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Saison 2019/2020 NLA NLB

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LU-57
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 3. Mär 2020, 12:56

muss man auch erst mal hinkriegen, einen dermassen wichtigen entscheid so unklar zu kommunizieren.
Medienmitteilung SFL hat geschrieben:Heute Montag diskutieren die 20 Klubs intensiv diverse Lösungen und entschieden, die Meisterschaft vorerst bis zum 23. März und dem Beginn der Nationalmannschafts-Pause ruhen zu lassen. Sollte das Veranstaltungsverbot seitens der Behörden nicht über den 15. März hinaus verlängert werden, wird der Meisterschaftsbetrieb wieder in gewohnter Weise aufgenommen und fortgesetzt.
erst auf nachfrage wurde dies von der sfl konkretisiert bzw. in meinen augen eher korrigiert - und in den berichterstattungen angepasst. ergo dürfte die auswärtspartie gegen sion am 21.03. stattfinden, wenn die auflagen nicht verlängert werden. anderenfalls wird auch das sion-spiel in den april verschoben (und nicht etwa als geisterspiel ausgetragen), interpretiere ich das richtig? oder aus welchem unerklärlichen grund informiert die sfl (sonst), dass die meisterschaft bis zum beginn der nati-pause ruhen wird? :scratch:

wie auch immer. im gegensatz zum hockey wird zudem der faktor "geld" viel penetranter als begründung aufgetischt, als der faktor "fan". das kann man nun auch der schlechte(re)n kommunikation in die schuhe schieben, ist aber doch augenfällig (und wenig überraschend). aber who cares warum, auf alle fälle ein richtiger entscheid.

englische wochen ahoi. gibt eh nicht viel besseres, als donnerstag-abend-spiele. rip bip. 8)

greez
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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Che
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von Che » 3. Mär 2020, 15:39

LU-57 hat geschrieben:
3. Mär 2020, 12:56
wie auch immer. im gegensatz zum hockey wird zudem der faktor "geld" viel penetranter als begründung aufgetischt, als der faktor "fan".
Fan = Geld
Wann begreifst Du dies endlich, 57 :mrgreen: ? Ist im Hockey nicht wirklich anders. Oder frag mal Marc Lüthi :wink: .

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LU-57
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 4. Mär 2020, 23:36

Che hat geschrieben:Fan = Geld
drum ja ...
LU-57 hat geschrieben:das kann man nun auch der schlechte(re)n kommunikation in die schuhe schieben, ist aber doch augenfällig
weiter gehts im lätschmodus ...

http://m.20min.ch/sport/fussball/story/ ... t-22706937

... ausser bei gc (und chiasso sowie den enthaltsamen uschis / einem nla-team) scheint das für viele ein existenzielles problem zu werden, sollte es etwas zu fest geistern in der meisterschaft.

derweil sagt der sfv weiterhin jegliche tschuttimätschli im land ab, die kantone unterbieten sich mit der herabsetzung der grenzwerte für bewilligungspflichtige und -erteilende anlässe und für jedes mittagessen oder saufgelage ("ab 2 personen") ist fängs ein amtlicher bestätigungsstempel nötig.

die aktuelle entwicklung spricht nicht wirklich dafür, dass die massnahmen am 15. märz auslaufen werden, ganz im gegenteil. für den fussball wirds kompliziert, wenn sichs bis/nach anfangs april weiterzieht, beim hockey wär der leidensdruck wohl etwas grösser.

mal lugen, s kommt wies kommt. its only football, but we love it. wenn ein business dermassen schnell in existenzielle schwierigkeiten gerät, wenn - fairplay: nicht voraussehbar - zwei, drei monate nicht "performt" werden kann, darf man sich allerdings schon auch ein paar fragen zum geschäftsmodell stellen. klumpenrisiken und so.

grundsätzlich ist es als fan aber sicher ein positives zeichen, dass die clubs auf die stadionbesucher nach wie vor dringend angewiesen sind. sogar die heiligen tschempiensliig-artenschutz-vereinbarungen sollen für die nachholpartien übergangen werden: "das sind wir unseren fans schuldig". hoffentlich macht das schule.

