaftsgefühl (Rengli). Und sie beschrieben die für vereinzelte scheinbar ebenfalls stark mit dem Fussballfanleben verbundene Sehnsucht nach der Entblössung (BJAZ).

Von ganz grossen, unvergleichlichen Spielen (Tuce), Konzerten (LUzifer) und Nicht-Konkurs-Feiern (Pyrofreak) wurde berichtet. Aber auch von Kicks vor (fast) leeren Rängen, an die sich heute eigentlich keine Sau mehr erinnern muss (Skajunge), will (Maré) oder kann (Frizzel). Wir sind eingetaucht in runde (Sputnik) und schnapszahlige (Glubschi) Geburtstagspartys, sowie in andere feierliche Anlässe, die – ganz LU-Tugend-mässig – auch ohne höheren Grund feuchtfröhlich zelebriert wurden (Jill, RHP), auch wenn dies teilweise gar nicht erlaubt gewesen wäre (Glainus).
Die Adventsbock-Autorinnen und -Autoren nahmen uns diesen Dezember mit in die Welt von Stadionverboten (Quattro) und Adrenalin-Schüben (Sniper), gewährten Einblicke in Choreo-Vorbereitungen für CL7 (Hebi) und (seltenen) Torerfolgsjubeleien von CL7 (genau, verfasst von CL7). Sie berichteten von Spielen, die gar nie stattgefunden haben (Master) und Petars, die plötzlich Peter hiessen (Sigi).
Und – in ganz seltenen Ausnahmefällen (Relevanz und so) – beinhalteten ihre Texte auch Geschichten von sportlichen Erfolgen (Aufsteigerdoc)

Die Open Minded Riot Crew besingt in der schönsten Ballade der Musikgeschichte die Luzerner Allmend respektive die FCL-Fanszene so wunderbar als «die allergröschti Traumfabrik vo dere Schtadt». Lasst uns daher nicht nur in Erinnerung schwelgen, sondern auch weiter träumen. Von genau solchen Erlebnissen, Emotionen und Eindrücken. Denn «niene lüüchtet d Schtadt so hell, ned emou em KKL».

Auch wenn wir heute Abend nicht gemeinsam im Zauberhaus bei der angedachten, rauschenden Around-the-World-Sause auf das neue Jahr anstossen können und die Leuchtenstadt heuer zum Jahreswechsel nicht ganz so wie an anderen Silvestern zum selbstdarstellerischen Schauplatz endloser (staatlich bewilligter) Pyrochaotendeppen wird, wünschen wir euch allen, die ihr Blauweiss in eurem Herzen tragt, trotzdem oder gerade deswegen einen guten Rutsch und ein – hoffentlich – wieder farbenfroheres und möglichst hell erleuchtetes 2021.
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 13. Jan 2021, 16:28

USL hat geschrieben:FCL för Alli: Zäme e d Zuekonft

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Die besinnliche Advents(bock)zeit ist vorbei. Ein neues (Fussball-)Jahr ist angebrochen. Und auch wenn der Ball aktuell noch mehr ruht als sowieso schon, wird das Jahr 2021 ein ganz entscheidendes für die Zukunft des FC Luzern – mitnichten nur aufgrund der weiterhin anhaltenden (Zuschauer-)Beschränkungen, sondern insbesondere auch in Bezug darauf, wem der FCL «gehört» – und wer (mit-)entscheiden soll, in was für eine Zukunft der FCL steuern wird.

Am 30. September 2020 vermeldeten die zerstrittenen Investoren, welche 97 Prozent der Club-Anteile kontrollieren, nach einer fast einjährigen Bedenkzeit, dass sie zusätzliche «Wochen» benötigen, um ihre Lösung für die Zukunft des Vereins vermelden zu können. 15 Wochen der Funkstille sind seither vergangen. Ob wir von den sechs Herren in absehbarer Zeit noch etwas hören? Wer weiss. Die Meinung der Investoren ist zweifelsfrei wichtig. Aber sie ist nur eine von vielen, die in die effektive Entscheidung, wie es mit dem FCL weitergehen soll, einzufliessen hat.

