Re: FC Luzern Innerschweiz AG
Verfasst: 21. Sep 2022, 11:49
wow Dankeschön
wow DankeschönWir haben die Nummern 1252/53 gehe also davon aus, dass dies den verkauften klein Aktien entspricht.the clou hat geschrieben: 21. Sep 2022, 11:28 Sowieso wäre es interessant zu wissen, wieviele Aktionäre es beim FCL prinzipiell gibt und wie die Entwicklung dazu aussieht und wieviele das Gefäss auch aufnehmen könnte
Kann sein (Anzahl Namenaktien zum Nennwert ,CHF 10 ?!) heisst aber nicht, dass es 1252/53 Aktionäre sind. Ansonsten wäre ja die GV Teilnahme mit sagen wir mal rund 200 Personen und gerade mal 15% Anwesenheitsquote so gar nicht FCL Familie like und "alli im uffgebot" eine Farce! Mir ist der Inhaber vonZertifikat 1155 bekannt und sein Kauf war im Juni 2018, was also somit gerade mal 98 verkaufte Aktien in rund 4 1/4 Jahren ausmacht. Vielleicht gibt der FCL die Aktien nicht aufsteigend aus, was aber wiederum nicht logisch wäre. Wir können ja an der GV fragen und Bieri mit seinen Holding Stimmen versus den an- und abwesenden Kleinaktionärsstimmen hat ja immer das entscheidende Wort.Wir haben die Nummern 1252/53 gehe also davon aus, dass dies den verkauften klein Aktien entspricht.
Und es wäre an der Zeit, den alten Mann vor sich selbst zu schützen.
Also noch 15 Jahre mit dem Kasper....Wie viele Jahre wollen Sie noch Besitzer bleiben?
Solange ich gesund bin und mich gut fühle. Bis 90 plus.
Es ist eine Unsitte, die vom Verband sogar verlangt wird. SCHEISS SFV, Scheiss AG's Pro eingetragener VereinJerry.FCL hat geschrieben: 2. Okt 2022, 18:50 Es ist normal, dass ein Sportklub heute eine AG ist, also eine Firma.
SRF hat geschrieben:Unruhe in Luzern
Alpstaegs Rundumschlag trifft den FCL mit voller Wucht
Beim FC Luzern hängt der Haussegen schief. Dabei läuft es sportlich eigentlich nicht schlecht.
Gestern, 20:23 Uhr
Das 1:2 in der 95. Minute durch Jean-Pierre Nsame mit dem mutmasslich letzten Angriff war die bittere Schlusspointe für den FC Luzern zum Ende eines ereignisreichen Sonntags. Einer hausgemachten Unruhe als Morgengruss folgten Transparente der FCL-Fans und der Berner K.o.-Stoss zum Abschluss.
Alpstaeg greift Wolf und Meyer frontal an
Wer gedacht hatte, dass der 6:0-Sieg in Winterthur vor der Länderspiel-Pause im unruhigen Umfeld des Klubs für geglättete Wogen sorgen würde, sah sich nicht in, sondern vor der Partie getäuscht. In einem Interview mit dem Sonntagsblick holte Luzerns Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg zum verbalen Rundumschlag gegen die sportliche Führung um Präsident Stefan Wolf und Sportchef Remo Meyer aus (Video oben).
«Sie sind zu wenig demütig, zu wenig aktiv, zu wenig bescheiden. Sie müssen lernen, zu arbeiten», sagte der streitbare Alpstaeg unter anderem. Dass er sich einen Abgang von Wolf wünschen würde, verhehlte er nicht, zumal er sich seine Tochter Giulia als künftige Präsidentin vorstellen könnte.
Frick lässt Dampf ab
Während sich Wolf und Meyer gegenüber SRF nicht äussern wollten, trat Coach Mario Frick nach der Partie gegen YB vors Mikrofon. Der Liechtensteiner gab unumwunden zu, dass die Situation auch die Mannschaft belaste. Frick machte die Niederlage ein Stück weit sogar daran fest: «Es wundert mich nicht. Das Karma hat zugeschlagen. Wir hatten so viel Unruhe am heutigen Tag im Klub und rund um ihn herum. Dann ist klar, dass man solche Spiele nicht gewinnt und am Schluss mit Pech verliert.»