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bjaz
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von bjaz » 5. Mär 2020, 09:53

LU-57 hat geschrieben:
4. Mär 2020, 23:36
wenn ein business dermassen schnell in existenzielle schwierigkeiten gerät, wenn - fairplay: nicht voraussehbar - zwei, drei monate nicht "performt" werden kann, darf man sich allerdings schon auch ein paar fragen zum geschäftsmodell stellen. klumpenrisiken und so.
Dieses Gejammere finde ich äusserst erbärmlich. Man selbst hat vor fast genau 100 Tagen so kommuniziert:
Damit der FC Luzern handlungsfähig bleibt, haben sich die Aktionäre verpflichtet, die Finanzierung des FC Luzern bis Ende September 2021 entsprechend Aktienanteilen sicherzustellen.
Damals hat man die Öffentlichkeit mit dieser Nicht-Information hingehalten, um den Investoren-Zwist aus den Medien zu halten. Man wollte die öffentliche Empörung niederdrücken und das Thema totschweigen. Hat geklappt. Jetzt müsste man in den sauren Apfel beissen und die Sache aussitzen, um zu beweisen, dass das nicht nur Taktik war. Stattdessen jammert man mal wieder grundlos.

Und wie zum Teufel kommen die 100k zu Stande? Angeblich unter anderem für die Sicherheit?! Um die vier grossen Tore nicht zu öffnen? Oder muss man die Bullen trotzdem zahlen? Dann wäre ich aber sauer und würde stattdessen das einbringen. Oder um den Strom in den Umgängen nicht einzuschalten? Um nicht an Personal zu sparen? Oder würde das Reinigungspersonal trotzdem einfahren, um, wie immer, auf den Rängen nicht wirklich zu putzen? Wäre in einem solchen Fall Kurzarbeit kein Thema? So Trickli sind in eurer Branche doch gang und gäbe?! Ihr könntet auch endlich diese unsäglichen Werbe-Kampagnen in den Bussen und sonst wo stoppen. Alles was man bereitstellen muss, ist ein beleuchtetes Spielfeld, ein bisschen Strom für Dritte und ein paar Leute die tschutten (und natürlich Betreuung und Geschäftsstelle, letztere ist wohl noch immer aufgeblasen). Ok, wenn das Licht alleine 10k pro Einschalt-Prozess verbucht, dann wundert mich überhaupt nichts mehr (obwohl ja bald schon Sommer ist). Da werden sich ganz bestimmt auch andere bereichern. Beispielsweise der VAR der ebenfalls 10K pro Spiel einsacken dürfte (1.5Mio+ / 180 Spiele). Herzliche Gratulation für gar nichts. Ohne die Zahlen zu kennen, würde ich behaupten, dass in den 100k noch viel zu viel Gugus enthalten ist, auch wenn nach diesen beiden Positionen nur noch rund 85k übrig bleiben. Falls diese Zahl aber tatsächlich den Minimalaufwand darstellt, dann würde ich schnellstens über die Bücher. Und den VAR abschaffen!

Und lieber FCL, habt ihr euch eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, wer im Falle von Geisterspielen am meisten profitiert? Wahrscheinlich nicht. Wenn ich euch wäre, würde ich mal bei der Liga nachfragen. Deren "Partner" Teleclub dürfte sich einen Ast freuen, käme es so weit. Genau der "Partner" der euch schon mehrfach zu beschissenen Anspielzeiten genötigt hat. Mich würde interessieren wie dieses "partnerschaftliche" Verhältnis umgekehrt aussieht. Aber euch ja sicherlich nicht. Ihr habt ja auch "Partner" und wisst was das bedeutet. Ihr flüchtet euch mal wieder in den "mer chönd sowieso nüd mache", als bei der Liga Druck zu machen und bettelt öffentlich um Mitleid.

Eigentlich müsste man alleine aufgrund dieser Angabe hoffen, dass es zu Geisterspielen kommt, damit man sich da endlich reorganisieren und das Ganze entschlacken kann.

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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von Aufwindfahne » 5. Mär 2020, 10:06

Bitte nicht vergessen, dass diese hervorragende Kommunikationspolitik den einen oder anderen Spieler vermehrt ins Grübeln bringen kann, wie sicher sein Gehalt in den nächsten Monaten/Jahren sein wird. So macht der Fussballjob beim FCL doch richtig Spass! Das ist für Remo Meyer ganz bestimmt eine hervorragende Ausgangslage bei anstehenden Verhandlungen...

