Verfasst: 4. Aug 2006, 19:27
2:1
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Definitiv!schesl hat geschrieben:frage: gibts morgen schon "kafi zwätschgen"?
wäre jedenfalls eine marktlücke bei diesen temperaturen
Luzern – Aarau
Ciriaco Sforza muss nach neun Gegentoren in drei Spielen dringend seine Defensive stabilisieren. So wird der nun spielberechtigte Lucien Mettomo wohl in der Innenverteidigung aufgestellt, wahrscheinlich neben Pascal Bader. In diesem Falle würde Mario Cantaluppi ins defensive Mittelfeld vorrücken. Luis Calapes und Genc Mehmeti stehen nicht zur Verfügung; Caryl Righetti ist fraglich.
Hörte aus pivaten Umfeld Genc, er sei am Knie verletzt und würde ein halbes Jahr ausfallen.schneema hat geschrieben:Football.chLuzern – Aarau
Ciriaco Sforza muss nach neun Gegentoren in drei Spielen dringend seine Defensive stabilisieren. So wird der nun spielberechtigte Lucien Mettomo wohl in der Innenverteidigung aufgestellt, wahrscheinlich neben Pascal Bader. In diesem Falle würde Mario Cantaluppi ins defensive Mittelfeld vorrücken. Luis Calapes und Genc Mehmeti stehen nicht zur Verfügung; Caryl Righetti ist fraglich.habe ich was verpasst? Doc?
na gut, ich habe die gestrige nlz ja erst soeben gelesen, aber da steht, dass er 3 oder 4 wochen ausfällt wegen einer gelenkentzündung oder so was ähnliches .. ist halt schon spät.lunic hat geschrieben:Hörte aus pivaten Umfeld Genc, er sei am Knie verletzt und würde ein halbes Jahr ausfallen.schneema hat geschrieben:Football.chLuzern – Aarau
Ciriaco Sforza muss nach neun Gegentoren in drei Spielen dringend seine Defensive stabilisieren. So wird der nun spielberechtigte Lucien Mettomo wohl in der Innenverteidigung aufgestellt, wahrscheinlich neben Pascal Bader. In diesem Falle würde Mario Cantaluppi ins defensive Mittelfeld vorrücken. Luis Calapes und Genc Mehmeti stehen nicht zur Verfügung; Caryl Righetti ist fraglich.habe ich was verpasst? Doc?
Da ich aber weder hier im Forum , noch auf der FCL page etwas gelesen habe wollte ich kein Gerücht in die Welt setzen..
mal sehen was Doc meinnt...
6 Monate outlucerne hat geschrieben:na gut, ich habe die gestrige nlz ja erst soeben gelesen, aber da steht, dass er 3 oder 4 wochen ausfällt wegen einer gelenkentzündung oder so was ähnliches .. ist halt schon spät.lunic hat geschrieben:Hörte aus pivaten Umfeld Genc, er sei am Knie verletzt und würde ein halbes Jahr ausfallen.schneema hat geschrieben:Football.chhabe ich was verpasst? Doc?
Da ich aber weder hier im Forum , noch auf der FCL page etwas gelesen habe wollte ich kein Gerücht in die Welt setzen..
mal sehen was Doc meinnt...
Eintracht im Tabellenkeller
Der FC Luzern auf sanfter Annäherung ans A-Niveau - doch jetzt könnte es ungemütlich werden
tre. In Luzern ist Seenachtsfest - und Samstagnacht steigt das grosse Feuerwerk. Das freut das Volk, das hebt die Laune. Mit welcher Begeisterung die Angestellten des lokalen Fussballklubs dann gen Himmel schauen, hängt aber weder von der Pyrotechnik noch von der Choreographie der Inszenierung ab. Es entscheidet sich bei Tageslicht auf der Allmend - an einer Veranstaltung, an der mehr brachiale Basisarbeit als Spektakel erwartet wird, dem Keller-Duell in der Super League, das mit dem Superlativ kaum zu umschreiben ist - dem Spiel zwischen dem Schlusslicht Luzern und dem Tabellennachbarn aus Aarau.
