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Re: Burim Kukeli

Verfasst: 5. Dez 2011, 21:21
von Garfield
Kukeli war in Basel echt stark. Mich erstaunt nur, dass es auch die NLZ bemerkt hat!
Einen solchen Spieler darf man nicht hinhalten und vergraulen. Wenn hier vom FCL nicht bald ein Statement PRO Kukeli kommt, verstehe ich die Fussballwelt noch weniger als sonst schon!

und sowieso ....
Frizzel hat geschrieben:
mysterius hat geschrieben:Weiss nicht, wann Kukeli bewiesen hat, dass er einen gepflegten Spielaufbau ermöglicht!
Um mich auf die letzten beiden Meisterschaftsspiele zu konzentrieren:

- Gegen GC der Pass, nach welchem Gygax alleine vor der Kiste war (etwa in der gleichen Abschlussposition wie nach dem Zuckerpass von Yakin, allerdings mit anderem Ausgang)
- Gegen Basel der Pass, welcher zu der Penalty-Szene geführt hat (nachdem er sich den Ball selber zurück erobert hat und eine Konterchance von Basel verhindert hat)

Grundsätzlich erinnert mich das ganze aber an die Inler-Diskussion in der Nati. Bei Napoli schätzt man seine Stärken, in der Nati kritisiert man seine Schwächen (und setzt ihn m.E. falsch ein)...
Frizzel bringts auf den Punkt! Kukeli ist doch nur in der Diskussion, weil sein Vertrag ausläuft. Er ist einer der wichtigsten, konstantesten und verlässlichsten Spieler beim FCL. Wenn er denn darf, kann er sehr wohl offensive Akzente setzen. Und er wird dies noch viel mehr, wenn er sich endlich traut, Verantwortung zu übernehmen.

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 26. Dez 2011, 22:59
von Mani Joller
.

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 27. Dez 2011, 03:30
von Barracuda
Denke das müsste ein Fussballspiel gewesen sein. *pw*

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 27. Dez 2011, 16:41
von raven
Mani Joller hat geschrieben:Habe mal eine Frage.
Anfangs spielte ja Burim kaum unter Yakin. Es gab da mal so eine Szene: Kukeli läuft sich an der Seite ein. Der FCL trifft und die Spieler jubeln direkt vor Kukeli. Kukeli macht aber nicht mit, hat irgendwie Angst. Später kommen weitere Spieler hinzu, die Burim dann in den Jubel integrieren. Es müsste sich vermutlich um ein Auswärtsspiel handeln.
Hat jemand eine Idee um welches Spiel es sich handeln könnte?
gruss
Vor was hat er sich den gefürchtet? Gabs Pyros, oder vor Muri?

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 27. Dez 2011, 17:09
von pommespanzer
Mani Joller hat geschrieben:Habe mal eine Frage.
Anfangs spielte ja Burim kaum unter Yakin. Es gab da mal so eine Szene: Kukeli läuft sich an der Seite ein. Der FCL trifft und die Spieler jubeln direkt vor Kukeli. Kukeli macht aber nicht mit, hat irgendwie Angst. Später kommen weitere Spieler hinzu, die Burim dann in den Jubel integrieren. Es müsste sich vermutlich um ein Auswärtsspiel handeln.
Hat jemand eine Idee um welches Spiel es sich handeln könnte?
gruss
FIFA 2012?

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 27. Dez 2011, 18:36
von tuce
Mani Joller hat geschrieben:Habe mal eine Frage.
Anfangs spielte ja Burim kaum unter Yakin. Es gab da mal so eine Szene: Kukeli läuft sich an der Seite ein. Der FCL trifft und die Spieler jubeln direkt vor Kukeli. Kukeli macht aber nicht mit, hat irgendwie Angst. Später kommen weitere Spieler hinzu, die Burim dann in den Jubel integrieren. Es müsste sich vermutlich um ein Auswärtsspiel handeln.
Hat jemand eine Idee um welches Spiel es sich handeln könnte?
gruss
1. Saisonspiel in Tschetschenien, 1-0 von Puljic: http://www.youtube.com/watch?v=MQIEChdtMNc

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 27. Dez 2011, 18:52
von ADI
Nett, dass es hier auch noch Leute gibt, welche die Fragen noch anständig beantworten.
Nicht so wie die meisten Idioten hier, die nur alles zumüllen, weil es ihnen langweilig ist...

cheers ihr Fotzen

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 27. Dez 2011, 19:43
von Mani Joller
Danke tuce

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 28. Dez 2011, 16:44
von Schalker jung
grande thiesson

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 9. Jan 2012, 12:22
von Heiri
Burim Kukeli – die Geschichte eines Geringgeschätzten

Geschrieben von: Pier-Luca Bonzanigo
Eine überragende Vorrunde scheint beim FC Luzern kein Argument für eine Vertrags-Verlängerung zu sein: Der im Sommer endende Kontrakt mit Burim Kukeli wurde noch nicht erneuert. kurzpass.ch erzählt die Geschichte eines Geringgeschätzten.

