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Verfasst: 15. Jul 2005, 12:19
von Barracuda
Admin hat geschrieben: Ok, hab soeben in der NLZ gesehen, dass es scheinbar ein argentinisches Problem ist... Dachte schon, man hätte das beim FCL (oder beim SFV) einfach verschlampt :roll:
.......... was wiederum auch nicht verwunderlich gewesen wäre :?

Zeitungsartikel

Verfasst: 15. Jul 2005, 14:19
von Ogi
aus der NZZ:

Der FC Sion im Fokus der Challenge League
Saisonkarten-Verkauf wie Basel und YB



(si) Zwei Tage nach dem «Prolog» zur Super League startet heute Freitag die Challenge League in die Saison. Grosser Favorit für den Aufstieg ist der FC Sion. Er gilt als eine Art FC Basel der zweitobersten Spielklasse, hat das qualitativ beste Kader, das grösste Budget und die meisten Zuschauer. Um die Rückkehr in die höchste Liga vier Jahre nach dem Zwangsabstieg zu schaffen, hat Präsident Christian Constantin den Etat nochmals leicht auf 6 Millionen Franken erhöht und die Equipe von Trainer Gianni Dellacasa nicht mit Masse, sondern mit Klasse ergänzt. Der Franzose Benoît Cauet verstärkt das Mittelfeld mit Routine und Qualität; er stösst von CSKA Sofia zu den Wallisern. Im Angriff erhält Léonard Thurre, in der letzten Saison mit 14 Toren Topskorer im Tourbillon, Unterstützung durch Paulo Vogt (23 Treffer für Luzern). Die beiden sind in ihrer Spielanlage zwar sehr ähnlich, bilden aber ein Sturmduo, das auch einigen Super-League- Klubs gut anstehen würde.

Trotz dem knapp verpassten Aufstieg im letzten Mai ist die Euphorie im Wallis ungehemmt. Mehr als 6000 Personen haben eine Saisonkarte gekauft; in der A-Liga erreichten nur der FC Basel und die Young Boys diese Zahl. Die Walliser stehen hinter ihrem Klub und vertrauen in die neue Vernunft Constantins. Der Patron hat nach dem Misserfolg am Trainer und an den Mannschaftsstützen festgehalten. Diese Kontinuität könnte in einer Liga mit gewöhnlich grosser personeller Fluktuation diesmal ausgerechnet für die Sittener ein immenser Vorteil sein.

Grosse Ambitionen hat auch der FC Vaduz, der mit nur unwesentlich tieferem Budget als der FC Sion wirtschaftet. Die Liechtensteiner, die in der Barrage zweimal hauchdünn am Aufstieg gescheitert sind, präsentieren einige interessante neue Spieler wie Burki, Gaspar, König, Maggetti, Julio Lopez und vielleicht auch noch Antic - aber auch einen neuen Trainer: Mats Gren. Der frühere GC-Spieler, in 427 Partien erst als Stürmer, dann als Verteidiger eingesetzt, betreut erstmals ein Profiteam, nachdem er sich in der GC-Nachwuchsabteilung an den Trainerberuf herangetastet hat. Die (professionellen) Voraussetzungen für eine Promotion scheinen günstig.

Bescheiden gibt sich diesmal der FC Luzern. Der Cup-Finalist hat nach dem personellen Aderlass auch keine andere Wahl. Castillo, Pirmin und Christian Schwegler sowie Andreoli, Hodel und Vogt haben den FCL verlassen, die namhaftesten Zuzüge heissen Dal Santo und N'Tiamoah. Vom Aufstieg spricht in Luzern niemand - vielleicht im Wissen, dass mit gutem Teamgeist gerade in der Challenge League viel erreicht werden kann. Yverdon hat dies in der vergangenen Saison bewiesen. Die Attraktion der Liga könnte Aufsteiger Lausanne-Sport werden. Die Waadtländer, die nach dem Konkurs von Lausanne-Sports mit dem Nachfolgeverein innert zweier Jahre zwei Klassen stiegen, wollen - mit Chapuisat - die Konkurrenz auch in der zweithöchsten Kategorie verblüffen. Auf der Mission «Retour au Sommet» ist Chapuisat nicht allein. Von Le Mans engagierten die Vaudois den früheren Internationalen Comisetti - auch er war einst am Lac Léman zur Laufbahn gestartet.




aus der Basler Zeitung:

BASLER ZEITUNG

Aufsteiger Yverdon-Sport und sein Ziel, die Klasse zu halten

Yverdon-Sport wird in so gut wie allen Prognosen als Abstiegskandidat geführt - und will sie widerlegen.

