fazit nach einem monat: bis jetzt macht der wolf das gut und souverän. viel falsch machen konnte er bislang allerdings auch nicht. das fast schon penetrante hochjubeln seiner person finde ich allerdings ziemlich föhrig und unangebracht, weil es suggeriert, dass sein vorgänger alles falsch gemacht hat.
Gehe mit LU-57 ein weiteres mal einig und.....es wird mir langsam komisch

........... Zu LU-57's Statement ergänze ich: Keine FCL-Führungsperson hatte es in den letzten Jahren / Jahrzehnten in der Konstellation wohl so einfach, wie es der Stef Wolf jetzt hat.
Klar ist da noch Alpstaeg und sein Standing als Mehrheitsaktionär. Aber Wolf muss sich nicht permanent mit Grabenkämpfen der Aktionäre auseinandersetzen und deren Ego's ruhig stellen. Aus der Neuzeit sind mit Sawiris und seinem Unkommunikationsberater Egle, mit Sieber mit seinem Sportkommissionsdrang und Kurz-Holding-Präsi-Intermezzo Fiasko, mit Walti Stierli mit seiner für sich Kasse machen und dem Hinterlassen der unsäglichen FCL-Holdingstruktur, mit Mike Hauser als jeweils heimlicher Un-Strippenzieher im Duo mit den jeweiligen Sportchefs in der Gruppe Rigi und mit Ruedi Stäger als doch nicht Geldvermehrer Löwen-Pool-Verwalter alle ebenso passé wie Mirko Stierli (FCL-Logen-Sales swissporarena-events-ag VR-Zampano), ein Erich Fust (Beirats-Strippenzieher) und auch ein Hans Koller (Stiftungsrat oder besser als FCL-Stiftungsunruhestifer).
Irgendwie sind die alten Seilschaften endlich gesprengt worden, auch wenn sich Marco Casti irgendwie als VR der wichtigsten FCL Firma halten konnte
Stef Wolf kann auf gute Leute zurückgreifen weil FCL-Intern aufgeräumt wurde und irgendwie auch Strukturen sichtbar werden. Dies ist sicher auf irgend einer Art (mal mehr, mal weniger) einem Studhalter, Bieri oder Kälin (Zufall oder Nicht, die 3 Typen aus der (un)säglichen FCL Vision) zu verdanken. Wegen den guten Leuten (Meyer im Zentrum) fehlen im Sport nicht jährlich ein paar Millionöli. Es steht kein Selbstdarsteller oder Überforderte (oder beides miteinander, wie in den letzten 10 Jahren beim FCL immer) am wichtigsten Schaltpult eines Fussballclubs -dem Sportchef- sondern der wohl in der Schweizer-Szene meist unterschätzteste.
Wolf anderseits hat der Öffentlichkeit gegenüber schon ein Versprechen nicht eingehalten und wird früher oder später in Zugzwang kommen. Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt. So wie ich mich erinnere hat er an seiner Eröffnungs-PK mitgeteilt, dass er nach 30 Tagen seine Ausrichtung und seine Ziele kommuniziert. Bekommen haben wir hierzu noch nichts.
Auch wenn ich mal vermutet, dass er uns mit banalen aber folgerichtig auch normalen, notwendigen Sachen seine FCL-Pläne auf den Weg gibt. Oft hat er schon jetzt in seinen Auftritt St. Gallen als quasi FCL-Vorbild genommen. St. Gallen konnte die k-arena aber auch nur mit attraktiven Fussaball und vorallem Erfolg (Mitspielen an der Tabellenspitze) füllen und Zuschauer zurückholen. Nicht weil der Hüppi ein geiler Siech ist, sondern weil der FCSG letztes Jahr immer vorne in der Tabelle dabei war. Also der ganze Fokus auf den Sport setzen und alles überflüssige drum herum streichen, wäre mein Tipp, wenn ich dem Wolf etwas zu sagen hätte.
Also Stef Wolf, du hast beste Voraussetzungen und komm dann nicht nur mit Floskeln wie nomä Lozärn, FCL heisst zäme stoo, zäme för oder mit em FCL. Als Präsident hast Du beste Voraussetzungen, wie keiner die letzten 10 Jahre. Es wird Zeit nachhaltig zu arbeiten und das gilt insbesondere seit einem Monat für Wolf
