Re: Liebe NLZ
Verfasst: 1. Feb 2016, 16:10
Lustiger Artikel in der heutigen NLZ. Gemäss Redbull Schwegler hatte der Verein unter der Führung von Stierli eine sportliche Strategie. 
Christian Schwegler - nie vermisst.Christian Schwegler: «Dem FCL fehlt eine Strategie»
FUSSBALL ⋅ Der Ettiswiler Christian Schwegler spielt seit über sechs Jahren in Salzburg. Mit seiner Familie will der 31-Jährige früher oder später in seine Heimat zurückkehren – allerdings eher nicht als FCL-Spieler.
Jonas von Flüe
Walter Stierli scheidet die Geister. In der Innerschweiz gibt es eigentlich nur zwei Meinungen über den Ehrenpräsidenten des FC Luzern. Für die einen ist er der Retter des Vereins, der Vater der Swissporarena, der Mister FCL schlechthin. Für die anderen ist der 67-Jährige ein Unruhestifter, der den Verein durch seine Einflussnahme auf den Verwaltungsrat immer wieder in Schieflage bringt und Ende 2014 den Abgang von Sportchef Alex Frei mitgetragen haben soll.
Doch Stierli hatte eine Vision: All die Talente aus der Region, die beim FCL vor Jahren zum Profifussballer gereift sind, sollten dereinst, wenn ihre Karriere im Ausland zu Ende geht, zu ihrem Stammverein zurückkehren und ihn als Identifikationsfiguren sportlich und menschlich prägen. Deshalb pflegte er zu Fabian Lustenberger (27, Hertha Berlin), Pirmin Schwegler (28, TSG Hoffenheim) und Christian Schwegler (31, Salzburg) stets einen guten Kontakt. Auch die Luzerner Stephan Lichtsteiner (32, Juventus Turin) und Valentin Stocker (26, Hertha Berlin) würde er dereinst gerne beim FCL spielen sehen. Christian Schwegler, der Bruder von Pirmin, sagt: «Ich schätze Walter Stierli als Menschen. Wenn er noch Präsident des FC Luzern wäre, könnte ich mir eine Rückkehr sehr gut vorstellen. Er hatte eine Vorstellung, wie sich der Verein entwickeln soll.»
Erfolgreiche Zeit in Salzburg
Schwegler spielt seit über sechs Jahren für den österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg. Nachdem er mit dem FC Luzern 2005 den Cupfinal verlor (1:3 gegen Zürich) und auch mit den Young Boys nie einen Pokal in die Höhe stemmen konnte, wurde er mit Salzburg viermal Meister und dreimal Cupsieger. In Salzburg fühlen sich er und seine Familie sehr wohl. Die Kinder Colin (2) und Malia (2 Monate) sind in der Mozartstadt geboren, Schwegler und seine aus Langenthal stammende Frau haben sich ein gutes Umfeld aufgebaut. Für die beiden ist dennoch klar, dass sie früher oder später in ihre Heimat zurückkehren wollen, nach Schenkon, wo Schwegler ein Haus besitzt.
Das Treffen mit Alex Frei
Vor zweieinhalb Jahren traf sich Schwegler mit dem damaligen FCL-Sportchef Alex Frei. Frei wollte Schwegler nach Luzern zurückholen, Schwegler überlegte, entschied sich dann aber gegen den FCL und für weitere Jahre in Österreich. Obwohl sein Vertrag im Sommer 2017 ausläuft, er dann 33-jährig ist und die fussballerische Karriere langsam zu Ende geht, kann er sich momentan nicht vorstellen, nochmals für den FCL aufzulaufen. Er sagt zwar: «Man sollte nie etwas ausschliessen.» Er sagt aber auch: «Ich sehe beim FCL momentan keinen Plan, es fehlt eine Strategie. Ein halbes Jahr lang entwickelt sich der Verein in diese Richtung, ein halbes Jahr später in eine andere. Ich hoffe, dass die Luzerner endlich den richtigen Weg finden.»
