NOSG-Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.

Fussball Ausland

Benutzeravatar
Don Pedro
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 584
Registriert: 22. Nov 2017, 10:21
Wohnort: Envigado

Re: Fussball Ausland

Beitrag von Don Pedro » 18. Mär 2021, 11:03

"Schöne" neue Fussballwelt. Es entwickelt sich in den nächsten 20 Jahren also wohl alles in Richtung verschiedener Grossligen aus Gründen der Wirtschaflichkeit, genauso wie der Neubauboom bei den Stadien allen mehr Wohlstand und vor allem Erfolg gebracht hat. (Achtung, könnte Spuren von Ironie enthalten)

Fussballeuropa 2040 oder 2050 wird wohl so aussehen:
- La Liga Iberica (Primera Division plus Sporting, Benfica, Porto, dafür lästige Anhängsel wie Eibar etc. verbannt, plus eventuell noch ein Franchise Team aus San Diego oder Mexiko City)
- FUK (Former UK) Premier League (mit den zwei Glasgower Klubs plus eine New Yorker Franchise), obwohl Schottland dann bereits unabhängig
- Bundesliga
- Serie A
- Celtic League (Irland, Nordirland, 2. Garde von Schottland, 2. Garde von Wales)
- Scandinavian Premier League (Norwegen, Schweden, Dänemark, ev. Finnland)
- Alpenliga (CH, (FL), AUT, ev. Slowenien)
- BeNe(Lux)-League
- Osteuropa-Liga
- Balkanliga (ok, das könnte nach wie vor heikel sein)
etc.

Irgendwo in diese Richtung könnte es sich entwickeln. Dies, weil sich die Funktionäre irgendwie mehr Reichtum für die Grossen und damit etwas grössere Brosamen für die Kleinen ausrechnen. In deren Logik werden auch die TV-Gelder exponentiell steigen, weil bei den Anderen ist dies auch passiert. Das wird wohl auch für die erste zusammengeschlossene Liga funktionieren, aber schon bald wäre dann dieser Effekt verpufft. Vergleiche auch Zuschauereffekte in CH-Stadien. Die Grenzwertzunahme an Fans nimmt gefühlt mit jedem neuen Stadion exponentiell ab, bei Schaffhausen ist der Wert sogar negativ, auch ohne Corona.
Gleichzeitig müssen die TV-Gelder auf immer weniger grosse Vereine aufgeteilt werden, die Fanbasis der kleinen Vereine erodiert aufgrund der Medienpräsenz der wenigen Grossen und des Fehlens der kleineren Vereine im nationalen Medienblickfenster. So auch bereits beobachtbar durch die Verkleinerung der Ligen in der Schweiz.
Nicht einmal ein Cupwettbewerb wird wirklich gepflegt in der "schönen" neuen Zukunft. Die Durchlässigkeit der Ligen und die Chancen auf Aufmerksamkeit sinken, was ohne durchdachte und wertegetriebene "Nischenstrategie" zum Aushungern der kleinen Vereine führt.

etc. etc.
Vor 5-10 Jahren hätte ich mich noch als elenden Pessimisten verschrien, dass die sich dies nicht getrauen würden. Mittlerweile traue ich ihnen alles zu.

Ein Beispiel auf anderer Ebene für die Dreistigkeit der Fussballbosse hat sich ja gestern wieder mal gezeigt.
Frei nach Mafiaboss Ceferin hat geschrieben:Eine EM ohne Zuschauer wurde von uns verworfen. Wer dies nicht bewilligt, wird als Austragungsort gestrichen.
Die Liste liesse sich beinahe unendlich weiterführen.
Bienvenido a Lucerna, hijo de puta!

Die ganze Wahrheit unzensiert.
TV-Star und Meinungsmacher. For collab please DM.

