Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Verfasst: 10. Dez 2014, 09:35
Jup. Wauti ist ein tiefgründiges Problem, ohne dass er selbst tiefgründig wäre.raven hat geschrieben:Tiefgründiges problem...
Unabhängiges Forum der FCL-Fans
https://fclforum.lu/
Jup. Wauti ist ein tiefgründiges Problem, ohne dass er selbst tiefgründig wäre.raven hat geschrieben:Tiefgründiges problem...
Die Problematik des FCL in der BAZ ganz treffend zusammengefasst. Gab sowieso einige gute Artikel ua im Tagi und der NZZ. Bis auf die NLZ scheinen die Meisten die Ursache des Uebels erkannt zu haben. Mit diesen Strukturen kann auf Dauer kein grüner Zweig gewonnen werden. Rafinierterweise sind diese so geschaffen, dass sie unumstösslich sind, respektive nur von Innen aufgelöst werden können. Wird interessant zu sehen sein, wer sich als Nächster ins Haifischbecken wagt und sich dies antut ....Nur: Was gewinnt der FCL, wenn Alex Frei weg ist? Was geschieht mit den neuen Strukturen? Wahrscheinlich das, was schon vorher geschah, wenn wieder einer gehen musste: Alles wird über den Haufen geworfen, der nächste Neuanfang beschlossen. Vielleicht findet dieser in der Challenge League statt. Vielleicht nicht. Und vielleicht passt die Konstellation irgendwann wieder zufällig für eine gute Saison. Doch so lange Entscheidungsgewalt, Verantwortlichkeit und Kompetenz nicht am selben Ort sitzen, dürften persönliche Eitelkeiten und Machtkämpfe weiterhin jegliche Nachhaltigkeit verhindern. Und wird es in Luzern in regelmässigen Abständen heissen: Zurück auf Start!
Danke, Du bist mir zuvorgekommen. Interessant auch, dass vor nicht allzu langer Zeit alle gegen die 60%-Stelle wetterten, jetzt diese aber gerne hartnäckig verteidigen, im Sinne von "Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Oder vielleicht liegts auch daran, dass wir gerne vergessen und verzeihen, ich weiss es nicht.Garfield hat geschrieben:Noch vor nicht langer Zeit vertraten die meisten hier im Forum es brauche keinen Sportchef beim FCL
Danke WFWindfahne hat geschrieben:Wauti ist das grösste Problem, das ist gar keine Frage. Nichtsdestotrotz sollte man nicht vergessen, dass das jetzige Modell - zumindest unter diesen Umständen - bisher klar gescheitert ist. Stäger hat es bis heute nicht geschafft, Sponsoren an Land zu ziehen. Ganz im Gegenteil, er liefert noch Schlagzeilen und Argumente frei Haus, wieso man den FCL NICHT sponsoren sollte. Er hat den Verwaltungsapparat nicht spürbar reduzieren können. Dass die alteingesessenen Pfeifen immer noch Narrenfreiheit haben und selbst neu rekrutiertes Personal die Marketing"strategie" lieber mit einzeln insolierten Massnahmen statt mit klaren Konzepten gestalten, kann man ja wohl auch nicht ausschliesslich mit Stierlis grauer Eminenz oder anderen Altlasten begründen. Die angestrebte Verbesserung der "Medienpartnerschaft" ist genauso misslungen wie der ursprüngliche Gedanke, den FCL zu einem verlässlichen "Brand" zu machen. Der Sparkurs beim Team vermag die einbrechenden Zuschauereinnahmen nicht zu kompensieren und führt zum sportlichen Desaster.
Ich bin grundsätzlich auch ein Freund von "gebt ihnen die nötige Zeit", bei Carlos und Thomy war ich sogar glühender Anhänger davon und bedauerte die Abkehr der Geduld zutiefst. Da wir dort lange auch geglaubt haben, spielerische Fortschritte zu erkennen, machte das sogar Sinn, ohne alleine die "Emotion/Identifikations-"Story hervorzukramen.
Aber seht Ihr beim "Modell Stäger" denn wirklich Schritte in die richtige Richtung? Ich sehe einzelne, wenige Anhaltspunkte, an die man sich hoffnungsvoll klammern möchte. Eine einladende Holzhütte vor der Allmend, very nice! Ein Präsident, der nicht jede Woche gegen die eigenen Fans ballert - sehr schön, aber eigentlich selbstverständlich.
Und sonst? Mir fehlt immer noch das klar erkennbare Konzept, wie es aufwärts gehen soll. Sowohl sportlich (das mit Babbel kann ja nicht wirklich ernst gemeint sein - zum Glück!) als auch - man verzeihe mir die Wortwahl - das "marketingtechnische". Überall Flickwerk, wie eh und je. Hemdsärmliges Türklinkenputzen bei Zentralschweizer Firmen. Eine völlig losgelöste Dumpingaktion zum Vaduz-Heimspiel. Ladies Night. Einmal kommuniziert man zu Gerüchten, dann wieder nicht. Die Aufzählung ist keineswegs abschliessend.
