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Verfasst: 10. Okt 2006, 10:58
von sid
Martin Andermatt schon bald bei YB?
Wie der "Blick" heute berichtet, sollen die Verhandlungen zwischen den Berner Young-Boys und Martin Andermatt, resp. dem liechtensteinischen Fussballverband schon ziemlich weit fortgeschritten sein.

Andermatt soll in Bern die Nachfolge von Gernot Rohr antreten, der den Verein infolge Erfolgslosigkeit verlassen hat und so einer Entlassung zuvor kam. Allerdings soll Andermatt laut der Zeitung nur eine Übergangslösung auf dem Trainerstuhl sein.
Vielmehr soll der 44-jährige Zuger so bald als möglich Sportchef Marcel Hottiger ablösen, der seit dem Abgang von Gernot Rohr bei den YB-Verantwortlichen auch nur noch geduldet wird. Andermatt soll dann als neuer Sportchef wiederum seinen Nachfolger auf dem Trainerstuhl verpflichten. Dabei träumen die Berner immer noch von Hanspeter Latour oder Murat Yakin, die zurzeit beide nicht zur Verfügung stehen.

Verfasst: 11. Okt 2006, 14:24
von mysterius
Hottiger nicht mehr YB Sportchef:

Quelle: Blick http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel46791

Verfasst: 12. Okt 2006, 15:54
von mysterius
Jetzt ist es also definitiv. Andermatt ist neuer YB-Trainer

http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel46892

Verfasst: 12. Okt 2006, 15:58
von sid
blick hat geschrieben:
Die Stelle des Sportdirektors soll spätestens auf die Rückrunde 2006/07 wieder besetzt sein. Künftig wird der Neue auch die Verantwortung für die Geschäftsführung der BSC Young Boys Betriebs AG übernehmen.

ich wüsste da einen, den könnten sie gratis haben :wink:

Verfasst: 12. Okt 2006, 16:27
von sprayvenhoe
sid hat geschrieben:blick hat geschrieben:
Die Stelle des Sportdirektors soll spätestens auf die Rückrunde 2006/07 wieder besetzt sein. Künftig wird der Neue auch die Verantwortung für die Geschäftsführung der BSC Young Boys Betriebs AG übernehmen.

ich wüsste da einen, den könnten sie gratis haben :wink:
Bezweifle, dass sie den gratis nehmen würden!

Verfasst: 22. Okt 2006, 20:43
von Stecki
Guter Video der Anti-Rauch Aktion: http://www.youtube.com/watch?v=h7BXuDbfAGQ

Verfasst: 29. Okt 2006, 05:04
von lucerne
übel, was da scheinbar bei den young boys läuft:
29. Oktober 2006, NZZ am Sonntag

Machtspiele um YB

Im neuen Stadion kommt der Berner Fussballklub nicht zur Ruhe. Der Kampf um Einfluss und Geld ist voller Intrigen und führt zu Zerreissproben. Von Peter B. Birrer

Davide Chiumiento ist ein talentierter Fussballer, 22 Jahre jung. Unter sonderbaren Umständen wechselte er unlängst von seinem Besitzer Juventus Turin leihweise zum BSC Young Boys. Er kam nach Bern, obschon ihn der damalige Trainer Gernot Rohr nicht wollte. Chiumiento musste dringend in einem Klub untergebracht werden, weil sein Berater Giacomo Petralito wegen des Fussball-Skandals in Italien unter Druck steht. Und Chiumiento spielt nur für YB, weil auch der Ivoirer Gilles Yapi für YB spielt. Alles klar? Der Berner Klub bietet solche und andere seltsame Geschichten. Um sie besser zu verstehen, ist ein Blick unter das Dach des Stade de Suisse hilfreich.