Aufwindfahne
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 802
Registriert: 8. Jan 2018, 23:37

Re: Fussball Ausland

Beitrag von Aufwindfahne » 12. Apr 2021, 08:25

Ridge Munsy steigt eventuell wegen elf spielentscheidenden Fehlentscheidungen ab

https://www.kicker.de/gelb-statt-rot-fu ... 89/artikel

Sympathischer Typ, sein Boss.

https://www.brandeins.de/magazine/brand ... ahlt-immer
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

Benutzeravatar
dragao
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2602
Registriert: 26. Nov 2007, 19:19

Re: Fussball Ausland

Beitrag von dragao » 12. Apr 2021, 11:43


Aufwindfahne
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 802
Registriert: 8. Jan 2018, 23:37

Re: Fussball Ausland

Beitrag von Aufwindfahne » 12. Apr 2021, 15:37

https://www.cash.ch/news/top-news/sport ... en-1743756
Deutscher Profifussball im Visier amerikanischer Investoren
Jahrzehntelang hat der deutsche Fussball der Versuchung durch internationale Investoren widerstanden. Ändert sich das durch die Corona-Pandemie?
10.04.2021 19:18

Ermattet von Monaten der Pandemie könnten die Vereine beginnen, den Fussball für US-Geldgeber zu öffnen. Unter denen, die in einer der besten europäischen Ligen trotz zuweilen störrischer Fans eine Chance wittern, sind Paul Conway und Jordan Gardner, zwei Investoren, die sich in letzter Zeit eine ganze Reihe europäischer Teams gesichert haben. Auf der anderen Seite stehen Vereine wie der Traditionsclub Eintracht Frankfurt und der Zweitligist SC Paderborn 07, die sich zunehmend der Möglichkeit von Fremdinvestitionen öffnen.

Schon bevor die Corona-Pandemie Stadien leerte und Vereine in finanzielle Not brachte, sondierten einige deutsche Teams Ideen, die klaffende Finanzlücke zu den britischen oder spanischen Rivalen zu schließen. Allerdings sind schon die Erfahrungen heimischer Sponsoren wie SAP-Gründer Dietmar Hopp oder Koffeinlimo-Brauer Red Bull nicht ungetrübt.

“Deutschland ist strategisch interessant für uns”, meint Conway, Mitgründer der Pacific Media Group, in einem Telefoninterview. “Wir sind auf eine Reihe von Clubs zugegangen um zu sehen, ob es eine gemeinsame Basis gibt und ob wir helfen können.”

Deutsche Vereine würden gut in sein Portfolio passen, findet Conway. Dem gehören derzeit wenig bekannte europäische Clubs an wie die dänischen Esbjerg fB, die Zweitligisten AS Nancy Lorraine aus Frankreich, Barnsley Football Club aus England und dem Schweizer FC Thun. Conway trimmt seine Mannschaften darauf, junge Talente zu entwickeln und angriffsorientierten Fußball zu spielen, der attraktiv anzusehen ist.

Münchener Löwen vom TSV 1860 kontaktiert
“Viele der Teams spielen druckvoll, haben ausgeglichene Budgets und bekennen sich zur Jugendarbeit”, so Conway, demzufolge Pacific Media auch mehr als ein Investment in Deutschland machen könnte.

Unter den Vereinen, die sich externe Geldgeber vorstellen können und auch schon Gespräche mit mindestens einem amerikanischen Investor geführt haben, ist informierten Kreisen zufolge der SC Paderborn 07. Eintracht Frankfurt, der Bundesligist, der sich in der laufenden Saison für die Champions League qualifizieren könnte, habe ebenfalls die Möglichkeit ausgelotet, Investoren einzuwerben, sagen Personen, die die Pläne des Vereins kennen. Mit Banken habe die Eintracht über eine potenzielle Bewertung eines Minderheitsanteils gesprochen, hiess es. Allerdings habe der Vorstand bislang keine Entscheidung getroffen. Sprecher von Eintracht Frankfurt und dem SC Paderborn 07 lehnten einen Kommentar ab.

Im vergangenen Jahr habe eine Gruppe internationaler Investoren die traditionsreichen Münchener Löwen vom TSV 1860 kontaktiert, um einen Mehrheitsanteil zu erwerben, sagte eine informierte Person. Das Konsortium hat sich mit dem Besitzer, dem jordanischen Geschäftsmann Hasan Ismaik, bislang nicht einigen können.

“Viele, mich eingeschlossen, sehen Deutschland als brachliegenden und potenziell lukrativen Markt”, meint Jordan Gardner, ein US-Fußball-Manager, der Minderheitsanteile am walisischen Verein Swansea City AFC und an Dundalk FC aus Irland sowie eine Mehrheit an der dänischen Elf FC Helsingor besitzt.