Plötzlich nach oben

Kukeli meisterte relativ spät den Sprung in die höchste Schweizer Fussballliga. Lange spielte der Mittelfeldakteur in den unteren Ligen, zuletzt beim FC Schötz. Der Wechsel im Alter von 24 Jahren in die Nationalliga A ist aussergewöhnlich. Nur wenige Spieler schaffen diesen Sprung noch in diesem fortgeschrittenen Alter. Kukeli gab in der «Neuen Luzerner Zeitung» denn auch zu Protokoll: «Ich habe vier, fünf Jahre in den unteren Ligen verschenkt. Ich war im Kopf einfach noch nicht bereit für die Super League und habe auf die falschen Ratschläge gehört.»

Die Anfangszeit beim FCL war nicht einfach für Kukeli. Lange wurde er von Verletzungen geplagt. Er musste sich einer Meniskus- und einer Knorpeloperation unterziehen. Erst nach dem Abgang von Milan Gajic zum FC Zürich bekam Kukeli seine Chance in der ersten Mannschaft. Sein ehemaliger Trainer Fringer war angetan vom aggressiven Mittelfeldspieler. Mit dem Abgang von Rolf Fringer endete dann aber auch die Stammplatzgarantie von Kukeli und die Wertschätzung ihm gegenüber.

Mit Yakin kamen die Probleme

Nach dem Trainerwechsel veränderte sich die Position von Kukeli in der Mannschaft. Neben Publikumsliebling Ianu wurde ihm ein Wechsel noch vor Saisonbeginn nahegelegt. Auch schien sich Kukeli in dieser Phase nicht wohl zu fühlen. Bezeichnenderweise fand er sich an den ersten Spieltagen auf der Bank wieder. Dem genauen Beobachter brannte sich im Spiel des FC Luzerns Ende Oktober auswärts gegen Neuenburg Xamax folgende Szene ins Gedächtnis: Kukeli lief sich an der Seite ein, während die Leuchten das siegbringende Tor verbuchen konnten. Bei der nachfolgenden Jubelszene, die in unmittelbarer Nähe zur Seitenlinie, an der Kukeli sich aufwärmte, geschah, war die Irritation zwischen Mannschaft und Kukeli augenfällig. Der Kosovare konnte sich kaum überwinden in den Jubel einzustimmen. Erst Alain Wiss integrierte ihn in den Jubel.

Kukeli bewies darauf jedoch ein weiteres Mal, dass er ein «Fighter» ist und kämpfte sich in die erste Mannschaft zurück. Nach wenigen Spieltagen war er wiederum ein Leistungsträger und Stammspieler. Seine, im Vergleich zu Rolf Fringers Taktik, offensivere Ausrichtung interpretiert er hervorragend.

Ein Liebling der Fans

Bei den Fans geniesst Burim Kukeli grosses Ansehen. Sein Wille und seine Kämpferqualitäten sowie seine ausgesprochene Leistungsbereitschaft werden goutiert. So trat die Ultra-Gruppierung «Nord-Boyz» während geraumer Zeit als persönlicher Sponsor von Kukeli in der Matchzeitung des FC Luzerns auf, was einer Adelung des Spielers durch die Fans gleichkommt. Auch das Verhalten von Kukeli imponiert. Er bewirtschaftet damit nicht die klassischen Stereotype eines erfolgreichen Fussballers. Wenn er sich mit seinem bescheidenen Fahrzeug, einem Smart, auf dem Trainingsgelände zeigt, sind eklatante Unterschiede zu den meisten anderen Spielern sichtbar.

Nach guten Leistungen äusserte sich auch Trainer Yakin mehrmals positiv über das Spiel von Kukeli. Er artikulierte sich auch dahingehend, dass der defensive Mittelfeldspieler einen neuen Vertrag verdient hätte. Trotzdem gibt es von Seiten des FC Luzerns, insbesondere des Präsidenten Walter Stierli, keine Zeichen, die in diese Richtung gedeutet werden können. Bereits im Sommer wurde dem Spieler Druck aufgesetzt, den Verein zu verlassen. Klar ist aber auch, dass der FC Luzern gerade im defensiven Mittelfeld quantitativ wie auch qualitativ gut besetzt ist. Neben Kukeli buhlen Hochstrasser, Wiss, Renggli und die talentierte Nachwuchskraft Kryeziu um die Plätze im zentralen Mittelfeld.

Aber wieso gerade hier Kukeli den Sessel räumen sollte, ist nicht nachvollziehbar. Mit seinen Leistungen in der ersten Saisonhälfte war er klar der beste zentrale Mittelfeldspieler der Luzerner.

Die Balkanfraktion bröckelt

In der Mannschaft bildeten die Spieler mit Herkunft im Balkan, allen voran Veskovac, Zverotic, Puljic und Kukeli in den zwei vorhergehenden Spielzeiten eine verschworene Gemeinschaft. In der Presse wurde oft von der «Balkanfraktion» gesprochen. Diese Gemeinschaft steht scheinbar vor der Auflösung.

