Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Verfasst: 22. Feb 2015, 17:41
Raubi hat geschrieben:Scheiss System
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Raubi hat geschrieben:Scheiss System
Was macht Babbel so schlecht?hässig-AL hat geschrieben:Babbel raus
Rolf an die Linie (auch wenn er es nicht mehr will), Hauptsache bis Saisonende und dann endlich eine gescheite Lösung.
schon verrückt, dass nicht mal mehr das bayerngen hilft
ah ok dann ja alles nur halb so wild. unter carlos hat man wenigstens fast nur gute spiele gespielt.Blue white boy hat geschrieben:hässig-AL hat geschrieben: Was macht Babbel so schlecht?
Denke nicht viel... sie spielen sehr gute Spiele, aber dann wieder unglaublich schlechte!!!
Wann geht endlich was mit Stierli - soll endlich loslassen!NZZ vom 7.3.2015 hat geschrieben: Der Ruf an die Geldgeber
Peter B. Birrer, Luzern 7.3.2015, 09:00 Uhr
Markus Babbel erkennt im FC Luzern einen Trend zum Positiven. Markus Babbel erkennt im FC Luzern einen Trend zum Positiven.
Die Zentralschweizer orten mehr Ruhe in ihrer Familie. Doch die Strukturschwäche schwelt weiter. Dazu reisst allein der Zuschauerrückgang ein Millionenloch auf.
Der Satz des Präsidenten des FC Luzern steht für Hoffnung. «Es ist ruhiger geworden in der Familie», sagt Ruedi Stäger. Übergreifende Einkehr folgt im Fussball oft, wenn sich Resultate im Gleichgewicht halten. Drei Remis gegen YB, St. Gallen und Sitten plus dazwischen das als Auferstehung gefeierte 4:0 gegen Aarau tragen dazu bei, dass nicht mehr jeden Montag kollektiv das Luzerner System hinterfragt wird.
Dank den Resultaten kann Stäger personelle Wechsel rühmen. Viele sind es nicht. Der Gelassenheit verströmende Rolf Fringer löste als Sportchef den polarisierenden Alex Frei ab, in der Abwehr spielt Tomislav Puljic für François Affolter. Adrian Winter ist an Spielen nicht mehr als Gast und in Jeans gekleidet im Kabinengang, sondern im Einsatz zu sehen. Auch Cristian Ianu ist gekommen. Hätte Frei und nicht Fringer den Transfer getätigt, hätte die Polemik Siedetemperatur erreicht.
Personalie Puljic
Am Freitag, am Tag vor dem Match in Zürich gegen GC, streicht der Luzern-Trainer Markus Babbel am Medientermin den positiven Trend hervor, aber er warnt auch, indem er die Leistung im letzten Spiel in Sitten im Extremen negativ bewertet: «Träge, schlecht, schwach.» Für Puljic hat der Trainer derweil nur Lob parat: «Er ist Gold wert und tut anderen Spielern gut.» Unter Frei fiel Puljic dem Sparen zum Opfer, unter Fringer kam der Verteidiger, der keinen Klub fand, zurück – als Bittsteller, zu weit tieferem Lohn als vorher.
Der ansprechende Neustart tut dem geplagten Klub gut, weil strukturelle Probleme der Lösung harren und weil wieder Geld fehlt. Die Zuschauerzahlen alarmieren, zuletzt kamen etwas mehr als 9000. Der Publikumsrückgang reisst ein siebenstelliges Loch auf, bald ist die nächste Geldspritze fällig. Zwei Millionen? Drei? Mehr? Der Präsident Stäger weiss, wen er hätscheln muss: «Ich bin froh, dass unsere Investoren klar zum FCL stehen.» Derweil verlautet aus Investorenkreisen: «Wir haben nicht 15 Millionen Gewinn wie Basel, bei uns geht's in die andere Richtung.»
Der Einfluss Stierlis
Das rüttelt im Verein auf, der traditionell über eine solide Zuschauerbasis verfügt. Aber im Kern geht es darum, ob die Luzerner ihr Haus in den Griff bekommen, ohne Frei, mit Fringer, wie und mit wem auch immer. «Statt den Pneu zu wechseln, wird ewig daran geflickt», sagt ein früherer Mitarbeiter. Und ein Insider fügt an: «Das Stadion ist toll, aber die Struktur ist es nicht. Die sind nicht gleichzeitig gewachsen.»
Der Ehrenpräsident Walter Stierli hält mit dem Hauptinvestor Bernhard Alpstaeg die Mehrheit in der Stadion-Holding. Bis Ende 2014 wollte er seinen Anteil abgeben. Noch immer ist nichts passiert. Stierli, dem langjährigen Präsidenten, dem grosse Verdienste zukommen und der etwa Alpstaeg ins Boot holte, lässt nicht los und übt unvermindert versteckt Macht und Einfluss aus. Zum Beispiel über seinen direkten Draht zur Lokalzeitung, die 2014 mit Säbelrasseln funktionierte.
Auf jeder Stufe wird Personal gewechselt, immer wieder. Es gibt Leute im Klub, die «keine Ahnung haben», wer den Wechsel in der Kommunikation verfügte. Auf René Baumann folgte in Teilzeitanstellung Max Fischer, der zuvor für die Lokalzeitung gearbeitet hat. Da spart man ein paar Franken und reduziert erst noch lokale Spannungen. Auch Fringer ist in den Medien Support gewiss. Das tut der Familie gut.
