Verfasst: 18. Mär 2008, 23:35
Solide gespielt aber leider verloren *sforzastimme* 
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LUFan hat geschrieben: - besoffene Kinder, die sich nicht benehmen könnnen!
Na ja, sooooo schlecht war der Auftritt nun auch wieder nicht. Und dem Zibung das erste Tor in die Schuhe zu schieben, finde ich auch sehr kuehn. Den Ball hatte er ja gehalten. Dass dieser ungluecklich wieder an Yakins Knie prallt, kann man ihm wohl nicht ankreiden.Fussball, Super League: FC Luzern - Young Boys 0:3
Schiffbruch für schwachen FCL
YB erteilte dem FCL eine Lehrstunde in Sachen Effizienz: 0:3 verlor die Mannschaft von Ciriaco Sforza und bot die schlechteste Leistung in der Rückrunde.
Es lief die 86. Minute, und eigentlich hätte es keinen weiteren Nachweis dafür gebraucht, dass der FCL komplett von der Rolle war. Aber es passte vortrefflich zum restlos missratenen Abend, dass sich am Ende Zibung seinen Fauxpas leistete, einen, wie er bei ihm sehr selten vorkommt. Baykal schlug den Freistoss zur Mitte, ein harmloser Ball war es eigentlich. Zibung aber liess ihn durch die Hände gleiten, perfekt auf den Kopf von Frimpong. Der Ghanaer konnte nicht anders, als das 0:3 zu erzielen. Zibungs Gesichtsausdruck sagte alles über die Vorstellung gegen YB aus.
Schlechtester Auftritt 2008
Am Vortag noch hatte Zibung von einem «Bonusspiel» gesprochen. Und Ciriaco Sforza, der Trainer, wünschte sich frechen Fussball gegen die Berner. Nur: Was war, als es darum ging, das ehrgeizige Vorhaben umzusetzen? Kurze, einzig richtige Antwort: nichts.
Als sich Sforza hinterher daranmachte, den Abend aufzuarbeiten, bemühte er sich zunächst um Gelassenheit. «Solche Tage», fand er, «gibt es immer wieder. Das gehört zum Fussball.» Und: «Ich kann der Mannschaft keinen grossen Vorwurf machen.» Mit etwas Distanz merkte er aber doch an: «Unsere Effizienz war gleich null. Und im Abschluss mangelte es uns merklich am Glauben.»
Unter dem Strich lieferten die Luzerner eine ganz schwache Leistung ab, kurzum: Es war der schlechteste Auftritt 2008, wobei es sich beim Gegner nicht um eine Mannschaft handelte, die ausser Reichweite gewesen wäre. Aber YB erteilte dem FCL letztlich eine Lehrstunde in Sachen Effizienz. Es war nicht so, dass die Berner spielerisch überzeugt und ihren Gegner dominiert hätten. Das nicht. Aber am Schluss hatten sie drei Tore erzielt, Yakin das erste (bei dem Zibung nicht gut aussah), Häberli das zweite, Frimpong das dritte. Der Aufwand hielt sich in Grenzen, aber der Lohn, den es dafür gab, war beträchtlich: YB schloss zumindest über Nacht zu Leader FC Basel auf.
Chiumiento verschiesst Penalty
Es war nicht so, dass der FCL absolut chancenlos blieb. Aber bezeichnend war, dass El Idrissi an die Latte schoss oder Veskovac den Ball in guter Position nicht traf. Besonders symptomatisch war aber die 39. Minute. Der FCL bekam fünf Minuten nach dem Rückstand die Gelegenheit, nach Ghezals Foul an Lustrinelli mittels Penalty auszugleichen. Chiumiento nahm einen kurzen Anlauf, sah seinen schwach getretenen Versuch von YB-Goalie Wölfli abgewehrt.
Danach bewegte sich das Spiel des FCL bis zum Sechzehner zeitweise gefällig. Aber in der entscheidenden Zone tauchte der Gastgeber zu selten auf. Und vor allem: Ihm fehlte vor dem gegnerischen Tor neuerlich der Biss. Kein Zufall war es, dass der FCL in 93 Minuten keinen Treffer zu Stande gebracht hatte. Und vermutlich hätten die Luzerner noch eine Stunde weitermachen können, ein Tor wäre ihnen kaum geglückt. Nach vorne lief herzlich wenig, Lustrinelli als einziger Stürmer hing «in der Luft» und konnte sich nicht auf Unterstützung aus dem Mittelfeld verlassen. Lustrinelli selber kritisierte später: «Unsere Einstellung hat nicht gestimmt. Kleinigkeiten machten den Unterschied aus. Aber es waren heute eben sehr viele solcher Details.» Und Präsident Walter Stierli merkte an: «Wir haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet. Und in der Vorwärtsbewegung lief insgesamt zu wenig.»