Das im Sommer 2005 eröffnete Stade de Suisse hat YB auf den Kopf gestellt. Martin Andermatt ist nach Hans-Peter Zaugg und Gernot Rohr bereits der dritte Trainer innert zwölf Monaten; gegen 50 Transfer-Bewegungen zeugen von Tempo, Hektik und etwas Panik. Im Hintergrund haben Stadion-Investoren seit 2000 gegen 60 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Die Erwartungen werden in die Höhe geschraubt, als wäre der Erfolg zu kaufen. Es ist der Versuch, auf die Schnelle umzusetzen, was die Investoren Benno E. Oertig und Andy Rihs vor dem Zügeltermin ins neue Stadion angekündigt hatten. «Wir wollen über die Euphorie das Stadion füllen», gab Oertig vor. «Here we are, here we go - alles ist möglich», liess Rihs verlauten.

YB stürzte sich zwar in Aktionismus, aber YB stürzte nicht ab. Das ist die positive Nachricht. Dennoch führte der materielle Einsatz bis jetzt nicht zum Glücklichsein. Die Momentaufnahme gibt Einblick ins Wechselbad: Die Berner gewinnen nach dem Trainerwechsel vor 26 000 Zuschauern gegen Thun 5:0, Hakan Yakin glänzt, alle sind happy, und die Investoren fragen, vielleicht zu Recht: «Was wollen Sie mehr?» Sieben Tage später verliert das gleiche Team in Luzern 1:3, der Trainer ist verärgert, und Yakin kommt wegen mangelhafter Fitness ins Gerede. Jetzt fragt sich der Investor: «Was ist denn hier los?». Am Samstag gewinnt YB vor 17 000 gegen den FC Zürich 2:0. «Das ist doch solid», denkt der Investor.
Kein Fussball-Wissen

Wer die Berner Unruhe zu begründen versucht, erhält unter dem Dach der Stadion-Holding Anhaltspunkte. Der Klub gehört unter anderem den für den Sportbetrieb und die Vermarktung zuständigen Stadion-Investoren Oertig (Inkasso-Firma Intrum Justitia), Urs Meile (einst Vögele-Finanzchef) und Rihs (Phonak). Ihnen gemein ist, dass sie zwar reich sind und den während Jahren darbenden Klub zusammen mit dem Bauunternehmer Bruno Marazzi gerettet haben. Aber vom Fussballgeschäft verstehen sie nicht viel. Ihr Stadion-CEO Stefan Niedermaier ist ebenfalls branchenfremd. Er kam erst im Sommer 2005 mit dem Profifussball in Kontakt, rieb sich ein paarmal die Augen und lief intern Sturm, als die Kommunikation aus dem Ruder lief.

Der Grund ist simpel. In das Vakuum der Fussball-Kompetenz stösst immer wieder der frühere Stadion-CEO Peter Jauch vor. Er, der im Zürcher Eishockey (GC) und im Basler Fussball (FCB, St.- Jakob-Park) Erfahrungen sammelte, gilt als graue Eminenz im Klub, steht Oertig nahe und ist dessen Einflüsterer. Er gehört, obschon nicht besonders finanzkräftig, zur Investoren-Gilde und zeichnet sich durch rücksichtslose Methoden aus. Jauch jagte dem früheren Sportchef Fredy Bickel und dem früheren Präsidenten Heinz Fischer 2002 die Polizei auf den Hals, was Wellen schlug und mit dem richterlichen Freispruch für Bickel und Fischer endete. Er jagte 2003 den Trainer Marco Schällibaum davon. Er demontierte 2005 Zaugg und stellte den früheren Sportchef Reto Gertschen bloss. Und Jauch gab zuletzt in einem vernichtenden Interview den Sportchef Marcel Hottiger und den Trainer Rohr zum Abschuss frei.