Lausanne-Sport hat zwei Jahre nach dem Konkurs wenigstens wieder die Rückkehr in die Challenge League geschafft und debütiert dort morgen mit Altmeister Stéphane Chapuisat gegen den FC Winterthur; der Servette FC nimmt einen neuen Anlauf in der 1. Liga; Neuchâtel Xamax kämpft alle Jahre wieder um seine Lizenz und muss noch zwei Saisons im Exil in La Chaux-de-Fonds darben; und der FC Sion lockt zwar schon für ein Freundschaftsspiel gegen Benfica Lissabon 16850 Zuschauer ins Stade de Tourbillon, kommt aber nicht darum herum, ein drittes Jahr in der Anonymität der Challenge League zu verweilen.

Es steht also weiterhin nicht gut um den Fussball in der Westschweiz. Da ist der Aufstieg von Yverdon-Sport schon eine ausnehmend positive Meldung, auch wenn manche sagen, es hülfe der Romandie weiter, wenn nicht ein «Kleiner» wie eben Yverdon, sondern wieder die «Grossen» wie Lausanne, Servette oder Sion in der Elite mitspielten. Und nicht wenige denken, der FC Sion habe in der Challenge League nicht nur mehr Zuschauer und mehr Geld, sondern auch das bessere Kader als Yverdon eine Liga höher.

Dritter Aufstieg. Doch derlei braucht Yverdon-Sport nicht zu interessieren, der Verein ist zumindest ein weiteres Jahr die Nummer 1 im Kanton Waadt. Sein dritter Aufstieg war genauso eine Überraschung wie der erste vor zwölf und der zweite vor sechs Jahren. «Normal» wäre es, wenn sich die Geschichte wiederholen würde, als nach der ersten Promotion die Mannschaft gleich wieder abstieg. Aber die Zuversicht am Neuenburgersee fördert, dass es auch das Gegenbeispiel gibt: Nach dem Aufstieg 1999 unter Lucien Favre erreichte die Mannschaft gar die Finalrunde und beendete sie auf Platz 8. Der Erfolg bewirkte allerdings einen Aderlass, der Abstieg liess sich nicht vermeiden.

Präsident war schon damals Pierre-André Cornu. Und wie er und sein Club den Abstieg verarbeiteten, wie sie sich in der Nationalliga B (später Challenge League) gleich wieder in der oberen Tabellenhälfte festsetzten, war Beweis klugen Wirtschaftens. Auch diesmal wollen sie nicht überborden. Das Budget wurde lediglich von zweieinhalb auf vier Millionen Franken angehoben.

Cornu rechnet auch damit, dass sein Verein bezüglich Zuschauer ein vernünftiges Mass erreichen werde. Mit rund 3000 Besuchern kalkuliert er bei «normalen» Heimspielen, mit über 5000 aber, wenn die «Grossen» wie Basel kommen. In der Challenge League betrug der Schnitt 1650 Zuschauer. Das grosse Fragezeichen ist natürlich, ob das Kader ausreichend verstärkt werden konnte, um in der obersten Liga mitzuhalten.

Zwei Rückkehrer. Aus der letzten NLA-Zeit sind zwei mittlerweile wieder dabei: Innenverteidiger Christophe Jaquet (29) kehrte nach vier Saisons bei Servette vor einem Jahr zurück, Mittelfeldspieler Pascal Jenny (27) nach vier Jahren in St. Gallen jetzt. Neu sind auch zwei Bolivianer sowie ein ehemaliger, unbekannter moldawischer Internationaler.

Dass dies noch zu wenig sein dürfte, wissen auch Nunweiler und Cornu. Deshalb werden an den Gestaden des Sees weitere Spieler getestet. Damit man die Chance, ein zweites Mal den Klassenerhalt zu schaffen, nicht gleich abschreiben muss. Cornu allerdings liess sich schon hören, sein Ziel sei Platz 5, er traue es seiner Mannschaft wieder zu, eine Überraschung zu schaffen. Aber das wäre wohl schon, bliebe Yverdon oben.

Verfasst: 15. Jul 2005, 14:23
von Radiohead
Na und? Was soll man in diesem Kaff sonst machen als an einen Fussballmatch gehen wenn alle Geissen sich in die Berge abgesetzt haben?

Verfasst: 15. Jul 2005, 14:24
von NOISER
wen interessierts?

