Verfasst: 20. Jul 2005, 19:32
...Tour de Lance...
habe mein TdF-gepöbel in die liiribox verlagert. dass lances helfer siege kassieren liegt in erster linie daran, dass z.b. pereiro auf dem/n letzten kilometer/n oberdämlich gefahren ist, und nicht weil hincapie besonders stark ist.Admin hat geschrieben:Lange nichts mehr gehört von den Armstrong-Gegnern...![]()
Ist irgendwie schon noch krass für die anderen, wenn jetzt sogar seine Helfer Etappensiege einfahren...
ULLRICH JAMAISCoup geplant: Armstrong will Ullrich!
PARIS – Kaum vom Rad gestiegen, sorgt Lance Armstrong für Schlagzeilen: Er will Jan Ullrich zu seinem Team Discovery Channel holen.
Während die Rad-Welt darüber verweist, wer nach dem Rücktritt von Lance Armstrong dessen Erbe antreten wird, scheint der Amerikaner seine Wahl bereits getroffen zu haben: Jan Ullrich soll bei Discovery Channel in seine Fussstapfen treten.
Laut «Financial Times» soll der siebenfache Tour-Champ seinem Sportlichen Leiter Johan Bruyneel den Tipp gegeben haben, Ullrich zu verpflichten. Allerdings besitzt Ullrich bei T-Mobile noch einen Vertrag bis 2006.
Es wäre ein sensationeller Coup des abgetretenen Über-Radfahrers, der Mitbesitzer von Discovery Channel ist und sich in Zukunft vermehrt neben der Strecke einsetzen will. Ausgerechnet sein langjähriger und, wie er selber sagte, «spezieller» Rivale aus Deutschland würde in den Diensten des 33-Jährigen stehen! Bei seinem Abgang hat er Ullrich wiederholt als stärksten Widersacher hervorgehoben.
Bei Armstrongs Abschiedsparty war Jan Ullrich jedenfalls als besonderer Gast eingeladen. Wurde bereits über eine gemeinsame Zukunft gesprochen? Für den Texaner ist laut «Bild» klar: «Mit meiner Hilfe gewinnt er die Tour.»
Pikant: Armstrong hatte nach der Tour Ullrichs körperlichen Zustand kritisiert. «Ich habe wirklich gedacht, dass Jan die Tour noch einmal gewinnen kann. Doch er müsste besser bereit sein. Was wir in der ersten Hälfte sehen, ist der Mann, der die Tour verliert. Er hat die Tour immer in den ersten zehn Tagen verloren.»
Ullrich würde unter seinem ehemaligen Widersacher wohl ein hartes Regime erwarten.
RadsportPARIS – Am Telefon äusserte sich Floyd Landis erstmals zum Dopingverdacht, der gegen ihn besteht. Der TdF-Sieger kann sich den positiven Befund nicht erklären und bittet: «Gebt mir eine Chance.»
Gestern am späten Abend äusserte sich Floyd Landis erstmals zu den Doping-Vorwürfen: Im Rahmen einer Telefon-Konferenz bestritt der Amerikaner – wenig überraschend – sich wissentlich gedopt zu haben.
«Ich kann mir das alles nicht erklären», meinte der 30-Jährige und bittet darum, dass man ihm eine Chance gebe. «Ich möchte als unschuldig gelten, bis die Schuld bewiesen ist. So halten wir das in Amerika.»
Landis will möglichst bald nach Hause zurückkehren, momentan hält er sich noch in Europa auf. Seinen genauen Aufenthaltsort gibt er nicht preis.
Trotz seines Dementi ist sich der Phonak-Star der Tragweite der Ereignisse bewusst: «Ich benötige Zeit, um meinen Namen reinzuwaschen. Trotzdem werde ich diese Geschichte wohl nie loswerden, egal, was noch passiert.»
Landis über die Ursache für den Befund: «Entweder war es ein Fehler oder dann ein anderes Vorkommnis, das durch Umstände des Rennens oder durch eine Handlung meinerseits entstanden ist.» Klar sei aber, dass «das Testosteron nicht über eine externe Quelle in meinen Körper gelangt ist.»
Wirkung nicht über Nacht
Doping-Fachleute rätseln derweil über das Hoden-Pflaster, mit welchen sich Landis vor der 17. Etappe die unerlaubten Hormone verabreicht haben soll.
Mehrere Experten erklären, Landis´ wundersame Auferstehung (nach der Pleite in der vorangegangenen Etappe) sei mit der Wirkung von Testosteron nicht zu erklären. Ein solcher Effekt sei eher durch Einnahme von Stimulanzien wie Amphetaminen, Kokain oder auch Ecstasy vorstellbar.