Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.

FCL för ALLI!

Benutzeravatar
LU-57
Rekordmeister
Beiträge: 8056
Registriert: 30. Mai 2003, 18:32
Wohnort: Nasj Goräng / Schmette-Schnettene!
Kontaktdaten:

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von LU-57 » 31. Jan 2021, 21:59

Hebi hat geschrieben:
25. Jan 2021, 10:00
Schalker jung hat geschrieben:
25. Jan 2021, 09:38
Hat sich eigentlich niemand von der grossen Zentralschweizer Presse für die Arbeit Interessiert?
Natürlich nicht, da müsste man ja journalistisch tätig werden...
erstaunlicherweise scheinen sich nach zwei wochen doch noch zwei exponenten von zentralplus daran erinnert zu haben, dass so ein kurzes copy-paste textchen über eine umfrage evtl. n paar klicks generieren könnte. immerhin:
Zentralplus hat geschrieben:Fan-Umfrage zu den FCL-Aktionären

Nur einer ist bei den FCL-Fans unbeliebter als Bernhard Alpstaeg

Bild

Die Fangemeinschaft des FC Luzern hat sich in einer Umfrage klar ausgesprochen: Während die Anhänger des Fussballclubs mit der sportlichen Führung des Teams ziemlich zufrieden sind, zeichnet sich gegenüber der Trägerschaft ein grosses Misstrauen ab.

https://www.zentralplus.ch/nur-einer-is ... g-1998351/
ansonsten ist wohl keiner auch nur noch n müh überrascht, dass sich sogenannte schreiberlinge von formätlis eines danelis ganz bestimmt nicht zu so kontroversen themen zu wort melden werden. selbst wenn er dürfte und wollte, wär diese jouranalistische obernull mit der thematik überfordert. sollte man den glorreichen ottiger wieder aktivieren und dazu bewegen können, ein vffc-kontra-statement mit einem fehlerüberhäuften liebesbeweis für börni zu veröffentlichen, wirds bei den pfadern vielleicht aber doch noch was. mol lugen.

schlussendlich who cares, ob oder was in den zeitungen steht. die vergangenen 5-7 jahre haben zur genüge gezeigt, dass es auch ohne jeglichen medial-öffentlichen druck möglich ist, (positive) veränderungen anzustossen. möge in dieser thematik eine weitere solche episode folgen. die anzeichen stehen gar nicht mal so schlecht.

greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
cumk :: ultras mongos :: choooom

«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.

Benutzeravatar
Schalker jung
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1761
Registriert: 19. Mai 2008, 19:27

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Schalker jung » 1. Feb 2021, 07:42

Hugo bereitet sich wohl schon auf sein Amt vor, in den VR Einsitz zu nehmen. Als offizieller Fan Vertreter.
1000 Trainer schon verschliessen, Spieler kommen Spieler gehen
doch was stehts bleibt sind wir Luzerner die immer Treu zur Mannschaft stehn

Benutzeravatar
harud
Technojunge
Beiträge: 2555
Registriert: 20. Dez 2006, 23:06
Wohnort: Kanton Luzern

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von harud » 11. Feb 2021, 09:03

LZ hat geschrieben:FCL-Aktionärsstreit: Samih Sawiris, Hans Schmid und Marco Sieber machen den Weg frei

Die Triple-S-Gruppe beendet ihr Engagement als Aktionäre der FCL-Holding. Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg soll vom Rückzug aber nicht profitieren. Die Hintergründe und eine Chronologie der Ereignisse.

Cyril Aregger und Jérôme Martinu
11.02.2021, 05.00 Uhr

September 2020. Dies war ursprünglich die Frist, die sich die FCL-Aktionäre vor über einem Jahr gesetzt hatten, um den FCL-Aktionärsstreit am runden Tisch zu lösen. Die Frist verstrich, die Akteure, Hauptaktionär Bernhard Alpstaeg (55 Prozent der FCL-Holding-Aktien), der im Streit neutrale Josef Bieri (10 Prozent) und die Triple-S-Gruppe mit Samih Sawiris, Hans Schmid und Marco Sieber (gemeinsam 34,14 Prozent) kamen bis vor ein paar Tagen nicht vom Fleck.

Bis jetzt. Im Vorfeld zur Aktionärs-GV hat die Triple-S-Gruppe unserer Zeitung bekanntgegeben, dass sie ihr Aktienpaket abgegeben hat, um die Pattsituation aufzulösen. Nicht an Mehrheitsaktionär Alpstaeg, dem seit 2. Oktober 2019 ein Kauf- und Verkaufsangebot der Triple-S-Gruppe vorlag, sondern an Josef Bieri. Symbolischer Verkaufspreis: 300'000 Franken. Vor rund zehn Jahren haben Sawiris, Schmid und Sieber für ihre Anteile insgesamt über 10 Millionen Franken bezahlt, die zusammen mit rund 6,2 Millionen an Defizitbeiträgen in die Klub-Kasse flossen.

«Wir hätten natürlich auch weiterhin dabei bleiben können. Das hätte aber keinen Sinn gemacht, da alle Lösungsvorschläge von Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg abgelehnt wurden», erklärt Marco Sieber. «Wir ermöglichen dem FCL jetzt einen Neustart.» Die Transaktion ist abgeschlossen, Josef Bieri wird somit als Besitzer von gut 44 Prozent der FCL-Aktien an der GV von heute Donnerstag teilnehmen.

Heftiger Aktionärsstreit

Im Oktober 2019 war der lange schwelende Streit zwischen den FCL-Aktionären Bernhard Alpstaeg und der Triple-S-Gruppe (Samih Sawiris, Hans Schmid und Marco Sieber) offen ausgebrochen. Auslöser für den teils mit harten Bandagen geführten Streit war das 25-Prozent-Aktienpaket des ehemaligen Präsidenten Walter Stierli. Alpstaeg hatte sie von Stierli für 500000 Franken gekauft. Während sich Alpstaeg auf den Standpunkt stellte, dass die Aktien nun ihm gehörten, bestand die Triple-S-Gruppe auf der Abmachung, dass die Aktien zu einem viel höheren Preis zu verkaufen seien, um damit Geld für den FCL zu generieren. Sie verlangte, Alpstaeg solle sie zum Verkauf freigeben oder selber in die FCL-Kasse nachzahlen. Die Triple-S-Gruppe beteiligte sich zuvor auch anteilsmässig an den Defizitdeckungen der «Stierli-Aktien». Es kam seitens Alpstaeg gar zu Drohungen strafrechtlich relevanter Natur an die Adresse der Mitaktionäre. Diese Vorgänge sind bis heute weder juristisch noch persönlich bereinigt worden.

Am Ende setzte sich Alpstaeg durch. Im Nachgang traten alle Beteiligten aus dem Verwaltungsrat der Holding zurück. Er besteht seitdem noch aus FCL-Präsident Philipp Studhalter – er ist nicht Aktionär – und Josef Bieri. Bieri erwarb 2014 zehn Prozent der Aktien und ist im Aktionärsstreit neutral.