Genauso wichtig sind auch die Ansichten und Meinungen derjenigen, die den FCL ebenfalls «am Leben halten»: seiner Fans, Mitarbeitenden, Gönner*Innen, Sponsor*Innen, Sympathisant*Innen. Ein Fussballclub besteht aus verschiedenen Puzzleteilen, jedes trägt seinen Teil zum Erfolg bei. Das finanzielle Engagement der Holding-Aktionäre ist dabei genau so wichtig dafür, dass der FCL weiterhin Freude bereiten kann wie der Einsatz, Fleiss und die Unterstützung auf den Rängen, in den Donatorenboxen, auf der Geschäftsstelle und auf dem Rasen.

Im Oktober konnten sich dank dem Stelzblog und der Fanumfrage erstmals breitere Kreise zur Zukunft des FCL zu Wort melden. Rund 1‘000 Interessierte haben diese Möglichkeit genutzt. Wem soll der FCL gehören? Wer soll beim FCL (mit-)entscheiden? Wohin soll der Weg des Clubs führen? Auf diese Fragen haben die Fans im Spätherbst (klare) Antworten gegeben.

In den nächsten zwei Tagen präsentieren wir euch vorab die zentralen Resultate der Fanbefragung. Am Freitag folgt dann die Auswertung der kompletten Umfrage inklusive den daraus resultierenden Schlussfolgerungen.

Die Resultate der Fanumfrage respektive die Stimmungslage unter den teilnehmenden FCL-Sympathisant*Innen soll zum Start ins neue Fussballjahr aufzeigen, was für eine Zukunft sich die Fans wünschen. Wo sie Handlungsbedarf sehen. Was sie wollen. Damit der FCL endlich wieder zum Club von allen wird. «Weiter wie bisher» ist keine Option. Es ist allerhöchste Zeit, die Weichen neu zu stellen: in eine gemeinsame, breit abgestützte Zukunft!

FCL för ALLI!
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 15. Jan 2021, 16:41

USL hat geschrieben:Wem ghört de FCL? – Eure Meinung, unsere Ziele!

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Im vergangenen Oktober hat die USL mit dem Stelzblog das undurchsichtige Konstrukt der FCL-Holding durchleuchtet und erstmals für etwas Licht im Dunkel der Macht- und Geldspielchen der FCL-Grossaktionäre gesorgt. Während die Klubbesitzer seit fast eineinhalb Jahren hinter verschlossenen Türen über Aktienpakete streiten, haben wir eine offene Diskussion lanciert – mit dem erklärten Ziel, die ganze FCL-Familie daran teilhaben zu lassen. FCL FÖR ALLI!

"Wem ghört de FCL?" – Mit dieser Frage haben sich über die vergangenen Wochen und Monate hunderte FCL-Fans auseinandergesetzt. Uns haben dutzende Reaktionen auf all unseren Kanälen, im FCL-Forum und im direkten Gespräch erreicht. Rund 1'000 Personen haben Zeit investiert und an der Online-Fanumfrage teilgenommen. Wir nehmen den Start ins neue Fussballjahr zum Anlass, euch die Resultate vorzustellen und uns für die zahlreichen Rückmeldungen, eure Visionen, Stammtischschwärmereien, Forums-Romane, Hassmails und die zahlreichen guten Ratschläge zu bedanken. Merci, dass ihr euch über die Zukunft des FCL Gedanken macht!

Auf Grundlage eurer Antworten wird sich die USL für die folgenden drei Ziele einsetzen:

Fussballverein, nicht Fussballaktiengesellschaft: Der FCL muss demokratischer werden!

Wer zahlt, befiehlt? Nicht bei unserem Fussballverein! Die FCL-Fans sind sich einig, dass der FCL kein Unternehmen ist, bei dem der Meistbietende jederzeit machen kann, was er will. Tausende Menschen setzen sich mit ihrer Freizeit und ihrem Portemonnaie für den FCL ein. Die wenigsten erhalten dafür Marketingpräsenz, Interviewtermine oder Transferanteile. Fans, Kleinaktionär*Innen, Mitarbeiter*Innen und Sponsor*Innen unterstützen den FCL auf die ihnen mögliche Weise. Viele davon tun dies mit einem finanziellen und zeitlichen Engagement, das die Unterstützung der VR-Multimillionäre verhältnismässig um ein Vielfaches übersteigen dürfte. Ohne diese Unterstützung ist der FCL nicht lebensfähig. In euren Rückmeldungen zeigt sich, dass der FCL mehr sein sollte als eine Aktiengesellschaft. Die Umfrageteilnehmenden respektieren die Mitbestimmung der Grossaktionäre, aber die überwältigende Mehrheit der FCL-Fans verlangt ein stärkeres Mitspracherecht für die Anhängerschaft, demokratischere Entscheide im Sinne des Vereinsgedankens und eine Stärkung der Kleinaktionäre in den zentralen Organen der FC Luzern-Innerschweiz AG.

