Verfasst: 22. Okt 2006, 21:16
Hat der nicht gesagt, dass sie noch 4:1 gewinnen?fcl89 hat geschrieben: --- mer gwönded no 3 zu 1 *YB-Stimme in der Pause*
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Hat der nicht gesagt, dass sie noch 4:1 gewinnen?fcl89 hat geschrieben: --- mer gwönded no 3 zu 1 *YB-Stimme in der Pause*
Admin hat geschrieben:...und das sogar ohne van eck...michael stipe hat geschrieben:riesig geiles spiel tolles publikum so macht fussball spass!!!
habe ich eben auch gesehen! sanktionen gegen den hüetliclub wären angebracht!Bill Shankly hat geschrieben:TV-Bilder beweisen
SKANDAL!
Hüetli-Club zündet Rauch und Küttchen hat dafür nur ein verschmitztes Lächeln übrig! So nicht!
ich bin ein guter paukenspieler!!!PRADA-WISU hat geschrieben:Pauken sind ok!
Aber nur wenn einer spielt, der es kann!!!
Jetzt mal im ernst währe es nicht möglich wie zum Beispiel in Deutschland das der capo Über eine Musikanlage die Fans anheizt dann hören ihn auch alleWiggerl Kögl hat geschrieben: Pauke finde ich ja gut, nur sollten diese mit dem Capo abgemacht sein, denn der Capo ist der Capo della Curva....
Ofen hat geschrieben:Pauken di merda
Noiser di merda
Wölfli di merda
Biermädchen di merda
SOLO GENC
Fussball, Super League: FC Luzern - Young Boys 3:1 (2:1)
Mit stehenden Bällen zur Feier
0:1 nach 87 Sekunden, 3:1 nach 93 Minuten: Wie der FC Luzern gegen YB eine starke Reaktion zeigte. Und was Trainer Ciriaco Sforza trotzdem zu kritisieren hatte.
VON PETER BIRRER
Diesmal rannte die «17» nicht davon, diesmal gab es auch keinen Grund, sich eilends aus dem Staub zu machen wie vorige Woche, als der stürzende (oder gefoulte?) Mann in der 93. Minute in den Mittelpunkt gerückt war und Sion das späte 1:1 ermöglicht hatte. Mario Cantaluppi machte mit bei der Ehrenrunde, und er bekam mit, dass sein Name skandiert wurde. Das war während des Spiels so, das war danach wieder der Fall. Hinter dem 32-Jährigen, der Anlaufzeit gebraucht hatte, um in Luzern anzukommen, lag ein gelungener Nachmittag. Zwei Tore hatte er vorbereitet, eines mit einem prächtigen Freistoss selber erzielt. Das ergab Bestnoten und ein Sonderlob vom Chef. «Ich habe Mario klipp und klar gesagt, dass er das zeigen muss, wofür wir ihn geholt haben», sagte Ciriaco Sforza, «gegen YB hat er das auf hohem Niveau gezeigt.» Um gleich auch anzufügen: «Ich kann Cantaluppi zum ersten Mal ein Lob von A bis Z machen.»
Das Tor aus dem Nichts
Es war in der Tat ein guter Sonntag geworden für den FC Luzern, der gegen YB eines beherrschte: die stehenden Bälle. Zwei Tore erzielte der Aufsteiger nach Freistössen (2:1 und 3:1), ein Treffer fiel im Anschluss an einen Corner (1:1). Dabei hatte es anfänglich überhaupt nicht danach ausgesehen. YB brauchte 87 Sekunden, um den Gastgeber für sein schläfriges Auftreten zu bestrafen. Varela glückte das 1:0, jener Varela, der es tatsächlich fertig bringt, praktisch in jedem Spiel mit unsäglich provokativem Verhalten negativ aufzufallen und nichts als ein Ärgernis ist. Bis der ungemein kampfeslustige Mettomo ausglich, taten sich die Luzerner schwer und gaben ihrem Trainer Anlass hinterher zu rügen: «Was wir bis zum 1:1 geboten haben, war für mich enttäuschend.» Dann aber fiel dieses 1:1 aus dem Nichts - und plötzlich kehrte das Spiel. Luzern übernahm die Kontrolle, derweil YB-Trainer Martin Andermatt angesichts der Leistung seiner Mannschaft später nur vermuten konnte: «Vielleicht haben wir nach dem 5:0 gegen Thun geglaubt, es gehe im gleichen Stil weiter.»
Kämpfen bis zu Krämpfen
Er und seine Fussballer, die sich seit Donnerstag im Trainingslager in der Zentralschweiz auf diese Partie eingestimmt hatten, bekamen es mit aggressiven Luzernern zu tun, bei denen sich neben den beiden starken Torschützen einer mit seinem Laufpensum besonders hervortat: Fabian Lustenberger. Der 18-Jährige bekam die Strapazen gegen Ende zu spüren, als ihn Krämpfe plagten, war mit sich und dem Spiel aber durchaus zufrieden: «Es war eine gute Leistung. Und sicher auch wieder ein Signal an die Konkurrenten in unserer Tabellenregion.»