Für bestehende und potenzielle "Geschäftspartner"/Sponsoren sind solche Äusserungen sicher auch Anlass, ein paar weitere Franken springen zu lassen.

Vielleicht sollten der FCL Geschäftsführer, der Präsident der FC Luzern-Innerschweiz AG und der Präsident der FCL Holding AG einfach mal zu gewissen Themen etwas zurückhaltender sein. Aber ich bin mir sicher, sie alle werden sicher hervorragend und Tag und Nacht unterstützt von namhaften Kommunikations-Experten, also mache ich mir da wahrscheinlich etwas zu viel (und vor allem falsche) Gedanken.

Btw, hat schon jemand herausgefunden, welcher A-Club sich der Stimme enthalten hat?
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von Beo » 5. Mär 2020, 14:49

Aufwindfahne hat geschrieben:
5. Mär 2020, 10:06
Btw, hat schon jemand herausgefunden, welcher A-Club sich der Stimme enthalten hat?
Ich könnte mir da schon den einen oder anderen Klub vorstellen:
beim FC Lugano werden die Ticketing-Einnahmen wahrscheinlich nicht so einen grossen Anteil der Einnahmen ausmachen, wie bei anderen Klubs. Gut möglich, dass die bei Geisterspielen finanziell gar nicht so schlecht fahren.
beim FC Zürich könnte die Stadionfrage den Ausschlag geben (muss ja mit GC geteilt werden… viel Spass beim Spielplan organisieren).

der FCL müsste ja eigentlich an den Ticketing-Einnahmen interessiert sein, von dem her wäre eine Enthaltung unverständlich.
Nicola Sturgeon, Premierministerin von Schottland, 19.06.2019 hat geschrieben:
"I still don’t fully understand how it works, but I understand enough to know that I hate VAR!"

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bjaz
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von bjaz » 5. Mär 2020, 15:20

Beo hat geschrieben:
5. Mär 2020, 14:49
der FCL müsste ja eigentlich an den Ticketing-Einnahmen interessiert sein, von dem her wäre eine Enthaltung unverständlich.
"unverständlich" aber nicht "unmöglich"

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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von Master » 5. Mär 2020, 16:05

Beo hat geschrieben:
5. Mär 2020, 14:49
der FCL müsste ja eigentlich an den Ticketing-Einnahmen interessiert sein, von dem her wäre eine Enthaltung unverständlich.
Was ja sehr direkt für den FCL, als mögliche Einzelfigur in dieser Diskussion, spricht
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!


Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!

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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 7. Mär 2020, 00:52