Kein Verkauf an Personen ohne Bezug zur Region Luzern!

Derzeit erleben wir, wie zahlreiche Klubs in der Schweiz und in Europa von finanzstarken Investmentgesellschaften, Oligarchen oder Öl-Milliardären zu internationalen Fussballkonzernen zusammengekauft werden. Unmittelbare Beispiele aus Zürich, Lausanne, Thun oder sogar Lustenau im grenznahen Vorarlberg zeigen, dass auch der FCL jederzeit zum Juniorpartner einer durchschnittlichen Ligue-1- oder Premier League-Truppe mutieren kann. Das bedeutet Spielergeschacher zwischen den "Partnerklubs", Optimierung von Transfererlösen auf Kosten der Einsatzzeit von lokalen Talenten und einen endgültigen Deckel auf die sportlichen Ambitionen des FCL. Mehr als zwei Drittel der FCL-Fans lehnen ein solches Modell denn auch kategorisch ab. Realität ist leider, dass zwischen der Gegenwart und diesem Schreckensszenario nur eine Person steht: FCL-Mehrheitsbesitzer Bernhard Alpstäeg. Wir nehmen ihn gerne beim kürzlich öffentlich zitierten Wort, dass ein Verkauf an Investoren ohne Bezug zur Region Luzern vom Tisch ist! Das Schicksal des FCL – eines Vereins, der so vielen Menschen etwas bedeutet – darf nicht einfach am seidenen Faden einer Einzelperson hängen. Auch deshalb gilt: Der FCL muss demokratischer werden!

Vereinfachung der FCL-Struktur und endlich Transparenz!

Seit 2011 sitzen die heutigen Grossaktionäre am Ruder des FCL. Sie haben den Klub über die letzten 10 Jahre mutmasslich mit Geld, vor allem aber mit Schlagzeilen versorgt. Trotz angeblicher Deckung von Millionendefiziten fällt das Fazit dieses Engagements ernüchternd aus: 4 von 5 FCL-Fans kommen zum Schluss, dass die derzeitige Investorengilde beim FCL mehr Schaden angerichtet als Nutzen gebracht hat. Während in gewohnter Intransparenz hinter verschlossenen Türen um Aktienanteile am FCL gefeilscht wird, als ob es sich dabei um Gebrauchtware auf dem Trödelmarkt handelt, ist das Vertrauen in das aktuelle Holding-Konstrukt und ihre Repräsentanten am Boden. Von den aktuellen Grossaktionären geniesst einzig Josef Bieri ein Mindestmass an Vertrauen. Bernhard Alpstäeg und Marco Sieber hingegen trauen die FCL-Fans nicht über den Weg. Die USL sieht sich auch in diesem Punkt in ihrer Forderung bestärkt, dass Transparenz in die Besitzverhältnisse des FCL gebracht werden muss. Das anhaltende Geplänkel im Verwaltungsrat zeigt exemplarisch: Es braucht eine Reform der FCL-Strukturen und endlich Klarheit rund um die Zukunft des Klubs.

Wie geht es weiter?

Wir nehmen die Eindrücke aus der Umfrage und dem Dialog mit allen FCL-Fans als Ansporn, um jetzt konkret zu werden. Wir werden an verschiedenen Fronten (weiterhin) aktiv das Gespräch mit allen wichtigen Teilen der FCL-Familie suchen – und fortan explizite Forderungen stellen. Das geschieht aufgrund der Covid-Einschränkungen vorerst – wie bislang – im bilateralen Austausch. Soweit es die Bedingungen der Pandemie erlauben, wollen wir aber auch die bereits angekündigten zusätzlichen Foren schaffen, wo sich wieder alle Interessierten einbringen können. Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden.

Zusammen wollen wir aus dem FCL einen Fussballverein mit demokratischem Grundgedanken machen, an dem sich alle beteiligen können, die ein blau-weisses Herz haben.