Um die verfahrene Situation zu lösen, wurde im November 2019 schliesslich ein runder Tisch ins Leben gerufen. Mit am Tisch sassen Bruno Affentranger als Vertreter von Hauptaktionär Bernhard Alpstaeg, Franz Egle als Vertreter der Triple-S-Gruppe sowie die beiden Grossaktionäre Josef Bieri und Hans Schmid. (ca)

Alpstaeg darf die Aktien vorerst nicht erwerben

Gemäss Hans Schmid ist ein baldiger Weiterverkauf der Triple-S-Aktien an Bernhard Alpstaeg durch Josef Bieri vertraglich ausgeschlossen. Auch Alpstaeg hat dies schriftlich zugesichert. Bieris Ziel dürfte sein, die neu erworbenen Aktien möglichst breit unter Zentralschweizer Geldgebern zu streuen, das Aktionariat zu erweitern.

Bis zu einem Weiterverkauf hat Josef Bieri das Aktienkapital von 44 Prozent der Holding selber einbezahlt. Bis zum Weiterverkauf der Aktien wird Bieri nun für 44 Prozent der FCL-Verbindlichkeiten aufkommen müssen – ein ziemlicher Brocken also. Den Rest trägt Bernhard Alpstaeg. Dies ist auch für die bevorstehende Lizenzierungsrunde der Swiss Football League relevant. Die entsprechenden Unterlagen muss der FCL bis Anfang März einreichen.

Hans Schmid: 25 Jahre für den FC Luzern

Mit dem Verkauf der Triple-S-Gruppe endet eine Ära. Nach 25 Jahren wird sich Hans Schmid (80) nicht mehr für den FCL engagieren. Der Gründer der Luzerner Schmid Gruppe trat 1996 dem Club 94 bei, der den FCL und insbesondere den Nachwuchs finanziell unterstützt. Im Jahr 2006 sorgte er mit einem Darlehen dafür, dass der FC Luzern in letzter Sekunde doch noch die Lizenz für die Super League erhielt. Auf Wunsch des damaligen Präsidenten Walter Stierli übernahm der Unternehmer 2011 zehn Prozent der FCL-Holding-Aktien für die er damals rund 3,2 Millionen Franken bezahlte. (ca)

Angesichts der Pandemie-Auswirkungen dürften auf die FCL-Aktionäre neben dem «normalen» strukturellen Defizit von rund 2 Millionen Franken nochmals dieselbe Summe hinzukommen, die von den Aktionären gedeckt werden müssen.

Josef Bieri war am Mittwoch nicht zu erreichen. Bruno Affentranger, Sprecher von Bernhard Alpstaeg, wollte sich zum Thema nicht äussern.

Die Triple-S-Gruppe ist nun also Geschichte. Doch was geschah in den letzten Monaten hinter den FCL-Kulissen? Das Gespräch mit den ehemaligen Aktionären, die auch eine Reihe von Dokumenten präsentierten, gibt einen Einblick in die letzten Monate seit dem Start des runden Tisches:

Die Chronologie der Ereignisse

Die Vorgeschichte

Im Oktober 2019 war der lange schwelende Streit zwischen den FCL-Aktionären Bernhard Alpstaeg und der Triple-S-Gruppe (Samih Sawiris, Hans Schmid und Marco Sieber) offen ausgebrochen. Auslöser für den teils mit harten Bandagen geführten Streit war das 25-Prozent-Aktienpaket des ehemaligen Präsidenten Walter Stierli. Alpstaeg hatte sie von Stierli für 500'000 Franken gekauft.

Während sich Alpstaeg auf den Standpunkt stellte, dass die Aktien nun ihm gehörten, bestand die Triple-S-Gruppe auf der Abmachung, dass die Aktien zu einem viel höheren Preis zu verkaufen seien, um damit Geld für den FCL zu generieren. Sie verlangte, Alpstaeg solle sie zum Verkauf freigeben oder selber in die FCL-Kasse nachzahlen. Die Triple-S-Gruppe beteiligte sich zuvor auch anteilsmässig an den Defizitdeckungen der «Stierli-Aktien». Es kam seitens Alpstaeg gar zu Drohungen strafrechtlich relevanter Natur an die Adresse der Mitaktionäre. Diese Vorgänge sind bis heute weder juristisch noch persönlich bereinigt worden.

Am Ende setzte sich Alpstaeg durch. Im Nachgang traten alle Beteiligten aus dem Verwaltungsrat der Holding zurück. Er besteht seitdem noch aus FCL-Präsident Philipp Studhalter – er ist nicht Aktionär – und Josef Bieri. Bieri erwarb 2014 zehn Prozent der Aktien und ist im Aktionärsstreit neutral.

Um die verfahrene Situation zu lösen, wurde im November 2019 schliesslich ein runder Tisch ins Leben gerufen. Mit am Tisch sassen Bruno Affentranger als Vertreter von Hauptaktionär Bernhard Alpstaeg, Franz Egle als Vertreter der Triple-S-Gruppe sowie die beiden Grossaktionäre Josef Bieri und Hans Schmid.

Die Suche nach Investoren

Schnell war klar, dass Hauptaktionär Bernhard Alpstaeg den Anteil der Triple-S-Gruppe nicht kaufen wird. Klar war aber auch, dass sich kein Investor finden wird, der 10 Millionen Franken für einen 34,14-Prozent-Anteil ohne echte Mitsprachemöglichkeit bezahlen wird. Bernhard Alpstaeg hatte deshalb gemäss der Triple-S-Gruppe zugesagt, über den Verkauf seiner Mehrheit über drei Jahre verteilt an einen Investor zu verhandeln.

Um in die engere Auswahl zu kommen, mussten die potenziellen Investoren seriös sein, einen Entwicklungs- und Finanzierungsplan für den Klub vorlegen und die Bereitschaft mitbringen, massiv in den Klub zu investieren. Kein Kriterium war laut Marco Sieber die Nationalität des Investors:

«Der Käufer sollte einen Bezug zur Region haben, aber der Pass spielte dabei keine Rolle. Schliesslich hat ja auch Samih Sawiris keinen Schweizer Pass – und bei ihm war die Nationalität nie ein Thema.»

Ein Verkauf an einen Hedgefonds, der mit fremdem Geld arbeitet oder an irgendwelche undurchsichtige Figuren, sei jedoch ganz klar ausgeschlossen worden.

Gemeldet haben sich rund 20 potenzielle Investoren – auch aus der Zentralschweiz. Spruchreif wurde eine «regionale Lösung» jedoch nie. Konkreter war das Interesse zweier grosser italienischen Fussballklubs. Die hätten den FCL in ihr Ausbildungssystem einbauen wollen, um Nachwuchsspieler in der Schweiz weiter auszubilden, ehe sie für Einsätze in ihren Stammklubs in Frage kommen. Auch die FCL-Junioren hätten von der Zusammenarbeit und dem Know-how profitieren können. Marco Sieber erklärt:

«Dem FC Luzern hätten sie so eine einmalige, professionell abgestützte, international ausgerichtete Entwicklungsperspektive geboten.»

