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Verfasst: 16. Dez 2005, 10:04
von LUzifer
Handschellen für Hooligans
Nationalrat tritt auf verschärftes Gesetz gegen Fussballrowdies ein
Der Nationalrat will Hooligans härter anpacken. Gegen den Widerstand der Ratslinken beschloss er, auf ein revidiertes Gesetz einzutreten, das mit teilweise harten Mitteln gegen Fussballrowdies vorgehen will. Nicht zuletzt wurde das Gesetz von den Bürgerlichen im Hinblick auf die Fussball-Europameisterschaft 2008 begrüsst.
Der Nationalrat ist für eine Verschärfung der Strafbestimmungen für Hooligans. Mit dem revidierten Gesetz werde die Grundlage geschaffen, damit Gewalt an Sportveranstaltungen vorbeugend besser bekämpft werden könne, sagte Kommissionssprecher Norbert Hochreutener (cvp., Bern). Die Gewaltbereitschaft nehme nämlich in den Sportstadien zu. Ein bis zwei Prozent der Zuschauer seien gewalttätig.
Auch Justizminister Christoph Blocher verwies auf die steigende Zahl von Hooligans. Dagegen müsse etwas getan werden. FDP, CVP und SVP bezeichneten die Massnahmen als tauglich und notwendig und verwiesen auf die Dringlichkeit angesichts der vor der Türe stehenden Fussball-Europameisterschaft im Jahr 2008. Geplant sind etwa eine nationale Datenbank, Rayonverbote oder Ausreisebeschränkungen. Der Sport brauche dringend ein solches Gesetz, sagte Simon Schenk (svp., Bern).
«Polizeilicher Sicherheitswahn»
Scharfe Kritik kam demgegenüber von linksgrüner Seite. Aus diesem Gesetz spriesse polizeilicher Sicherheitswahn, sagte Josef Lang (gp. Zug). Daniel Vischer (gp., Zürich) bezeichnete das Gesetz als unnötig und verfassungswidrig. «Ich befürchte fast, dass der Pöbel die Spiele dann auf der Grossleinwand vor den Stadien anschauen muss», sagte Vischer. Das Gesetz habe zu viele Schwächen, sei ein Schnellschuss und rein repressiv ausgerichtet, sagte Andrea Hämmerle (sp., Graubünden). Zudem komme die professionelle Fanarbeit im Vorschlag gar nicht vor.
Ein Nichteintretensantrag einer links-grünen Kommissionsminderheit wurde mit 139 zu 33 Stimmen abgelehnt. Auch ein Rückweisungsantrag aus diesem Lager blieb chancenlos. Im Zentrum der Vorlage steht die Schaffung einer nationalen Datenbank, in der die Daten notorischer Hooligans gesammelt werden. Zudem soll die Polizei gegen die Randalierer wenn nötig Rayonverbote oder Ausreisebeschränkungen verhängen oder sie dazu verpflichten können, sich zu bestimmten Zeiten bei den Behörden zu melden.
Der Nationalrat begann mit der Detailberatung. Dabei geht es auch darum, ob die Massnahmen bis Ende 2008 befristet werden sollen, wie dies der Bundesrat vorschlägt.
Und die Moral von der Geschicht:
Das nächste Mal lieber links wählen!