USL – För de FCL ond sini Fans

Umfrageergebnisse

Auf der Stelzblog-Seite können sämtliche Umfrageresultate inklusive kurzem Kommentar zu jeder Ergebnis-Grafik eingesehen werden. Ausserdem können die kompletten Umfragedaten als Excel-Datei heruntergeladen werden.
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 19. Mär 2021, 12:11

USL hat geschrieben:FCL för alli! – Erste Schritte in die richtige Richtung

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Vor einem Monat informierte der FCL über die Neuausrichtung des Clubs. Der Ausverkauf an Konsortien und Spekulanten ohne Bezug zum FCL ist damit fürs Erste erfreulicherweise vom Tisch. Im selben Zug wurde auf der Allmend ein neuer Präsident und Geschäftsführer sowie ein frisch nach Kompetenzen zusammengesetzter Verwaltungsrat präsentiert. Die gestern vorgestellte «Zäme för de FCL»-Kampagne unterstreicht diese positiven Ansätze. Wir anerkennen all dies als wichtige erste Schritte an. Nichtsdestotrotz müssen aber noch weitreichendere folgen, um den Weg zum «FCL FÖR ALLI» zu ebnen.

Das Wichtigste: Der schon viel zu lange dauernde Aktionärsstreit ist zu Ende und die medialen Schlammschlachten rund um den FCL gehören hoffentlich der Vergangenheit an. Wir nehmen die verbleibenden Aktionäre beim Wort, dass die freiwerdenden Aktienpakete in der Innerschweiz platziert werden und nicht bei Organisationen oder Personen ohne Bezug zu Region und Club!

Mit dem Ex-FCL-Spieler Stefan Wolf sowie einem neu zusammengesetzten Verwaltungsrat geht es in die Zukunft. Wir begrüssen den Entscheid, dass der Verwaltungsrat nach Kompetenzen zusammengestellt wurde. Wie unabhängig und handlungsfähig die strategische Führung sein kann, wird sich in den kommenden Monaten weisen. Die USL wird sich auch in Zukunft bei den bekannten und neuen Gesichtern auf der Geschäftsstelle und im weiteren Umfeld des FCL aktiv für eine positive Weiterentwicklung unseres Clubs einsetzen.

Für die USL steht zudem fest, dass der ersten Umstrukturierung zwingend noch weitere Reformen folgen müssen. Dabei verweisen wir auf die zusätzlichen Ziele, die im Rahmen der Fanumfrage aus der Meinung von rund 1'000 FCL-Fans hervorgegangen sind. Zum einen muss der FCL breiter in der Bevölkerung abgestützt werden. Dafür müssen Möglichkeiten zur Mitsprache für die Fanbasis verankert werden. Zum anderen muss die FCL-Struktur vereinfacht werden, um endlich Transparenz im undurchsichtigen Geflecht mit den verschiedenen Tochtergesellschaften der Holding AG zu schaffen.

Über ein Jahr nach unserem letzten gemeinsamen Matchbesuch in Thun stehen die Vorzeichen beim FCL besser als auch schon. Die ersten Signale aus der Führungsetage – auch aus direkten Gesprächen – bieten Anlass zur Hoffnung auf eine positive Zukunft. Möge sich auch die restliche FCL-Familie von dieser Aufbruchstimmung anstecken lassen und den weiteren Weg tatkräftig und mit konstruktiv-kritischer Haltung begleiten.

USL – FÖR DE FCL OND SINI FANS
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Re: USL Newsletter Thread

Beitrag von US LUZERN » 15. Apr 2021, 08:46

USL hat geschrieben:«Met em blau-wiisse Schal»

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Er ist so viel mehr als nur ein Stück Stoff. Jede und jeder hat ihn auf der Allmend schon getragen – ob Seide oder Wolle, geknüpft oder umgelegt, damals vom Grosi bekommen oder am USL-Shopstand erworben. Freude versprüht er ekstatisch in der Luft geschwungen, Stolz symbolisiert er über den Kopf gespannt, Wärme spendet er nach bitteren Niederlagen an kalten Winteragen. Er ist ein unverkennbares, unentbehrliches Zeichen der Verbundenheit und Verpflichtung gegenüber unserem geliebten FC Luzern und der wunderschönen Leuchtenstadt: der blau-weisse Schal.