YB: Fünfter Sieg in Serie
Nach ganz schwacher erster Halbzeit sahen die 7466 Zuschauer eine zweite Hälfte, die nicht wirklich besser war. Mutlos blieb der FCL, er war nicht fähig, YB ernsthaft zu gefährden. Das eigene Spiel blieb von A bis Z durchschaubar. Die Berner taten, was sie tun mussten, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden und zum fünften Mal in Folge zu gewinnen. Der FCL indes ist mittlerweile seit vier Partien in Serie ohne Erfolg. Statt in eine gesicherte Zone vorzustossen, geht der Kampf um den Ligaerhalt weiter.
Am Samstag muss der FCL nach Basel, und was ihn da erwartet, ist klar. Sforza sagte noch: «Wir stehen wieder auf. Ich glaube an die Mannschaft.» Das war die offizielle Version. Insgeheim dürfte er sich seine Gedanken über den gestrigen Auftritt gemacht haben, als er nach Hause fuhr. Und vielleicht ist er auch ein bisschen erschrocken.
Zibung 3
R. Schwegler 3,5 Veskovac 3,5 Diarra 4 Lustenberger 3,5
Seoane 4
El Idrissi 3 Bättig 4 Kukeli 3,5 Chiumiento 4
Lustrinelli 4
In etwa so sehe ich es auch. Im uebrigen sah ich gestern den besten Baettig im Dress des FCL. Endlich hat er mal nicht nur defensiv zerstoert, sondern auch in der Vorwaertsbewegung sich gezeigt und einen Teil der Verantwortung von Seoanes Schultern genommen. So kann er gerne weitermachen.Fussball: FC Luzern
«So schlecht waren wir nicht»
0:2 in Zürich gegen GC, nun ein 0:3 auf der Allmend gegen den Tabellenzweiten YB - der FCL kommt im Moment nicht mehr vom Fleck. Und wie schon gegen GC hatten die Luzerner Spieler nach dem Spiel erneut das Gefühl, nicht schwächer als der Gegner gewesen zu sein. «Wir waren über die 90 Minuten das bessere Team», urteilte Roland Bättig (Bild), «aber wir haben unsere Chancen wieder nicht genutzt.» Das Resultat entspreche letztlich in keiner Weise dem Spielverlauf, «denn so schlecht, wie es dieses 0:3 vermuten lässt, waren wir nicht.» Dass jetzt am Samstag mit dem Auftritt beim FC Basel gleich wieder eine sehr schwierige Aufgabe bevorsteht, macht Bättig trotz den beiden Niederlagen in Serie keine grossen Sorgen. «Beim nächsten Spiel in Basel», sagt er, «haben wir nichts zu verlieren.»
«Penalty als Knackpunkt»
Auch Thomas Häberli, der Ballwiler in Diensten von YB, der die Partie in der 81. Minute mit seinem 15. Saisontreffer zum 2:0 entschieden hatte, sprach von einem «brutalen Resultat für den FCL». Als «Knackpunkt» des Spiels bezeichnete der 34-Jährige den Penalty in der 39. Minute, den Chiumiento nicht am Berner Goalie Wölfli vorbeigebracht hatte. «Luzern wird seine Punkte zweifellos noch holen», machte er dem FCL Mut für die kommenden Aufgaben. «Schon in Basel», sagte Häberli, «traue ich den Luzernern ein gutes Resultat zu.»
das sieht man, wie der die jacke auszieht und wieder anzieht...Alpenloewe hat geschrieben:PS: zu sharbini: der muss wirklich ein fehleinkauf der übelsten sorte sein.
kannst du das anhand des einlaufens erkennen?
Alpenloewe hat geschrieben:PS: zu sharbini: der muss wirklich ein fehleinkauf der übelsten sorte sein.
kannst du das anhand des einlaufens erkennen?
darfst mich auch sherlock nennen.Kante hat geschrieben:gut kombiniert, glen!