Jauch, dem klubintern nicht inhaltlich, sondern vor allem formal Vorwürfe gemacht werden, schuf sich in Bern keine Freunde. Er wurde schon als «meistgehasster Zürcher in Bern» bezeichnet, was ihm nichts auszumachen scheint. Weil er immer wieder Geschirr zerschlug, wurde er aus der Schusslinie genommen und als Stadion-CEO ersetzt. Zuletzt wurde der sogenannte YB-Sportausschuss aufgelöst, in dem Jauch direkt Macht ausübte. Jauch bekundet mit der Zurückstufung Mühe. So soll er gedroht haben, die Arbeit der YB-Verantwortlichen fortan zu «torpedieren». Dennoch hat Jauch im Kreis der Geldgeber weiterhin Einfluss. Für die Angestellten gilt das, was Rohr so umschrieb: «Es gibt strukturelle Unklarheiten. Es ist nicht klar, wer die Nummer 1 ist.»
Berater im «Krieg»

Der Geld-Einsatz rund um YB bleibt im neuen Stadion hoch. Das zieht die Spieler und deren Agenten wie Fliegen an und ist nebst den Strukturmängeln in der Führung ein weiteres YB-Problem. Mit jedem Spieler-Transfer wird Geld freigesetzt, und alle wollen verdienen: der alte Klub, der Spieler und die Agenten, die «untereinander Krieg führen», wie ein Branchenkenner sagt. Die Berater versuchen ihre Trainer und Spieler zu placieren. Macht- und Ränkespiele sind im Gang, die Player geraten in Abhängigkeiten, und die Frage lautet: Wer kassiert wie viel? Einem Mitglied des YB-Führungszirkels rutschte der Satz über die Lippen: «Man will, dass wir hier Geld zum Fenster hinausrösten.»

Immer wieder gehen Gerüchte um, wonach neben Spielern und Agenten auch Trainer und Sportchefs an Transfers mitverdienen. Auch der Name des Fussballexperten Erich Vogel, der in Bern vermehrt Einfluss erhalten haben soll, taucht in diesem Zusammenhang auf. Ein Beispiel des Mitverdienens mit YB: Rohr traf im letzten Sommer an einem Strand in Cannes Milicevic, brachte diesen zu YB und soll am Wechsel mitverdient haben - wie drei andere Personen, zu denen offenbar der «Milicevic-Entdecker» Erich Vogel gehört. Vogel und Rohr stellen das in Abrede. Jauch stemmte sich gegen den Transfer, der seitens des YB schliesslich vom Mitinvestor und Jauch-Kritiker Fritz Bösch bezahlt wurde. Die Rede ist von 400 000 Franken. Rohr beförderte den YB-Neuling Milicevic bereits nach wenigen Wochen zum Captain, was sonderbar ist und von einer Abhängigkeit zeugen könnte. Auch beim Transfer des Ivoirers Gilles Yapi im letzten August soll Geld in verschiedene Richtungen geflossen sein, doch belegen lässt sich nichts, weil niemand ein Interesse hat, dass etwas auffliegt: Der Spieler hat den neuen Klub und der Klub den Spieler. Und rundherum wird kassiert.
Konfrontationskurs

Dem Vernehmen nach versuchten sich der damalige Trainer Rohr und der frühere Sportchef Hottiger gegen die verstärkte Einflussnahme seitens der Investoren zu wehren. Sie verbündeten sich zusehends und schwenkten auf Konfrontationskurs mit dem in Transferfragen weiterhin massgeblichen Peter Jauch ein, dem «Exekutor» der Investoren. Die Folge war ein Machtkampf, den derjenige entschied, der die Geldgeber vertritt. Am Schluss wurde den zwei Technikern der Spieler Davide Chiumiento ins Nest gesetzt, obschon sich Hottiger öffentlich dagegen gewehrt hatte. In YB-Kreisen hält sich das Gerücht, dass Hottiger und Rohr den Chiumiento-Transfer schliesslich nur billigten, weil sie auf diese Weise ihren Wunsch-Transfer Yapi «erpressen» konnten. Der Kuhhandel veranschaulicht im Kleinen, woran YB im Grossen krankt: Der von diversen Interessen verzerrte Klub hat zwar seit längerem gute und teure Einzelspieler, aber kein Team und - als Beispiel - für eine Position gleich drei Grossverdiener: Yakin, Yapi und Chiumiento.

