Seite 57 von 62

Verfasst: 22. Okt 2008, 13:59
von Radiohead
Metallica

Donnerstag, 16. Juli 2009, 20 Uhr
Hallenstadion Zürich

Ticketpreise :smilebox: :
CHF 130.50 Sitzplatz
CHF 119.30 Stehplatz

Verfasst: 22. Nov 2008, 09:07
von Wiesel
13.Dez Springtoifel im Mannheim...dass ich das noch erlebe :D Gruss an die MZ-Army :D

Verfasst: 24. Nov 2008, 09:31
von Radiohead
Bild
Der 23. November 2008 wird in die Geschichte eingehen – als Tag, an dem die Amerikaner noch dicker wurden. Denn für den Fall, dass noch in diesem Jahr das neue Album der Band Guns N’ Roses erscheint, versprach der Cola-Hersteller Dr Pepper, jedem der Bürger der USA eine Dose seines Erfrischungsgetränkes zu schenken. Das wird teuer. Rund 300 Millionen Dosen sind fällig. Denn es gibt kaum noch Zweifel: Guns N’ Roses werden „Chinese Democracy“ morgen in Deutschland und übermorgen in den USA veröffentlichen. Die Journalisten bekamen ihre Hörproben, für die kommende Nacht sind Record-Release-Partys organisiert.

Es ist das am längsten angekündigte Album der Rockgeschichte. Vor exakt 15 Jahren legten Guns N’ Roses ihre bis dahin letzte CD vor. Die größte Band der Welt waren sie damals. Sie füllten die Stadien von New York bis Tokio, verkauften fast 100 Millionen Platten und beglückten ungezählte Groupies. Es war eine Zeit, in der Bill Clinton gerade US-Präsident geworden war, Borussia Mönchengladbach als unabsteigbar galt und man sich fragte, ob Menschen wirklich ein mobiles Telefon benötigen.

Über zehn Millionen Dollar Kosten

Wir haben es bei „Chinese Democracy“ mit einem Projekt gewaltigen Ausmaßes zu tun. Schließlich verschlang die Produktion der Platte über zehn Millionen Dollar. Obendrein kündigte Sänger Axl Rose an, dass „Chinese Democracy“ das „beste Album aller Zeiten“ werde. Der Mann hat gelogen. „Chinese Democracy“ ist das schlimmste aller Guns-N’-Roses-Alben und die jämmerlichste CD des Jahres, die in ihrer Grauenhaftigkeit auch die Legende einer Rockband zerstört; ein gruseliger Mischmasch aus popeligem Gitarrenrock und hoffnungslos veralteten Drumcomputer- und Elektrospielereien.

Die 14 Songs, die Axl Rose und ein paar Kumpels unter dem Decknamen Guns N’ Roses auf dieser CD versammelt haben, könnten unterirdischer nicht sein. Strukturloser, ideenarmer, überproduzierter Quatsch ist das. Kein Hit lässt sich erahnen, kein Gitarrenriff ist inspiriert, keine Melodie von Bestand. Und Roses Stimme klingt auch nicht mehr so schön blechern, wie in den goldenen Jahren.

Wo früher zwingende Refrains zu hören waren, gibt es jetzt nicht enden wollendes Gekreische, wahlloses Gitarrengefummle und völlig überflüssige Orchesterarrangements. Rose singt davon, wie er es geschafft hat, wie schlimm alles war, wie egal ihm alles ist – seinen üblichen Unsinn halt, nur dass er jetzt nicht mehr lustig, sondern dämlich klingt.

Gipfel der Peinlichkeiten: In „Madagascar“ wird über das fade Gerumpel Martin Luther Kings Rede „I Have a Dream“ gelegt. Macht Axl jetzt auf politisch? Lächerlich! Aber das Schlimmste: Diese Platte rockt nicht. Titel wie das völlig überzogene „I.R.S“ sind hilflose Versuche, musikalischen Druck zu produzieren, bei minimalem Erfolg. Hier spielt keine eingeschworene Combo, sondern ein zusammengewürfelter Haufen

Nur noch Axl ist übrig

Kein Wunder: Wer bei Axl Rose nicht spurt, ist raus aus der Band. So läuft das seit zwei Jahrzehnten. Von der Originalbesetzung ist außer ihm keiner mehr da, übrig geblieben sind ein paar als Musiker getarnte Marionetten, die für den exzentrischen Sänger jeden Unfug spielen würden, solange er sie nur ein Teil von Guns N’ Roses sein lässt.

Schon die Live-Konzerte der vergangen Jahre bewiesen, dass Guns N’ Roses eine erbärmliche Karikatur ihrer selbst sind, eine schlechte Coverband mit einem geistig verfetteten Frontmann. Aus der einst elektrisierenden Rockband Guns N’ Roses wurde das erbärmliche Solo-Projekt Axl Rose. Dabei war es doch gerade die so fruchtbare Zusammenarbeit mit Izzy Stradlin, Duff McKagan, Steven Adler und Slash, die Guns N’ Roses jenen Ruhm bescherte, von dem sie heute noch zehren.

Mit Hilfe großer Mengen Heroin nahmen sie 1987 ihr Debüt „Appetite For Destruction“ auf, ein bahnbrechendes Album, so rotzig, so infantil, so hemmungslos, dass es den Hörer noch heute an die Wand drückt. Und auch die beiden Nachfolger, die Zwischendurch-Platte „G N’R Lies“ und die monströsen „Use Your Illusion“-Alben haben noch immer eine magische Wirkung.