bjaz hat geschrieben:
5. Mär 2020, 09:53
Dieses Gejammere finde ich äusserst erbärmlich. Man selbst hat vor fast genau 100 Tagen so kommuniziert:
Damit der FC Luzern handlungsfähig bleibt, haben sich die Aktionäre verpflichtet, die Finanzierung des FC Luzern bis Ende September 2021 entsprechend Aktienanteilen sicherzustellen.
wenn man das gejammere im aktuellen gesamtkontext betrachtet ist es effektiv ziemlich lächerlich. schliesslich ist man in der (finanziell) komfortablen lage, dass man einen rettungsanker hat, der das locker berappen kann und vertraglich auch muss. davon können andere (in diesem falle) nur träumen.
bjaz hat geschrieben:
5. Mär 2020, 09:53
Und wie zum Teufel kommen die 100k zu Stande? Angeblich unter anderem für die Sicherheit?!
dass die bolizei schiins selbst bei geistertestspielen werktags um 14 uhr anwesend sein muss (aussage studi) verwundert eigentlich ja keinen. sollte zwar (für den fcl) nicht extra kosten, ist aber trotzdem ganzbitzeli föhrig. ansonsten können die 100k ganz einfach nicht stimmen. geschäftsbericht sei dank lässt sich das belegen. bitte korrigiert mich (gerne auch von seiten der mitlesenden fcl-offiziellen) falls ich da was übersehen habe. aber gemäss s.23 wurden in der vorsaison die kosten pro spiel auf ca. fr. 140'000.- beziffert. diese zahl teilt sich auf in 77'000.- sicherheits- und 63'000.- übrige kosten. bei geisterspielen entfallen davon natürlich einige. ganz bestimmt jene 30% der sicherheitskosten, die für den (im stundenlohn angestellten) Ordnungsdienst (23'000.-) vorgesehen sind. ebenso logisch erscheint, dass quasi sämtliche "übrige kosten" (billetsteuern, öffentlicher verkehr, stadionreinigung, bussen) ebenfalls nicht anfallen, da diese allesamt eintritte voraussetzen. ergo verbleibt unter "übrigen kosten" einzig "rasen/Trainingsplätze" (15'000.-). bei den sicherheitskosten fallen die kosten für fanarbeit, sanität und möglicherweise auch diverses trotzdem an (zusammen 10'000.-). wären wir bei 25'000.- kosten pro spiel. für die bolizei (aufgrund der kostenpauschalisierung (ist glaub sogar ne fixe saison- und nicht matchpauschale!?) und der in diesem bereich bekannten "fcl-verhandlungstaktik" möglich, dass trotzdem voll geblecht werden muss, obschon keine zuschauer zugelassen und die bullenanwesendheit noch weniger notwendig wäre - an der kasimirpfyfferstrasse reiben sie sich bereits jetzt die hände) sind heruntergebrochen 44'000.- pro spiel gelistet (welche indirekt ganz bestimmt irgendwie wieder retourverhandelt werden könnten bzw. müssten). doch selbst bei voller übernahme dieser kosten komme ich bei meiner berechnung (bzw. derjenigen des geschäftsberichts) nur auf maximal 69'000.- anfallende (fix-)kosten pro match. ein grossteil davon zudem "sunk-costs", welche anyway anfallen (also auch wenn nicht gespielt würde - rasen muss trotzdem geschnitten werden, fanarbeit wird trotzdem berappt, bolizei je nach vertrag auch unabhängig von der anzahl spielen). wer bietet mehr?

die kosten bzw. gewisse kostenstellen sind generell ein problem bzw. z.t. in keinem verhältnis zum ertrag (eine weitere interessante zahl aus dem geschäftsbericht: wie man es als fussballverein schaffen kann, mit merchandising keine kohle zu verdienen bzw. gar drauf zu legen, wenn man die personalkosten der sparte ebenfalls hinzurechnet, weiss wohl nur der fcl), da gehe ich einig. brechen die einnahmen weg, fallen die (zu) hohen kosten halt einfach mehr ins gewicht.

apropos einnahmen: wie sich die 250'000.- fehlenden einnahmen pro geisterspiel zusammensetzen bzw. was bei dieser berechnung ("berechnung"?) alles berücksichtigt wird, nähme mich dann ebenfalls noch wunder.
Windfahne hat geschrieben:Vielleicht sollten der FCL Geschäftsführer, der Präsident der FC Luzern-Innerschweiz AG und der Präsident der FCL Holding AG einfach mal zu gewissen Themen etwas zurückhaltender sein. Aber ich bin mir sicher, sie alle werden sicher hervorragend und Tag und Nacht unterstützt von namhaften Kommunikations-Experten, also mache ich mir da wahrscheinlich etwas zu viel (und vor allem falsche) Gedanken.
total unfair ey. :mrgreen:
bjaz hat geschrieben:
5. Mär 2020, 09:53
Eigentlich müsste man alleine aufgrund dieser Angabe hoffen, dass es zu Geisterspielen kommt, damit man sich da endlich reorganisieren und das Ganze entschlacken kann.
die kommen doch sowieso. bin sehr gespannt, was sich die unzähligen mänätscher auf der geschäftsstelle für dieses szenario so einfallen lassen.

ach ja: kriegt man die saisonkarte eigentlich anteilsmässig zurückvergütet, wenn man ggf. fast die hälfte der versprochenen spiele gar nicht besuchen kann? :D das würde dann eher einschenken ...