Davide Chiumiento ist in der Agentur «4sports» unter Vertrag - wie die YB-Spieler Hakan Yakin und Gohouri. «4sports» ist eine international tätige, in Baar domizilierte Agentur, die im Athleten-Management spezialisiert ist und Fussballer wie Patrick Müller, Ergic und Cabanas betreut. Das Duo Rohr/Hottiger wehrte sich zunehmend gegen den Einfluss der Agentur, was den Konflikt zwischen Rohr und Yakin mitbegründete. Im September publizierte der «Blick» besagtes Interview mit Jauch - Hottiger und Rohr wurden abserviert. Das Interview war gezielt placiert worden. Für «4sports» arbeitet als «Co-Präsident» und «Manager» der frühere «Blick»-Fussballchef Christoph Graf, der dank den Kontakten in die Redaktionen schon lange gegen Rohr Stimmung gemacht hat. Auch der Graf nahestehende Jauch hatte früher - wie der Stade-de-Suisse-Kommunikationsberater Sacha Wigdorovits - für die Boulevardzeitung gearbeitet. Der Kanal funktionierte: Die instrumentalisierte Zeitung hatte die Schlagzeilen, die Agentur den Einfluss und der (eigentlich) zurückgestufte Jauch den Auftritt, das Machtinstrument und die Kampagne. Auf der Strecke blieben der Anstand, der Stil, die Vernunft und die sportliche Glaubwürdigkeit. Inwiefern Jauch mit seiner Kritik inhaltlich Recht hatte, konnte nicht mehr vernünftig verhandelt werden.

Das intrigenreiche Spiel ging weiter. Als möglicher Nachfolger Rohrs wurde in allen Zeitungen der Concordia-Jungtrainer Murat Yakin portiert, der zum «Beraterteam» von «4sports» gehört. Schliesslich machte Martin Andermatt das Rennen, von dem es heisst, er gehe in der Agentur ein und aus. Graf bestätigt, dass «Andermatt ein paar Exponenten unserer Agentur nahesteht». Andermatt beförderte in Bern mit einer der ersten Handlungen Hakan Yakin zum Captain. Aus freien Stücken? Vielleicht. Die Yakin-Connection verkompliziert der Fakt, dass der Yakin-Berater Giacomo Petralito von «4sports» ins zweite Glied versetzt wurde, weil dieser wegen Beziehungen zu Juventus Turin und zum «Hauptdrahtzieher» Luciano Moggi mit dem italienischen Fussball-Skandal in Berührung gekommen ist. Aber Petralito hält weiterhin wichtige Mandate, weil Spieler wie Yakin eng mit ihm verbunden sind. Chiumientos Transfer zu YB soll geeilt haben, weil Petralito von Juventus den Auftrag hatte, den Spieler schnell andernorts unterzubringen. Selbstredend ist, dass mit Chiumiento Geld im Spiel ist. Die Fragen lauten wie immer: Wer kassiert wie viel? Warum wurde der Transfer durchgedrückt?
Gohouri darf nicht weg

Auch der talentierte Ivoirer Steve Gohouri ist zum Spielball diverser Interessen geworden. Er kam für eine halbe Million Schweizer Franken aus Vaduz nach Bern; YB und «4sports» teilten sich die Rechte 50:50, aber YB zahlte offenbar den grösseren Teil der Transfersumme. Die Ausstiegsklausel für einen Transfer ins Ausland ist auf 1,3 Millionen Franken festgesetzt. Als YB und Gohouri im Europacup gegen Olympique Marseille gut spielten, wurde der Verteidiger in Marseille zum Thema. Doch der Transfer ins Ausland kam nicht zustande, weil in Gohouris Vertrag offenbar ein kleiner Zusatz steht. Demnach könne YB das Veto einlegen, falls der Verein 650 000 Franken an «4sports» überweise und dafür mehr oder weniger die Rechte am Spieler erhalte. Graf bestätigt, dass YB vom Veto Gebrauch gemacht habe. Er streitet aber ab, dass Geld geflossen sei. Solche Praktiken und Gegengeschäfte sind im Fussball gang und gäbe.