Die Eigentümer der beiden Teams respektive deren Vertreter, hatten sich auch bereits in Luzern umgeschaut. Wegen der Pandemie zogen sich aber auch diese Interessenten zurück. «Angesichts der unsicheren Lage mussten sie erst einmal ihre bestehenden Investitionen in ihren Klubs absichern», zeigt Marco Sieber Verständnis.

Der Plan B

Im September 2020, der ursprünglich gesetzten Frist, waren noch immer keine Käufer der Triple-S-Aktien in Sicht. Hans Schmid entwickelte deshalb einen Plan B. Kurz gesagt sollten die fünf FCL-Aktionäre das bisherige Aktienkapital auf Null abschreiben und danach sofort insgesamt 5 Millionen Franken neues Kapital einzahlen.

Per direkter Aktienzuteilung hätten dann die fünf Hauptaktionäre Alpstaeg, Bieri, Sawiris, Schmid und Sieber je 10 Prozent erhalten. 20 Prozent sollten im Besitz der Holding verbleiben und 30 Prozent sollten schrittweise an neue – möglichst Zentralschweizer – Investoren verkauft werden.

Insgesamt wären dem FCL so 10 bis 15 Millionen Franken neu zugeflossen. Laut Schmid wandte sich Alpstaeg als Einziger gegen den Vorschlag, Plan B war somit auch gestorben.

Die Kehrtwende

Im Herbst zeichnete sich dann eine konkrete externe Lösung ab: Ein US-amerikanischer Investor aus der Sportbranche wollte sich in Luzern niederlassen – und beim FCL einsteigen. In einer Absichtserklärung, die unserer Zeitung vorliegt, heisst es, er wolle die Triple-S-Aktien für 3 Millionen Dollar (gut 2,7 Millionen Franken) kaufen.

Weiter wollte er während vier Jahren je 4 Millionen Franken in den Klub investieren, wenn er in drei Jahren gestaffelt 100 Prozent übernehmen könnte. Mit dem US-Amerikaner, dessen Firma im Investment-Management – auch im Bereich Sport – tätig ist, wurden mehrere Video-Gespräche geführt – auch direkt mit Bernhard Alpstaeg, so Hans Schmid. «Doch zwischen Weihnachten und Neujahr machte Bernhard Alpstaeg eine Kehrtwende», erinnert er sich.

«Er teilte uns mit, er wolle seine Mehrheit an der FCL Holding nun doch behalten und diese in den nächsten zehn Jahren nicht verkaufen. Das stand im absoluten Widerspruch zu den Abmachungen des runden Tisches und bedeutete das Ende der Verhandlungen mit dem amerikanischen Investor.»

Der Schlusspunkt

Durch dieses Ereignis gelangte die Triple-S-Gruppe schliesslich zur Überzeugung, dass keinen Sinn macht, weiter nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Alpstaeg habe systematisch alle Vorschläge abgelehnt, machte selber aber keine. «Es zeigte sich, dass am runden Tisch – der eigentlich viel arbeitete und konstruktiv funktioniert hatte – wegen des widersprüchlichen und willkürlichen Verhaltens des Mehrheitsaktionärs letztlich nur Kulissenschieberei betrieben werden konnte», bilanziert Marco Sieber. Deshalb habe man die Aktien Josef Bieri übergeben. «Schweren Herzens, weil uns allen drei der FCL nach wie vor sehr am Herzen liegt», wie Sieber sagt.

«Aber weitere Monate ohne Aussicht auf eine Lösung, das hätte dem Klub zu sehr geschadet.»

Die Triple-S-Gruppe hat gemäss eigenen Berechnungen seit 2011 inklusive der Aktienkäufe an den FCL Beiträge in der Höhe von rund 14,4 Millionen Franken bezahlt.
Unter der Annahme, dass das Geschilderte so stimmt, halte ich fest:
- Triple-S hätte den FCL ohne Weiteres an irgendwelche internationale Fussball-/Sport-Konsortien verscherbelt. Das ist nicht gerade mein Verständnis von "der FCL liegt uns am Herzen".
- Auf Berni als (Geschäfts-)Partner kann man gelinde gesagt scheissen. Tönt für mich sehr stark nach trotzendem, beleidigtem Kindergartenjunge. Immerhin kommt uns dieses Getue insofern zugute, als es den Teilverkauf an regions-/FCL-fremde Investoren verhindert hat.
Zuletzt geändert von harud am 11. Feb 2021, 09:37, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
John Maynard
Rekordmeister
Beiträge: 2336
Registriert: 15. Apr 2005, 12:56
Wohnort: Am See

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von John Maynard » 11. Feb 2021, 09:09

übel, wie kommen die auf die idee eine GV am schmudo anzusetzen?
MISSION REKORDMEISTER :freespeech:

Benutzeravatar
Don Pedro
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 833
Registriert: 22. Nov 2017, 10:21
Wohnort: Envigado

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Don Pedro » 11. Feb 2021, 09:56

Hoppla, viele Infos. Auf den ersten Blick ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt mal die Infos konsolidiert konsumieren und dann schauen, wie's dann aussieht.
Zuletzt geändert von Don Pedro am 11. Feb 2021, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
Bienvenido a Lucerna, hijo de puta!

Die ganze Wahrheit unzensiert.

Benutzeravatar
Schalker jung
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1761
Registriert: 19. Mai 2008, 19:27

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Schalker jung » 11. Feb 2021, 14:31

Ein VRnPlatz wird noch an eine Frau vergeben. Giulia wird's machen
1000 Trainer schon verschliessen, Spieler kommen Spieler gehen
doch was stehts bleibt sind wir Luzerner die immer Treu zur Mannschaft stehn

Benutzeravatar
harud
Technojunge
Beiträge: 2555
Registriert: 20. Dez 2006, 23:06
Wohnort: Kanton Luzern

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von harud » 11. Feb 2021, 15:21

harud hat geschrieben:
11. Feb 2021, 09:03
[...] - Auf Berni als (Geschäfts-)Partner kann man gelinde gesagt scheissen. Tönt für mich sehr stark nach trotzendem, beleidigtem Kindergartenjunge. Immerhin kommt uns dieses Getue insofern zugute, als es den Teilverkauf an regions-/FCL-fremde Investoren verhindert hat.
Die Pressekonferenz hat das nochmals verdeutlicht. Danke Berni, dass du diesen Verkauf an FCL-fremde Parteien blockiert hast. Aber nun ists definitiv Zeit, zu gehen.

Wolf als Präsident scheint mir auf den ersten Blick eine Wahl mit Potenzial. Hoffe mal, dass das Herzblut, das bei Studi gefehlt hat, mit ihm im Amt zurückkehrt ins Präsidium. Die Voraussetzungen scheinen immerhin mal gut auszusehen.