Pandemie-Pause
Schon in der teils von der Pandemie geprägten Saison 2019/20 verzeichneten die zwei deutschen Top-Ligen einen Umsatzrückgang von 5,7 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Die Deutsche Fußballliga DFL, die die Profiligen managt, erwartet für die laufende Saison einen noch größeren Rückgang aufgrund der umfassenden Stadionschließungen.

“Covid wird die Eigentümerstruktur des deutschen Fußballs langfristig beeinflussen”, meint Daniel Erd, ein Rechtsanwalt bei Pinsent Masons. “Letzten Endes werden sie keine andere Lösung als Investitionen von außen finden.”

Mit der sogenannten 50+1-Regel wurde die Übernahme von mehr als 49 Prozent eines Vereins durch einen kommerziellen Investor 1998 ausgeschlossen. Die Regel gilt als ein Grund dafür, dass Gehälter der Starkicker ebenso wie die Ticketpreise in Deutschland relativ niedrig geblieben sind - jedenfalls im Vergleich zu anderen europäischen Ligen, in die Superreiche Millionen gepumpt haben.

“Durch die 50+1-Regel und die Bindung an die Vereinsmitglieder bleibt der Fußball etwas enger verbunden mit den normalen Fans”, sagt Tilo Zingler, Gründer eines Borussia-Dortmund-Fanclubs in den USA. “Als Fan kann ich mitreden.”

Allerdings gibt es bereits jetzt Ausnahmen. Dazu gehören einmal die früheren Werksmannschaften wie VfL Wolfsburg oder Bayer 04 Leverkusen, die bereits jetzt von der 50+1-Regel ausgenommen sind. Dies gilt auch für die TSG 1899 Hoffenheim, finanziert von dem umstrittenen Software-Milliardär Hopp. Und Red Bull Leipzig ist das aktuellste Beispiel für die Veränderung in der Fußballkultur hin zu vermögenden Besitzern.

Der Widerstand gegen schrillere Investoren schreckt die amerikanischen Interessenten jedenfalls nicht ab. “Generell sind deutsche Vereine gut geführt und kommerziell solide”, so Gardner. “Investoren sind sehr interessiert daran, einzusteigen.”

(Bloomberg)
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

Aufwindfahne
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 802
Registriert: 8. Jan 2018, 23:37

Re: Fussball Ausland

Beitrag von Aufwindfahne » 13. Apr 2021, 13:55

https://www.dw.com/de/china-investoren- ... a-57169177
China: Investoren zu Rückzug aus dem Fußball gezwungen
China wollte ein großer Player im Welt-Fußball werden. Internationale Stars wurden in die heimische Super League gelockt und Investoren kauften europäische Klubs auf. Damit ist jetzt Schluss.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Borussia Dortmund gewinnt die deutsche Meisterschaft und wird dann ein paar Monate später von der DFL aus der Bundesliga verbannt. Scheint undenkbar? Nicht so in China. Dort feierte Jiangsu Suning noch im November den Titel in der Super League, bevor dem Verein aus dem Osten des Landes kürzlich die Lizenz entzogen wurde. Der Fußballverband wollte damit ein Exempel statuieren.

Die Machthaber in Peking haben noch im Jahr 2014 die Agenda ausgegeben, dass sich China bis 2050 als fußballerische Supermacht etablieren sollte. Prompt machten sich einige reiche Investoren auf, um sowohl in China als auch im Ausland in den Fußball zu investieren. "Das Problem ist allerdings, dass der chinesischen Regierung klar wurde, dass es für diese Investments weder eine wirtschaftliche noch sportliche Rendite geben würde", sagt der britische Sportökonom Simon Chadwick, der an der Emlyon Business School lehrt, im Gespräch mit der DW. So sahen beispielsweise europäische und südamerikanische Legionäre wie Marek Hamsík, Carlos Tevez und Hulk in der Chinese Super League vor allem eine Möglichkeit, richtig abzukassieren, ohne sportlich alles geben zu müssen.