Pikant am YB-Fall ist, dass die Machthaber mit einer Agentur zusammenspannen - und gegen die eigenen Techniker vorgingen. Jauch nennt in Gesprächen immer wieder den Experten Ottmar Hitzfeld. Dieser beobachte zum Beispiel, dass jeder Klub in einem neuen Stadion zuerst Mühe bekunde. Hitzfeld steht auf der Kundenliste von «4sports» - unter der Rubrik «Persönlichkeiten» als «Weltklassetrainer». (Mitarbeit: Benjamin Steffen)

Auf der Strecke blieben wie so oft der Anstand, der Stil, die Vernunft und die sportliche Glaubwürdigkeit.

Verfasst: 29. Okt 2006, 12:36
von mysterius
Der Witz ist, dass SPieler wie Chiumiento das mitmachen! Der hätte nämlich auch zurück nach Hause zu St.Gallen gekonnt. Die haben sich um ihn bemüht. Da hätte der sich wohl gefühlt und die Konkurrenz auf der Position gäre mit Gjasula auch nicht gerade der Hammer,

Verfasst: 29. Okt 2006, 23:58
von Bill Shankly
obs cc wohl löblich findet? :roll: :lol:

(links der bekannte otto, rechts häberli beim spiel geg. den fcz)
Bild Bild

daumenwinkel übrigens je 73 grad...

Verfasst: 30. Okt 2006, 12:02
von revolucion
http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel47999 hat geschrieben:Mast bereit für das Amt als Mister YB

VON PETER PFLUGSHAUPT
30.10.2006 | 09:26:20


BERN – YB braucht einen starken Mann in der sportlichen Führung. Den sogenannten Mister YB. Der scheint jetzt gefunden: Vereinspräsident Peter Mast (49) ist Kronfavorit.


YB soll im Konstrukt des Stade de Suisse mehr Autonomie erhalten. In der Rolle eines «Sportdirektors» könnte Peter Mast, derzeit YB-Verwaltungsrat und Vereinspräsident, den Traditionsklub schon bald leiten. Mast führte YB bereits während dem Neufeld-Exil erfolgreich und hat das Vertrauen der Investoren. Benno Oertig, Verwaltungsratspräsident des Stade de Suisse, bestätigt: «Wir wollen Mast in einer starken Position im sportlichen Bereich.»

Mast, ehemaliger NLA-Fussballer bei YB, verfügt über das Instruktoren-Diplom, hat gute Kontakte und ist bei Sponsoren und Fans beliebt. Er könnte mit seiner offenen Art YB wieder ein Gesicht geben. Lange war der Inhaber einer Treuhand-Firma nicht bereit, den Job anzunehmen. Doch Mast hat seine Meinung geändert: «Ich bin bereit. Die Aufgabe würde mich reizen.»

Stefan Niedermaier, CEO vom Stade de Suisse, der YB momentan ad interim führt, zieht sich wieder aus dem Fussball-Tagesgeschäft zurück.

Seit einem Jahr sucht YB zusätzliche Verwaltungsräte, oder gar einen neuen VR-Präsidenten. Benno Oertig: «Wir brauchen eine Persönlichkeit aus der Region an der Spitze des Verwaltungsrates, der die Bereiche Recht, Wirtschaft und Sport repräsentiert. Es wird Zeit, YB wieder in Berner Hände zu legen, es gibt genug fähige Leute in Bern.»

Wie wärs mit dem auf Ende Jahr scheidenden SBB-Boss Benedikt Weibel (60), ab Januar Schweizer «Mister Euro 2008»?

