Re: Rolf Fringer
Verfasst: 14. Aug 2015, 04:35
Und der tut sich das theater bestimmt ein zweites mal an...
Und wieso hat man dann nicht einfach Alain behalten!!! Verdammt Rolf. Du bist ne Pfeife.Heiri hat geschrieben:Begründung vom Basha-Transfer find ich auch noch... naja... lustig
- Ersatz von Doubai: okay, macht Sinn. Blöde einfach ist der noch immer hier. Und warum hat man das nicht zu Beginn der Saison geregelt?
- Basha sei auch ein Transfer im Hinblick auf einen allfälligen Abgang von Freuler im Winter. Angebote gäbe es zwar noch keine, aber man müsse ja schliesslich vorbereitet sein...![]()
jo klar, darum Spieler auf Vorrat verpflichten oder was? Top Argument Rolf!
passt doch perfekt... transferfenster ist dann zu und somit eh nichts mehr zu tun für einen sportchefmalfunction hat geschrieben:anstatt sich auf seine arbeit in luzern zu konzentrieren hat er bereits wieder ein neues jöbli:
http://www.blick.ch/sport/fussball/das- ... 69304.html" onclick="window.open(this.href);return false;
immerhin kommen hier seine qualitäten als liiribänz optimal zum tragen...
quelle?Heiri hat geschrieben:Begründung vom Basha-Transfer find ich auch noch... naja... lustig
- Ersatz von Doubai: okay, macht Sinn. Blöde einfach ist der noch immer hier. Und warum hat man das nicht zu Beginn der Saison geregelt?
- Basha sei auch ein Transfer im Hinblick auf einen allfälligen Abgang von Freuler im Winter. Angebote gäbe es zwar noch keine, aber man müsse ja schliesslich vorbereitet sein...![]()
jo klar, darum Spieler auf Vorrat verpflichten oder was? Top Argument Rolf!
heutige NLZ PrintausgabeMaster hat geschrieben: quelle?
Finde es immer wieder erstaunlich, dass man wie wild herum transferiert (gilt nicht nur für den FCL, sondern allgemein) und am Ende ist man keinen Schritt weiter als zu Beginn. Mit Transfers sollte man sich doch weiter entwickeln und sich verbessern. Doch schlussendlich sind wir nie deutlich besser. Wir hätten uns drei Transfers (Fandrich, Brandenburger, Basha) sparen können, wenn wir Bozanic und Wiss behalten hätten und ich behaupte wir wären nicht Qualitativ schwächer.Master hat geschrieben:quelle?Heiri hat geschrieben:Begründung vom Basha-Transfer find ich auch noch... naja... lustig
- Ersatz von Doubai: okay, macht Sinn. Blöde einfach ist der noch immer hier. Und warum hat man das nicht zu Beginn der Saison geregelt?
- Basha sei auch ein Transfer im Hinblick auf einen allfälligen Abgang von Freuler im Winter. Angebote gäbe es zwar noch keine, aber man müsse ja schliesslich vorbereitet sein...![]()
jo klar, darum Spieler auf Vorrat verpflichten oder was? Top Argument Rolf!
wenn Doubai in den nächsten tagen transferiert wird, kann man dieses argument knapp durchwinken.. beim zeitpunkt müssen sich fringer (und Babbel?) definitiv an der nase nehmen!
das zweite tut einem nur schon beim lesen weh..auch gut für Freuler.. wenn er es nicht eh schon tut, kann er nun gemütlich seinen transfer einfädeln, hier rechnet man ja nicht mehr mit ihm..
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dann noch der umgang mit Alain..#tätsch!
danke rolf (und wer sonst noch für diesen scheiss verantwortlich ist)!
NZZ hat geschrieben:Rolf Fringer Im Schatten des Vorgängers
Seit Rolf Fringer Sportchef im FC Luzern ist, hat sich der Klub beruhigt – doch im Team erkennt man die Handschrift von Alex Frei besser.
von Andreas Babst 12.8.2015, 07:00 Uhr
Irgendetwas war da, so ein Gefühl, dass hier noch etwas wartet, etwas Unfertiges. Rolf Fringer hatte dieses Gefühl 2011, als er in Luzern als Trainer entlassen wurde. Und er hatte es, als der FC Luzern im Dezember 2014 den Sportchef Alex Frei entliess und einen Nachfolger suchte. Fringer bewarb sich und bekam den Job, seinen ersten als Sportchef. Es war die Rückkehr in den Schweizer Fussball, die ihm nicht mehr viele zugetraut hatten.
Volatile Gunst
Von Fringers Vorgänger bleibt ein Ausspruch, wie er den FC Luzern mit einem Haifischbecken verglich. Der Verein scheint chronisch unruhig, die Gunst der Lokalmedien ist volatil und jene des Publikums sowieso. Die Zuschauerzahlen waren in den vergangenen Saisons sinkend. Doch Fringer sieht keine Haifische. Er sieht ein Puzzle. Seine Metapher für den Klub sagt viel aus über Fringers Arbeitsweise. Puzzles zu legen, hat etwas Biederes, man möchte sagen: Langweiliges. Ein Haifischbecken verspricht Action, Frei bot sie den Medien mit seiner Widerborstigkeit. Fringer will keine Action, er will Kontinuität und Ruhe. Als er im Dezember antrat, nahm er «nicht nur auf die Mannschaft, sondern auch auf den Verwaltungsrat Einfluss», wie Fringer sagt. Er wollte, dass Team, Geschäftsstelle und Führung wieder in die gleiche Richtung arbeiten und nach der Trennung von Frei und den schlechten Resultaten keine weitere Unruhe provozieren.
In der Rückrunde verbesserten sich die Luzerner vom letzten auf den 5. Platz – und die Kritiker waren still wie lange nicht mehr. «Wir sind näher zusammengerückt», sagt Fringer. Wenn er seine Idee von der Rolle des Sportchefs skizziert, klingt das weniger nach einem Fussballklub und mehr nach einem Manager in der Privatwirtschaft. Er will «optimieren» und «Rahmenbedingungen schaffen». Sie klingt sehr rational, diese Idee, sehr kalkulierbar in einem Geschäft, das von seiner Unwägbarkeit lebt, von Geschichten, von Emotionen. Fringer ist ein Fussball-Pragmatiker. Er ist es über die Jahre geworden. Weil er als Trainer viele Rückschläge hat hinnehmen müssen. Weil er im In- und Ausland viel gesehen und erlebt hat. Weil die Emotionalität des Fussballs es nicht immer gut gemeint hat mit ihm. «Als Trainer bist du manchmal wehrlos», sagt er. Man müsse Ungerechtigkeiten akzeptieren können.
Fringer glaubt, dass Erfolg durch ein ideales Umfeld berechenbar wird. Dass in einem geordneten Klub auch mit wenig Mitteln das Optimum erreicht wird – für den FC Luzern ein Platz in der oberen Tabellenhälfte.
Denn der Sportchef muss sparen, wie sein Vorgänger. Weil keine Spieler verkauft werden konnten, durften die Neuen in diesem Sommer keine Ablösesumme kosten. Drei Zugänge kamen auf Wunsch des Trainers Markus Babbel und seines Assistenten Roland Vrabec aus Deutschland. Fringer liess das Duo gewähren. Eine Konzession an das Trainerteam nennt er es, weil Babbel und Vrabec die Spieler bereits kannten. Auch viele Nachwuchsspieler stiessen zur ersten Mannschaft. Mit deren Integration tat sich der FC Luzern in den vergangenen Jahren schwer, weil kein Trainer auf die Junioren setzte, auch Fringer nicht, damals.
Jetzt sei das anders, im neuen, stabilen FC Luzern sei die Grenze zwischen Nachwuchs und Profis durchlässig. Sieben Jungprofis sind in der ersten Mannschaft, Nicolas Haas, João Oliveira und Hekuran Kryeziu spielen regelmässig – auch weil der neue, stabile FC Luzern kein Geld hat, um den Jungen teurere Alte vorzuziehen. Erst eine Niederlage musste der FCL in den ersten vier Runden hinnehmen. Nicht zuletzt, weil Spieler, die der Vorgänger Frei verpflichtet hat, gute Leistungen zeigen.
Ohne spektakuläre Transfers
Und so schwebt noch immer Freis Schatten über dem gegenwärtigen Kader, sein Wirken als Sportchef hallt in den guten Auftritten nach. Es gibt keinen Transfer, der die Handschrift Fringers trägt, keinen Fringer-Spieler, zu dessen Verpflichtung man den Neo-Sportchef beglückwünschen könnte.
