Verfasst: 1. Mär 2007, 14:04
ST.GALLEN – Die Dusel-Espen haben nebst Glück und
Können auch noch Goalie Stefano Razzetti (35). Der hext momentan, als ob die Jahre spurlos an ihm vorüber gegangen wären – und will jetzt gar noch länger bleiben.
BlicksportBildzoomSzenen wie diese aus dem dem Jahr 2004 sind passé. Goalie Razzetti ist in voller Form.
«Wenn es dem ganzen Team gut läuft, sieht auch der Goalie gut aus», sagt Stefano Razzetti bescheiden, nachdem er mit Ersatzkeeper Daniel Lopar (21) im Training um die Wette gehechtet ist. Dabei hätte er momentan allen Grund für grosse Töne. Denn in der Rückrunde ist der Italiener noch unbezwungen. 1:0 gegen Aarau daheim, 2:0 in Sion, 1:0 in Schaffhausen. Eine makellose Bilanz.
«Es macht hier einfach wieder Spass», sagt der auf der Linie reaktionsstarke Razzetti, neben Verteidiger Koubsky der Liebling der St. Galler Fans. Er hat schlechtere Zeiten gesehen im Espenmoos, seit er 2003 zu den Ostschweizern stiess. In der vergangenen Saison schien man sich gar sicher, dass es Zeit für einen Wechsel auf der Goalieposition sei. «Es war sehr schwierig damals. Wenig passte zusammen, die Resultate am wenigsten.» Genau so wie das Team spielte, griff auch er ab und zu daneben.
Dass er nochmals eine Saison machen durfte, sahen viele als eine Art Gnadenfrist. Doch jetzt ist alles anders. Razzetti zahlt das Vertrauen sozusagen in Punkten zurück. Zusammen mit einer Defensive, die im Moment wie eine Trutzburg wirkt. Vor Razzetti stehen aussen Zellweger und Cerrone, innen der Tscheche Koubsky und der Argentinier Garat.
In welcher Sprache staucht er seine Vorderleute zusammen? «Jiri auf Deutsch, Pablo auf Italienisch. Irgendwie verstehen wir uns immer», sagt er und grinst. «Wir haben gut gearbeitet in Argentinien, sind jetzt taktisch stabil.» Vom Meistertitel redet aber auch er nicht. «Nein. Basel, Zürich und YB sind eigentlich stärker als wir.»
Die Wohlfühl-Saison, in der von ihm wenig erwartet, dafür viel geliefert wurde, hat ihm jetzt wohl die Vertragsverlängerung um ein Jahr gebracht. «Ja, zu 90 Prozent bleibe ich», sagt Razzetti. Sein Nachfolger Daniel Lopar muss warten.
Können auch noch Goalie Stefano Razzetti (35). Der hext momentan, als ob die Jahre spurlos an ihm vorüber gegangen wären – und will jetzt gar noch länger bleiben.
BlicksportBildzoomSzenen wie diese aus dem dem Jahr 2004 sind passé. Goalie Razzetti ist in voller Form.
«Wenn es dem ganzen Team gut läuft, sieht auch der Goalie gut aus», sagt Stefano Razzetti bescheiden, nachdem er mit Ersatzkeeper Daniel Lopar (21) im Training um die Wette gehechtet ist. Dabei hätte er momentan allen Grund für grosse Töne. Denn in der Rückrunde ist der Italiener noch unbezwungen. 1:0 gegen Aarau daheim, 2:0 in Sion, 1:0 in Schaffhausen. Eine makellose Bilanz.
«Es macht hier einfach wieder Spass», sagt der auf der Linie reaktionsstarke Razzetti, neben Verteidiger Koubsky der Liebling der St. Galler Fans. Er hat schlechtere Zeiten gesehen im Espenmoos, seit er 2003 zu den Ostschweizern stiess. In der vergangenen Saison schien man sich gar sicher, dass es Zeit für einen Wechsel auf der Goalieposition sei. «Es war sehr schwierig damals. Wenig passte zusammen, die Resultate am wenigsten.» Genau so wie das Team spielte, griff auch er ab und zu daneben.
Dass er nochmals eine Saison machen durfte, sahen viele als eine Art Gnadenfrist. Doch jetzt ist alles anders. Razzetti zahlt das Vertrauen sozusagen in Punkten zurück. Zusammen mit einer Defensive, die im Moment wie eine Trutzburg wirkt. Vor Razzetti stehen aussen Zellweger und Cerrone, innen der Tscheche Koubsky und der Argentinier Garat.
In welcher Sprache staucht er seine Vorderleute zusammen? «Jiri auf Deutsch, Pablo auf Italienisch. Irgendwie verstehen wir uns immer», sagt er und grinst. «Wir haben gut gearbeitet in Argentinien, sind jetzt taktisch stabil.» Vom Meistertitel redet aber auch er nicht. «Nein. Basel, Zürich und YB sind eigentlich stärker als wir.»
Die Wohlfühl-Saison, in der von ihm wenig erwartet, dafür viel geliefert wurde, hat ihm jetzt wohl die Vertragsverlängerung um ein Jahr gebracht. «Ja, zu 90 Prozent bleibe ich», sagt Razzetti. Sein Nachfolger Daniel Lopar muss warten.