Re: Liebe NLZ
Verfasst: 25. Sep 2014, 10:56
wird ja immer besser. der titanic-ableger mal wieder in hochform
Na ja, wenn ich so die Anforderungen lese:tuce hat geschrieben:Hey Dani, das wär doch was für dich:
http://www.blick.ch/sport/traumjob-bei- ... 50904.html
Peinlich auf ein Spieler zurückzugreifen, der A, nicht mehr im Team ist, der B, vom aktuellen Sportchef keinen Vertrag mehr bekommen hat und dadurch natürlich eine Scheisswut auf AF hat und C, von der LZ wochenlang niedergeschrieben wurde, als er das Tor nicht traf.Delling hat geschrieben:Heute wieder Totalangriff in Richtung AF. Welch Wunder, greift er dafür auf Rangelov zurück. Gratuliere Dani!
http://www.kurzpass.ch/artikel/kommentare/der-mit-den-medien-tanzt hat geschrieben: Der mit den Medien tanzt
Von: Nicola Fischer, 30.09.2014
Ja, als FCL-Fan ist das Leben im Moment nicht einfach: 10 Spiele, 5 Punkte, kein Sieg. Bestimmt hatte man sich auch beim FC Luzern das erste Saisonviertel ganz anders vorgestellt. Trotz allem sind nun Geduld, Ruhe und Akzeptanz für die Entscheidungen des FCL gefordert.
Das neue Zauberwort
Die ganze Zentralschweiz ist sich einig: Die Tabellensituation und die Punkteausbeute der Leuchten ist miserabel. Wie gewohnt wird nun aus allen Löchern geschossen: «Frei und Bernegger müssen weg!» oder «Ohne Frei wäre alles besser» sind nur zwei Beispiele von Lautäusserungen aus der anscheinend von Fussballexperten sehr dicht besiedelten Innerschweiz. Bekanntlich hält der FCL für gewöhnlich solch einer Druckphase, die zudem stark durch die Medien angeheizt wird, nicht lange stand.
An dieser Stelle tritt aber ein weiteres Novum für den FCL ins Rampenlicht: Kontinuität heisst das Zauberwort. Der FC Luzern verabschiedet die von Ex-Präsident Walter Stierli zelebrierte Hauruck-Taktik und möchte mit Ruedi Stäger, Alex Frei und Carlos Bernegger etwas Langfristiges aufbauen. Man will dem neuen Gespann Zeit geben und nicht in das alte Muster verfallen.
Die neue Kommunikationsstrategie
Dies erfreut offensichtlich nicht alle Gemüter und die Umstellung und Angewöhnung scheint einigen schwer zu fallen. Nicht nur ein Teil der Fans, nein, auch der Medienpartner tut sich schwer damit. Wenn es nach der Neuen Luzerner Zeitung ginge, hätte Bernegger wohl schon lange ein One-Way Ticket in die Sahara geschenkt bekommen und an der Seitenlinie des FCLs würde ein Vogel aus Deutschland die taktischen Änderungen zwitschern. Stattdessen – und zu derer Ärgernis – veröffentlicht der FCL eine Medienmitteilung mit einem Bekenntnis zu seinem Trainer und widerlegt die Behauptungen, dass Gespräche mit Thorsten Fink stattgefunden haben sollen.
Auch die Art der Kommunikation wurde seit Frei teilweise revolutioniert. Transfers werden erst nach Unterzeichnung bekannt gegeben und Auskünfte über Gerüchte werden verweigert. Grundsätzlich der Weg, wie es jeder professionelle Fussballverein tun sollte. Für jeden Journalisten, der Sätze wie «…wie unsere Zeitung schon vor Wochen berichtete» zu seinen Liebsten zählt, jedoch ein Graus!