Geldgeber auch in Europa aktiv

Mittlerweile hat Peking einen U-Turn vollzogen und die große Entkommerzialisierung eingeleitet. Die Profi-Klubs mussten dabei beispielsweise die Eigentümer aus den Klub-Namen entfernen, weswegen aus Jiangsu Suning kurzerhand Jiangsu FC wurde, was wiederum dem Geldgeber, der Suning Holding Group, überhaupt nicht schmeckte. Der Lizenzentzug des amtierenden Meisters erfolgte wenig später. Fünf weitere Vereine wurden ebenfalls aus den Profiligen ausgeschlossen.

Jiangsu Suning erstmals chinesischer Fußballmeister
Erst Meister, dann Lizenzentzug: Jiangsu Suning ist nicht mehr Mitglied der chinesischen Super League

Aus europäischer Sicht ist die Thematik brisant, da einige der Geldgeber, die sich aus dem chinesischen Klubfußball zurückziehen (müssen), auch in Europa aktiv sind. Der Suning Holding Group mit der milliardenschweren Zhang-Familie gehört beispielsweise Inter Mailand. Die Renhe Group, deren Pekinger Klub ebenfalls seine Lizenz verlor, besitzt die Mehrheitsanteile am englischen Zweitligisten Reading. Dazu kommen weitere Investoren, die sich vorrangig auf Europa konzentrieren wollten, wie etwa Gao Jisheng mit dem FC Southampton, Guo Guangchang bei den Wolverhampton Wanderers und Zhong Naixiong beim FC Sochaux in Frankreich.

"Es gab eine Gruppe, die opportunistisch sein wollte", sagt Chadwick. "Man nehme jemanden wie Tony Xia mit Aston Villa. Im Grunde genommen versuchte er, sich mit der Regierung gut zu stellen, indem er ein in seinen Augen akzeptables Investment in Übersee tätigte." Xia verkaufte 2018 seine Mehrheitsanteile an Aston Villa wieder, nachdem der Aufstieg in die Premier League nicht gelang.

Erste Investoren bereits verschwunden

2017 gab es noch 20 europäische Vereine, die in der Hand von chinesischen Großinvestoren lagen. Heute sind es zehn. Der erste gefallene Dominostein war Wang Jianlin, der seine Anteile an Atletico Madrid wieder veräußerte. Wenig später wurde Ye Jianming, der Gründer von CEFC China Energy, dazu getrieben, Slavia Prag abzugeben. Ye sitzt mittlerweile für seine wirtschaftlichen Aktivitäten in Haft. "Bekanntermaßen verschwand auch Jack Ma für eine Weile. Das ist ein typisches Muster", erklärt Chadwick. "Wenn der Regierung etwas missfällt, schreitet sie ein. Und sehr oft verschwinden Personen dann für eine kurze Zeit. Sie kommen zurück und sagen, sie hätten einen Fehler gemacht und verstünden nun, was sie tun müssten."

Chinas Kommunistische Partei (KP) hat eine klare Vorstellung von der wirtschaftlichen Ausgestaltung des Landes. In ihrem neuen Fünf-Jahres-Plan gibt die Führung um Xi Jinping die Devise aus, dass Investitionen nach China zurückkehren sollten und der einheimische Markt im Fokus zu stehen habe.

"Wenn man nachweisen kann, dass ein Investment der Entwicklung des chinesischen Fußballs nutzt, dann wäre es weiterhin erlaubt", sagt China-Expertin Christina Boutrup, die unter anderem die dänische Regierung berät.

Gerüchte um Verkauf von Inter Mailand

Die KP hat allerdings kommuniziert, sie glaube, dass die Europäer die zahlungswilligen Chinesen nur missbraucht hätten, um ihre Fußballklubs zu finanzieren, ohne im Gegenzug selbst etwas zu bieten.

"China versucht nun, die Muskeln spielen zu lassen und die Machtverhältnisse zum Beispiel im Verhältnis mit der Premier League zu verändern", meint Chadwick. "Denn bis jetzt war China für die Premier League vor allem ein Goldesel."

Jüngste Gerüchte besagen nun, dass die verbliebenen chinesischen Investoren aus dem europäischen Fußball aussteigen möchten oder müssen. Die italienische Tageszeitung "La Repubblica" etwa berichtete erstmals Mitte Januar davon, dass Suning auf der Suche nach Geldgebern für Inter Mailand Gespräche mit der Londoner Investmentgesellschaft BC Partners führe. Inter-Präsident Steven Zhang, der der Suning Holding Group vorsteht, äußerte sich bis jetzt nicht und ließ auch eine Anfrage der DW unbeantwortet.

