Verfasst: 21. Apr 2005, 00:38
Mittwoch's spiele im wallis scheinen uns Glück zu bringen!
Auf jetzt nach Yverdon!!!
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schesl hat geschrieben:Irgendetwas stimmt mit meiner cam nicht... ich muss mir das ganze mal morgen anschauen... sorry!
Ist das Geburtstagskind nicht tot?Backofenvorheizer hat geschrieben:Grüsse gehen speziell an den souveränen Fahrer PA und Danke an das Geburtstagskind für den sensationellen Kuchen.
*hust* was? Nö die Redside hat mich nicht erwischtSTORM hat geschrieben:Ist das Geburtstagskind nicht tot?Backofenvorheizer hat geschrieben:Grüsse gehen speziell an den souveränen Fahrer PA und Danke an das Geburtstagskind für den sensationellen Kuchen.
21. April 2005, Neue Zürcher Zeitung
Der FC Luzern im Glück
Die in fast allen Belangen überlegene Equipe Sittens verliert 0:1
rwe. Sitten, 20. April
Obschon nur der zweithöchsten Klasse angehörend, weist der FC Sion punkto Zuschaueraufkommen nach wie vor erstaunliche Werte vor. Zum Match gegen den Cup-Finalisten Luzern erschienen rund 8800 Fans, und was diese zu sehen bekamen, war durchaus unterhaltend - und für den Anhang der Walliser letztlich auch frustrierend. Denn der Platzklub war klar besser als die Zentralschweizer, doch vermochte er daraus kein Kapital zu schlagen. Der von Fortuna in hohem Mass begünstigte Gastklub nutzte dagegen seine einzige Chance und gewann schliesslich 1:0. Der entscheidende Treffer fiel nach 69 Minuten. Der beste Torschütze Luzerns, Vogt, stiess einen Flankenball von Ostojic souverän mit dem Kopf ins Netz - Sittens Keeper Borer, der ehemalige Internationale, hatte keine Abwehrchance.
Ein bemerkenswerter Spielaufbau, gepflegte Kombinationen, oft weite Verlagerungen des Geschehens und der stete Versuch, die Vorstösse zu variieren - die Mannschaft des FC Sion zeigte eine Stunde lang erstaunliche Reife. Auch taktisch trat sie - besonders vor der Pause - mit viel Geschick auf und war in Ballnähe oft in Überzahl. Wer die Kaderliste genauer ansieht, findet eine Erklärung für die durchaus vorhandene Qualität der Walliser Equipe. Denn hier stehen Fussballer, die einst schon in der höheren Liga zu gefallen wussten. Wen wundert es, dass der Platzklub den Verlauf des Matches mehrheitlich bestimmte, fast immer in der Vorwärtsbewegung war und eine Reihe bester Torchancen kreierte. Aber hier ist der Punkt, wo die Mannschaft zulegen muss, will sie die Aufstiegsambitionen verwirklichen.
Denn zu leichtsinnig wurden Gelegenheiten vergeben, die zu Treffern hätten führen müssen. Bühler (22. Minute) Kanté (mehrmals) sowie Thurre scheiterten beispielsweise vor dem Keeper Zibung. Der 21-Jährige war mit hervorragenden Paraden im hohen Mass verantwortlich, dass sein Team drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Insgesamt blieben die Zentralschweizer vor allem spielerisch dem guten Ruf einiges schuldig. Es wird Anhänger geben, die die Leistung als Produkt einer überlegenen Strategie feiern werden - doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Der Gastklub konnte lediglich auf eine zuverlässige Verteidigung zählen - und vor allem auf das Glück. Ein einziger halbwegs vernünftiger Vorstoss führte zum 1:0 - effizienter kann eine Equipe nicht sein.