Kurze Rückblende: Zu Beginn des Jahres 2020 dichten wir rund um dieses prägendste aller Fanutensilien ein neues Kurvenlied. Es ist eine Hommage an die Gefühlswelt als FCL-Fan, welche lyrisch in die Stehrampe getragen werden soll.

Inhaltlich geht es um die Trennung von wichtigen und unwichtigen Dingen im Leben, genauso wie um die zusammenschweissende Ekstase nach einem Tor, welche für einen Moment alles Andere um uns herum erblassen, ja geradezu erstarren lässt. Auch wenn dies nur zwei Szenen aus einer Vielzahl sind, die das Erlebnis Fussball so grossartig machen, verbindet sie ein wichtiges Element: Egal wann und wo, alle tragen wir mit Stolz und Leidenschaft unseren blau-weissen Schal. Er verbindet uns als Fans des FC Luzern und ist gleichzeitig unser Bekenntnis, füreinander, für den Verein und für die Mannschaft einzustehen. Auch in schwierigen Situationen zeigen wir uns vereint und tragen unsere Werte nach aussen. Wir ziehen «zäme» mit dem Verein und der Mannschaft an einem Strick. Die Bedeutung unserer Heimat, der Allmend, die Höhen und Tiefen unserer gemeinsamen Geschichte mit dem FCL, grosse Träume und der identitätsstiftende Zusammenhalt in dieser grossen Gemeinschaft – all das möchten wir mit dem Kurvenlied «Met em blau-wiisse Schal» vermitteln und feiern.

Im Februar des letzten Jahres wird das neue Lied schliesslich erstmals in der Kurve gesungen. Kurz darauf wird unsere Liebe und Leidenschaft auf eine harte Probe gestellt. Auf einen Schlag rücken der erste Lockdown und die Bekämpfung der globalen Pandemie ins Zentrum unseres Alltags, das lieb gewonnene Fan-Dasein im Stadion, wie wir es jahrelang gekannt und gelebt haben, ist vom einen auf den anderen Tag unmöglich geworden. Während dieser schwierigen Zeit entsteht die Idee, mit einer digitalen Version des neuen Kurvenliedes den Fans immerhin ein Stück FCL wieder zugänglich zu machen.

Für die Idee und deren Umsetzung kann ein renommierter Künstler aus der Region gewonnen werden. Henrik Belden ist nicht nur leidenschaftlicher FCL-Fan und freudige Spasskanone, sondern auch ein guter Kollege und begnadeter Musiker. Obendrein hat er deckungsgleiche Ziele mit dem Projekt: Ein Song getragen von Gitarrenklängen, begleitet von Gesangseinlagen einiger Fans – so die Vision. Das ist schnell beschlossene Sache. So zwängen sich im Sommer 2020 einige Sängerknaben um wenige Mikrophone im Studio von Henrik und versuchen ausnahmsweise nicht möglichst laut, sondern möglichst melodisch das Lied «Met em blau-wiisse Schal» einzusingen. Nach einigen kreativen Abenden formen sich um das neue Lied bald weitere Ideen. Henrik Belden trommelt seine Band zusammen und verpasst der Rohversion weitere musikalische Facetten. Über Monate reift heran, was wir heute bestaunen dürfen: ein Ohrwurm, der die romantische Verbundenheit der Fans zum FCL nicht nur perfekt verkörpert, sondern voller Energie zelebriert.

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Mit diesem Lied wird deutlich: Jeder, der vom FCL spricht, meint damit auch seine Anhängerschaft, die Verankerung in der Innerschweiz und natürlich die Farben Blau und Weiss. Wir werden uns weiterhin eifrig dafür einsetzen, dass dies für immer so bestehen bleibt. Zuversichtlich starten wir mit dem FCL in einen nächsten Abschnitt und nehmen die Verantwortlichen beim Wort, dass auch sie sich für diese Verbundenheit einsetzen.

Der blau-weisse Schal verbindet und verpflichtet. Viva FCL!

Hier geht's zum Musikvideo.
Klicke hier, um das Stück auf den gängigen Portalen zu hören.
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Beitrag von US LUZERN » 12. Mai 2021, 11:00

USL hat geschrieben:ALLI OMGHAUE – E Legände trett ab!