Für Schwegler gehört zum richtigen Weg, dass man den eigenen Nachwuchs gezielt fördert. «Man muss auf junge Spieler aus der Region setzen. Das sollte die Philosophie des Vereins sein», sagt Schwegler. Er erwähnt den Schlierbacher Remo Arnold (19), der seinen Vertrag eben erst bis 2019 verlängert hat: «Ich hoffe, dass Remo mehr und mehr Spielpraxis und Verantwortung bekommt und sich beim FCL durchsetzen kann. Das würde auch die Fans aus dem Luzerner Hinterland freuen. Die Verbundenheit mit dem Verein und Spielern aus der Region ist dort sehr gross, das weiss ich aus eigener Erfahrung.»
Management oder Trainerstaff
Schwegler hat dem FCL viel zu verdanken, das weiss er. In Luzern reifte er zum Profi, hier hat er viel gelernt. Er sagt: «Ich möchte dem Verein irgendwann etwas zurückgeben.» Durch seinen Master-Abschluss in Projekt- und Sportmanagement kann er sich eine Stelle im Management gut vorstellen. Und weil er momentan in Österreich die B-Trainer-Lizenz erwirbt, möchte er sich vielleicht auch als Juniorentrainer versuchen.
Doch Schwegler will sich auf nichts versteifen, die Zukunft so nehmen, wie sie kommt. Denn der FCL, das Haus in Schenkon, das Leben nach der Karriere, das alles ist Zukunftsmusik. Am Sonntag startet er mit Salzburg in die Rückrunde. Der Tabellenführer ist zu Gast bei Admira Wacker Mödling. Salzburg liegt nur zwei Punkte vor Austria Wien und drei vor Rapid Wien. «Die Vorrunde ist nicht optimal verlaufen. Vor allem europäisch haben wir mies abgeschnitten», erzählt Schwegler. In der Qualifikation zur Europa League scheiterte man an Dinamo Minsk, Trainer Peter Zeidler musste im Dezember bereits nach einem halben Jahr gehen. Sein Nachfolger heisst Oscar Garcia, ist Spanier und spricht mit seinen Spielern Englisch. «Er bringt neuen Drive ins Team. Jeder muss sich neu beweisen», sagt Schwegler.
Fehlende Fankultur
In Österreich hat sich Christian Schwegler abseits des Schweizer Fokus einen Namen gemacht. Den Vertrag bis 2017 will er erfüllen, in Salzburg sei eigentlich alles perfekt, er schwärmt von seinem Arbeitgeber: «Es wird viel für die Jugend getan, und viele Arbeitsplätze wurden geschaffen. Dem müsste man mehr Respekt zollen, erst recht, wenn man sieht, wie viele Vereine finanzielle Probleme haben.» Einzig eine Fankultur fehle bei Red Bull nach wie vor. Die ist in Luzern dagegen weiterhin intakt.
Lustig eigentlich vor allem, dass scheinbar bis und mit Alex immer mit den Luzerner im Ausland gesprochen wurde (auch als Stierli weg war). Danach aber nicht mehr. Wieso ächt ned?dragao hat geschrieben:Lustiger Artikel in der heutigen NLZ. Gemäss Redbull Schwegler hatte der Verein unter der Führung von Stierli eine sportliche Strategie.
nach letztem Donnerstag denke ich unsere Spieler sind auch bei einer Firma angestellt.raven hat geschrieben:... wenn er in einem verein spielt, nicht aber wenn er bei einer firma angestellt ist...
diese antwort ist simpel. wauti hat gerne direkten kontakt mit fussballern gepflegt, auch ausserhalb des FCL-kaders. das schmeichelt natürlich. und darum brauchte es unter ihm auch nicht wirklich einen sportchef. und darum war auch der trainer oft am kürzeren hebel, wenn die spieler bei wauti gejammert haben. und wauti hat bezahlt. wer bezahlt, befiehlt. und man kann über wauti sagen, was man will, aber ein bisschen was von fussball hat der schon verstanden.maré hat geschrieben:frage mich, wie man stierli loben kann, obwohl schwegler gar nie unter stierli gespielt hat...
hehe fairplay.max power hat geschrieben:Stierli verstand es vorallem alternde Stars wie Yakin, Gygax oder Cantaluppi zu umgarnen und nach Luzern zu holen. Ob man dass Fussballverständniss nennen soll bleibt dahin gestellt. Aus meine Sicht nicht der einzige Punkt, in welchem der gute Wauti das Gefühl hatte ein absoluter Kenner zu sein, es aber leider nicht war. Aber mit "wer Zahlt befiehlt" hast du schon recht, da war er ein Meister. Nur glaube ich, hat er mehr befohlen als bezahlt.
