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Verfasst: 3. Mär 2005, 21:04
von Wiesel
Doc hat geschrieben:Mir ist schon klar, dass R.H. in der Oeffentlichkeit nicht ganz unbefleckt rüberkommt. Es ist auch immerwieder interessant für die Medien, nach dem Haar in der Suppe zu suchen. Ich will und kann mich gar nicht über die "privaten" Geschäfte von R.H. äussern. Für uns zählt aber, dass er ein verlässlicher Sponsor ist und mit seinen Zahlungen zumindest mitgeholfen hat, den FCL zu retten.
Lob an Doc(hallo Gianni)! Wäre gespannt ob das von wegen nicht ganz unbefleckt rüberkommen auch die Meinung von Herrn Pfister ist... Wohin das hinführt wenn man nicht weiss von wo das Sponsorengeld genau kommt, hat man in der Vergangenheit doch auch schon bei anderen Clubs gesehen. Weiss übrigens jemand wo sich Herr Morlock jetzt befindet?
Verfasst: 4. Mär 2005, 08:42
von Wiggerl Kögl
Ist nicht der Papa vom R.H. stinkreich? Und der Sohnemann darf ein bisschen was für sein Ego tun beim FCL. Abramowitsch für Arme...
Wenn es nicht gerade Schwarzgeld ist, was bei uns gewaschen wird, dann habe ich keine Probleme damit, rskp. begrüsse es sogar.
Es darf einfach keine Abhängigkeit entstehen, weil wenn der Geldgeber dann mal seine Lust am Objekt verliert...
Ich bin sehr gespannt auf die längerfristige Lösung von Herrn Pfister!!!
Verfasst: 4. Mär 2005, 10:20
von Agent Sawu
Wiggerl Kögl hat geschrieben: Ich bin sehr gespannt auf die längerfristige Lösung von Herrn Pfister!!!
Übernimmt nächste Saison nicht Mazda das Hauptsponsoring? Die haben sich doch eine Klausel in den Vertrag schreiben lassen, dass sie das übernehmen können, sobald RH Media aussteigt, oder?
Wäre doch optimal, mit Mazda endlich wieder mal einen seriösen Hauptsponsor, den man auch kennt und mit dem man wachsen kann. R.H. könnte ja immernoch als Co-Sponsor Werbung machen, schadet ja auch nichts.....
Verfasst: 4. Mär 2005, 12:15
von Gunner
PRADA-WISU hat geschrieben:Kutten optimismus, naja Gunner...

Hört sich für mich jedenfalls so an.
Verfasst: 4. Mär 2005, 19:16
von Phil Danker
Ich weiss nicht, R.H. hat bis jetzt dem FCL immer aus der patsche geholfen. Als der FCL Sponsorenlos war, ist er als Hauptsponsor eingestiegen und zwar mit eine für CHL-Verhältnisse beträchtliche Summe. So wies aussieht, hat er das Geld immer pünktlich bezahlt. Dann hat er den U1-TV Deal eingefädelt, was dem FCL betrachtliche Vorteile bringt. Und zu guter letzt hat er spontan noch die nötigen 100 000 vorgepumt, als der FCL wieder mal in der Krise steckte.
Sorry, aber was habt ihr gegen R.H.?
Verfasst: 4. Mär 2005, 19:43
von eXi
In unserer Hattrick Föderation gibt es da so ein Luzerner der folgendes aussagt (behauptet)... Ob das alles stimmt weiss ich nicht. Vielleicht weiss jemand etwas mehr über diese Geschichte.
Gesten hatte mein Vater (auch ein begnadeter HT-Spieler: (167956) seinen 55. Geburtstag und ich habe an seiner Party einen (sehr, sehr, sehr, sehr reichen) Herrn kenngelernt, der dem FCL im Januar 2004 sage uns schreibe Fr. 100'000.- aus dem eigenen Sack hat zukommen lassen!
Zuerst habe ich ihm kein Wort geglaubt, doch als er mir immer mehr Details auftischte, wie es dazu gekommen ist, musste ich sagen: Alles wahr!
Wie es scheint, hat dieser Mann nicht nur 2 oder 3 Millionen auf der hohen Kante, nein, das müssen mehrere hundert Millionen sein...
Natürlich habe ich meinen grenzenlosen Charme eingesetzt um ihn dazu zu bringen, dass er dem FCL noch einmal ein paar Mille überweist, doch ich habe ihn nicht weichklopfen können... ich denke aber, ich habe es in der Hand! Ich glaube, ich (bzw. er) könnte den FCL retten!