Bereits im Sommer verliessen die Verteidiger Veskovac und Zverotic den Verein Richtung Hauptstadt. Ersterer wurde sogleich Stammkraft in der Verteidigung der Berner Young Boys. Auffallend ist, dass Zverotic, Veskovac und auch Kukeli vom gleichen Berater betreut werden. Dass nun nach Zverotic und Veskovac nun auch Kukeli den Verein verlassen könnte, kann durchaus mit dem Berater zusammenhängen. Dagegen spricht jedoch, dass auch weitere FCL-Spieler den gleichen Berater haben.

Kukeli ist eine Bereicherung

Nach den guten Leistungen von Kukeli in der ersten Saisonhälfte wäre ein Umdenken angebracht. Mit Ausnahme des FC Basel wäre Kukeli bei jedem Verein eine Bereicherung und hätte gute Chancen auf einen Stammplatz. Nichtdestotrotz gibt man sich beim FCL bei der Personalie Kukeli wortkarg. Ist es wie in einer Liebesbeziehung? Die Bedeutung des Gegenübers wird erst bei seiner Absenz erkannt? Es ist zu hoffen, dass es im Fall von Burim Kukeli nicht so enden muss.
Quelle: kurzpass.ch

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 9. Jan 2012, 13:18
von Camel
Stierli geht es nur um das unerwünschte Nordboyz-Sponsoring! Sobald die Gönner ausgetauscht werden, wird sich die Sache mit Kukeli klären.

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 9. Jan 2012, 14:35
von Ildrial
kurzpass.ch hat geschrieben: Bei den Fans geniesst Burim Kukeli grosses Ansehen. Sein Wille und seine Kämpferqualitäten sowie seine ausgesprochene Leistungsbereitschaft werden goutiert. So trat die Ultra-Gruppierung «Nord-Boyz» während geraumer Zeit als persönlicher Sponsor von Kukeli in der Matchzeitung des FC Luzerns auf, was einer Adelung des Spielers durch die Fans gleichkommt. Auch das Verhalten von Kukeli imponiert. Er bewirtschaftet damit nicht die klassischen Stereotype eines erfolgreichen Fussballers. Wenn er sich mit seinem bescheidenen Fahrzeug, einem Smart, auf dem Trainingsgelände zeigt, sind eklatante Unterschiede zu den meisten anderen Spielern sichtbar.
...
Trotzdem gibt es von Seiten des FC Luzerns, insbesondere des Präsidenten Walter Stierli, keine Zeichen, die in diese Richtung gedeutet werden können.
Liegt ja wohl auf der Hand...
a) Connection zu gemeingefaehrlichen Fangruppierungen? No way! Ist im System nun blockiert und kann deshalb nicht mehr am Training teilnehmen.
b) Ein Smart ist einfach zu wenig Glamour und muss gemaess Wauti ausgetauscht werden.

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 10. Jan 2012, 19:14
von Vblstöbli
Wars dann wohl...schade!

Burim Kukeli

Verfasst: 10. Jan 2012, 19:21
von grantler
nord boyz, bitte wauti, büsche, frank und murat sponsern, danke

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 20. Jan 2012, 18:53
von jojo
Keine Vertragsverlängerung...

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 20. Jan 2012, 18:53
von raven
Vertrag wird nicht verlängert!
Quelle: W.S. in RP.

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 20. Jan 2012, 19:04
von bluewhite pride
Hauptsache einen Güller geholt... :evil:

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 21. Jan 2012, 01:01
von Master
bluewhite pride hat geschrieben:Hauptsache irgendeinen geholt... :evil:
war anfangs nie ein fan von Burim.. aber was soll das?

ist muntwiler die besere "leaderfigur", weil er bei dem gesindel captain war? was ist mit Renggli und hochstrasser?

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 21. Jan 2012, 10:46
von Wiesel
Stierli und Yakin wollten ihn ja scheinbar beide behalten gem NLZ......will wohl keiner der schwarze Peter sein!!!

Re: Burim Kukeli

Verfasst: 21. Jan 2012, 11:25
von Master
http://www.luzernerzeitung.ch/zentralsc ... t98,151358" onclick="window.open(this.href);return false;
Und für Philipp Muntwiler (24), der auf die neue Saison hin von St. Gallen zu den Innerschweizern stösst. Sein grosser Vorzug gegenüber Kukeli soll sein, dass er erfolgreich in den Abschluss gehen kann.
wohl das killerkriterium für den fcl, wenn es um die anstellung von defensiven mittelfeldspielern geht.. irgendwie nachvollziehbar in einem system ohne stürmer.. allerdings hat es in eben diesem system auch mindestens vier andere mittelfeldspieler, welche diesen part übernehmen können.. dass man nun dadurch Burims defensive qualität "übergeht", ist einmal mehr was ungeneim lächerliches..