Verfasst: 15. Jul 2005, 14:24
von Admin
hat das irgendwelche konsequenzen für den grillmob? :roll:

Verfasst: 15. Jul 2005, 14:25
von Master
dafür wird von unser der geilste support der liga gliefert.. und wenn nicht, halt die besoffensten fans.. wir sind da ganz flexibel!

Verfasst: 15. Jul 2005, 14:35
von Barracuda
Radiohead hat geschrieben:Na und? Was soll man in diesem Kaff sonst machen als an einen Fussballmatch gehen wenn alle Geissen sich in die Berge abgesetzt haben?
Murmeltiere jagen? :lol:

Verfasst: 15. Jul 2005, 14:55
von Tanzbär
AUF JETZT ZUM GRILLEN!!!!!

Verfasst: 15. Jul 2005, 16:36
von pyrpo
Radiohead hat geschrieben:Na und? Was soll man in diesem Kaff sonst machen als an einen Fussballmatch gehen wenn alle Geissen sich in die Berge abgesetzt haben?
aus diesem spruch lese ich viel neid raus,
neid auf einen klub aus einer kleinen region welcher
es zu stande bringt woche für woche x-tausend zuschauer
ins tourbillon zu locken, es schafft über 6000
saisonabos zu verkaufen (p.s. luzern hatte letzte saison
nur in einem spiel mehr als 6000) und eine tolle
und für schweizerverhältnisse top fanszene hat...

Verfasst: 15. Jul 2005, 16:39
von Frizzel
pyrpo hat geschrieben:
Radiohead hat geschrieben:Na und? Was soll man in diesem Kaff sonst machen als an einen Fussballmatch gehen wenn alle Geissen sich in die Berge abgesetzt haben?
einen klub aus einer kleinen region
so klein ist das Wallis nun auch wieder nicht :roll:

Verfasst: 15. Jul 2005, 16:42
von Raubi
Frizzel hat geschrieben: so klein ist das Wallis nun auch wieder nicht :roll:
Wenn man die Einzugsgebiete dieser beider Clubs vergeleicht ist Sion klein.

Verfasst: 15. Jul 2005, 18:20
von Insider
Sam's Spielberechtigung eingetroffen für morgen!

Kuhl's noch nicht!

Verfasst: 15. Jul 2005, 18:46
von Admin
Insider hat geschrieben:Kuhl's noch nicht!
Am Samstag werden die Gauchos wohl kaum arbeiten, oder...? :x

Verfasst: 15. Jul 2005, 18:48
von Matula
Admin hat geschrieben:
Insider hat geschrieben:Kuhl's noch nicht!
Am Samstag werden die Gauchos wohl kaum arbeiten, oder...? :x
Bestimmt arbeiten die am SA nicht ! Zum Glück
haben die jetzt Winter sonst würden sie noch
drei Monate Betriebsferien machen :wink:

Vamos Argentinos

Verfasst: 15. Jul 2005, 18:51
von Thomas1365
Lebe Emotionen solange du noch kannst - Mentalità Ultrà // Saison 05/06

Verfasst: 15. Jul 2005, 20:05
von Camel
Tornado hat geschrieben:Lebe Emotionen solange du noch kannst - Mentalità Ultrà // Saison 05/06
Kommst du denn nach Sion? :roll:

Verfasst: 15. Jul 2005, 20:15
von Legia
In Sion gibt's eine ganz üble Klatsche.

Verfasst: 16. Jul 2005, 00:57
von Piranha
Vielleicht wieder mal ein Tipp zum Ausgang des Spieles:

Fc Sion - FC LUZERN 3:3

Tore Sion: 3x Vogt
Tore Luzern: Tchouga, 2x N'Tiamoah
Zuseher: ca. 10'000

Freue mich auf das Spiel im "Weissweinkanton"!!!

Verfasst: 16. Jul 2005, 11:26
von Mystery
Bis gestern Abend war für Kuhl die Freigabe aus Argentinien noch nicht eingetroffen. Sollte sich an dieser Situation bis heute nichts ändern, wird RVE vermutlich Izzo eine Chance geben.

Voraussichtliche Aufstellung:

Zibung
Diethelm, Bader, Sam, Dal Santo
Ratinho, Mehmeti, Kuhl (Izzo), Makuka
N'Tiamoah, Tchouga


Quelle: NLZ

Verfasst: 16. Jul 2005, 11:27
von Wiesel
Ratinho spielt :roll: