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Verfasst: 13. Nov 2006, 08:37
von Wiggerl Kögl
merci für die Antwort Ofen.
Unglaublicher Kindergarten im Stadion.
Sollten nur die in die Zone 1 dürfen, welche nach dem YF-Match auf der Allmend-Tribüne stande....
Verfasst: 13. Nov 2006, 09:21
von manuel
NLZ Berichte zum Spiel gegen Schaffhausen:
Ungestört in die Viertelfinals
Der FC Luzern kam gegen erschreckend schwache Schaffhauser ohne Mühe eine Runde weiter. Aber der 2:0-Sieg war Trainer Ciriaco Sforza nicht gut genug.
VON PETER BIRRER
Aniello Fontana schaute nur noch kurz vorbei in der Garderobe, und um zu wissen, wie er sich fühlte, brauchte er nicht einmal etwas zu sagen. Schaffhausens Präsident sagte nur noch: «Nein, so reicht es nicht.» Und als er sich verabschiedete, übernahm Manager Christian Stübi und fragte: «Haben wir in den 92 Minuten auch nur ein böses Foul begangen? Nein. Mir wäre es lieber gewesen, wir hätten zweimal Rot gesehen und wären dann zum Teufel geschickt worden.»
FCL leichtsinnig mit den Chancen
Schaffhausen war gestern in der Tat ein braver, dankbarer und darum willkommener Gegner für den FC Luzern. Der Gastgeber kannte keine Mühe mit einer Mannschaft, die an Harmlosigkeit nicht zu überbieten war und es fertig brachte, nicht ein einziges Mal wirklich gefährlich zu werden. Angesichts des Gebotenen war die Frage, wofür die Schaffhauser schon am Vortag in die Zentralschweiz gereist waren, erlaubt.
Die Luzerner lösten ihre Pflichtaufgabe letztlich ohne Glanz. Aber sie brauchten nicht einmal souverän aufzutreten, um diese Runde schadlos zu überstehen. Nach 20 Minuten traf Tchouga per Kopf, Sereinig hielt genügend Abstand zum Kameruner ein. Nach 56 Minuten machte sich zur Abwechslung auch wieder einmal Maliqi bemerkbar, der Reservist, der nach der Pause den unkonzentrierten Ntiamoah ablöste. Auch Maliqi brauchte bei seinem Abschluss keinen Störenfried zu fürchten.
Es war alles in allem eine einseitige Angelegenheit, die auch die Frage nach sich zog, wie diese Schaffhauser gegen den FC Basel 2:0 und in Zürich 1:0 gewinnen konnten. Trainer Jürgen Seeberger bemängelte die Einstellung seiner Fussballer und schob hinterher: «Die Niederlage ist verdient. Und zu niedrig ausgefallen.» Dass Schaffhausen nach 87 Minuten keinen Penalty bekam, als Calapes gegen Da Silva ein klares Foul beging, war für ihn nicht der Rede wert.
Damit kam er der Wahrheit sehr nahe. Die Luzerner verteidigten wohl solid, wurden aber nie gefordert. Aber sie gingen mit ihren Möglichkeiten zu fahrlässig um. Ntiamoah allein hätte bis zur Pause dreimal treffen können, schoss aber über das Tor, an die Beine der Gegenspieler oder an den Pfosten. Und als es 2:0 stand, verpasste Tchouga kurz vor Schluss das 3:0. Es war nicht so, dass die Luzerner nach dem 2:0 Angriff um Angriff lancierten, aber sie fanden Freiräume vor wie im Training. Was sie daraus machten, hielt Trainer Ciriaco Sforza dazu an, nach der Qualifikation für die Viertelfinals das Spiel äusserst kritisch aufzuarbeiten. Ins Visier nahm er die Offensivabteilung und sprach von deren Hang zur Leichtsinnigkeit: «Es ist eine Frage der Konzentration, Disziplin und des Willens. Ich kann nicht akzeptieren, wie wir mit den Chancen umgegangen sind. Einige müssen wieder lernen zu beissen.»
Wiedersehen am Samstag
Für Sforza wäre ein 5:0 dem Spielverlauf angemessen gewesen, und ein 5:0 wäre auch kaum ein Resultat gewesen, das die Schaffhauser als ungerecht empfunden hätten. «Mit den letzten 20 Minuten kann ich überhaupt nicht zufrieden sein», bilanzierte Sforza.
Und die Schaffhauser? Es ist ein Armutszeugnis, dass FCL-Goalie Zibung erst nach 58 Minuten nach einem Ball hechten musste. In einer Woche bietet sich ihnen auf der Breite die Möglichkeit zur Revanche, wenn es zu einer Neuauflage des Duells in der Meisterschaft kommt. Bis dahin gilt es einiges zu tun. Sforza hat seinen Stürmern beizubringen, dass sie sich den Luxus, mit ihren Chancen fahrlässig umzugehen, nicht leisten können. Und sein Kollege Seeberger muss seinen Teammitgliedern klarmachen, dass sie eines wieder befolgen müssen: Zeigen, dass ihr Beruf auch mit Kampf und Leidenschaft zu tun hat.
«Air Tchouga» will FCB
Ein Tor und ein Assist gegen Schaffhausen gestern, und heute wird FCL-Captain Jean-Michel Tchouga gesperrt. Er sagt, warums so kommt.
Interview von Marco von Ah
Jean-Michel Tchouga, Sie sind 1,76 Meter gross, Ihr Gegenspieler in Schaffhausens Abwehr, Daniel Sereinig, ist 12 Zentimeter grösser, aber Sie erzielen trotzdem das 1:0 per Kopf ...
Jean-Michel Tchouga: ... und zwar ohne Runterdrücken des Verteidigers mit meinem Ellbogen oder Aufstützen, wie das jemand behauptet hat! Natürlich, stieg ich nicht einfach wie eine Kerze nach oben, ich musste mich schon strecken. Ja, es war ein harter, aber korrekter Zweikampf, den ich auch mit etwas Glück so entschied, dass der Ball auch noch perfekt ins Tor passte.
Trotzdem: Ihre Sprungkraft erstaunt auch regelmässige Matchbesucher immer wieder. Sie sind so lange in der Luft, dass wir in Anlehnung an den US-Basketballstar «Air» Jordan die «Air Tchouga» einführen müssen ...
Tchouga: (lacht und strahlt) Wissen Sie, ich war immer relativ klein, also musste ich früh hoch springen lernen, um nach oben zu kommen. Meine Sprungkraft ist nicht angeboren.
Aber diese Woche kommt es bei der «Air Tchouga» zu einer nicht freiwilligen Zwischenlandung. Was erwarten Sie, wenn Ihr Rencontre mit GCs Schwegler vom letzten Mittwoch beurteilt wird?
Tchouga: Eine Sperre. Die TV-Bilder sind eindeutig. Es ist zwar keine Absicht dabei, ich will ihn weder schlagen noch verletzen. Ich will mich bloss mit einer Ruderbewegung der Arme von ihm befreien und treffe ihn im Gesicht. Unbeabsichtigt, aber ich treffe ihn.
Wie viele Spielsperren befürchten Sie?
Tchouga: Unmöglich für mich zu sagen. Ich hoffe einfach, es wird auch berücksichtigt, dass ich mir noch nie etwas Bösartiges habe zu Schulden kommen lassen.
Und der FCL hofft, dass Ihre Sperre nicht zum Grounding führt?
Tchouga: Das ist unmöglich. Wir sind eine sehr gute Gruppe, ein echtes Team, das Ausfälle kompensieren kann. Ich will nicht behaupten, meine Rolle sei keine wichtige in der Mannschaft, im Meisterschaftsspiel vom Samstag in Schaffhausen kann Luzern aber auch ohne mich so dominant auftreten wie jetzt im Cup. Der Trainer sorgte mit der Einwechslung von Maliqi ja dafür, dass unser Angriff Spielpraxis haben wird.
Aber er wechselte nicht Sie, den mutmasslich Gesperrten, sondern den sicher spielberechtigten Ntiamoah aus ...
Tchouga: ... und ich enttäuschte ihn und das Team. Ich hätte noch drei Tore erzielen müssen, doch ich hatte Probleme nach einem Schlag auf die Wade. Bloss: Im Cup zählt nur der Sieg und nicht dessen Höhe.
Wer ist nun Ihr Wunschgegner?
Tchouga: (sofort) Basel! Auf der Allmend. Das wäre eine super Auslosung.
Stadion-Sicherheit
Stadionverbot für Cup-Feuerwerkler
Die Person, die gestern auf der Allmend-Stehplatz-Tribüne im FCL-Sektor das Tor zum 1:0 durch Abbrennen einer roten Leuchtfackel quittierte, wurde eruiert und sofort mit einem Stadionverbot belegt. FCL-Sicherheitschef Daniel Ryter sagte: «Diese Fackeln werden bis zu 2000 Grad heiss und können zu schweren Verbrennungen führen. Die getroffene Massnahme ist ein deutliches Signal für alle Matchbesucher.»