Fringer findet das nicht schlimm. Er arbeitet im Hintergrund, versucht, den Überblick zu behalten, sucht die Öffentlichkeit nicht; er ist uneitel. Wichtiger als spektakuläre Transfers sind ihm Dinge wie die «positive Gruppendynamik». Weil auch sie ein Puzzleteil im FC Luzern sein könnte. Fringer weiss, wie schnell die Ruhe vorbei sein kann. Dann, wenn die Unwägbarkeit des Fussballs wieder zuschlägt, die Resultate schlecht sind, wenn Emotionen hochgehen und Pläne verworfen werden. Dann wird sich zeigen, wie stabil das Aufgebaute ist.
Ich finde das bringts ganz gut auf den Punkt. Mindestens diese ganze Brandenburger-Geschichte ist sowas von unnötig.Ronny hat geschrieben: Finde es immer wieder erstaunlich, dass man wie wild herum transferiert (gilt nicht nur für den FCL, sondern allgemein) und am Ende ist man keinen Schritt weiter als zu Beginn. Mit Transfers sollte man sich doch weiter entwickeln und sich verbessern. Doch schlussendlich sind wir nie deutlich besser. Wir hätten uns drei Transfers (Fandrich, Brandenburger, Basha) sparen können, wenn wir Bozanic und Wiss behalten hätten und ich behaupte wir wären nicht Qualitativ schwächer.
da bin ich etwas anderer Meinung. Dass man Mobulu abgegeben hat war richtig. Dieser ist kein Nachwuchstalent mehr und lebte nur von seiner Schnelligkeit, da kam sonst nichts. Aufgefallen ist er wenn er eingewechselt wurde, frisch war und genug Raum vorfand.Ronny hat geschrieben: Dazu haben wir ohne Not Mobulu (der aus meiner Sicht immer wieder gute Ansätze in den Teileinsätzen gezeigt hat) abgegeben und jetzt (wie das auch schon jemand hier im Forum geschrieben hat) sind zwei der drei (Jantscher, Schneuwly, Lezcano) ausser Form und wir haben keinen Back-up den wir bringen könnten.
Starkes Statement! Kann ich so unterschreiben.Ronny hat geschrieben:Finde es immer wieder erstaunlich, dass man wie wild herum transferiert (gilt nicht nur für den FCL, sondern allgemein) und am Ende ist man keinen Schritt weiter als zu Beginn. Mit Transfers sollte man sich doch weiter entwickeln und sich verbessern. Doch schlussendlich sind wir nie deutlich besser. Wir hätten uns drei Transfers (Fandrich, Brandenburger, Basha) sparen können, wenn wir Bozanic und Wiss behalten hätten und ich behaupte wir wären nicht Qualitativ schwächer.
Dazu haben wir ohne Not Mobulu (der aus meiner Sicht immer wieder gute Ansätze in den Teileinsätzen gezeigt hat) abgegeben und jetzt (wie das auch schon jemand hier im Forum geschrieben hat) sind zwei der drei (Jantscher, Schneuwly, Lezcano) ausser Form und wir haben keinen Back-up den wir bringen könnten.
Dazu sind die Aussagen von Fringer (bez. Freuler und Doubai) untragbar. Kommt es da innerhalb des Vereins keinem in den Sinn, dass man so etwas nicht öffentlich macht?
Thun hat das aus meiner Sicht in den letzten Jahren ausserordentlich gut gemacht. Die haben ein Team aufgebaut, das nur auf einzelnen Positionen ergänzt wird, wenn ein "Leistungsträger" (z.B. Zuffi, Sadik) wegtransferiert wurde. (Gut, Sforza wird wohl ihr Verhängnis... aber vorher war das wirklich sehr gut!)
this.Heiri hat geschrieben: Dass man Mobulu abgegeben hat war richtig. Dieser ist kein Nachwuchstalent mehr und lebte nur von seiner Schnelligkeit, da kam sonst nichts. Aufgefallen ist er wenn er eingewechselt wurde, frisch war und genug Raum vorfand.
Zudem hat Oliveira in den ersten Einsätzen eine gute Visitenkarte abgegeben und sollte eine gute Rolle als "Ergänzungskraft" in der offensive erfüllen können.
Vielleicht wäre es zudem sinnvoll gewesen mindestens einer aus dem Trio Thali, Neziraj, Holenstein zu behalten und nicht auszuleihen. Insbesondere Neziraj hat ja keine schlechte Vorbereitung gezeigt.