Frust, Veränderungen, Geduld und Kontinuität
Die Reaktion des Medienpartners auf die Veränderungen beim FCL ist zu hinterfragen. Darf eine Lokalzeitung aus Trotz Gerüchte und Mutmassungen in die Welt setzen und Woche für Woche frisches Öl ins Feuer der Trainerfrage giessen («Wann kommt Fink zum FCL?», «Hat Carlos Bernegger schon verlängert?», «FCL vor Vertragsverlängerung mit Bernegger?», ««Unentlassbarer» FCL-Trainer?»)? Muss man in einem Zeitungsartikel der offensichtlichen Verbitterung über die neue Kommunikationsstrategie des FC Luzerns freien Lauf lassen und so mit Alex Frei abrechnen («Mehr Masse als Klasse zum FCL geholt», «Es ist riskant, einfach zu glauben, es komme alles gut.», «Ob er tatsächlich ein fähiger Sportchef ist, hat er noch nicht bewiesen.»)? So etwas gehört eher in ein Tagebuch oder Redaktionsprotokoll, aber keinesfalls in einen halbseitigen Bericht einer Tageszeitung.
Neue Strategie soll akzeptiert werden
Eine Anpassung der Kommunikationsstrategie kann und darf gemacht werden und sollte auch vom Medienpartner akzeptiert werden. Selbstverständlich gehören auch Gerüchte zum Business des Fussballs, aber Partner sollten nach Definition auch eine gewisse Teamarbeit vollbringen können – und dies beinhaltet auch die faire Berichterstattung und nicht ständig neue Unruhen ins Umfeld einzuimpfen.
Alle FCL-Fans (und dazu zählt offenbar auch die NLZ) wünschen sich momentan nichts mehr, als einen ersten Sieg, doch durch mit Vermutungen gespickten Artikeln, schlechtreden der Arbeit von Alex Frei und Carlos Bernegger und ungeduldig sein, werden dem FCL sicherlich keine Steine aus dem Weg geräumt. Veränderungen können Erfolge mit sich bringen. Und der FC Luzern hat eine solche bereits hervorgebracht; nicht in Form eines neuen Trainers, sondern einer neuen Taktik: Kontinuität.

sorry stäger und frei, aberIncubator hat geschrieben:Zur allgemeinen Erheiterung:
Pfadiblatt hat geschrieben:
FCL-Präsident Ruedi Stäger antwortete gestern auf die Frage, ob man mit Bernegger wirklich vorzeitig verlängern wolle, branchenüblich: «Über allfällige Vertragsverlängerungen mit dem Trainer oder Spielern sowie über Transfers informiert der FC Luzern, wenn es so weit ist.» Allerdings haben schon seit Tagen andauernde Recherchen unserer Zeitung in dieser Sache ergeben, dass verschiedene Quellen wissen wollen, dass der neue, bis Ende Juni 2016 laufende Vertrag bereits unterschrieben ist.
Aus diesem Grund haben wir am Dienstag, 16. September, FCL-Sportchef Alex Frei und Präsident Stäger ein E-Mail unter anderem mit der Kardinalfrage gesandt, ob sie tatsächlich mit Bernegger vorzeitig verlängert hätten. Bis dato haben wir keine Antwort erhalten. Gestern sprachen wir Stäger darauf an. Seine Reaktion: Er sagte, er habe geantwortet. Dieses E-Mail ist jedoch unauffindbar. Auf die Aufforderung, das Mail bitte noch einmal zu senden, antwortete der FCL-Präsident via Mail von Medienchef René Baumann. Dieser wiederholte nur Stägers Aussage zum «20 Minuten»-Artikel: «Wir kommentieren Gerüchte und Mutmassungen nicht.»
Dabei war die Frage, ob der FC Luzern mit Bernegger bereits verlängert habe, konkret gestellt. Sie wäre einfach zu beantworten gewesen, wenn nichts passiert ist doch es macht den Anschein, dass Frei und Stäger mit ihrem Trainer Bernegger vorzeitig verlängert haben.
Wann dieser neue Kontrakt unterzeichnet worden sein könnte, darüber kann man nur spekulieren. Möglicherweise nach dem von Bernegger im Mai abgelehnten Angebot von 1860 München. Wobei Frei damals an einer Medienkonferenz, in der Bernegger bekannt gab, in Luzern zu bleiben, klarstellte: «Wir haben Carlos weder eine Vertragsverlängerung noch eine Lohnerhöhung noch Spieler versprochen.»
sie haben ja keine versprochen sondern eine gegebenInsider hat geschrieben: sorry stäger und frei, aber