Verfasst: 3. Nov 2006, 19:31
von FCL20
Die Young Boys trennen sich per sofort von Mittelfeldspieler José "Delfim" Teixeira (29). Der Portugiese war erst im Juni als Ersatz für den Langzeitverletzten Everson zu den Bernern gestossen und hatte einen Vertrag bis 2010 unterzeichnet.°

Die Trennung sei wegen unterschiedlichen Auffassungen von vertraglichen Inhalten erfolgt, schreiben die Berner in einer Medienmitteilung. Dies hätte den defensiven Mittelfeldspieler und seine Berater dazu bewogen, den Vertrag mit YB zu kündigen. Die YB-Verantwortlichen haben die Kündigung zur Kenntis genommen.

Delfim spielte vor seinem Wechsel in die Schweiz bei Sporting Lissabon und Olympique Marseille, wo er wegen einer Rückenverletzung aber kaum zum Einsatz kam. Bei den Young Boys absolvierte er diesen Herbst jedoch mit zwei verletzungsbedingten Ausnahmen jede Partie in den verschiedenen Wettbewerben (Meisterschaft, Cup, UEFA-Cup).


quelle: sfdrs.ch

Verfasst: 24. Nov 2006, 09:37
von Yoda
Krach wegen YB-Steuertricks
VON KLAUS ZAUGG UND PETER PFLUGSHAUPT
24.11.2006 | 01:54:22

BERN – Der Mittelfeldstar José Delfim und YB haben sich unfreundlich getrennt. BLICK deckt auf, was diese Ehe geschieden hat: ein pfiffiges «Steuersparmodell» von YB beim Handgeld von 620000 Franken.

Am 3. November 2006 löste Delfim den Vierjahresvertrag mit YB auf. Seither beschäftigen sich die Advokaten mit dem Fall.

Was ist da passiert?

YB mochte die Sache nie offen legen und sprach vage von unterschiedlichen Auffassungen über vertragliche Leistungen.

Was nicht ganz falsch ist. Denn Delfim behagt offensichtlich unter anderem die Art und Weise nicht, wie YB im Zusammenhang mit dem Handgeld bei der Vertragsunterzeichnung Steuern sparen wollte.

Delfims Lohn (rund 20 000 Fr. im Monat) und auch das Handgeld («prime de signature») bei Vertragsunterzeichnung (620 000 Fr.) unterliegen der Quellensteuer.

Delfim wollte Lohn und Handgeld netto auf sein Bankkonto in der Schweiz haben. Der inzwischen gefeuerte YB-Sportchef Marcel Hottiger und Stadion-General Stefan Niedermaier hatten nach langem Hin und Her offenbar eine viel bessere Idee: Sie regten an, den Lohn aufs Konto in der Schweiz, das Handgeld aber auf eine Bank in Luxemburg zu überweisen.

Was dem Portugiesen spanisch vorkam. Warum bloss diese Teilung?

Hottiger lieferte im Brief an Delfims Anwalt Luis Miguel Rodrigues am 6. September die Erklärung für das pfiffige YB-Modell: «…nous avons des problèmes avec le bureau d’impôts…».

Probleme mit dem Steuerbüro also. Wohl wahr. Denn: Mit der Überweisung nach Luxemburg hätte man das Handgeld der Quellenbesteuerung entzogen.

Die Steuerersparnis durch dieses Vorgehen hätte rund 50´000 Franken betragen. Wäre aber, wenn so ausgeführt, ein Verstoss gegen die Quellensteuergesetzgebung gewesen.

Delfim bestätigt auf Anfrage von BLICK: «Solche Machenschaften hatte ich während meinen fünf Jahren bei Marseille nie, und ich wurde misstrauisch.»