Zum Spiel gibt es ansonsten nicht viel zu sagen. Schaffhausen war uebelst, und Luzern muss naechstes Wochenende aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr an dieses duerftige Niveau anpassen. Calapes zeigte wieder ein sehr gutes Spiel, so dass Claudio Lustenberger eine Alternative im linken Mittelfeld sein kann. Fabian wirkt im Moment sehr kraftlos. Maliqi hat gestern eindruecklich bewiesen, dass ein gesperrter Tchouga beim FCL leider nicht ersetzt werden kann. Beim 2:0 stand er jedoch genau dort, wo ein Stuermer eben hingehoert.
Verfasst: 13. Nov 2006, 09:34
von icebear
und noch von der nzz
Eine Sache des Willens
Der FC Luzern locker eine Runde weiter - 2:0 gegen Schaffhausen
rwe. Luzern, 12. November
Im Finish sind auf der Allmend nochmals Emotionen geweckt worden. Der Totomat vermeldete den 0:1-Rückstand des FC Basel auswärts gegen Baulmes, woran sich die Zuschauer ausgiebig ergötzten. Die Reaktion auf den Rängen war insofern verständlich, als unten auf dem Rasen die Würfel längst gefallen waren. Die Luzerner führten seit der 56. Minute 2:0, und der Gegner deutete in keiner Phase an, dass er noch zu einer Wende fähig wäre. Im Gegenteil: Hätte der Platzklub in der Schlussphase mit etwas mehr Konzentration gespielt und Tchouga das Visier im gegnerischen Strafraum etwas genauer eingestellt, der FC Schaffhausen wäre mit einer «Packung» heimgekehrt.
Es war denn auch diese Abschlussschwäche, die Trainer Sforza hinterher bemängelte. Er sprach in diesem Zusammenhang von fehlender Winner-Mentalität. «Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir solche Chancen verwerten. Deshalb kann ich mit der Leistung insgesamt nicht zufrieden sein.» Der Einschränkung zum Trotz fiel der Sieg doch jener Mannschaft zu, die von der ersten Minute an zu erkennen gab, für den Vorstoss in den Cup-Viertelfinal alles tun zu wollen. Obwohl Statistiken oft nicht die ganze Wahrheit einer Partie verraten, war die Angabe des Ballbesitzes von 70:30 Prozent zugunsten Luzerns nach etwa einer halben Stunde bezeichnend für die massgebliche Differenz zwischen den beiden Equipen.
In dieser frühen Phase fiel denn auch das für den Ausgang der einseitigen Partie vorentscheidende 1:0. Cantaluppi hatte zur Mitte geflankt, und Tchouga war mit dem Kopf zur Stelle. Damit war der Match endgültig in eine für die Zentralschweizer günstige Richtung gelenkt worden. Das Team Sforzas kombinierte in der Folge flüssiger, spielte präziser und vermochte den Druck auf das gegnerische Tor meistens relativ hoch zu halten. An diesem Vorgehen änderte sich nach dem Seitenwechsel wenig. Mit Herz und gelegentlich auch mit Verstand prägte der Gastgeber weiterhin das Geschehen. Das 2:0 kurz nach der Pause (im Anschluss an einen Freistoss Cantaluppis) durch Maliqi entsprach durchaus dem Verlauf.
Die Leistung Schaffhausens an diesem kühlen, regnerischen Nachmittag auf der Luzerner Allmend war etwas vom Schlechtesten, das man in diesem Herbst auf hiesigen Plätzen gesehen hat. Kaum etwas wollte gelingen, und selbst die einfachsten Ballabfälschungen landeten oft in den Füssen des Gegners. Das Spiel nach vorne war praktisch inexistent - wen Trainer Seeberger auch immer als Angreifer aufs Feld beorderte, eine erhöhte Offensivwirkung wollte sich nicht einstellen. Bezeichnend, dass sich dem Gastklub während der 93 Minuten nur eine Torchance bot. Aus kurzer Distanz schoss Fernandez völlig unbedrängt über das Ziel. Der Verantwortliche sagte hinterher ziemlich niedergeschlagen, man müsse sowohl kurz- wie langfristig die Lehren aus diesem Nachmittag ziehen.
Verfasst: 13. Nov 2006, 09:43
von Admin
GRANDIGER TAG - SOLO STEFFY!