Aufwindfahne
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1133
Registriert: 8. Jan 2018, 23:37

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Aufwindfahne » 11. Feb 2021, 15:44

Wie erwartet ein paar Anfängerfehler gemacht, aber insgesamt in meinen Augen sehr, sehr vielversprechend. Eventuell bin ich ja noch der einzige, der auf solches Zeugs aufspringt, aber wenn ein antretender FCL-Präsident seine Rede so beginnt, dann krieg ich spontan feuchte Augen, dagegen kann ich mich einfach nicht wehren. Und ein paar Minuten später dossiersicher die Sache mit dem Kredit präzisiert und selbstverständlich zu verstehen gegeben, dass man nicht nebenbei noch Geschäfte macht (herrlicher Kontrast zum abtretenden Präsidenten :mrgreen: ), sowas macht mir Eindruck.

Dem neuen VR, Präsidium und Team alles Gute und hoffentlich sind die während der PK eingegangenen E-Mails tatsächlich so etwas wie erste Vorzeichen auf bessere Zeiten und breite Unterstützung. Dass der Fussball mehr an Bedeutung gewinnen wird, ist für mich mit dieser Besetzung garantiert und das ist gut so. Next steps: Strukturen vereinfachen (Holding, I-AG, seag, etc...) und die Fans einbinden, aber bitte richtig.
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

Benutzeravatar
bjaz
Experte
Experte
Beiträge: 375
Registriert: 28. Mär 2019, 11:12

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von bjaz » 11. Feb 2021, 15:51

Es war ein Mal ein kleiner Junge, der spielte bei einem sympathischen Dorfverein. Eines Tages, im Trainingslager, welches dieser Verein zu Hause austrug, kamen zwei Spieler des FCL vorbei trainierten uns für ein paar Stunden und gaben Autogramme. Die beiden Spieler hiessen Stefan Wolf und Thomas Wyss und der kleine Junge war ich. Ihre Anwesenheit haben mich zum Fan gemacht. Die beiden werden für mich immer den FC Luzern verkörpern und mit einem weinenden Auge musste ich damals zur Kenntnis nehmen, dass Stefan Wolf nach seiner Aktiv-Karriere zum FCSG gewechselt ist. Mit seiner Verpflichtung als Präsident bin ich allerdings davon überzeugt, dass diese gesammelte Erfahrung dem FCL zu Gute kommen wird.

Ganz allgemein war das ein sehr professioneller Auftritt seitens FCL heute. Sowohl visuell wie auch textlich und natürlich auch inhaltlich. Da gab es schon ganz andere PKs von einem Unternehmen, von dem ich nie Fan war. Stefan Wolf zeigte sich kompetent, initiativ und bodenständig. Die "kleiner Junge"-Anekdote kauft man ihm ab und ich hoffe, dass das nicht einfach Marketing-Geschwafel ist, sondern er das so sagt, weil es so ist. Dass er seine eigene Firma für den FCL verlässt, rechne ich vorerst hoch an. Mal sehen, wie sich der FCL in den nächsten Monaten gibt. Ich war auch schon hoffnungsloser und würde mir wünschen, wenn das nur der erste Teil eines grossen Umbruchs war.

Philipp Studhalter möchte ich für sein Engagement danken. Leider werden mir in ein paar Jahren vor allem die schlechten Entscheidungen präsent bleiben und weniger die Taten, für die man ihn loben darf. Im Besonderen danke ich ihm dafür, dass er seinem Nachfolger Platz gemacht hat ohne eine grosse Telenovela daraus zu machen. Manchmal ist es das beste einer Amtsperiode, wenn man diese sauber beenden und sein Amt übergeben kann. Gewisse verkacken selbst das. Er übergibt am Ende einen funktionierenden FCL und keinen kaputten. Auch wenn die Struktur wesentlich besser sein könnte, so könnte sie auch kaputter sein. Ich hoffe, dass es sich um eine rein formelle Angelegenheit handelt, dass er den FCL noch bei der Liga vertritt.

Danke allen die das vorangetrieben haben. Das ist nun eine neue Ausgangslage die Hoffnung macht. Ein grosses Danke geht an Josef Bieri, der wohl am Meisten dazu beigetragen hat und einfach nie unsympathisch wirkt und ein idealer Botschafter für den FC Luzern darstellt.

Den anderen Aktionären danke ich dafür, dass sie sich ENDLICH von ihrem Paket verabschieden konnten.

Über Bernhard Alpstäg möchte ich mich nicht äussern.

Benutzeravatar
Don Pedro
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 833
Registriert: 22. Nov 2017, 10:21
Wohnort: Envigado

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Don Pedro » 11. Feb 2021, 16:57

So, den ersten (positiven) Schock habe ich einmal verdaut und es bleibt: Ein wohlig positives Gefühl.

Generell: Was der FCL hier gezeigt hat, war m.E. professionell, nahbar und irgendwie sympathisch. Klar, Anfängerfehler und ein paar kultige Aussagen vom älteren Herrn waren dabei, aber das könnte nun wirklich der Startschuss in eine bessere Zukunft sein. Man merkt, hier ist ein neuer Präsident am Start, dem der Verein am Herzen liegt und der die gewünschte Aussenwirkung hinbringen wird. Hoffe, man lässt ihn dies auch tun.

(Rest aufgrund zu vieler Unklarheiten wieder gelöscht.)
Zuletzt geändert von Don Pedro am 12. Feb 2021, 01:01, insgesamt 2-mal geändert.
Bienvenido a Lucerna, hijo de puta!

Die ganze Wahrheit unzensiert.

Benutzeravatar
Schalker jung
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1761
Registriert: 19. Mai 2008, 19:27

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Schalker jung » 11. Feb 2021, 18:23

Stefan Wolf als Präsident überrascht wohl alle. Zumal er den FCSG vor allem aus beruflichen Gründen verlassen hat. Ist natürlich eine Top Wahl. Sowohl vom Fussball-Fachwissen, (hat so meine ich damals auch FL28 in Berlin begleitet, beraten) wie auch von der regionalen Ausstrahlung. Ich hoffe Mal er bringt mit seiner Webagentur auch da neuen Schwung in die Bude.

Laurent Prince Verpflichtung ist Top. Er kennt den FCL, die Löwenschule, und die Talente.

Bruno Affentranger kenne ich nicht.
1000 Trainer schon verschliessen, Spieler kommen Spieler gehen
doch was stehts bleibt sind wir Luzerner die immer Treu zur Mannschaft stehn

Ekim
Member
Member
Beiträge: 43
Registriert: 10. Mai 2014, 10:39

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Ekim » 11. Feb 2021, 19:53

Aufwindfahne hat geschrieben:
11. Feb 2021, 15:44
Wie erwartet ein paar Anfängerfehler gemacht, aber insgesamt in meinen Augen sehr, sehr vielversprechend. Eventuell bin ich ja noch der einzige, der auf solches Zeugs aufspringt, aber wenn ein antretender FCL-Präsident seine Rede so beginnt, dann krieg ich spontan feuchte Augen, dagegen kann ich mich einfach nicht wehren. Und ein paar Minuten später dossiersicher die Sache mit dem Kredit präzisiert und selbstverständlich zu verstehen gegeben, dass man nicht nebenbei noch Geschäfte macht (herrlicher Kontrast zum abtretenden Präsidenten :mrgreen: ), sowas macht mir Eindruck.