Gut, dass dies wieder mal in Erinnerung gerufen wird!Windfahne hat geschrieben: Aber alle haben sie damals das linke Drecksspiel mitgemacht und selbst euphorisch mitgezogen und nur zu gerne in der Öffentlichkeit schwadroniert, dass das "neue Modell" die Trendwende beim FCL sein soll und das alte Modell nicht mehr zeitgemäss war. Natürlich unter "freundlicher Genehmigung" von Wauti.
+ HelinaWindfahne hat geschrieben:Alle raus - ausser Gianni Valli.
Kann ich Dir sagen:Sammler hat geschrieben:Stierli hat eine Philosophie, wie immer die auch aussehen mag
Damit ist eigentlich (fast) alles gesagt!Garfield hat geschrieben:.... Doch so lange Entscheidungsgewalt, Verantwortlichkeit und Kompetenz nicht am selben Ort sitzen, dürften persönliche Eitelkeiten und Machtkämpfe weiterhin jegliche Nachhaltigkeit verhindern. Und wird es in Luzern in regelmässigen Abständen heissen: Zurück auf Start!....





da träumen die Luzerner halt ganz grundsätzlich! die bebbis und andere vereine verleihen die spieler auf clubs auf dem selben niveau und erhalten dann auch ernsthaft weiterentwickelte spieler zurück. mit unseren deals mit den b clubs machen wir uns bestimmt keinen gefallen! nur schon die tatsache, dass ein spiel in der nlb fast ohne zuschauer und mit mässiger medialer beachtung ausgetragen wird, ist nicht besonders förderlich.. vom spielerischen ganz zu schweigenGarfield hat geschrieben: Im Sommer wird sich dann zeigen, was damit bewirkt werden konnte. Schaffen die jungen Spieler die Rückkehr zum FCL wie zB beim FC Basel früher ein Streller oder ein Sommer?
naja, wenn sie an andere NLA-Clubs abgegeben würden, würden sie wohl auch auf der Bank oder auf der Tribüne Platz nehmen dürfen (siehe z.B. Kryeziu). Der Sprung von der U21 ist vielleicht manchmal zu gross, da ist ein Umweg über NLB nicht schlecht, zumal Spielpraxis immer gut tut. Ein Vergleich mit Basel ist einmal mehr unpassend.Master hat geschrieben:da träumen die Luzerner halt ganz grundsätzlich! die bebbis und andere vereine verleihen die spieler auf clubs auf dem selben niveau und erhalten dann auch ernsthaft weiterentwickelte spieler zurück. mit unseren deals mit den b clubs machen wir uns bestimmt keinen gefallen! nur schon die tatsache, dass ein spiel in der nlb fast ohne zuschauer und mit mässiger medialer beachtung ausgetragen wird, ist nicht besonders förderlich.. vom spielerischen ganz zu schweigenGarfield hat geschrieben: Im Sommer wird sich dann zeigen, was damit bewirkt werden konnte. Schaffen die jungen Spieler die Rückkehr zum FCL wie zB beim FC Basel früher ein Streller oder ein Sommer?
bei spielern, welche schon häufiger die chance auf nla einsätze hatten, teils nah am stammspieler waren, wie Heki und Neziraj ist es aus meiner sicht definitiv unpassend.Frizzel hat geschrieben:naja, wenn sie an andere NLA-Clubs abgegeben würden, würden sie wohl auch auf der Bank oder auf der Tribüne Platz nehmen dürfen (siehe z.B. Kryeziu). Der Sprung von der U21 ist vielleicht manchmal zu gross, da ist ein Umweg über NLB nicht schlecht, zumal Spielpraxis immer gut tut. Ein Vergleich mit Basel ist einmal mehr unpassend.Master hat geschrieben:da träumen die Luzerner halt ganz grundsätzlich! die bebbis und andere vereine verleihen die spieler auf clubs auf dem selben niveau und erhalten dann auch ernsthaft weiterentwickelte spieler zurück. mit unseren deals mit den b clubs machen wir uns bestimmt keinen gefallen! nur schon die tatsache, dass ein spiel in der nlb fast ohne zuschauer und mit mässiger medialer beachtung ausgetragen wird, ist nicht besonders förderlich.. vom spielerischen ganz zu schweigenGarfield hat geschrieben: Im Sommer wird sich dann zeigen, was damit bewirkt werden konnte. Schaffen die jungen Spieler die Rückkehr zum FCL wie zB beim FC Basel früher ein Streller oder ein Sommer?