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Don Pedro
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von Don Pedro » 8. Mär 2020, 12:37

Ach, regt's ihr euch wieder mal auf.. :-D
Nein, stimme natürlich zu.
Ich denke, die aktuelle Situation zeigt deutlich auf, was in den letzten Jahren alles falsch gelaufen ist, jedoch irgendwie unter den Teppich gekehrt werden konnte.
Tragisch ist, dass all diese Verträge von Leuten verbrochen wurden, die es aufgrund ihrer Ausbildung, Berufs- und Lebenserfahrung besser hätten wissen müssen.
Und was macht man nun? Anstatt Strukturen grossflächig zu hinterfragen, bastelt man am Flickenteppich der sinnfreien Verträge einfach weiter. Man ist nicht ganz zufrieden mit dem Ausrüster? Ja, wir jammern mal auf Vorrat, werden dann aber den Vertrag wieder verlängern, weil alles Andere zu viel Aufwand für die eigene Geschäftsstelle ist und man den erbärmlichen Fixbetrag halt lieber so einstreicht. Kein Wunder, kommt da nur ein erbärmliches Sortiment dabei raus und man verdient daran unter dem Strich nichts. Aber hey: Als USL sagt man natürlich danke, weil so der eigene Shop praktisch konkurrenzlos bleibt.

Einmal mehr: Es braucht einen kompletten Neuanfang da hinten.
Bienvenido a Lucerna, hijo de puta!

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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von malfunction » 9. Mär 2020, 16:07

bjaz hat geschrieben:
5. Mär 2020, 09:53
Und wie zum Teufel kommen die 100k zu Stande? Angeblich unter anderem für die Sicherheit?! Um die vier grossen Tore nicht zu öffnen?
beim scheishockey ist der schlüsseldienst und strom offenbar preiswerter:
Das heisst, dass die Playoffs vor leeren Rängen ausgetragen werden müssten, wenn man sich denn fürs Spielen entscheidet. Und das ist mit finanziellen Einbussen verbunden. Mit jedem Spiel verliert man mehr Geld. Die Durchführung eines Geister-Heimspiels (Einnahme-Ausfall nicht eingerechnet) kostet einen Klub, je nach Vertragslage, in etwa zwischen 10'000 und 60'000 Franken.
offene wettschulden: +10 von TJ (bald verjährt), +10 von Torpedo (bald verjährt), Saldo 20 von TW II

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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 9. Mär 2020, 21:15

https://www.fcb.ch/de-CH/News/2020/03/0 ... m-19-Maerz

was, wenn es die basler (oder andere) bolizei(en) plötzlich auch anscheisst, ihren job zu machen, wenn nationale geisterspiele anstehen?

es wird zunehmen kompliziert ... und auch interessant.

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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 9. Mär 2020, 23:42

Aufwindfahne hat geschrieben:
5. Mär 2020, 10:06
Btw, hat schon jemand herausgefunden, welcher A-Club sich der Stimme enthalten hat?
gemäss tagblatt wars wohl der fcz ...
Tagblatt hat geschrieben:Vielleicht hatte ja sein Präsident Ancillo Canepa vor Wochenfrist bei der Zusammenkunft der 20 Clubvertreter der Swiss Football League für ein Geisterspiel votiert, um der Energie des St.Galler Anhangs zu entgehen.
dieselbe quelle bringt als möglichen "ausweg" folgendes ins spiel ...
Tagblatt hat geschrieben:Und so macht auch eine Kompromiss-Idee weiter die Runde, falls Spiele ohne Zuschauer bis zum Ende der Saison tatsächlich nötig würden: Die verbleibenden vier Runden austragen bis zum Ende des dritten Viertels der Meisterschaft – und dann den Titel und die Europacupplätze vergeben.
dies wäre aus st.galler optik natürlich insofern vorteilhaft, dass man den vorsprung weniger lang verteidigen müsste (gem. reglement muss schiins 3/4 der spielzeit absolviert sein, damit die saison zählt). auf der anderen seite: ohne zuschauer willst du ja nicht ernsthaft meister (oder auch cupsieger) werden? ohne 3/4-absolvierung käme es zum allererstenmal (?) in der geschichte der nla zu einer abgebrochenen bzw. nicht gewerteten meisterschaft. 1918/19 konnte dies noch abgewendet werden (nette side-story):
Tagblatt hat geschrieben:In der Saison 1918/19 mussten 40 Partien in der damaligen Serie A wegen der Spanischen Grippe verschoben werden, ehe die Saison gerettet werden konnte.
nochli viel "wenn und wäre" zwar. aber in der zwischenzeit muss man sicherlich auch mit solchen szenarien rechnen.

