Verfasst: 10. Sep 2009, 20:34
Immer größerer Widerstand gegen Fankarte
Vor einem Jahr gab das italienische Innenministerium bekannt, dass es ab dem Jahr 2010 mit einer Fankarte der Gewalt beim Fußball Herr werden möchte. Nach den ersten Spielen der Saison zeigt sich aber wachsender Unmut über die Einführung der Karte.
Schon vor Beginn der Saison zeichnete sich im italienischen Fußball ab, was mittlerweile bittere Realität wurde. Dem Fußball in Italien laufen die Zuschauer weg. Viele Vereine haben bei weitem nicht die Menge an Dauerkarten absetzen können, wie noch in den letzten Jahren. Der Großteil der Tifosi bleibt aus Protest gegen die Einführung der Fankarte den Spielen der eigenen Mannschaft fern. Medienberichten zufolge gab es vor fast jedem Spiel der von der Fankarte betroffenen Ligen zu Demonstrationen gegen die Einführung. Erst gestern demonstrierten angeblich 100 Juventus und Torino-Fans gemeinsam vor dem Turiner Rathaus.
Die Fans erhalten inzwischen sogar Rückendeckung von diversen Vereinspräsidenten. So sprach sie der Vorsitzende des US Palermo, Maurizio Zamparini, schon mehrfach gegen die Einführung der Fankarte aus. In den italienischen Medien verglich er die Karte sogar mit faschistischen Methoden. Giorgio Perinetti, der Sportdirektor von AS Bari, brachte es mit seiner Aussage in der Presse auf den Punkt, die Einführung der Fankarte verhindere nicht nur Gewalt, sondern hält die Fans schlichtweg davon ab in die Stadien zu gehen. Die römische Polizei gab unterdessen bekannt, dass ab 2010 alle Besucher des Olympiastadion, egal ob Heim- oder Auswärtsfan, eine Fankarte benötigen werden.
Vor einem Jahr gab das italienische Innenministerium bekannt, dass es ab dem Jahr 2010 mit einer Fankarte der Gewalt beim Fußball Herr werden möchte. Nach den ersten Spielen der Saison zeigt sich aber wachsender Unmut über die Einführung der Karte.
Schon vor Beginn der Saison zeichnete sich im italienischen Fußball ab, was mittlerweile bittere Realität wurde. Dem Fußball in Italien laufen die Zuschauer weg. Viele Vereine haben bei weitem nicht die Menge an Dauerkarten absetzen können, wie noch in den letzten Jahren. Der Großteil der Tifosi bleibt aus Protest gegen die Einführung der Fankarte den Spielen der eigenen Mannschaft fern. Medienberichten zufolge gab es vor fast jedem Spiel der von der Fankarte betroffenen Ligen zu Demonstrationen gegen die Einführung. Erst gestern demonstrierten angeblich 100 Juventus und Torino-Fans gemeinsam vor dem Turiner Rathaus.
Die Fans erhalten inzwischen sogar Rückendeckung von diversen Vereinspräsidenten. So sprach sie der Vorsitzende des US Palermo, Maurizio Zamparini, schon mehrfach gegen die Einführung der Fankarte aus. In den italienischen Medien verglich er die Karte sogar mit faschistischen Methoden. Giorgio Perinetti, der Sportdirektor von AS Bari, brachte es mit seiner Aussage in der Presse auf den Punkt, die Einführung der Fankarte verhindere nicht nur Gewalt, sondern hält die Fans schlichtweg davon ab in die Stadien zu gehen. Die römische Polizei gab unterdessen bekannt, dass ab 2010 alle Besucher des Olympiastadion, egal ob Heim- oder Auswärtsfan, eine Fankarte benötigen werden.