Frust bei den einheimischen Fans

Für den europäischen Fußball würde sich die Welt allerdings selbst nach dem Abschied von Suning und anderen weiterdrehen. Düsterer sieht es dagegen im chinesischen Fußball aus, wo viele aktive Fans zusehends frustriert über die Einmischung der Regierung sind. Weil die Fußballkultur noch so jung ist, stören sie sich nicht allzu sehr am Engagement von großen Konzernen. Sie sind mit diesen Klubs aufgewachsen, denen es nun an den Kragen geht.

"Die fünf größten Ultragruppen schlossen sich zusammen, um gegen die Entscheidungen des Fußballverbands zu protestieren", berichtet Joe, ein Fan aus dem Norden Chinas.

Unter anderem in der Provinz Henan zogen Anhänger vors Stadion von Henan Jianye, um ihren Unmut kundzutun. "Die Fans waren aufgebracht. Sie haben ihre Trikots verbrannt. Und die wütendsten Fans sind sogar nach Peking gereist. Sie wollten sich den Präsidenten des Fußballverbands schnappen", sagt Joe.

Den Sprengstoff im eigenen Land hat die Regierung wahrscheinlich unterschätzt. Mittlerweile wurden die Organisatoren der Proteste von den lokalen Polizeibehörden aufgesucht, um sie zu ermahnen, keinen öffentlichen Ärger zu verursachen. Denn ob Milliardär und Klubbesitzer oder einfacher Bürger und Fußballfan - ausnahmslos jeder soll sich dem Willen der chinesischen Staatsführung beugen.
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

Benutzeravatar
LU-57
Rekordmeister
Beiträge: 7484
Registriert: 30. Mai 2003, 18:32
Wohnort: Nasj Goräng / Schmette-Schnettene!
Kontaktdaten:

Re: Fussball Ausland

Beitrag von LU-57 » 14. Apr 2021, 00:19

ob die kohle nun aus amerika oder diesem verfickten scheiss china kommt ist im endeffekt ziemlich vegiwurst. wünsche den d'schissi g-chinesen genauso die pest, wie den britischen ineos- und centricus-ablegern.

anstatt der erhofften gesundschrumpfung hat die seuche das pokerspiel der fussballclubs hüben wie drüben nur noch verschärft.

jeder fliegenschiss auf der fussballweltkarte versucht seinen überteuerten apparat zu bewahren und schmeisst sich im zweifelsfall lieber dem erstbesten arschloch an den hals, der neuen zaster verspricht, als das eigene "geschäftsmodell" endlich zu hinterfragen.

ich glaube je länger je mehr, dass hier wie dort vielen fans bzw. kurven nach einer ersten, exzessiven phase der berauschenden (erkämpften) rückkehr in die stadien eine periode des (klassen)kampfs bevorsteht, der eine neue kommerz-dimension (hehe) erreichen wird.

greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
cumk :: ultras mongos :: choooom

«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.


Bild

Benutzeravatar
malfunction
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 3437
Registriert: 9. Sep 2004, 14:38
Wohnort: Ibiza

Re: Fussball Ausland

Beitrag von malfunction » 14. Apr 2021, 15:56

Interessant: Trotz der weltweiten Corona-Pandemie hat sich der Wert der Top-20-Klubs durchschnittlich um 30 Prozent gesteigert. Gemäss «Forbes» sei dies aufgrund des erhöhten Interesse von Investoren.

Von den 20 wertvollsten Klubs kommen neun aus der englischen Premier League, vier aus Italien, drei aus Spanien, zwei aus Deutschland und je einer aus Frankreich und Holland.
offene wettschulden: +10 von TJ (bald verjährt), +10 von Torpedo (bald verjährt), Saldo 60 von TW II

Bild

Aufwindfahne
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 802
Registriert: 8. Jan 2018, 23:37

Re: Fussball Ausland

Beitrag von Aufwindfahne » 15. Apr 2021, 09:12

Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

Antworten