Verfasst: 16. Dez 2005, 10:08
von Thomas1365
die guten Zeiten sind vorbei...
aber eben... wer nur auf Repression setzt.... der dreht auch an der ESKALATIONSSPIRALE der Gewalt.
Widerstand gegen Repression! Kämpfe für dich - gegen unseren Tod!
Mentalità Ultrà
Stadionverbot
Verfasst: 12. Jan 2006, 14:10
von Stecki
11.01.2006 U21-Länderspiel
Aufgrund der Vorkommnisse (Petarden) anlässlich des U21-Länderspieles Schweiz – Frankreich vom 7. Oktober 2005 hat die UEFA dem Organisator und somit dem FC Schaffhausen eine Busse von CHF 5'000.00 auferlegt. Die UEFA schreibt in Ihrem Bericht, dass es während der ganzen Qualifikation keinen einzigen ähnlichen Vorfall gegeben hat. Aufgrund dieser unrühmlichen Tatsache wird es für Schaffhausen zukünftig sehr schwierig sein, einen Anlass dieser Grössenordnung nochmals in die Stadt zu bringen. Der Schweizerische Fussballverband wird die Busse direkt bei einem der festgenommenen und geständigen Täter einfordern.
Verfasst: 12. Jan 2006, 14:27
von Gunner
Stecki hat geschrieben:11.01.2006 U21-Länderspiel
Aufgrund der Vorkommnisse (Petarden) anlässlich des U21-Länderspieles Schweiz – Frankreich vom 7. Oktober 2005 hat die UEFA dem Organisator und somit dem FC Schaffhausen eine Busse von CHF 5'000.00 auferlegt. Die UEFA schreibt in Ihrem Bericht, dass es während der ganzen Qualifikation keinen einzigen ähnlichen Vorfall gegeben hat. Aufgrund dieser unrühmlichen Tatsache wird es für Schaffhausen zukünftig sehr schwierig sein, einen Anlass dieser Grössenordnung nochmals in die Stadt zu bringen. Der Schweizerische Fussballverband wird die Busse direkt bei einem der festgenommenen und geständigen Täter einfordern.
Hä, hab ich was verpasst?
Verfasst: 17. Jan 2006, 23:21
von kutte
Gunner hat geschrieben:
Hä, hab ich was verpasst?
siehe mein damaliger eintrag zuunterst...
http://www.fclforum.ch/viewtopic.php?t= ... sc&start=0
ich fands nicht überaus krass. und wenn das sogar von ner kutte kommt, wars wohl mehr als harmlos...

Verfasst: 23. Jan 2006, 16:56
von NOISER
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 59,00.html
interessanter bericht aus'm spiegel über die polnische hooligan-szene im hinblick auf die wm!

Verfasst: 23. Jan 2006, 19:57
von Legia
Guter Bericht Noiser. Vielen Dank!
Verfasst: 23. Jan 2006, 20:13
von Wiesel
300000 Polen zur WM?
Verfasst: 24. Jan 2006, 10:46
von Gunner
Wiesel hat geschrieben:300000 Polen zur WM?
Und 11 fahren nach dem WM wieder Heim, der Rest bleibt ....

Verfasst: 24. Jan 2006, 10:47
von Jack
polen reisen mit dem zug an und gehen alle mit autos zurück!:-)
Verfasst: 24. Jan 2006, 17:40
von Skamer
Erst Deutschland, dann England - zwei erstklassige Gegner bei der "Hooligan-WM",

Verfasst: 25. Jan 2006, 10:11
von Gunner
Verfasst: 25. Jan 2006, 10:34
von g.love
KRASS

Verfasst: 25. Jan 2006, 12:23
von raven
Scheisssound
Verfasst: 25. Jan 2006, 19:01
von Admin
Zeitlich beschränkte Bekämpfung des Hooliganismus
(Si/sda) Die Polizei soll härter gegen Hooligans vorgehen können. Die Rechtskommission des Ständerates begrüsst im Hinblick auf die Euro 08 die Massnahmen zur vorbeugenden Bekämpfung von Gewalt in Sportstadien.
Wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten, stimmte die Rechtskommission der Schaffung einer Datenbank zu, in der notorische Randalierer erfasst werden. Für zu schwach hält sie dagegen die Verfassungsgrundlage für den präventiven Polizeigewahrsam, ein Rayonverbot und für die Pflicht, Hooligans zu melden.
Deshalb schloss sich die Rechtskommission im Unterschied zum Nationalrat dem Bundesrat an, die Polizeikompetenzen zu befristen. Bei der Geltungsdauer weicht sie jedoch vom Entwurf des Bundesrates ab und beantragt, die Frist um ein Jahr bis zum 31. Dezember 2009 zu verlängern. Gleichzeitig reichte die Rechtskommission eine Motion ein, die den Bundesrat beauftragt, die Anwendung der Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen auch über das Jahr 2009 hinaus sicherzustellen.
Verfasst: 28. Jan 2006, 03:54
von fesch
und das ganze wird dann unter sicherheit em08 verkauft...
saupack alle!
Verfasst: 28. Jan 2006, 05:11
von Partyanimal
Mein Gott, heult doch alle!
Verfasst: 30. Jan 2006, 19:46
von Legia
Verfasst: 30. Jan 2006, 19:57
von kutte
unser heiliger jürgen mit transsexuellen neigungen?
Verfasst: 30. Jan 2006, 20:23
von Admin
Legia, wenn du dir Jacky Donatz leisten kannst, könntest du eigentlich mal einen grossen Batzen zu Gunsten der Choreokasse springen lassen...