Verfasst: 13. Nov 2006, 09:46
von chief
Hebi hat geschrieben:
+ Schadenfreude gegen Basel
Höi
Verfasst: 13. Nov 2006, 09:47
von hra
ach wie erstaunlich es kommt keine stimmung mehr auf...
elg SV
Verfasst: 13. Nov 2006, 09:47
von Insider
Admin hat geschrieben:GRANDIGER TAG - SOLO STEFFY!

Kannst auch froh sein, bin ich so früh gegangen, sonst hätte sie meinem Charme kaum widerstehen können....
PS: Will Berichterstattung per PN - los!
Verfasst: 13. Nov 2006, 10:18
von NOISER
mein gott, war ja ein klassenunterschied...
hass an swisscom, securitas, nlz und die grännis der vbl! 300 franken schaden, hoffe das budget kann trotzdem gehalten werden...

Verfasst: 13. Nov 2006, 10:20
von Stecki
Wenn Der Bus mal vor dem RH anhalten würde würde vielleicht nicht jedesmal der Nothahn gezogen *denkanstoss*
Verfasst: 13. Nov 2006, 10:29
von Nö
"Paaaaaaaaaaaaaaaaandaaaaaaaaaa" danke für deine Gastfreundschaft. Bin trotzdem der Meinung man sollte DEF. nicht arbeiten müssen an einem Sonntag

...
Upps ist ja schon Montag
Verfasst: 13. Nov 2006, 10:58
von luusbueb
War nicht am Spiel.. Aber was machen Securitas im Luzerner Sektor 2?
Verfasst: 13. Nov 2006, 10:59
von Maniac
Scheiss Stimmung
Lächerliche Securitas Aktion beim Orange DH
TuH dem
"Fahne abe" 
Verpisst euch in die Zone 3

Verfasst: 13. Nov 2006, 11:03
von Stecki
Maniac hat geschrieben:Lächerliche Securitas Aktion beim Orange DH
Hä?
Verfasst: 13. Nov 2006, 11:09
von Gunner
Simi hat geschrieben:---------- rufe hinter mir: Fahne abe!
Toleranz auf beiden Seiten ist gefragt. Sonst wirds wohl bald mal "Meis" geben. Und wer in eine Kurve gehört und wer nicht, wird wohl niemand entscheiden können, mein Gott!
Verfasst: 13. Nov 2006, 11:14
von Bill Shankly
Null Toleranz

Verfasst: 13. Nov 2006, 11:15
von Ofen
Gunner hat geschrieben:
Toleranz auf beiden Seiten ist gefragt. Sonst wirds wohl bald mal "Meis" geben. Und wer in eine Kurve gehört und wer nicht, wird wohl niemand entscheiden können, mein Gott!
Ganz klar NEIN! Es gibt genügend Platz im Stadion, wo man das Spiel ohne Probleme schauen kann. (Auch in Zone 2)
Verfasst: 13. Nov 2006, 11:16
von luusbueb
Ofen hat geschrieben:Gunner hat geschrieben:
Toleranz auf beiden Seiten ist gefragt. Sonst wirds wohl bald mal "Meis" geben. Und wer in eine Kurve gehört und wer nicht, wird wohl niemand entscheiden können, mein Gott!
Ganz klar NEIN! Es gibt genügend Platz im Stadion, wo man das Spiel ohne Probleme schauen kann. (Auch in Zone 2)
Und in Zone 3 kann man den Match auch schauen ohne Fahnen vor sich zu haben!
Verfasst: 13. Nov 2006, 11:21
von Wiggerl Kögl
@Admin
Steffy mit den schönen blauen träumerischen Augen....??!!??!!

Verfasst: 13. Nov 2006, 11:22
von sprayvenhoe
Ab jetzt werden den Leuten, die nörgeln, die Augen ausgekratzt...
Verfasst: 13. Nov 2006, 11:24
von sid
ich machs mir für einmal einfach: es ist egal wie man weiter kommt im cup, hauptsache man kommt weiter. voila.