Frick ärgert, dass die Unruhe nicht in der Mannschaft herrsche (11 Punkte aus 8 Spielen sind akzeptabel), sondern im Klub. «Dies strahlt dann natürlich auch aufs Team ab», so Frick. Die Fans machten mit zwei Transparenten ihren Standpunkt klar. Auf einem Banner wurde Wolf und Meyer die Unterstützung zugesichert. Auf dem anderen Alpstaeg nahegelegt, wieder eine längere Schweigepause einzulegen.
https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ller-wucht
Blick hat geschrieben:Luzern-Frick glaubt an Karma
«Mit dieser Unruhe erstaunt das nicht!»
Der FC Luzern verliert nach einem beherzten Auftritt gegen YB in der Nachspielzeit der Nachspielzeit. Trainer Mario Frick glaubt an Karma.
Es ist wohl Murphy’s Law. Diese Lebensweisheit besagt, dass alles, was schiefgehen kann, auch schiefgeht. Daran wird wohl auch Luzern-Trainer Mario Frick gedacht haben, als er im SonntagsBlick das Interview mit FCL-Hauptaktionär Bernhard Alpstaeg liest, in welchem dieser seinem Präsidenten Stefan Wolf und Sportchef Remo Meyer ziemlich unverblümt Faulheit und Unfähigkeit vorwirft.
Eigentlich ein unerhörter Vorgang nach der zweitbesten Rückrunde letzte Saison und dem geglückten Saisonstart. Auch gegen Leader YB liefert der FCL ein starkes Spiel ab. Doch dann lässt man Benito in der Nachspielzteit der Nachspielzeit gewähren, was der Aargauer zu einer Massflanke auf den Kopf von Jean-Pierre Nsame ausnützt. Der Franko-Kameruner profitiert von der Unaufmerksamkeit von Burch und des eingewechselten Beka. YB belohnt sich majestätisch für einen soliden Auftritt, der aber nicht mehr war.
«Die Spieler kriegen die Unruhe mit»
Die Luzerner sind am Boden zerstört. Und sofort denkt einer an das, was im Vorfeld passiert ist: «Wenn in der grössten Zeitung der Schweiz solch ein Interview erscheint, kriegen das die Spieler mit. Das geht gar nicht anders. Und das hat irgendwo Einfluss», sagt Frick. Nicht auf die Leistung. Die war richtig gut. «Manchmal ist es eben nicht gerecht», sagt Pascal Schürpf, der mit einem Zaubertor die YB-Führung ausglich. Und weiter: «Was neben dem Spielfeld läuft, interessiert uns nicht. Wenn man zuhause gegen YB spielt, hat man andere Gedanken.»
Nicht aber der Coach. «Es ist Karma! Wenn man mit solcher Unruhe ins Spiel steigt, hat man auch kein Glück. Das wäre uns in der letzten Rückrunde nicht passiert. Weshalb dieses Theater nun schleunigst aufhören muss.» Wie? Frick weiter: «Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich bin nicht Politiker. Aber ich weiss, welch demütige Menschen Stefan Wolf und Remo Meyer sind. Die haben ein riesiges blauweisses Herz!» Sagts. Und er fügt hinzu: «Nun habe ich in meinen Emotionen schon zu viel gesagt. Alles Weitere würde das Ganze noch weiter aufbauschen.»
Egli: «Alpstaeg ist ein Ignorant»
Klartext zum Thema Bernhard Alpstaeg gibts auch von Ex-Luzern-Coach Andy Egli, der das Spiel aufmerksam verfolgte: «Er ist ein Ignorant, der keine Ahnung von Fussball hat und kein Verständnis für Haltungen, die ihm nicht in den Kram passen. Es ist tragisch, dass man sich mit Reichtum und der Macht des Stadionnamensrechts legitimiert, über Menschen zu urteilen, von deren Job man keine Ahnung hat.»
Die FCL-Fankurve zeigt übrigens auch eine klare Reaktion auf die Alpstaeg-Aussagen. «Meyer, Wolf & Co: Wir stehen hinter euch», steht auf einem Banner in Halbzeit eins.
Solche Sorgen hat YB derzeit nicht. Die Kabine wird nach dem Sieg zum Ballermann. Laute Musik und passende Gesänge. Da wird gefeiert, als wenn man den Titel schon zurück nach Bern geholt hätte.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 28900.html
Aufwindfahne hat geschrieben: 20. Sep 2022, 09:22 Das nennt man dann wohl Nagelprobe. Jetzt liegt es am VR, zu beweisen, wie unabhängig er wirklich (re-)agieren kann. Sicher unangenehm, dem "Boss" zu widersprechen und auch mittel- und langfristig nicht unproblematisch - aber notwendig wie nie zuvor! Ich wünsche uns allen, dass der FCL in diesem "Sturm hinter den Kulissen" noch näher zusammenrückt und sich gegen Widerstände von aussen und oben standhaft und erfolgreich wehren kann. Ich halte diese Phase für eminent wichtig, ein positiver Ausgang könnte auch nachhaltig befreiend wirken. Klappts nicht, werden wir wieder ein paar Jahre zurückfallen. Aber wenns klappt, wirds geil.
Und es wäre an der Zeit, den alten Mann vor sich selbst zu schützen.
Damits hier im Fred noch festgehalten wird und nicht plötzlich wieder von der FCL Website verschwindet.Medienmitteilung
Josef Bieri, FC Luzern, Vizepräsident
Luzern, 03.10.2022
Erklärung des FC Luzerns zu den aktuellen Vorkommnissen
Der FC Luzern nimmt Stellung zu den in der jüngsten Vergangenheit via einzelne Medien verbreiteten
Vorwürfen und haltlosen Unterstellungen sowie den offenen Angriffen auf einzelne Führungspersonen:
Wir halten fest, dass der FC Luzern nach seinem von allen Aktionären ausdrücklich unterstützten Neustart seit
dem 11. Februar 2021 auf einem ausgezeichneten Weg ist. Die Neuorganisation, die seither in Angriff
genommen wurde, darf sich mit einem vorbildlich, nach modernen Grundsätzen geführten Unternehmen
messen lassen. Nach Jahren des strategischen Stillstands und verschiedener resultatloser
Auseinandersetzungen auf der Aktionärsebene hat sich der FC Luzern erstmals in seiner Gesamtheit als ein
funktionierendes und verschworen agierendes Team bewiesen. Die aktuellen sportlichen sowie die
kommerziellen Ergebnisse unterstreichen das. Die ausgezeichneten Nachwuchs-Ergebnisse mit den zu
erwartenden, nachrückenden Profi-Spielern sowie die Tatsache, dass erstmals seit zehn Jahren wieder ein
FCL-Akteur aus dem eigenen Nachwuchs als Internationaler für die Schweizer Nationalmannschaft aufläuft,
sind direkte Resultate der verstärkten, systematischen Anstrengungen der aktuellen Führungscrew.
Lassen Sie mich festhalten, dass der FC Luzern ein einziges Team ist und die Menschen in der Innerschweiz
eine einmalige Nähe zum führenden Klub ausleben. Die steigende Zahl an Sponsoren und Zuwendungen –
gerade im Nachwuchsbereich – lassen auf hervorragende kommende Jahre schliessen. Der Klub bewegt die
Innerschweiz und verbindet als führende sportliche Institution Generationen miteinander. 14'870
mitfiebernde Besucherinnen und Besucher am Spiel von gestern Sonntag in der swissporarena auf der
Allmend stehen stellvertretend für die Begeisterung, die durch den Neustart Anfang 2021 ausgelöst worden
ist.
Der FC Luzern lässt sich auf seinem eingeschlagenen, nachhaltigen Weg nicht abbringen. Weder durch
mutwillige Falschaussagen, die in den Medien derzeit systematisch gestreut werden, noch durch Störmanöver
oder unnötige Machtkämpfe, die gerade in Luzern und in der Innerschweiz der Vergangenheit angehören
sollten. Der FC Luzern schützt seine Mitarbeitenden und reagiert auf Angriffe auf deren Integrität, welche wir
klar verurteilen, mit geeigneten Massnahmen.
Letztlich ist der FC Luzern mit seinem Gründungsjahr 1901 grösser als jede Person, in welcher Position sie
auch immer tätig ist oder Einfluss zu nehmen glaubt.
FC Luzern. Seit 1901. Für immer.
Im Namen des Verwaltungsrates und des gesamten FC Luzerns
Josef Bieri, Vizepräsident