Nun folgende Frage:
Wie kann ich ihn beim nächsten Treffen überreden? Habt ihr gute Ideen? Wie wickelt man einen Multi-Millionär um den Finger?
Und es geht weiter...
Der Typ hat 100'000.- an den FCL überwiesen.
Ich kann hier natürlich nicht seine Identität verraten.
Nur soviel:
Der Typ wohnt (wie meine Eltern) in einer Luzerner Agglomerations-Gemeinde und ist durch Immobiliengeschäfte und Baufinanzierungen steinreich geworden. Er besitzt in der Schweiz und in Europa unzählige Immobilien. Darunter ganze Bürokomplexe und und und...
Ich war frech und habe ihn gefragt, ob er sich in Form einer Investition am neuen Fussball-Stadion am FCL beteiligen möchte... leider sieht er hier (auch im Bezug auf die Mantelnutzung) nicht gerade viel Potenzial...
Verfasst: 4. Mär 2005, 19:45
von Admin
eXi hat geschrieben:In unserer Hattrick Föderation gibt es da so ein Luzerner der folgendes aussagt (behauptet)
Wann wurden diese Aussagen gemacht?
Verfasst: 4. Mär 2005, 19:48
von eXi
Admin hat geschrieben:eXi hat geschrieben:In unserer Hattrick Föderation gibt es da so ein Luzerner der folgendes aussagt (behauptet)
Wann wurden diese Aussagen gemacht?
Am 02.03.2005 um 09:23 im Föderationsforum von den FCL Fans
Verfasst: 4. Mär 2005, 21:05
von LU-57
Wie kommt man in dieses Forum, wenn man nicht (mehr) Supporter ist?
Verfasst: 5. Mär 2005, 16:26
von Wiggerl Kögl
Wenn dies tatsächlich stimmen sollte:
Gibt es nur einen Weg, und zwar über den Vorstand des FCL's, denn nur die können auch die Möglichkeiten und auch direkten Optionen einer Finanzierung aufzeigen.
Verfasst: 5. Mär 2005, 18:33
von Phil Danker
Wie kann ich ihn beim nächsten Treffen überreden? Habt ihr gute Ideen? Wie wickelt man einen Multi-Millionär um den Finger?
Die ganze Erfolgsstory von Basel & Oeri (und welchen bekanntheitsgrad sie nun hat...) erzählen und dann langsam auf das Potential von Luzern & Innerschweiz zu reden kommen... Und wenn das nicht reicht, dann noch etwas von den Erfolgreichen 90, 80 Jahre erzählen.[/quote][/code]
Verfasst: 5. Mär 2005, 18:38
von blue-devil
Hatte keine Ahnung wohin damit also poste ich es hier rein, heute um 20.20 Uhr auf SF2 "Kann der FC Luzern überleben ohne Superleague" oder sowas ähnliches, mit dem FCL Geschäftsführer Fridel Rausch.
Verfasst: 5. Mär 2005, 18:43
von hijacker
Verfasst: 5. Mär 2005, 18:46
von Raubi
Bin ja mal gespannt was der zu verzapfen hat...Schöner und amüsanter wäre natürlich el Presidente gewesen

Verfasst: 5. Mär 2005, 18:47
von hijacker
Raubi hat geschrieben:Schöner und amüsanter wäre natürlich el Presidente gewesen

man hätte auch tornado einladen können...
Verfasst: 5. Mär 2005, 18:50
von Raubi
"Scheiss Presse...Scheiss TV. Hender no bier?"
Verfasst: 5. Mär 2005, 18:52
von hijacker
ECH MACH ALLES FÖR DE FCL! WO ESCH D KAMERA???
Verfasst: 5. Mär 2005, 18:53
von Raubi
Alli händ ue...Du au Kameramaa...
Verfasst: 5. Mär 2005, 19:01
von lucerne
hauptsache ist doch, dass der FCL endlich wieder einmal dank einem sportlichen erfolg national ein thema sein wird während den nächsten wochen, damit die schweiz sieht, dass fussball-luzern trotz der biederen nlb noch lebt.. und dazu können wir vereinigte fans dank unserem neuen dachverband hoffentlich auch eine rolle mitspielen (VIELEN DANK für die Aktion Extrazug!), beispielsweise beim spiel in aarau..

Verfasst: 19. Mär 2005, 15:58
von Admin
Ohne werten zu wollen, hier ein interessanter Artikel aus dem aktuellen Beobachter:
Sport-Sponsoring
Pleiten, Pech und grosse Pläne
Text: Dominique Strebel - Bild: Urs Flüeler
R.H., gefeierter Retter des FC Luzern, war dem Tennisclub Horw nicht vertrauenswürdig genug. Grund: die Schulden des rührigen Unternehmers.