ausserdem präsentiert der fcsg ebenfalls eine unkosten-"rechnung" für geisterspiele ...
Hüppi hat geschrieben:«Ein Geisterspiel kostet uns 300'000 Franken. Jene Organisationen, die das grosse Geld haben, sollen sich dann solidarisch zeigen mit den Vereinen, die in Schwierigkeiten kommen. Fifa und Uefa müssen dann die Kleinen unterstützen. Oder allenfalls der nationale Verband.»
... und eine weitere (von vielen, vielen) baustellen, mit denen sich die clubs auseinandersetzen müssten, wenn die saison nicht zu ende gespielt werden könnte ...
Forster hat geschrieben:Doch so weit mag Forster gar nicht blicken, auch nicht daran denken, was mit dem TV-Geld von jährlich 1,8 Millionen an den FC St.Gallen passieren würde, käme es zu einem Abbruch der Saison.
zum vergleich die aktuelle diskussion im hockey ...
Blick hat geschrieben:Denn TV-Partner MySports, der jährlich 35 Millionen für die Übertragungsrechte bezahlt und eigens für die Eishockey-Übertragungen gegründet wurde, hatte schnell klar gemacht, dass eine Absage des per se interessantesten Teils der Saison ihren Preis hätte. «Im Grundsatz wollen wir, was uns vertraglich zusteht», sagte MySports-Chefin Steffi Buchli. Inzwischen hat die Liga den Kostenvoranschlag für die Absage von Spielen bekommen. Die «NZZ» schätzt, dass jeder NL-Klub bei einer Totalabsage mit 600'000 Franken Abzug rechnen müsste. Jährlich werden 1,8 Million Franken aus dem TV-Topf pro Team ausgeschüttet.
und noch bitzeli plauderrunde mit canepa, der 250'000.- pro spiel budgetiert und eine nicht ganz uneigennützige idee hat, wer bei einem abbruch für den europacup qualifiziert sein sollte ...
Blick hat geschrieben:Grossen Einfluss hat der Virus auf den Schweizer Fussball. Was passiert, wenn Partien mit Zuschauern weiterhin verboten bleiben?
Die meisten Schweizer Fussballvereine werden in finanzielle Probleme geraten – so auch wir. Pro nicht ausgetragenes Spiel beträgt der finanzielle Schaden für den FCZ im Schnitt rund 250'000 Franken.

Könnte es sich der FCZ leisten, die Saison ohne Zuschauer fertig zu spielen?
Leisten kann sich das der FCZ auf keinen Fall. Wir hätten massive Liquiditätsprobleme, wie andere Vereine auch.

Es gibt Klubverantwortliche, die tendieren aus wirtschaftlicher Sicht eher zu einem Liga-Abbruch als zu Geisterspielen. Was denken Sie?
Das ist eine seltsame Einstellung.

Bei einem Liga-Abbruch wäre aber der FCZ für die Europa-League qualifiziert. Ende Vorrunde stand man noch auf Platz vier.
Falls die Meisterschaft tatsächlich abgebrochen würde, müsste man natürlich die Teilnehmer für den Europa Cup bestimmen. Für mich klar, dass man die vier erfolgreichsten Europa-Cup-Teilnehmer der letzten fünf Jahre nominieren müsste.
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Aufwindfahne
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von Aufwindfahne » 10. Mär 2020, 09:14

Unterhaltsam zu dem Thema war das Sportpanorama vom letzten Sonntag mit Zeidler und Wohlwend übrigens tatsächlich.

Zeidler bemüht, der nette Mann von nebenan zu sein und ja nicht anzuecken. Wohlwend hingegen ziemlich charismatisch unterwegs, voller Leidenschaft und mit kritischen Voten gegenüber Behörden und den TV-Stationen. Hat Salzgeber richtig in die Enge getrieben, hat mir noch gefallen. :mrgreen:
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 10. Mär 2020, 15:34

wer weiss, wer weiss ...

https://www.tuttosport.com/news/calcio/ ... euro_2020/
CH Medien hat geschrieben:Fussball-EM: Gerüchte um eine Verschiebung

Wie weiter mit der Fussball-Europameisterschaft? Diese Frage beschäftigt derzeit die Uefa und die nationalen Verbände. Die italienische Zeitung «Tuttosport» schreibt nun, dass die Idee diskutierte werde, das Turnier um ein Jahr nach hinten zu verschieben. Die europäischen Ligen hätten so mehr Spielraum, um die nationalen Meisterschaften zu Ende zu spielen.