Wieder drei Niederlagen zum Saisonstart
Zu behaupten, der FC Luzern sei mit dem Schwung der Aufstiegssaison ins neue Fussball- Jahr gestartet, wäre eine eher eigenwillige Interpretation: 3 Spiele, 0 Punkte, 9 Gegentore - die Bilanz lässt eigentlich keinen Diskussions-Spielraum zu. Trotzdem sagt Präsident Walter Stierli, ihm gefalle die Situation, sein Klub sei im Fahrplan, die Annäherung ans Super-League-Niveau verlaufe den Erwartungen entsprechend. Der 58- jährige Versicherungsfachmann, ein früherer Mittelfeldspieler in Luzern, Kriens und Lausanne, schöpft den Optimismus unter anderem aus den Erfahrungswerten der vergangenen Spielzeit. Auch damals waren die Innerschweizer mit drei Niederlagen in die Saison gestartet - und am Schluss in die Nationalliga A aufgestiegen.
Dass auf der Allmend die Panik (noch) nicht ausgebrochen ist, hängt auch von der realistischen Selbsteinschätzung ab. Im Kader des Trainer-Neulings Sforza stehen kaum Spieler, die ihre Kompetitivität auf höchster Stufe schon nachhaltig bewiesen haben - aber dafür überproportional viele hoffnungsvolle Talente. Zibung gilt als einer der wenigen jungen Deutschschweizer Torhüter mit guten Perspektiven. Lambert, Diethelm und Claudio Lustenberger zählen zum Kader der nationalen U-20-Auswahl und haben durchaus das Potenzial, um in die Fussstapfen von Leuten wie Meyer, Hodel oder den Bebrüdern Schwegler zu treten, die als prominenteste Exponenten der Luzerner Fussballbewegung den Durchbruch auf Topniveau geschafft haben.
Mettomo und Agolli als Hoffnungsträger
Weil zu viel junges Blut und Unerfahrenheit dem kurzfristigen Erfolg aber nicht nur förderlich sind, haben die Luzerner in den letzten Tagen reagiert und zwei international erprobte Spieler, den kamerunischen Verteidiger Lucien Mettomo sowie den albanischen Stürmer Ansi Agolli, verpflichtet. Vor allem von Mettomo erhoffen sich die Luzerner viel. Der 48fache Nationalspieler soll der Abwehr die zuletzt vermisste Stabilität zurückgeben, den Jungen als Orientierungshilfe dienen und Mario Cantaluppi von Defensiv- Pflichten befreien. Statt in der zentralen Verteidigung, wo Cantaluppi in den ersten drei Runden Akkordarbeit im frustrierenden Sinn zu verrichten hatte, soll der frühere Internationale im Mittelfeld spielen und der Konstruktiv-Abteilung auf die Sprünge helfen.
So hart die Luzerner auf dem Boden der Super-League-Realität gelandet sind - in ihrem Umfeld ist die Aufbruchsstimmung weiterhin deutlich spürbar. Der Klub, der 1989 sensationell den Titel gewonnen hatte, danach aber im finanziellen Sumpf (6,6 Millionen Schulden) zu verschwinden drohte, kann wieder auf die Unterstützung der gesamten Innerschweiz zählen. Die Kulisse im ersten A-Heimspiel seit drei Jahren (9000 Zuschauer gegen den FCZ) soll nur ein Vorgeschmack gewesen sein. Das Publikum scheint zu honorieren, dass Stierli - ein Mann mit langer Vergangenheit und grosser Akzeptanz im Klub - wieder ein solides wirtschaftliches Fundament (Budget 6 Millionen) und ein breites Beziehungsnetz geschaffen hat. Leute wie Ottmar Hitzfeld oder DJ Bobo, zwei Mitglieder des prominent besetzten Beirats, können zwar für den Aufsteiger keine Tore schiessen, allein ihre gelegentliche Anwesenheit im Stadion dokumentiert aber die Solidarität der gesamten Region und hilft politische Hürden zu überwinden. Es trägt indirekt auch dazu bei, dass der Klub bis in vier Jahren in einem neuen Stadion spielen kann. Im Herbst 2008 soll auf der Allmend mit dem Neubau (Fassungsvermögen: 16 000 Zuschauer) begonnen werden.