Mit ihren Toren kurz vor (44.) und nach der Pause (47.) sorgten die Luzerner früh für eine Vorentscheidung. Die Young Boys, die fraglos über ein hohes Mass an spielerischen Mitteln verfügen würden, brachten kaum mehr etwas Vernünftiges zu Stande. Oder um es mit den Worten von Thomas Häberli zu sagen: «Wir waren schwach.»
Der FCL verdiente sich das 3:1 ohne Zweifel und hat somit seit dem 0:3 zum Saisonauftakt gegen den FCZ kein Heimspiel mehr verloren. Das Team steckte das 0:1 weg und wurde von Cantaluppi zum Sieg geführt. Der Zürcher genoss die Sprechchöre, die seinen Namen skandierten, stellte aber klar: «Ich war nie ausser Form, wie es zum Teil geschrieben wurde, habe aber für den Start den Kopf hingehalten. Ich wusste, dass ich mir die Sympathien der Zuschauer nur mit Leistung erarbeiten kann.» Gestern bekam er von der Mehrheit der 10 029 Zuschauer Applaus. Und die 93. Minute gegen Sion war weit, weit weg.
Fussball: FC Luzern
Mettomo: «Pflicht macht Spass»
Lucien Mettomo, zwei Kopftore zum 3:1-Sieg gegen YB liessen Sie zum gefeierten Spieler werden: Gaben Sie nach dem Spiel der Aufforderung des Lumag-Publikums zum Solo-Tanz gerne nach?
Lucien Mettomo: (lacht) Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte diese Ehrenrunde nicht genossen. (wird sofort ernst) Aber hören Sie: Das ist nicht mein Erfolg, das ist der Erfolg der Gruppe, in der ich genauso wie jeder andere einen guten Job gegen die Young Boys machte. Und es ist der Erfolg des Publikums.
Des Publikums?
Mettomo: Genau. Denn machen wir uns nichts vor: Wenn unsere Luzerner gegen YB siegen wollen, geht das nur, wenn jeder über seine Leistungsgrenze hinausgeht. Jeder muss seine Reserven anzapfen, zusätzliche Kräfte mobilisieren. Und genau das ermöglicht uns Spielern das Publikum. Die Zuschauer unterstützen uns fantastisch, wir siegen für sie. (lacht) Wir sind alle eine Familie.
Und Sie sind das Familienoberhaupt, das auch abseits vom Spielfeld Führungsaufgaben übernimmt. Am Samstag zum Beispiel sah man Sie auch am U 21-Spiel des FC Luzern im Stadion ...
Mettomo: Natürlich. Das wäre zwar meine Pflicht als Kaderspieler des Vereins, aber ich versichere Ihnen: Es macht mir in erster Linie Spass. Es ist wirklich gut, beim FC Luzern zu sein.
Dieser FC Luzern holte Sie vor allem zum Verhindern von Toren, jetzt schiessen Sie auch noch welche ...
Mettomo: Die Klubleitung holte mich, damit ich zum Erfolg beitrage. Dafür setze ich alles ein, was ich habe. Aber richtig zufrieden sein werde ich erst, wenn ich zwei Treffer erziele und wir zu null siegen. Das war heute nicht der Fall. Immerhin: Wir zeigten nach dem frühen 0:1 eine gute Reaktion.
Alle FCL-Tore fielen im Anschluss an so genannte Standardsituationen, Ihr Tor zum 1:1 auf Corner von Cantaluppi. Ist das ein Produkt der Trainingsarbeit?
Mettomo: Absolut, und zwar eins zu eins. Diesen Eckball haben wir sehr, sehr lange geübt (verdreht schmunzelnd die Augen), sodass ich getrost behaupten kann, dieser Treffer sei das Produkt von sehr harter Arbeit.
Zwei Kopftore in einem Spiel sind für Sie eine Premiere.
Mettomo: Stimmt, denn ich habe noch gar nie zwei Tore in einer Partie erzielt. Aber wie gesagt, das ist Teil meiner Arbeit. Darüber freuen wir uns jetzt alle, aber schon am Montagmorgen ist das alles Vergangenheit. Dann beginnt schon die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Aarau. Alles wird wieder anders sein, bis auf eines: Es braucht die volle Konzentration aller, sonst haben wir keine Aussicht auf Punkte.
Was trauen Sie dem FCL in dieser Saison noch zu?
Mettomo: Die Fans wünschen sich wahrscheinlich den Meistertitel und den Cupsieg (schmunzelt), aber ich denke, wir müssen einfach konsequent so weiterarbeiten wie bisher. Dann wird in der Winterpause die Klubleitung vielleicht die Ziele bekannt geben, die sie für realistisch hält. Und ich glaube nicht, dass das Rang 9 oder 10 ist ...