Effizienz ist doch absolut notwendig, um Erfolg zu haben. Der Blick-Artikel von Heute ist auch noch interessant!lucerne hat geschrieben:21. April 2005, Neue Zürcher Zeitung
Der FC Luzern im Glück
Die in fast allen Belangen überlegene Equipe Sittens verliert 0:1
rwe. Sitten, 20. April
Obschon nur der zweithöchsten Klasse angehörend, weist der FC Sion punkto Zuschaueraufkommen nach wie vor erstaunliche Werte vor. Zum Match gegen den Cup-Finalisten Luzern erschienen rund 8800 Fans, und was diese zu sehen bekamen, war durchaus unterhaltend - und für den Anhang der Walliser letztlich auch frustrierend. Denn der Platzklub war klar besser als die Zentralschweizer, doch vermochte er daraus kein Kapital zu schlagen. Der von Fortuna in hohem Mass begünstigte Gastklub nutzte dagegen seine einzige Chance und gewann schliesslich 1:0. Der entscheidende Treffer fiel nach 69 Minuten. Der beste Torschütze Luzerns, Vogt, stiess einen Flankenball von Ostojic souverän mit dem Kopf ins Netz - Sittens Keeper Borer, der ehemalige Internationale, hatte keine Abwehrchance.
Ein bemerkenswerter Spielaufbau, gepflegte Kombinationen, oft weite Verlagerungen des Geschehens und der stete Versuch, die Vorstösse zu variieren - die Mannschaft des FC Sion zeigte eine Stunde lang erstaunliche Reife. Auch taktisch trat sie - besonders vor der Pause - mit viel Geschick auf und war in Ballnähe oft in Überzahl. Wer die Kaderliste genauer ansieht, findet eine Erklärung für die durchaus vorhandene Qualität der Walliser Equipe. Denn hier stehen Fussballer, die einst schon in der höheren Liga zu gefallen wussten. Wen wundert es, dass der Platzklub den Verlauf des Matches mehrheitlich bestimmte, fast immer in der Vorwärtsbewegung war und eine Reihe bester Torchancen kreierte. Aber hier ist der Punkt, wo die Mannschaft zulegen muss, will sie die Aufstiegsambitionen verwirklichen.
Denn zu leichtsinnig wurden Gelegenheiten vergeben, die zu Treffern hätten führen müssen. Bühler (22. Minute) Kanté (mehrmals) sowie Thurre scheiterten beispielsweise vor dem Keeper Zibung. Der 21-Jährige war mit hervorragenden Paraden im hohen Mass verantwortlich, dass sein Team drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Insgesamt blieben die Zentralschweizer vor allem spielerisch dem guten Ruf einiges schuldig. Es wird Anhänger geben, die die Leistung als Produkt einer überlegenen Strategie feiern werden - doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Der Gastklub konnte lediglich auf eine zuverlässige Verteidigung zählen - und vor allem auf das Glück. Ein einziger halbwegs vernünftiger Vorstoss führte zum 1:0 - effizienter kann eine Equipe nicht sein.
Endlich!lucerne hat geschrieben:. . .
Der Gastklub konnte lediglich auf eine zuverlässige Verteidigung zählen - und vor allem auf das Glück.
. . .
ausgleichende Gerechtigkeit würde ich mal behaupten, nachdem man in anderen Partien oft überlegen war, aber durch arge Abwehrfehler oft in Rückstand geriet.lucerne hat geschrieben:Der Gastklub konnte lediglich auf eine zuverlässige Verteidigung zählen - und vor allem auf das Glück. Ein einziger halbwegs vernünftiger Vorstoss führte zum 1:0 - effizienter kann eine Equipe nicht sein.
Erstens bin ich vom Resultat wirlich sehr überrascht. Das hätte ich nielucerne hat geschrieben:Insgesamt blieben die Zentralschweizer vor allem spielerisch dem guten Ruf einiges schuldig. Es wird Anhänger geben, die die Leistung als Produkt einer überlegenen Strategie feiern werden - doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Der Gastklub konnte lediglich auf eine zuverlässige Verteidigung zählen - und vor allem auf das Glück. Ein einziger halbwegs vernünftiger Vorstoss führte zum 1:0 - effizienter kann eine Equipe nicht sein.