Burim und Ehre sind mehr Wert als seine Karriere!Incubator hat geschrieben: Christian Schwegler - nie vermisst.
hasse diesen homomalfunction hat geschrieben:lustig, dass uns ausgerechnet der bulle schwegler die strategie "erklären" möchte.
Einverstanden. Trotzdem brauchts für einen Streit immer 2 Parteien und die andere Seite verhält sich halt auch weiterhin völlig unprofessionell.tuce hat geschrieben:Langsam wirds wirklich ein bisschen peinlich mit der NLZ. Ich frage mich ernsthaft was Ineichen und Co eigentlichen wollen und wieso sie das tun.
Was ist passiert, dass bei jeder kleinstmöglichen Gelegenheit gegen die aktuelle Führung geschossen wird? Nur mit der Person Stäger kann es nicht zu tun haben, war bei seinem Vorgänger ja nicht anders und geht jetzt schon ein paar Jahre so.
Bei der Fahnenverbots- / Chaotendiskussion konnte ich es ja noch einigermassen "verstehen". Da hat man einfach die allgemeine Schweizer Bünzli Position eingenommen und für ein paar reisserische Schlagzeilen gesorgt. Was jedoch im Moment dort oben abgeht kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Ist es wirklich so, dass die ganze subjektive Berichterstattung auf ein paar persönlichen Freundschaften basiert, die man bei jeder Möglichkeit glorifiziert und vor allem nie hinterfragt?
Was wollen sie mittelfristig damit erreichen?
Ach bitte... Wenn der FCL auf die ewigen Negativberichte nicht reagiert ist es nicht Recht und wenn er sich wehrt auch nicht. Über die Form ihrer Unmutbekundungen kann man sicher diskutieren. Da die NLZ in Person von Bornhauser, Ineichen und Wyrsch nicht an einer objektiven Berichterstattung interessiert zu sein scheinen, muss man sich aus meiner Sicht durchaus mit solchen "Gegenreaktionen" befassen. Der nächste wichtige Schritt wäre nun endlich die unsägliche Medienpartnerschaft zu künden!lucerne hat geschrieben:Einverstanden. Trotzdem brauchts für einen Streit immer 2 Parteien und die andere Seite verhält sich halt auch weiterhin völlig unprofessionell.tuce hat geschrieben:Langsam wirds wirklich ein bisschen peinlich mit der NLZ. Ich frage mich ernsthaft was Ineichen und Co eigentlichen wollen und wieso sie das tun.
Was ist passiert, dass bei jeder kleinstmöglichen Gelegenheit gegen die aktuelle Führung geschossen wird? Nur mit der Person Stäger kann es nicht zu tun haben, war bei seinem Vorgänger ja nicht anders und geht jetzt schon ein paar Jahre so.
Bei der Fahnenverbots- / Chaotendiskussion konnte ich es ja noch einigermassen "verstehen". Da hat man einfach die allgemeine Schweizer Bünzli Position eingenommen und für ein paar reisserische Schlagzeilen gesorgt. Was jedoch im Moment dort oben abgeht kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Ist es wirklich so, dass die ganze subjektive Berichterstattung auf ein paar persönlichen Freundschaften basiert, die man bei jeder Möglichkeit glorifiziert und vor allem nie hinterfragt?
Was wollen sie mittelfristig damit erreichen?
Halt leider nicht so einfach da Pilatus und Tele 1 im selben "Package".Kaiser hat geschrieben: Der nächste wichtige Schritt wäre nun endlich die unsägliche Medienpartnerschaft zu künden!
Weiss man wielange diese Partnerschaft noch dauert?tuce hat geschrieben:Halt leider nicht so einfach da Pilatus und Tele 1 im selben "Package".Kaiser hat geschrieben: Der nächste wichtige Schritt wäre nun endlich die unsägliche Medienpartnerschaft zu künden!
hier besteht auch aktuell immer noch viel luft nach oben.Kaiser hat geschrieben:Über die Form ihrer Unmutbekundungen kann man sicher diskutieren.