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Verfasst: 26. Feb 2009, 10:24
von rubber
Stecki hat geschrieben:Bahnmeister hat geschrieben:Stecki hat geschrieben:Stellwerkstörung, fehlende Lok, Maschinenbrand, Wildunfall, technischer Defekt, warten auf einen anderen Zug, Güterzug vor uns etc.
Das waren die Begründungen für Verspätungen die ich bisher gehört habe. Das Reisende selbst schuld daran sein sollen ist absoluter Quatsch.
Natürlich sind das Störungen, die es jeden Tag gibt, das kann man auch nicht verhindern. Fakt.
Schau mal wo die Reisenden während der Rush hour einsteigen... ja genau, alle bei der gleichen Türe... Aber am übelsten sind die "ich halte dir die Tür auf" Superhelden...
Dass soll Verspätungen verursachen? Da kann ich nur lachen. Die paar Sekunden holt der Lokführer wieder auf in dem er im Durchschnitt 1km/h schneller fährt (siehe Seetaler).
nö stecki, da hat der Bahnmeister nicht ganz unrecht.
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:25
von Haxen-Paule
Stecki hat geschrieben:Bahnmeister hat geschrieben:Stecki hat geschrieben:Stellwerkstörung, fehlende Lok, Maschinenbrand, Wildunfall, technischer Defekt, warten auf einen anderen Zug, Güterzug vor uns etc.
Das waren die Begründungen für Verspätungen die ich bisher gehört habe. Das Reisende selbst schuld daran sein sollen ist absoluter Quatsch.
Natürlich sind das Störungen, die es jeden Tag gibt, das kann man auch nicht verhindern. Fakt.
Schau mal wo die Reisenden während der Rush hour einsteigen... ja genau, alle bei der gleichen Türe... Aber am übelsten sind die "ich halte dir die Tür auf" Superhelden...
Dass soll Verspätungen verursachen? Da kann ich nur lachen. Die paar Sekunden holt der Lokführer wieder auf in dem er im Durchschnitt 1km/h schneller fährt (siehe Seetaler).
lach du nur stecki, auf jeder station 20 sekunden zu lange ergibt eine verspätung die nicht aufgeholt werden kann. seetaler schlechtes beispiel weil hinter der s-bahn ne halbe stunde kein zug folgt., auf andern strecken, zB olten - basel macht dies den braten aber feiss, weill die zugfenster fast auf die minute genau ausgerechnet sind. dann wartet der nachflogende ir mal ne minute vor dem geschlossenen einfahrsignal, bis er wieder anfahren kann hat auch der ic schon wieder halten müssen.
ist so, glaub einem profi

Verfasst: 26. Feb 2009, 10:25
von Stecki
Dass der Zug den Bahnhof zu spät verlässt kommt vor, trotzdem erreicht er den nächsten Bahnhof in der Regel pünktlich.
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:28
von Haxen-Paule
Stecki hat geschrieben:Dass der Zug den Bahnhof zu spät verlässt kommt vor, trotzdem erreicht er den nächsten Bahnhof in der Regel pünktlich.
auf einer strecke mit zb 10 haltestellen kuckt der lokführer nur bei 3 stationen auf die genaue abfahrtszeit, bei den andern ist er immer bisschen zu spät, daran liegt das.
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:32
von Michaelitos
Wiesel hat geschrieben:Diese Woche bis jetzt alle Züge superpünktlich Rotkreuz - Luzern......Danke h-p
hatte diese Woche auf Strecke Luzern-Zug auch keine Verspätungen: Top
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:34
von Partyanimal
Haxen-Paule hat geschrieben:Stecki hat geschrieben:Dass der Zug den Bahnhof zu spät verlässt kommt vor, trotzdem erreicht er den nächsten Bahnhof in der Regel pünktlich.
auf einer strecke mit zb 10 haltestellen kuckt der lokführer nur bei 3 stationen auf die genaue abfahrtszeit, bei den andern ist er immer bisschen zu spät, daran liegt das.
Wenn man das aufgrund von Erfahrungswerten weiss, warum passt man denn nicht den Fahrplan entsprechend an?
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:35
von sprayvenhoe
Haxen-Paule hat geschrieben:Stecki hat geschrieben:Dass der Zug den Bahnhof zu spät verlässt kommt vor, trotzdem erreicht er den nächsten Bahnhof in der Regel pünktlich.
auf einer strecke mit zb 10 haltestellen kuckt der lokführer nur bei 3 stationen auf die genaue abfahrtszeit, bei den andern ist er immer bisschen zu spät, daran liegt das.
wie wählt er die 3 haltestellen aus?
ist das entsprechend der vorliebe des lokführers?
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:40
von Haxen-Paule
Partyanimal hat geschrieben:Haxen-Paule hat geschrieben:Stecki hat geschrieben:Dass der Zug den Bahnhof zu spät verlässt kommt vor, trotzdem erreicht er den nächsten Bahnhof in der Regel pünktlich.
auf einer strecke mit zb 10 haltestellen kuckt der lokführer nur bei 3 stationen auf die genaue abfahrtszeit, bei den andern ist er immer bisschen zu spät, daran liegt das.