Die EM soll zwischen 12. Juni und 12. Juli in 12 Ländern stattfinden. Die Schweiz würde in der Gruppenphase auf Italien, Wales und die Türkei treffen.
die scotia-free=erfolgsgarantie wird langsam aber sicher versaut. :evil:

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Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von Aufwindfahne » 10. Mär 2020, 18:13

Genau dieser Ansatz schwebt mir seit der Bekanntgabe der ersten BAG-Massnahme vor.
https://www.ehcb.ch/de/news/clubnews/eh ... -praemien/

Mal sehen, ob das Schule macht, wenns auch im Fussball Geisterspiele hagelt.
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 11. Mär 2020, 09:16

Aufwindfahne hat geschrieben:
10. Mär 2020, 18:13
Genau dieser Ansatz schwebt mir seit der Bekanntgabe der ersten BAG-Massnahme vor.
https://www.ehcb.ch/de/news/clubnews/eh ... -praemien/

Mal sehen, ob das Schule macht, wenns auch im Fussball Geisterspiele hagelt.
fairplay. :thumbleft: wird sich grundsätzlich zeigen, wie viel solidarität vorhanden ist bei den verschiedenen involvierten parteien. höchstinteressant zu beobachten.

derweil haben die hockeyligen in deutschland und österreich ihre saisons bzw. playoffs bereits proaktiv abgebrochen und erkoren im 2020 keinen meister.

in england ist zudem das erste team in quarantäne ...
Radio Central hat geschrieben:Spielverschiebung - Arsenal-Spieler in Quarantäne

Sport / 11.03.20 05:51

Das Coronavirus erreicht nun auch die Premier League. Als erste Partie musst das auf Mittwoch angesetzte Spiel Manchester City - Arsenal verschoben werden. Spieler von Arsenal müssen in Quarantäne.

Gemäss den Verantwortlichen der Premier League handelt es sich bei der Absage um eine Vorsichtsmassnahme. Die Verschiebung ist eine Reaktion auf den Nachweis des Virus beim Besitzer des Traditionsvereins Olympiakos Piräus, Evangelos Marinakis. Vor zwei Wochen waren die Griechen bei Arsenal zum Sechzehntelfinal-Rückspiel in der Europa League angetreten - und hatten die Engländer dank einem 2:1-Sieg in der Verlängerung eliminiert. Offenbar hatten einige Spieler von Arsenal nach dem Spiel Kontakt mit Marinakis.

Die betroffenen Spieler wurden für 14 Tage in häusliche Quarantäne geschickt. Um welche Akteure es sich handelt und ob Granit Xhaka zu ihnen gehört, gab die Vereinsführung nicht bekannt. Die Gefahr, dass sich die Spieler mit dem Virus infiziert haben, ist nach einer ersten Einschätzung sehr gering.
greez
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 11. Mär 2020, 10:40

für den fall einer verschiebung der em ins 2021 ...
Blick hat geschrieben:Nächsten Sommer findet etwa in China erstmals die Klub-WM der Fifa mit 24 Teams statt. Würde der Weltverband sein neues Turnier wegen der EM absagen? Das gäbe grosse Probleme und könnte gar in einem Machtkampf zwischen Uefa und Fifa gipfeln.
hehe, das kommt sehr gut. 8)

greez
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«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von Aufwindfahne » 11. Mär 2020, 11:14

Man kann über Corona sagen, was man will, aber das Timing ist verdammt gut...
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Re: Saison 2019/2020 NLA NLB

Beitrag von LU-57 » 11. Mär 2020, 14:48

öpen nur noch eine frage der zeit, bis der europäische spitzenfussballbetrieb eingestellt bzw. ausgesetzt wird ...

https://www.blick.ch/sport/uebersicht-u ... 91181.html
Aufwindfahne hat geschrieben:Man kann über Corona sagen, was man will, aber das Timing ist verdammt gut...
8)

bis auf ...
LU-57 hat geschrieben:die scotia-free=erfolgsgarantie wird langsam aber sicher versaut. :evil:
... bzw. vorallem international total bei dir.

grez
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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
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Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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