Dem neuen VR, Präsidium und Team alles Gute und hoffentlich sind die während der PK eingegangenen E-Mails tatsächlich so etwas wie erste Vorzeichen auf bessere Zeiten und breite Unterstützung. Dass der Fussball mehr an Bedeutung gewinnen wird, ist für mich mit dieser Besetzung garantiert und das ist gut so. Next steps: Strukturen vereinfachen (Holding, I-AG, seag, etc...) und die Fans einbinden, aber bitte richtig.
Die Art und Weise sowie der Inhalt war mitunter das Beste, was die FCL-Führung die letzten Jahrzehnte kommunizierte hatte.

Der Einstieg heute macht Mut, weckt Emotionen und stiftet Identifikation.

the clou
Supporter
Supporter
Beiträge: 116
Registriert: 21. Sep 2020, 21:03

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von the clou » 11. Feb 2021, 21:59

So schauts aus.
Nach dem heutigen LZ Bericht hatte ich als erstes mal Mitleid mit Hans Schmid. Irgendwie Scheisse, dass er mit seinem jahrelangen Engagement den Hinterausgang nehmen musste.
Auf der anderen Seite kam aus Sieber's Voten in der LZ klar zum Ausdruck, dass die (Sieber, Sawiri mit Egle) es nie (in der Vergangenheit und noch immer nicht) verstanden haben, was der FCL bedeutet. Schlussendlich ging es bei diesen Herren um die um die Kohle und dem eigenen Ego. Verhandlungen mit US-Invest-Gesellschaften oder mit wohl aus Spielerberaterschiene stammenden Italos (welchen den FCL zu einem Farmclub machen wollten) sagt eigentlich nur, dass SIEBER und FCL ein GROSSES MISSVERSTÄNDNIS sind und ab heute ein Missverständnis war. Egle als Sawiri's-Adjudant gehörte sowieso entsorgt und einen Mehrwert als VR-Vertreter konnte dieser nie geben und offensichtlich mit seiner Rolle einmal mehr auch am Runden Tisch versagt, wie all die Jahre. Sawiris hat sein Resort in Andermatt und der FCL war (wie es jetzt noch Ambri ist) einfach eine Steighilfe zum Projekt in den Bergen. Identifizierend war der Uri-Ägypter jedenfalls nie.
Hab erst vor knapp einer Stunde vom FCL-Schmudo-Knall (Knall mal nicht negativ) erfahren und mir die PK reingezogen. Da kommt mir der Rückzug der 3 S im LZ Artikel in einem anderen Licht. Hier wird das Verhalten der letzten Jahre mit den Kanälen zur Presse bestätigt. Es musste wohl nochmals (wahrscheinlich auf Strategievorschlag Egle als Kommunikationsmann) kurz etwas der LZ "gesteckt" bevor der FCL selbst gute News verbreiten kann. Das jahrelange FCL Geschäftsbegaren mit Internas rüberschieben, sich dabei in ein gutes Licht stellen wurde einfach nochmals bestätigt. Einerseits Egle/Stierli zur LZ mit Martinu/Bronhauser und anderseits Alpstaeg/Fischer zum Boulevard mit Blick und Nau mit Mischi Wettstein und den anderen geilen Boulevard-Journi-Tiefflieger).
Anhand heutiger PK mit Sepp Bieri's Aussagen bin ich sicher, dass die Arbeit der USL (wem gehört de FCL?) massgeblichen Einfluss auf die heute kommunizierten Entscheidungen gehabt hat. Der USL Einsatz hat so doch noch etwas gebracht, ohne dass die Journi-Pfeiffen den Steilpass je aufgenommen hätten und je etwas vernünftiges aus den aufbereiteten USL-Daten/Recherchen gemacht wurde. Heutige Fragen an der PK bestätigten klar, dass der Aregger Null Komma Null Wirtschaftsverständnis mitbringt und offenbar auch ein Tiefflieger in der Sparte Fussball ist. Dies kann aber nicht als Entschuldigung gelten, dass die LZ oder andere Medien (Zentralplus mit Ineichen als Bsp.) ihrerseits nie fundierte Bericht zum FCL (Wirtschaft, Organisation und Rollen der Lichtgestalten) zur Öffentlichkeit transformiert haben. Unter dieser Führung ist es aber keine Überraschung, dass der Wyrsch seine lausige Berichterstattung über Jahre machen, wenn selbst seine Bosse (Argger, Martinu) Ihren Job nicht machen.
Die neue FCL Ausrichtung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bieri hat in seinen Gesprächen trotz seiner Gutmensch Ausrichtung definitiv feststellen müssen, dass mit Studhalter die FCL-Zukunft einen Klotz am Bein nicht wegbringt und der FCL so nie den Zuspruch von möglichen Interessierten (Business) oder im Fan Umfeld bekommt. Studhalter musste gehen umso mehr er seine Bauernopfer der letzten Jahre verbraucht hatte. Problem Studhalter hat sich also erledigt und er konnte ja ungut seine Russen-Aktivitäten spielen lassen (Bieri mit Good Governance und USL Bericht im Nacken :lol: ). Schön hat er heute trotzdem einen Abgang durch die Vordertür bekommen und hier scheint der FCL in "Verabschiedungen" dank Bieri auch Fortschritte zu machen. Hut ab, dass Bieri den Alpstaeg von diesem Schritt (Rasieren von Studhalter) überzeugen konnte.
Dankesworte von Bieri an die 3 S waren mir übertrieben (Ausnahme an Hans Schmid), aber das gehört halt zum Naturell des Josef Bieri und hat sicher nichts mit dem Geschenk der 38% für CHF 300'000 zu tun. Mit der COVID-19 Situation und er letzten Jahresrechnung (Jahresbericht sei Dank) ist (oder sollte) jedem klar sein, dass die Aktien Null Werte haben und der FCL ein Sanierungsfall ist. Einfach zur Erinnerung: Im Gegensatz zu früher unter Stierli, Hauser und Beginn Staeger-Aera können die Aktionäre keine Spieler mehr halten und die Transfergewinn bleiben beim Club, weil eben die Spieler dem Club gehören und das von Stierli initiierte Geschäftsmodell (u.a. mit der Gruppe Rigi und den Aktionären inklusive Sieber, Sawiris und Schmid) nicht mehr funktionierte. Bieri hätte die 38% Aktien folglich auch für einen Franken haben können, dann jetzt muss er für 48% des FCL-Verlustes eine Sicherheit gegenüber dem Claudius Schäfer (SFL CEO) und Marc Juillerat (SFL Legal Officer) im laufenden Lizenzverfahren bringen (Partners Group Aktien haben in der Covid-Zeit so richtig performt und folglich auch kein Problem für Josef). Die 3's haben also diese Last der Defizitdeckung vom Tisch und je noch rund CHF 100'000 bekommen und im LZ Bericht spricht ja Sieber aus dem Nähkästchen, dass die 3 S mit Bieri die 25% (Ex-Aktien von Stierli) ebenfalls anteilig im Verlust decken mussten (schlauer Alpstaeg oder aber auch Kameraden-Aktienschwein Alpstaeg).
Die Worte von Bieri, dass ohne Lohnkürzung der FCL ein 1. Liga Club wird, ist einfach eine Bestätigung, dass es wohl gerade noch der richtige Zeitpunkt ist für eine Neubesetzung im VR und Josef Bieri als Finanzmann sich zu sehr von den FCL Emotionen leiten lässt. Die als Überleitung zum neuen VR:
Stefan Wolf:
Als Präsi können und sollten wir Stefan Wolf eine Chance geben. Auch wenn sich der Wolf in den letzten 10 Jahr zum gefühlten 10. Mal für einen Posten in der Organisation beworben hat, ist er eine gute Besetzung. Wenn aber schon von Unabhängigkeit gesprochen wird, verstehe ich nicht, warum er wie sein Vorgänger ein Doppelmandat ausführen soll und die operative Ebene nicht von der strategischen Ebene getrennt ist. Ein VRP und zugleich CEO ist und bleibt ein Problem und da kann Wolf noch soviel Wolf Sympathie bringen. Entweder hat man fähige Leute in der operativen Ebene und da braucht der Präsi (VRP in der unsäglichen Holding) im Prinzip "nur" strategische Arbeit / Vorgaben anbringen und er hätte Zeit den FCL zu repräsentieren sowie der Geschäftsleitung einzig die Sicht von Aussen mit strategischen Zielen/Vorgaben einbringen. So bleibt mir nur das Fazit, dass der Luki Troxler offenbar eine Fehlbesetzung ist und sich mit der Rolle des Lückenbüssers abgefunden hat. Die vom Studi gelobt GL ist mir persönlich sowieso zu harmonisch und für einen Fortschritt würde es in diesem Gremium mehr Reibung benötigen und so verkommen diese mit Wolf an der Spitze wie unter Studhalter zu Verwalter. Der Sport mit Remo Meyer schliesse ich von der Verwaltertätigkeit aus und das Duo Wolf/Meyer kann funktionieren (Hinterländer-Fraktion und Jassen können beide). Seriös jetzt: Meyer hat mit Wolf beim FCL endlich wieder einen Sparringpartner mit Fussballsachverstand. Diesen Sparringpartner fehlte Meyer seit dem Abgang Kälin und allein mit Pacco de Simeone war es nicht getan. So der klassische Unternehmer ist der Wolf aber auch nicht und seine Firma kam mit seiner Frau nie über den Status eines Einmann/Ein(Ehe)frau-Betrieb hinaus. Hoffen wir, dass er genügend Unterstützung bei seiner grossen FCL Aufgabe bekommt. So hätte ich ihm als VRP im VR noch jemanden mit ergänzenden Unternehmens-Skills gewünscht, so dass der Wolf einzig Präsident sein könnte.
Bruno Affentrager:
Da hat er mit dem Mandat Runder Tisch das Optimum rausgeholt. Als Schreiber ist der Bruno nach wenig repräsentativer Journi Meinung Klasse (Blatter Biografie) aber als VR und als CEO eines kleinen Druck-Unternehmens klassisch gescheitert. In der Stadt ist er aber gut vernetzt und schlechter als der Egle kann er nicht sein. Unabhängig ist der Bruno aber sicher nicht und der Bieri bleibt in dieser Hinsicht ein Träumer. Bruno braucht Alpstaeg als Sponsor für sich und seine (Medien)-Firma und darum darf er Alpstaeg nicht vergraulen.
Lauren Prince:
Diese Besetzung sehe ich als schlimm und einen Mehrwert sehe ich mit dem Lauri nicht. Unter Leitung Prince ist der FCL Nachwuchs stagniert und gewinnen durfte man unter Prince nicht. Die FCL Jungs haben mit Prince auch nie etwas gewonnen und von Durchlässigkeit vom Nachwuchs in die 1. Mannschaft weit entfernt. Eine Entwicklung der Abteilung Nachwuchs mit den Trainern und der Organisation (Stiftungen, Akademie) hat Prince nie erreicht und viel Kapital (Junioren, Trainer aber auch Cash) vernichtet. Hinterlassen hat er beim FCL eine Verwalter Crew mit einer (keiner) Strategie (ausser Verbandshörig). Diese Verbandshörigkeit hat er zum nächsten Karriereschritt genutzt und beim SFV die Sau Häfeli - Sau Deckeli Ausrichtung gefördert. Dies hört man zu Prince beim Verband und der Tami hat das schnell erkannt. Bezeichnend, dass es zuerst den Abgang von Prince brauchte, bis der Leistungsgedanke bei den U-Natis wieder implementiert wurde und so die U21 sich mal wieder für ein Finalturnier qualifizierte.
Neue Frau:
Typisch Josef Bieri mit den weichen Faktoren. Das Auswahlverfahren sollte einfach seriöser sein als beim SCB mit der Sportchefin. Positiv überrascht bin ich, dass die Rosie Bitterli heute nicht vorgestellt wurde und ich hoffe die wird es nicht.
Mein Fazit:
FCL bewegt sich in die richtige Richtung. Transparenz ist reingekommen, VR wird unabhängig (jedenfalls auf dem Papier) zusammengestellt. Das Problem Alpstaeg ist aber nicht gelöst und wird sich zum Schaden FCL nicht so schnell lösen und........ein wenig enttäuscht bin ich vom kühl kalkulierenden Businessmann Bernie schon; hat er 52% der Aktien gekauft und nicht nur 51%. Da hat der Unternehmer Alpstaeg 1% unötig im Besitz und vielleicht vererbt er dieses Prozent den Fans :wink: Gerade die Fan Vertretung oder sagen wir FCL Basis Vertretung fehlt mir beim FCL noch immer und das ist jammerschade.
So schauts definitiv aus.