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An seinem Namen ist in diesem Jahrtausend kein FCL-Fan vorbeigekommen: David Zibung. Ein Klub-Urgestein. Ein Fussball-Dinosaurier. Eine lebende Legende. Ende Saison beendet er seine Karriere. Eine Ära, die bezüglich Clubtreue seinesgleichen sucht, geht zu Ende.

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18 Jahre im FCL-Dress. In 519 Pflichtspielen für Blauweiss aufgelaufen. Die Nummer eins einer ganzen FCL-Fangeneration. Dave repräsentiert den FCL der vergangenen zwei Jahrzehnte wie kein Zweiter. Einige denken sich nach diesem Satz wohl ein «ja, leider» hinzu. Diesen sei nochmals Zibungs Stinkefinger gezeigt, den er schon 2010 im Hexenkessel Gersag an seine «Hater» richtete. Teils war die Kritik an ihm berechtigt, teils nicht – vor allem aber in ihrer Art öfters deplatziert und tendenziös.

Polarisierend wie kein Zweiter

Natürlich hatte Dave auch mal Aussetzer – sportlich wie emotional. Als Torhüter ist man allerdings schnell einmal der Buhmann, wenn man einen «Haltbaren» passieren lässt. Er musste den Kopf herhalten, selbst dann, wenn seine Vordermänner patzten und nur noch Zibung als letzter Mohikaner zwischen Tor und Gegenspieler stand. Ein Sündenbock und Ventil war in der Person von David Zibung immer schnell gefunden und spaltete nicht selten die Meinungen auf den Rängen. Aber am Ende war Dave derjenige, der sich über seine Fehler am meisten aufgeregt hat.

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Loyal wie niemand zuvor

Egal, wie jeder einzelne Fan den Spieler Zibung beurteilen mag – ein FCL ohne David Zibung auf dem Matchblatt ist kaum vorstellbar. Keiner hat so viele Spiele für den FCL auf dem Buckel wie Dave. Mit aktuell 519 absolvierten Pflichtspielen für den FCL ist Dave der alleinige FCL-Rekordspieler – mit wohl uneinholbarem Vorsprung. Wir sind realistisch genug, um zu sagen, dass er das auf ewig bleiben wird. Alleine deswegen war und ist er ein Vorbild – nicht nur für unsere Nachwuchsspieler, sondern auch für alle, die den FCL im Herzen tragen. Man muss sich mal vorstellen: Dave stand in rund jedem sechsten Pflichtspiel, das der FCL in seiner 120-jährigen Clubgeschichte absolviert hat, auf dem Platz. Dafür gibt’s schlicht und einfach nur eine Bezeichnung: Legende!

Die (un)angefochtene Nummer eins

Dave konnte mit Weltklasse-Paraden überzeugen, aber auch mit in gegnerischem Einwurf resultierenden Abstössen unglaubwürdiges Kopfschütteln auslösen. Man wird unter den FCL-Fans keinen Konsens zu seiner sportlichen Karriere finden – und ganz ehrlich: Das darf und soll so sein. Was unserer Nummer eins allerdings niemals abgesprochen werden konnte und kann, ist seine unabdingbare Treue. Ein Wert, der – gerade im heutigen, kurzlebigen Fussballgeschäft – leider sehr rar geworden ist. Zibung war in den letzten 18 Jahren immer da. Alles, was wir mit dem FCL erlebten, erlebte auch er – sein Platz im Stadion war einfach ein anderer als der unsrige. Seit er am 29. August 2003 in der Halbzeitpause des NLB-Heimspiels gegen den FC Bulle für den verletzten «Hausi» Hilfiker eingewechselt wurde, stand Dave zwischen den FCL-Pfosten. Er avancierte zum Stammtorhüter und bald darauf zum Captain. Und ging nie mehr weg.