«Sforza nur gegen aussen arrogant»
Kurzfristig stehen in Luzern allerdings die Arbeiten auf einer anderen Baustelle im Vordergrund - diejenigen von Sforza mit seinen etwas flügellahmen Himmelstürmern. Noch geniesst der Trainer das volle Vertrauen der Vorgesetzten. Er wird für seine offene Kommunikation und die kreative Trainingsgestaltung gelobt. Auch sonst scheint die Eintracht vollkommen. Stierli: «Sforza wirkt nur gegen aussen arrogant.» - Ob die Harmonie aber den Samstagabend überdauert, ist eine andere Frage. Denn eine Niederlage gegen Aarau wäre schlecht mit den Gesetzmässigkeiten des Geschäfts zu vereinbaren. Und die gelten selbst für die Wohlfühloase in Luzern.
Gute Besserung an Genc!!!Hinter den Einsätzen von Patrick Bengondo und Djamel Mesbah steht ein Fragezeichen. Johan Berisha, Rainer Bieli, Carlos De Almeida Junior und Marius Zarn fallen sicher aus. Der Schotte Mark Fotheringham hat seine Speilberechtigung erhalten und wird wohl sein Debüt in der Startformation geben.
Viel Wille und ein Türkyilmaz (NLZ)
Gegen Lausanne der Wille, gegen Aarau Türkyilmaz: Dem 0:1 folgte
das 1:1 und, wieder spät, das 2:1. Wie Luzern sein drittes Heimspiel
gewann und sich alles auf einen Mann fokussierte.
VON PETER BIRRER
Grossartig sei es gewesen, entfuhr es Alex Frei, eine wunderbare
Sache, an der Seite von Kubilay Türkyilmaz spielen zu dürfen. Und:
«Er ist ein grosser Fussballer.» Mehr brauchte er nicht zu sagen.
Freis Zusammenfassung war pointiert und hatte allgemeine
Gültigkeit an diesem Samstagabend. Dass es zum Schluss auf der
Allmend zuging wie damals, als der problembeladenste Abschnitt
der Vereinsgeschichte erst noch bevorstand, machte aus dem 7.
August ein besonderes Datum. Sie feierten den FC Luzern, vor allem
aber feierten sie «Kubi», den Neuverpflichteten, «Kubi», ihren neuen
Star.
Es war der Tag, an dem der 32jährige Türkyilmaz seinen Einstand für
den FCL gab, es war der Tag, an dem erstmals seit zwei Jahren
mehr als 10 000 Zuschauer den Weg ins Stadion fanden, und es war
der Tag, an dem alles, was passierte, seinen Teil zu einem
harmonischen Gesamtbild beitrug: zuerst der Rückstand (bereits der
vierte in Serie), nach der Pause der Ausgleich und kurz vor dem
Abpfiff das 2:1. Und weil Protagonist Türkyilmaz seiner Rolle gerecht
wurde, das 1:1 vorbereitete, das 2:1 selber schoss und dafür einen
späten Zeitpunkt wählte, passten die Ereignisse perfekt in den
Rahmen.
Die Bemühungen, den prominenten Spieler vorübergehend aus
Brescia nach Luzern zu holen und damit die lokale Fussballindustrie
neu anzukurbeln, haben sich ein erstes Mal ausbezahlt. Präsident
Albert Koller hat die Gesetzmässigkeit des Geschäfts erkannt und
vor der Verpflichtung von Türkyilmaz argumentiert, mit einem
Fussballer dieser Güteklasse erhalte der FCL neuen Aufschwung.