Benutzeravatar
Schalker jung
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1761
Registriert: 19. Mai 2008, 19:27

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Schalker jung » 11. Feb 2021, 22:27

Sonia Testaguzza (ex Sursee jetzt Managerin Frauennati) Ruth Emmenegger ex Sursee, hat beim FCL die Mädchenabteilung mitaufgebaut. Monica Di Fonzo ex Sursee jetzt Trainerin U 17 Nati. Wären Mal so 3 Frau aus der Region, die Fussball im Blut haben.
1000 Trainer schon verschliessen, Spieler kommen Spieler gehen
doch was stehts bleibt sind wir Luzerner die immer Treu zur Mannschaft stehn

Benutzeravatar
Questo
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 827
Registriert: 14. Feb 2005, 12:34

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Questo » 12. Feb 2021, 15:29

Bin begeistert.
Ich will Kampffussball!

Benutzeravatar
Don Pedro
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 833
Registriert: 22. Nov 2017, 10:21
Wohnort: Envigado

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Don Pedro » 12. Feb 2021, 17:26

Questo hat geschrieben:
12. Feb 2021, 15:29
Bin begeistert.
Du musst einem auch immer alles zur Sau machen..
Bienvenido a Lucerna, hijo de puta!

Die ganze Wahrheit unzensiert.