Das Misstrauen dürfte auch finanzielle Gründe haben. Denn YB wollte Delfim für das nach Luxemburg überwiesene Geld 8,5 Prozent Steuern in Abzug bringen – trotz Nettovertrag (siehe Ausriss). Der Grund: Eine Kapitalüberweisung von YB nach Luxemburg unterliegt in dieser Form, wenn sie an eine natürliche Person geht, diesem Steuersatz.

Dies sind interessante Hintergründe für das Zerwürfnis zwischen YB und dem portugiesischen Ex-Internationalen.

Ex-YB-Sportchef Marcel Hottiger bestätigt, dass sich der Streit mit Delfim an der Bezahlung des Handgeldes entzündet habe. Die Steuern sollte YB bezahlen, wollte aber nicht. Er wehrt sich vehement gegen den Vorwurf der versuchten Steuerhinterziehung und spricht von einem in der Branche auch im Ausland üblichen Vorgehen, das man Delfim zwecks Steuerersparnis vorgeschlagen habe. Aber warum hat man es denn nicht durchgeführt und damit den Fall erledigt? Hottiger: «Wir sind vom Verwaltungsrat zurückgepfiffen worden.» Tatsächlich bestätigt ein YB-Verwaltungsrat: «Wir achten wie Häftlimacher darauf, dass alles korrekt läuft.»

Wie geht es weiter?

Stadion-General Niedermaier: «Wir geben zu einem laufenden Verfahren keinen Kommentar ab.» Delfim, der mit seiner Familie in Bern lebt, wo er seine beiden Kinder in der «Ecole cantonale de langue française» eingeschult hat, spielt und trainiert nicht mehr mit YB. Dafür joggt er täglich vom Steuerparadies Muri aus 15 Kilometer der Aare entlang. Seine Anwälte kümmern sich um die Angelegenheit.

Affaire à suivre...

Verfasst: 24. Nov 2006, 11:15
von mysterius
Herr Natale... Bitte Kontakt mit Herrn Delfim aufnehmen. Danke.

Verfasst: 24. Nov 2006, 11:33
von eXi
mysterius hat geschrieben:Herr Natale... Bitte Kontakt mit Herrn Delfim aufnehmen. Danke.
Zahlst du den Lohn???

Verfasst: 24. Nov 2006, 11:34
von Ofen
mysterius hat geschrieben:Herr Natale... Bitte Kontakt mit Herrn Delfim aufnehmen. Danke.
Wieso sagst du das :?:

Verfasst: 24. Nov 2006, 12:15
von locärne
mysterius hat geschrieben:Herr Natale... Bitte Kontakt mit Herrn Delfim aufnehmen. Danke.
einen solchen spieler zu kontaktieren schadet nie. Vielleicht ist er oder Yb zu konzessionen bereit. immernoch besser für einen club wie der FCl zu spielen, als alleine der Aare entlang zu joggen.

Verfasst: 23. Dez 2006, 18:04
von FCL Schüblig
Stürmer Franck Madou wechselt zu YB

Der BSC Young Boys verpflichtet den 19-jährigen Franck Madou. Der Stürmer gehörte zuletzt der professionellen Nachwuchsabteilung des französischen Ligue-1-Vereins Toulouse FC an. Der BSC Young Boys wird den kräftigen Offensivspieler aufbauen und an die erste Mannschaft heranführen.

Franck Madou zog im Alter von zwei Jahren von der Elfenbeinküste nach Frankreich. Der 186 cm grosse und 91 kg schwere Stürmer besitzt den französischen Pass.

Verfasst: 27. Dez 2006, 20:45
von Insider
Gohouri zu Gladbach

Gemäss "Express" wechselt Steve Gohouri vom BSC YB zu Borussia Mönchengladbach.

Verfasst: 27. Dez 2006, 21:37
von steve
habe ich auch gehört. aber gemäss meinen informationen ist das noch nicht definitiv...

Verfasst: 28. Dez 2006, 10:11
von Wiggerl Kögl
in den deutschen Medien überall als in trockenen Tüchern gemeldet.

Finde ich gut, wenn die anderen gute Spieler abgeben...