Genau! Denn es liegt, wie alle Jahre zuvor, nur am Trainer! Mannschaft, Nachwuchs, Führung, Finanzen, Umfeld, Strukturen alles tiptop! Eitel Sonnenschein! Nur hat man den passenden Trainer noch nicht gefunden, der daraus den nächsten Schweizermeister macht! Immer nur die Luschen die falsch trainieren lassen und falsch aufstellen! Weiter Suchen und gut ist!hässig-AL hat geschrieben:Babbel raus
Rolf an die Linie (auch wenn er es nicht mehr will), Hauptsache bis Saisonende und dann endlich eine gescheite Lösung.
schon verrückt, dass nicht mal mehr das bayerngen hilft
Schweizermeister? Ich denke, für Babbel wäre es schon ein riesiger Erfolg, wenn er mit dem FCL nicht absteigt. Momentan ist einzig und allein das Abschneiden von Aarau ein Indiz dafür, dass es ihm tatsächlich gelingen könnte, die Liga zu halten.Skischueh hat geschrieben:Genau! Denn es liegt, wie alle Jahre zuvor, nur am Trainer! Mannschaft, Nachwuchs, Führung, Finanzen, Umfeld, Strukturen alles tiptop! Eitel Sonnenschein! Nur hat man den passenden Trainer noch nicht gefunden, der daraus den nächsten Schweizermeister macht! Immer nur die Luschen die falsch trainieren lassen und falsch aufstellen! Weiter Suchen und gut ist!hässig-AL hat geschrieben:Babbel raus
Rolf an die Linie (auch wenn er es nicht mehr will), Hauptsache bis Saisonende und dann endlich eine gescheite Lösung.
schon verrückt, dass nicht mal mehr das bayerngen hilft
War auch ironisch gemeintWindfahne hat geschrieben:Schweizermeister? Ich denke, für Babbel wäre es schon ein riesiger Erfolg, wenn er mit dem FCL nicht absteigt. Momentan ist einzig und allein das Abschneiden von Aarau ein Indiz dafür, dass es ihm tatsächlich gelingen könnte, die Liga zu halten.Skischueh hat geschrieben:Genau! Denn es liegt, wie alle Jahre zuvor, nur am Trainer! Mannschaft, Nachwuchs, Führung, Finanzen, Umfeld, Strukturen alles tiptop! Eitel Sonnenschein! Nur hat man den passenden Trainer noch nicht gefunden, der daraus den nächsten Schweizermeister macht! Immer nur die Luschen die falsch trainieren lassen und falsch aufstellen! Weiter Suchen und gut ist!hässig-AL hat geschrieben:Babbel raus
Rolf an die Linie (auch wenn er es nicht mehr will), Hauptsache bis Saisonende und dann endlich eine gescheite Lösung.
schon verrückt, dass nicht mal mehr das bayerngen hilft
Und die selben Trainer hatten aber auch veritable Einbrüche (Fringer, Bernegger, Sforza...) Die Yakin Geschichte lassen wir mal sein...Windfahne hat geschrieben:Es gab mehrere Trainer, die uns unter diesem Konstrukt in den Europapokal gebracht haben.
Das ist hingegen ein klarer Vorteil für Babbel. Wenn er so weitermacht, wird ein veritabler Einbruch gar nie möglich sein.Skischueh hat geschrieben:Und die selben Trainer hatten aber auch veritable Einbrüche (Fringer, Bernegger, Sforza...) Die Yakin Geschichte lassen wir mal sein...Windfahne hat geschrieben:Es gab mehrere Trainer, die uns unter diesem Konstrukt in den Europapokal gebracht haben.
Und die lang ersehnte Konstanz wäre endlich da!Windfahne hat geschrieben:Das ist hingegen ein klarer Vorteil für Babbel. Wenn er so weitermacht, wird ein veritabler Einbruch gar nie möglich sein.Skischueh hat geschrieben:Und die selben Trainer hatten aber auch veritable Einbrüche (Fringer, Bernegger, Sforza...) Die Yakin Geschichte lassen wir mal sein...Windfahne hat geschrieben:Es gab mehrere Trainer, die uns unter diesem Konstrukt in den Europapokal gebracht haben.
Da bin ich aber beruhigtWindfahne hat geschrieben:so schlau sind wir alle auch, skischueh.
Kann man so stehen lassen.Skischueh hat geschrieben:Und die lang ersehnte Konstanz wäre endlich da!Ich sage ja auch nicht, dass Babbel der kompetenteste Trainer seit je her ist. Ich orte nur die wahre Problematik woanders.
Ich bin überzeugt, dass wenn nicht endlich eine über Jahre konstante einheitliche Klubpolitik, Kader- und Ausbildungsplanung sowie eine erkennbare und gelebte Vereinsphilosophie Einzug hält, es immer wieder zu solchen Einbrüchen kommen wird. Egal ob ein Komornicki oder ein Klopp an der Linie steht. Der mittel- bis langfristige Einfluss eines Trainers wird sowieso überschätzt. Die ewigen Trainerdiskussionen lenken einfach von den wahren und gewichtigen Problemen ab.