Master
Elite
Beiträge: 13732
Registriert: 9. Dez 2002, 10:31
Wohnort: I de Möscht

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Master » 12. Feb 2021, 17:48

Don Pedro hat geschrieben:
12. Feb 2021, 17:26
Questo hat geschrieben:
12. Feb 2021, 15:29
Bin begeistert.
Du musst einem auch immer alles zur Sau machen..
Fand den Post von Questör substanziell allerdings etwas vom Besten, was er je von sich gab (nicht nur im Forum).

Einmal mehr, danke the clou!

Die Details zu Prince wusste ich z.b. nicht, resp. habe mich nie so tief damit befasst. Fehlt ihm demnach der Biss?
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben:
4. Mär 2021, 10:55
Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..

the clou
Supporter
Supporter
Beiträge: 116
Registriert: 21. Sep 2020, 21:03

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von the clou » 12. Feb 2021, 21:36

Master hat geschrieben:
12. Feb 2021, 17:48


Einmal mehr, danke the clou!

Die Details zu Prince wusste ich z.b. nicht, resp. habe mich nie so tief damit befasst. Fehlt ihm demnach der Biss?

Zu Masters Frage: Fehlt ihm (Laurent) der Biss? Dies ist ein falscher Ansatz. Die Antwort darauf ist simpel. Biss hat er schon und dies hat er als Walti Stierli-Jünger bewiesen (Biss mit guten Zähnen, aber auch mit einer braunen sich abfärbenden Zunge). Der Lauri ist mitverantwortlich für einen aufgeblasenen FCL und hat die Stierli Ausrichtung in der FCL Neuzeit massgeblich und unkritisch mitgetragen. Jetzt soll dieser Prinzenjunge vom Obergütsch für einen FCL-Neuanfang stehen (!?). Sorry, so wie er sich seinerzeit bei beim SFV ins Rennen gebracht hat, ist ihm offenbar der Josef Bieri auf den Leim gegangen. Anstelle Laurent Prince hätte ich mir im VR einen mit Rückgrat erwünscht, welcher nicht für Slalom-Taktik bekannt ist und eine für sich stimmende Karriereplanung mit Ja-Sagern favorisiert.

Trotzdem die von Bieri initiierte FCL-Neuausrichtung ist was vom Besten in der FCL-Neuzeit und verdient Unterstützung. Die Ausrichtung stimmt. Der Holding-VR ist jedoch Stand heute nicht so unabhängig wie am SchmuDo aufgetischt und es wartet noch Arbeit, was auch gut ist.

So ist doch klar, dass der Stef Wolf äs Bitzeli abhängig von Bieri ist. Affentranger äs Bitzeli viel von Alpstaeg und der Prince stellt sich wie gewohnt im Slalom zwischen Bieri/Alpstaeg und wird für sich schauen.

Solange Wolf als Präsi wirklich das Sportliche in den Vordergrund stellen kann und man sich im Wirtschaftlichen endlich vom elenden Begriff Strukturelles Defizit verabschieden würde, wäre ich optimistisch. Gerade weil Stef Wolf den Sport liebt und für den FCL mit Herzblut hinsteht, hätte ich statt einen Affentranger und Prince, Personen erwünscht, die eine glasklare Ausrichtung gegen das strukturelle Defizit einführen. Mit Bieri's Spruch an der PK, dass sich der FCL mit Bezug von Bundesgeldern gleich in die 1. Liga verabschieden müsste, fehlt es mir auch bei Ihm an Realitätssinn und an der Schärfe im Blick auf die Schweizer Fussballprofi-Liga mit den involvieren Clubs. Bieri verpasst die Chance als FCL-Vize und 48% Aktionär eine effektiven Neuausrichtung auch wirtschaftlich zu initiialisieren. Offenbar fehlt es auch Josef Bieri bei all seinen guten Absichten und Auftritten an effektivem Reformwillen und ein Hinterdenken der Profiliga in der Schweiz. Vielleicht sonnt sich Bieri aber insgeheim auch in seinen jährlichen FCL-Retter-Auftritten bei den Medien sowie den Innerschweizern Geschäftsmännern und kompensiert so sein verfrühtes Ausscheiden (immerhin bei Eintritt der Partner No. 7) aus der Geldmaschine Partners Group und stillt so insgeheim sein Ego.

Solange das FCL Geschäftsmodell unverändert bleibt und immer und immer wieder wie schon gegenüber den seinerzeit als Investoren mit Renditeversprechungen ins Boot geholten Businesspersonen (Alpstaeg und Bieri kamen so zum FCL, wobei zur Klarstellung der Bernie seine Rendite/Tantieme/Dividende als einer der wenigen längst bezogen hat; Stichwörter u.a.: Stadionmehrheit, Naming Right, Logen-Nutzung, Unterzug 25% Aktien ) weiterführt und Gelder einverlangt statt im Minimum eine Bratwurscht (Bieri Ausdruck an der PK) als Dividende ausbezahlt, wird nie Ruhe einkehren. So wird der FCL mit dem VR früher oder später mit den Launen des Bernie Alpstaeg konfrontiert werden. Ein Narzist wie Alpstaeg ist und bleibt unkalkulierbar und jeder vernünftige Innerschweizer tut sich das mit Bernhard Traugott Alpstaeg nicht an. Und wenn sich trotzdem ein Neuaktionäre dem Gott traut und sich überreden lässt, möchte er vom Mehrheitsaktionär nicht bald als Feind qualifiziert werden, nur weil mal in einer Diskussion oder einem Entscheid eine andere Meinung verteidigt wird. Der Feind im eigenen Haus ist also nicht nur ein Rekordmaischter Problem, wie wir ebenfalls seit dem SchmuDO wissen. Mit Bernie ist der Ausdruck Feind beim FCL immer latent vorhanden und es wird wie die FCL Geschichte zeigt, immer die fähigen Treffen und nicht den Mehrheitsaktionär.

Der FCL funktioniert mit der Neuausrichtung nur so lange, wie Sepp Bieri Energie und Kraft aufbringt den Alpstaeg zu zähmen. Oder aber Alpstaeg gibt die 52% effektiv freiwillig aus der Hand und nimmt sich den Schmid Hans als Vorbild, so dass der Weg für ein Aktionariat aus vielen Unabhängigen frei wird, die sich nicht ins Daily Business einmischen. Ein kompetitiver VR und effektiv unabhängiger VR mit unabhängiger GL ist nur in einem solchen Szenario garantiert.

Ich möchte nicht als Spassbremse der Neuausrichtung gelten, aber solange Alpstaeg dabei ist, ist es für mich kein Neuanfang, sondern einfach eine Laune auf Zeit.

Master
Elite
Beiträge: 13732
Registriert: 9. Dez 2002, 10:31
Wohnort: I de Möscht

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von Master » 13. Feb 2021, 15:05

the clou hat geschrieben:
12. Feb 2021, 21:36
Solange das FCL Geschäftsmodell unverändert bleibt und immer und immer wieder wie schon gegenüber den seinerzeit als Investoren mit Renditeversprechungen ins Boot geholten Businesspersonen (..) weiterführt und Gelder einverlangt statt im Minimum eine Bratwurscht (Bieri Ausdruck an der PK) als Dividende ausbezahlt, wird nie Ruhe einkehren.
Also die sind ernsthaft mit dem Versprechen noch einer finanziellen Rendite auf Gelderfang? Wer tut sowas? :?