Als der deutsche Jungunternehmer R.H., 36, im Juli 2003 als Hauptsponsor beim FC Luzern einstieg, wurde er als Retter in der Not gefeiert. Eine Reihe von zweifelhaften Präsidenten hatten den mehr als 100-jährigen Traditionsklub mit teuren Spielern in die tiefroten Zahlen gebracht. Ende 2001 wurde das völlige Grounding des Klubs nur knapp verhindert, indem man die Spielerverträge von der Aktiengesellschaft auf den Verein übertrug. Doch auch dies konnte 2003 den Abstieg nicht verhindern. Der gefallene Klub schien danach für Sponsoren wenig attraktiv.
Dann kam R.H.. Sein Engagement beim FC Luzern erklärte er mit seiner Liebe zur Gegend um den Vierwaldstättersee und seiner Begeisterung für den Sport, bei dem «junge Leute immer besser aufgehoben sind als auf der Strasse». Deshalb unterstützt Verleger R.H. den FC Luzern als Hauptsponsor jährlich mit einem sechsstelligen Betrag. Ende Februar 2005, als das Geld für die Spielerlöhne fehlte, schoss R.H. dem Klub sogar den Sponsorenbetrag vor, der erst Ende März fällig gewesen wäre.
So weit, so grosszügig. Enorm grosszügig sogar. Denn andernorts ist der Geschäftsmann äusserst klamm. Er und seine beiden Firmen (Vierwaldstätter Verlags GmbH, RH Media GmbH) wurden im Dezember 2004 von sechs Gläubigern über insgesamt 245000 Franken betrieben.
R.H. glänzt auch nicht als erfolgreicher Unternehmer. Bevor er in die Schweiz kam, scheiterte die Firma Must! Media Kommunikationssysteme GmbH in Wiesbaden (D), deren faktischer Geschäftsführer er war. Und 2003 ging R.H.erstes Schweizer Unternehmen, die Vierwaldstätter GmbH, mit Schulden von 1,6 Millionen Franken in die Nachlassstundung. Darauf gründete R.H. die RH Media GmbH, die mit ihrem ersten und bisher einzigen Produkt Schiffbruch erlitt: R.H.'s «Quizphone», ein Telefonwettspiel, überlebte nur wenige Monate. Der Jungunternehmer hatte die Kosten von vier Franken pro Anruf in der Werbung nur vereinzelt angegeben. Das Bakom sperrte darauf die Nummer. Als die Nummer wieder freigeschaltet wurde, hatte R.H.das Interesse an Quizphone verloren. Stattdessen kündigte er auf März/April 2005 eine «monatliche Mitmach-Illustrierte» für «leichte und einfache Kost» an – «mit einer Gratis-Startauflage von einer Million Exemplaren».
Woher hat der Mann das Geld für sein gönnerhaftes Sponsoring? R.H. will dazu konkret nicht Stellung nehmen. Er habe aber derzeit (7. März 2005) nur noch vier Betreibungen offen. In allen Fällen habe er Rechtsvorschlag erhoben. «Hier jedoch eine finanzielle Not oder Ähnliches zu konstruieren – davon rate ich dringend ab», meint R.H. zum Beobachter. Doch er und eine seiner GmbHs werden auch für Mietzinsforderungen betrieben. Die sind eher selten ungerechtfertigt.
Die Frage bleibt: Woher hat R.H. sein Geld? Eine Antwort findet, wer den Nachlassvertrag von R.H.'s Vierwaldstätter GmbH anschaut. R.H. bezog in den knapp zwei Jahren, in denen diese Einzelfirma aktiv war, Honorare und Lizenzgebühren in der Höhe von 420000 Franken und bezahlte ein Darlehen von 240000 Franken nur knapp zur Hälfte zurück. Den Schaden hatten die Gläubiger: Sie erhielten nur 20 Prozent ihrer Forderungen.
Als R.H. nach dieser Pleite beim FC Luzern als Sponsor einstieg, beruhigte FCL-Präsident Pedro Pfister, man habe R.H. genau geprüft. Etwas vorsichtiger war der Tennisclub Horw, bei dem R.H. Mitglied ist und im Februar 2005 als Präsident kandidierte. Als Klubmitglieder seine Schulden zum Thema machten, zog R.H. die Kandidatur kurzfristig zurück.