Zwar waren Guns N’ Roses mit ihrer bluesorientierten Interpretation von Heavy Metal weder Wegbereiter noch Vollender einer Gattung, aber sie schafften es, ihre musikalischen Energien äußerst kompakt zu bündeln und dabei großartige Songs zu schreiben. Keine andere Band, die musikhistorisch so unbedeutend wie Guns N’ Roses ist, konnte je wieder so viel Geld verdienen und sich so tief in das Bewusstsein der Welt pflanzen.


Genial vermarktet

Cleverer als Guns N’ Roses vermarktete sich niemand. In schöner Regelmäßigkeit lieferten sie Skandale: Frauengeschichten, Drogenkonsum, Schlägereien, Zerwürfnisse, Gerichtstermine, Psychotherapien. An den tätowierten Junkies konnten sich harte Rocker ebenso erfreuen wie „Bravo“-Leser. Sie waren die Band fürs Volk. Für die Jungs spielten sie „Paradise City“, für die Mädchen „November Rain“. Ihre aufwendig gedrehten Musik-Videos sind in ihrer albernen Pracht bis heute unerreicht.

Diese Betriebstemperatur ließ sich nicht ewig aufrechterhalten. „The Spaghetti Incident?“ wurde zum (leider vorläufigen) Schlusspunkt, ein dahin geschludertes Album voller Coverversionen, das heute freilich immer noch inspirierter klingt als jeder Takt auf „Chinese Democracy“. Höchstens noch an die Erinnerung daran. Genau die kann man übrigens in Slashs vor kurzem auf deutsch erschienener Autobiografie nachlesen, wo er vom Irrsinn der Anfangsjahre berichtet, als die Bandmitglieder auf dem Boden des Probenraums zwischen Pizza-Kartons und Heroin-Spritzen nächtigten, dort Sex in allen Variationen hatten und sich von wechselnden Freundinnen durchfüttern ließen. Das erste nennenswerte Geld (ein Vorschuss für „Appetite For Destruction“) wurde sofort in Drogen und Partys investiert. Das Buch hat wesentlich mehr Rock ’n’ Roll als die aktuelle CD.

Guns N’ Roses: Chinese Democracy (Universal)

Quelle: www.welt.de

Verfasst: 24. Nov 2008, 09:39
von sprayvenhoe
Radiohead hat geschrieben:Bild
ALI G für Arme?

Verfasst: 24. Nov 2008, 09:57
von Radiohead
Ist dänk krasser Hardrocker, eh *Frezzustimme*

Verfasst: 24. Nov 2008, 10:00
von sprayvenhoe
Radiohead hat geschrieben:Ist dänk krasser Hardrocker, eh *Frezzustimme*
Bill McDougal?

Verfasst: 24. Nov 2008, 10:04
von Frizzel
Leider noch nicht dazu gekommen das Album richtig zu hören...
Aber kann mir nicht vorstelle dass die Scheibe so schlimm ist wir sie die Presse-Leute machen...

Verfasst: 24. Nov 2008, 10:08
von Radiohead
Frizzel hat geschrieben:Aber kann mir nicht vorstelle dass die Scheibe so schlimm ist wir sie die Presse-Leute machen...
Hi hi, der war gut.

Verfasst: 24. Nov 2008, 10:10
von Frizzel
Radiohead hat geschrieben:
Frizzel hat geschrieben:Aber kann mir nicht vorstelle dass die Scheibe so schlimm ist wir sie die Presse-Leute machen...
Hi hi, der war gut.
Hast du sie gehört?

Verfasst: 24. Nov 2008, 10:14
von Radiohead
Die Single, dazu fünf verschiedene Kritiken gelesen und alle widerspiegeln dieselbe Meinung. Hätte nichts gegen eine zweite "Appetite for Destruction" gehabt, war aber kaum zu erwarten.

Verfasst: 25. Nov 2008, 15:06
von Burner
zeit für ein paar neue cd-tipps:

satyricon - the age of nero
Bild

cynic - traced in air
Bild

ihsahn - angL
Bild

opeth - watershed
Bild

enslaved - vertebrae
Bild

Verfasst: 3. Dez 2008, 22:41
von Bani
Wenn jemand ein Ticket für The Killers sucht, ich hätte eines förig.

Verfasst: 11. Dez 2008, 09:35
von Partyanimal
Coldplay @ Stade de Suisse, 2. September 2009

Verfasst: 11. Dez 2008, 13:51
von Jack
Partyanimal hat geschrieben:Coldplay @ Stade de Suisse, 2. September 2009
sicher am start.

Verfasst: 11. Dez 2008, 13:52
von Kameltreiber
Jack hat geschrieben:
Partyanimal hat geschrieben:Coldplay @ Stade de Suisse, 2. September 2009
sicher am start.

Verfasst: 11. Dez 2008, 20:34
von Bani
miguz hat geschrieben:
Jack hat geschrieben:
Partyanimal hat geschrieben:Coldplay @ Stade de Suisse, 2. September 2009
sicher am start.

Verfasst: 15. Dez 2008, 09:20
von Partyanimal
Partyanimal hat geschrieben:Coldplay @ Stade de Suisse, 2. September 2009
Bestätigt

Verfasst: 15. Dez 2008, 09:23
von Radiohead
Partyanimal hat geschrieben:
Partyanimal hat geschrieben:Coldplay @ Stade de Suisse, 2. September 2009
Bestätigt
Nette Preise für Open Air... lächerlich.

Verfasst: 15. Dez 2008, 13:51
von Bani
Vorverkauf von Coldplay wohl nicht wie erwartet angelaufen. Naja, selbstschuld bei diesen Ticketpreisen.

Gehe trotzdem hin.

Verfasst: 15. Dez 2008, 13:54
von Jack
Geht Radiohead auch...?