Wenn man das aufgrund von Erfahrungswerten weiss, warum passt man denn nicht den Fahrplan entsprechend an?
weil er so abfahren kann wenn die türen geschlossen sind, und nicht immer noch warten muss bis der zeiger "gumpt". es ist immer ein bisschen zuviel zeit einberechnet, daher wartet er an den "zeitmessbahnhöfen" länger als an den andern haltestellen. am ausgangs- und endbahnhof ist er auf die sekunde pünktlich
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:41
von Haxen-Paule
ivenhoe hat geschrieben:Haxen-Paule hat geschrieben:Stecki hat geschrieben:Dass der Zug den Bahnhof zu spät verlässt kommt vor, trotzdem erreicht er den nächsten Bahnhof in der Regel pünktlich.
auf einer strecke mit zb 10 haltestellen kuckt der lokführer nur bei 3 stationen auf die genaue abfahrtszeit, bei den andern ist er immer bisschen zu spät, daran liegt das.
wie wählt er die 3 haltestellen aus?
ist das entsprechend der vorliebe des lokführers?
das ist vorgegeben
beispiel basel - olten
muttenz -
pratteln- frenkendorf -
liestal - lausen - itingen-
sissach - gelterkinden - tecknau
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:47
von fesch
frag mich eher wer sich über 1min verspätung aufregt...
freundin so streng das man keine minute zu spät kommen darf?
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:51
von rubber
rubber hat geschrieben:Wenn wir beim Thema SBB/Verspätungen jammern, dann tun wir dies auf sehr hohem Niveau...
Bin cirka 12 Jahre täglich mit dem Zug zur Arbeit gefahren. Die Verspätungen (3-5 Minuten sind für mich keine ernstzunehmende Verspätung), technische Defekte, Störungen und ähnliches waren seltene Ausnahmen.
Die Personen die dann aber jeweils am lautesten gejommerert und gemeckert haben war aber dann sicher nicht die täglichen Pendler...
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:52
von Stecki
Ich finds gut wie sich HP für seinen Arbeitgeber einsetzt.
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:53
von Haxen-Paule
Stecki hat geschrieben:Ich finds gut wie sich HP für seinen Arbeitgeber einsetzt.
erkläre dir nur wies ist
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:54
von Radiohead
fesch hat geschrieben:frag mich eher wer sich über 1min verspätung aufregt...
Über eine Minute regt sich niemand auf. Geht u.a. darum eine Dienstleistung bringen zu wollen, die man nicht immer erfüllen kann. In der Privatwirtschaft hat man die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln, bei einem Staatsbetrieb nicht. Von daher ist das Bonus/Malus-System des ZVVs ein gelungenes System welches man in der ganzen Schweiz einführen sollte.
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:55
von Insider
Radiohead hat geschrieben:In der Privatwirtschaft hat man die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln, bei einem Staatsbetrieb nicht. Von daher ist das Bonus/Malus-System des ZVVs ein gelungenes System welches man in der ganzen Schweiz einführen sollte.
agree.
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:56
von Haxen-Paule
Radiohead hat geschrieben:fesch hat geschrieben:frag mich eher wer sich über 1min verspätung aufregt...
Über eine Minute regt sich niemand auf. Geht u.a. darum eine Dienstleistung bringen zu wollen, die man nicht immer erfüllen kann. In der Privatwirtschaft hat man die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln, bei einem Staatsbetrieb nicht. Von daher ist das Bonus/Malus-System des ZVVs ein gelungenes System welches man in der ganzen Schweiz einführen sollte.
haben wir doch schon...
frag mich einfach wer noch alles auf "unseren" schienen rumfahren soll
Verfasst: 26. Feb 2009, 10:58
von Raubi
Hass den Kondüktören wo am Samstagmorgen in einem Zug voller Soldaten den Marschbefehl sehen wollen.
Verfasst: 26. Feb 2009, 11:02
von fesch
Radiohead hat geschrieben:fesch hat geschrieben:frag mich eher wer sich über 1min verspätung aufregt...
Über eine Minute regt sich niemand auf. Geht u.a. darum eine Dienstleistung bringen zu wollen, die man nicht immer erfüllen kann. In der Privatwirtschaft hat man die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln, bei einem Staatsbetrieb nicht. Von daher ist das Bonus/Malus-System des ZVVs ein gelungenes System welches man in der ganzen Schweiz einführen sollte.
hat grundsätzlich recht, finde aber das SBB ein gutes Bsp für einen staatsbetrieb ist.
bonus/malus system aber echt meisterleistung.
gäbe natürlich auch noch eine andere liberalisierungsvariante:
man gründet eine netzgesellschaft, welcher das Bahnnetz gehört, sie verlangt dann gebühren von den Unternehmungen die das netz nutzen wollen.
Nutzen kann das Netz jede Unternehmung, der Markt entscheidet dann, welche bahngesellschaften überleben kann und zu welchen preisen.
argument mit weniger service auf land zählt nicht: den gemeinden besteht die möglichkeit ja die leistung einer bahngesellschaft einzukaufen. (da wäre der finanzausgleich mal echt sinnvoll.)
-> das wäre echte liberalisierung
aber: finde sbb so ganz ok, funktioniert echt gut, für einen staatsbetrieb sogar perfekt! vrgl. mit post oder teilweise strommarkt
bei der telekommunikation wäre ein netz system unabdingbar gewsen (ist ja idiotisch stellen orange,sunrise und swisscom 3mal antenne auf als nötig um die ch abzudecken...)
Verfasst: 26. Feb 2009, 13:13
von LU-57
eine liberalisierung bringt in erster linie günstigere preise.
die qualität nimmt dagegen eher ab denn zu.
eine sparte, die vom staat dermassen subventioniert wird,
zu privatisieren, halte ich nicht für wirklich klug.
greez
Verfasst: 26. Feb 2009, 13:31
von lucerne
fesch hat geschrieben:
aber: finde sbb so ganz ok, funktioniert echt gut, für einen staatsbetrieb sogar perfekt!
ui, da sag ich jetzt mal nix zu.
[...]
möchte aber eure spannende diskussion keinesfalls abwürgen