Wojciechowskis 25-m-Knaller
Als sich die Ereignisse überstürzten und sich berechtigterweise alles
um eben diesen Kubilay Türkyilmaz drehte, drohte allerdings in
Vergessenheit zu geraten, dass längst nicht alles gut oder gar
fantastisch war und die Begegnung mit Aarau mit Ausnahme der
ersten zehn Minuten bis zur Pause zu einer mühsamen
Angelegenheit verkam. Die Luzerner leisteten sich unüblich viele
Leichtsinnsfehler im Spielaufbau, und erschwerend kam gegen den
unbequemen Gegner hinzu, dass der Angriffsaufbau anfänglich zu
langatmig war und nur kompliziert vor sich ging.
Aaraus Pole Wojciechowski erzielte schliesslich, als er zufällig an
den Ball kam, unbedrängt Richtung Luzerner Strafraum loslief und
ihm noch rund 25 Meter bis zur Grundlinie fehlten, das sehenswerte
1:0 für den Gast. Und zwei Minuten danach hatte Baldassarri in der
Vorbereitungsphase alles so gut gemacht, dass Ivanov eigentlich
nichts mehr falsch machen konnte. Er brachte es trotzdem fertig, aus
sieben Metern alleine vor Foletti neben statt ins Tor zu schiessen.
«Diese nicht verwertete Chance», bemerkte Trainer Dries später,
«war mit ein Grund für die aus unserer Sicht negative Entwicklung
des Spiels.»
Wyss bleibt Penaltyschütze
Ein anderer, mindestens ebenso gewichtiger Grund war die Szene in
der 40. Minute, in der Baudry, bereits verwarnt, zum zweiten Mal gelb
und folglich rot sah. Der französische Verteidiger hatte Frei, von
Türkyilmaz lanciert, zu Boden gedrückt. Dass Wyss, der wie Arnold
nicht zu seiner Normalform fand, mit dem Penalty nur den Pfosten
traf, war ebenfalls eine Besonderheit des Abends. Laut Trainer Andy
Egli war nicht abgemacht, wer die Verantwortung in diesem Fall
übernehmen sollte. Wyss, der Captain, entschied, und nach
misslungenem Versuch wird er auch das nächste Mal antreten. «Wer
einen Penalty verschiesst», sagte Egli hinterher, «muss bald
möglichst wieder einen treten.»
Baudrys Ausfall war das endgültige Signal für die Wende der Partie.
Der Brasilianer Gian glich mit seinem dritten Saisontreffer aus, und
die Nummer «29», immer wieder sie, sorgte nach dem mit einem
raffinierten Freistoss eingeleiteten Ausgleich auch dafür, dass die
Stimmung auf der Allmend kontinuierlich stieg. Türkyilmaz war mit
Abstand auffälligster Spieler auf dem Platz. Er trat die meisten
Freistösse, und als er sich zwischenzeitlich ins Mittelfeld zurückfallen
liess, befürchtete Egli, «dass Kubi seiner Aufgabe im Sturm aus dem
Weg gehen wollte».
Egli änderte seine Sicht der Dinge, als die Schlussphase kam,
aufgrund der zweiten Halbzeit folgerichtig das 2:1 fiel und im
Gegensatz zu Lausanne neben dem Willen des Kollektivs Türkyilmaz
für den späten Unterschied sorgte. Das sei Klasse, bemerkte Egli,
die Art und Weise, wie Türkyilmaz das Tor erzielt habe, zeuge von
physischer Robustheit, kurz: «Es war grossartig.»
Eigentlich fast unglaublich...chief hat geschrieben:Aarau - Luzern 119 44 31 44 169 : 169
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heute um 20.00:Stecki hat geschrieben:Eigentlich fast unglaublich...chief hat geschrieben:Aarau - Luzern 119 44 31 44 169 : 169
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Du meinst feuchtmachenmiguz hat geschrieben:Capo mach schon mal die Kehle warm)