Durch dick und dünn

Fast zwei Jahrzehnte lang teilte Dave sein sportliches Leben mit uns. Er freute sich mit uns über drei Einzüge in die Cupfinals – und tat das letzte Woche zum vierten Mal. Er trauerte mit uns, als wir jedes Mal mit gesenktem Kopf ohne Titel heimkehren mussten. Er steht für den in unseren bis dato letzten NLB-Saison 2005/2006 kultivierten Begriff «Aufsteigerjungs» wie kein anderer. Die überschwänglichen UFFTAs aus jener Zeit bleiben wohl jedem Zeitzeugen bis ans Lebensende vor dem inneren Auge erhalten. Er wird vielen als eben dieser «Aufsteigerjunge» in Erinnerung bleiben, der den Weg des FCL zu einem festen Bestandteil der höchsten Schweizer Liga mitgegangen ist. In einem dramatischen letzten Spiel auf der alten Allmend feierte Dave mit uns den Ligaerhalt 2009 und verabschiedete sich mit uns auf unvergessliche Weise von unserer alten Heimat. Er zelebrierte mit uns die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe und reiste mit uns quer durch Europa. Und er stand immer mal wieder nicht nur zwischen den Pfosten, sondern auch hinter dem Tresen. Ob in der Zone 5, der Stelzbock-Bar oder sonstigen Fansausen. Dave war immer da, wo wir waren.

[Seine unvergesslichen Geschichten und Anekdoten haben wir zu seinem 500. Jubiläumsspiel anfangs 2019 in einem Sonderausgabe des Stelzbocks aufbereitet, den wir jedem nochmals zu lesen empfehlen können.]

In den vergangenen zwei Jahren wurden seine Einsätze auf dem Platz bedeutend weniger. Sein Einsatz neben – oder von ausserhalb – des Spielfelds wurde aber nicht minder wichtig. Dave stellte sich auch nach der «Wachablösung» in den Dienst des Clubs und der Mannschaft, was bis zuletzt auch Marius Müller nicht müde zu betonen wurde – und man ihm ebenfalls hoch anrechnen darf. Auch wenn er vornehmlich nicht mehr selber im Kasten stand: Dave blieb eine sehr elementare und wichtige Teamstütze – und weiterhin omnipräsent. Auch als Ersatzspieler gingen seine Emotionen mit ihm durch, was immer wieder in Schiedsrichter-Ermahnungen und sogar gelben Karten gipfelte.

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Ein Klassiker verstummt

Zibung war und ist einer von uns! Sinnbildlich für seine Person ist der legendäre Schlachtruf «Zibung, Zibung, Davide Zibung, Du besch so gross, Du besch so schtarch, hau sie alli om!» jedem Stadiongänger ein Begriff. Auch nach all den Jahren ist er noch immer nicht verhallt – das hat sich am vergangenen Samstag nochmals eindrücklich gezeigt. Wir haben uns zwar mittlerweile bereits ein wenig daran gewöhnen müssen, dieses Brett nur noch selten zum Besten geben zu können. Aber nun die Gewissheit zu haben, dass die unmissverständliche, brachial vorgetragene Botschaft endgültig nie wieder in den Schweizer Stadien erklingen wird – und so selbst zur Geschichte wird – stimmt uns traurig.

Dave, wann immer wir uns an diesen Teil der Vereinsgeschichte erinnern werden, ist sie unabdingbar mit deinem Namen verbunden. Du bist verewigt in unseren blauweissen Herzen. Auch wenn wir uns teilweise erhofft hätten, dass Du bei einzelnen Freistössen nicht wie ein Sack Kartoffeln ausgesehen, den Ball bei einem Abstoss mal kurz gespielt oder aber auch etwas klarer Position bei der für uns einschneidenden «Fahnenverbot»-Debatte bezogen hättest – wir sind unheimlich stolz, Dich auf Deinem Weg begleitet haben zu dürfen. Und wir danken Dir, dass Du uns auf unserem Weg begleitet hast.

Abschiedsparty

Wir würden Dich gerne in einem vollen Stadion verabschieden. Du hättest es mehr als verdient. Nun sitzen wir vor dem Fernseher und können die letzten Spiele Deiner Karriere nur aus der Ferne miterleben. Es bricht uns das Fan-Herz. Wir versprechen Dir, dass kein Auge trocken bleiben wird, wenn der Maurerlehrling und Bauernsohn aus Hergiswil mit seinem blauweissen Herz – der alles miterlebt hat, was wir miterleben durften – in seinem allerletzten Spiel die Sandoz-Trophäe in die Höhe stemmt. Für einmal sagen wir nicht «hau sie alli om», sondern: «Hol ne häi»!

Danke für alles, Dave!
USL

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