Beim FCL wird man nicht aus finanziellen (ausser vielleicht steuerlichen, aber das weiss ich nicht) Gründen Investor. Im jetzigen Konstrukt sowieso nicht.
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben:
4. Mär 2021, 10:55
Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..

the clou
Supporter
Supporter
Beiträge: 116
Registriert: 21. Sep 2020, 21:03

Re: FCL för ALLI!

Beitrag von the clou » 13. Feb 2021, 19:21

Master hat geschrieben:
13. Feb 2021, 15:05


Also die sind ernsthaft mit dem Versprechen noch einer finanziellen Rendite auf Gelderfang? Wer tut sowas? :?

Beim FCL wird man nicht aus finanziellen (ausser vielleicht steuerlichen, aber das weiss ich nicht) Gründen Investor. Im jetzigen Konstrukt sowieso nicht.
Verabschiedet Euch vom naiven Gedanken, dass ein Aktionär keine Rendite will. Irgendwann reichen die Emotionen allein nicht mehr. Auch die FCL Kleinaktionäre wollen doch auf irgendeine Art eine Rendite, obwohl das Engagement mit CHF 100 (?) / Aktie ja überschaubar ist. Die CHF 100 kann ich ja jeder verkraften, aber wenn dann aus der Rendite (GV Teilnahme bei evtl. einem Bier mit dem VR mit der Anwesenheit Deiner geliebten Spieler -auch noch zum Anfassen) die Pflicht entsteht, nochmals und nochmals und nochmals CHF 100 oder 200 oder 300 CHF zu bezahlen und Dir dies erst am GV Abend jeweils gesagt wird....ja dann,.......dann überlegst Du Dir, ob Du Dir Dein hart erarbeitetes Geld nicht für etwas Annehmlicheres einsetzen willst und irgendwie anders mit Deinen Freunden zu Spass und Anerkennung kommst.
Wenn Master aber nicht CHF 100, sondern CHF 1 Mio für 10% seiner Liebe einsetzen soll, um zu mehr Anerkennung und Emotionen zu kommen, und dann jährlich nochmals immer mindestens CHF 300'000 (Anteils-Deckung des strukturelles Defizit) nur um dabei zu sein. Ja dann überlegst Du es Dir bald, was Sinn und Zweck Deines FCL-Engagement ist. Wirst Du dann noch von der Öffentlichkeit und Deinen Freunden auf den FCL 52% Besitzer Alpstaeg angesprochen und Dich erklären müssen, wie naiv Du gewesen bist mit diesem bauernschlauen Egoman, Narzist in eine Abhängigkeit geraten zu sein, ja dann Gute Nacht. Master erinnert sich, schnell dass er ja ein erfolgreicher Geschäftsmann ist und kein Mäzen mit einer Nebendarsteller-Tätigkeit. Master ist doch beim FCL als Aktionär in der ersten Reihe und will auch etwas zu sagen haben.
Aber Master kann mit seinem Millioneneinsatz ja gar nicht im VR mitbestimmen. Dieser ist ja jetzt von Unabhängigen besetzt. Master als erfolgreicher Geschäftsmann gibt doch seine Verantwortung und sein Cash trotz Versprechen an Josef Bieri nicht einfach so in VR-Hände und akzeptiert gar ein strutkurelles Defizit. Wo gibt es denn sowas in der Wirtschaftswelg, fragt sich Master und wer ist überhaupt der VR, welcher mit meiner Kohle wirtschaftet?
    ein zwar sympathischer, bodenständiger Präsidenten namens Wolf , aber mit welchem Erfolgsausweis nach seiner Fussballerkarriere? Ein 2-Mann-Betrieb mit Einnahmen, welche knapp zum Überlebgen reichen ja und dann noch ein, zwei VR Mandate mit Bsp. FCSG und KLH)?
      einer unbekannten Quoten Frau
        einem mit seiner Druckerei gescheiterten Medienunternehmer Affentranger
          einem Theoretiker Prince, welcher sein "Unternehmertum" mit geschützten Werkstätten (Lehrer, FCL-Nachwuchs, SFV und jetzt SPZ)

          Master ist ja kein Mäzen, sondern Unternehmer und hat mehr erreicht als die 4 VR's. Sportlich nicht, dafür haben wir ja den Wolf.
          Aber die drei anderen VR's ? Bringen es die? bei ein wenig nachdenken merkt Master als FCL Grossaktionär, ein gefangener des Systems FCL-Neuanfang zu sein und auf die blumigen Worte von Bieri (wie Bieri seinerzeit im FCL-Beirat selbst) hereingefallen zu sein. Master hat sich von Emotionen leiten lassen, aber Emotionen nützen Master nicht, wenn sich seine Familie, Freunde, Angestellten von ihm abwenden und ihm langsam das Geld ausgeht respektive keine Rendite (weiche und harte) beim FCL hat.

          Fertig Master-Geschichtsstunde:
          Der FCL ist "leider" ein Unternehmen und darum sollte der FCL auch anders aufgestellt werden. Der USL Ansatz (wem gehört der FCL, Abkehr vom Holding-Konstrukt) muss zwingend weitergeführt werden und dazu gehört, dass sich der FCL in der Aktionärsstruktur von der Ausrichtung mit dem Mehrheitsaktionär verabschieden muss und zwar schnell. Niemand will ein Gefangener Alpstaegs sein.
          Im 2. Schritt gehört es sich für ein Unternehmen, dass dieser gewinnorientiert erarbeitet und auch ein Bieri merkt, dass das strukturelles Defizit ein Ausdruck von notorischen Verlierern ist. Gewinnen könnte der Club mit Investitionen (Angriff mit hohen sportlichen Zielen und weg vom genügsamen Mittelmass-Denken) oder Sanierungsmassnahmen (Reorganisation Konstrukt FCL -ohne Holding-, neue Verträge mit Profiteur-Partner oder besser weniger Partner wie mit Hinterfragen swisspor -Stadion-Vertrag, Migros, SFAZ, Infrastruktur, Stadt, Liga etc.), Ein gewiefter VR würde beides Angehen (Investitionen und Sanierungsmassnahme). Nur so kommt unser FCL zu einem positiven Image, einer Strahlkraft mit nachhaltigem sportlichen Erfolg. Mir fehlt eine Person im VR, welche effektiv unabhängig ist , effektiv unternehmerisch unterwegs und vor allem auch kritisch ist.
          Aktuell ist doch jeder dieser VR's froh, diese FCL-VR Mandat bekommen zu haben und auf Auflehnen gegen Alpstaeg oder auch Bieri würde mich überraschen.und wäre mit seiner sofortigen VR-Abwahl gleichzusetzen

          Trotzdem freue ich mich auf Wolf und bin gespannt, welches Papier er uns in 30 Tagen, falsch in 28 Tagen präsentiert.

          Antworten