Verfasst: 1. Nov 2007, 11:01
gc ist nicht zürich....Wessun hat geschrieben: Züri isch gfalle!!!!
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gc ist nicht zürich....Wessun hat geschrieben: Züri isch gfalle!!!!
hm, spruch heisst in basel seit sicher 20 jahren:exso hat geschrieben:Wir haben euch was mitgenommen Hass, Hass!
exso hat geschrieben:+ Jakupovic
Chief muss es wissen, schliesslich habens die Basler erfundenchief hat geschrieben:hm, spruch heisst in basel seit sicher 20 jahren:exso hat geschrieben:Wir haben euch was mitgenommen Hass, Hass!
wir haben euch was mitgebracht, hass, hass, hass
Vollhorstexso hat geschrieben: - Scheiss DH chlauer, euch kriegen wir!
Naja, ich hab mich gestern sogar noch mit jemandem über Coltorti unterhaltenexso hat geschrieben:sry war ja Djukic im Goal....
chief hat geschrieben:gc ist nicht zürich....Wessun hat geschrieben: Züri isch gfalle!!!!
In der Tat sehr zutreffend. Weiss nicht, wie ich das Spiel mit Alkoholverbot hätte überleben sollen.Radiohead hat geschrieben:Treffender Titel in der NZZ: In der Nähe der Zumutbarkeitsgrenze
Herr Stierli, bitte handeln sie. Danke
In der Nähe der Zumutbarkeitsgrenze
1:1 zwischen den Grasshoppers und dem FC Luzern
fcl. Am Ende hallten erneut Pfiffe und Unmutsbekundungen durch den Letzigrund; sie waren die Konsequenz einer Darbietung, die hart an der Zumutbarkeitsgrenze gelegen war – sowohl vom GC als auch vom FC Luzern. Zehn engagierte Schlussminuten der Grasshoppers genügten nicht, um die 4900 Zuschauer zu blenden. Der Gesamteindruck liess sich nicht mehr wegwischen, zu tief hatten sich die Fehlpässe und das Unvermögen im Kollektivgedächtnis festgesetzt.
Der spanische Innenverteidiger Vallori traf in der 83. Minute per Kopf den Pfosten, zwei Minuten später schoss er aus zehn Metern dem Luzerner Goalie Zibung in die Arme. Die Chancen vergab er zwar kläglich, doch immerhin deutete Vallori damit an, dass sich die Verkrampfung der Zürcher wenigstens am Ende ein bisschen gelockert hatte. Was GC-Trainer Latour nach dem 1:1 (das neunte Remis der Luzerner) vor allem Anlass zur Sorge geben muss, ist der Goodwill, der allmählich bröckelt und in offene Ablehnung umschlägt. Noch vor wenigen Wochen war das anders und die Ruhe im Umfeld bemerkenswert.
Vier Pflichtspiele lang hatte man gerätselt, wie es wohl um die «Fänger-Qualitäten» des jungen Ersatztorhüters Dragan Djukic bestellt sei. Kaum einen Ball hatte der 20-Jährige in diesen Partien parieren müssen. Seit dem Mittwochabend ist klar, dass auch Djukic vom heimtückischen Goalie-Virus befallen ist, das den Grasshopper-Club in dieser Saison heimsucht und zuerst Fabio Coltorti, später auch Eldin Jakupovic befallen hatte. Nach knapp einer Stunde liess Djukic einen harmlosen Distanzschuss des eingewechselten Felipe zum 1:1-Ausgleich durch die Hände gleiten.
Der Fehlgriff war eine sinngemässe Kopie der Kalamitäten, die sich die beiden Vorgänger früher hatten zuschulden kommen lassen. Latours filmisches «Pech-und-Pannen-Tagebuch», das er seit Saisonbeginn führt, ist um ein weiteres Kapitel reicher. Doch das Remis lässt sich nicht allein darauf zurückführen. Die Grasshoppers unternahmen viel zu wenig, erspielten sich zu selten Chancen, um sich den Sieg zu verdienen.
Wer die Lichtblicke im GC-Spiel sucht, wird neben der Schlussoffensive darauf zu sprechen kommen, dass das Team seit Ende September (3:5 in St. Gallen) nicht mehr verloren hat. Es sind tapsige Schrittchen, immer wieder gestört von vielen unansehnlichen Stolperern – aber immerhin gehen sie seit einiger Zeit resultatmässig nicht mehr rückwärts. Doch ein spielerischer Aufwärtstrend ist nicht sichtbar, eine Linie oder die Handschrift des Trainers ebenfalls nicht. Ein bisschen mehr Kampf, einen Hauch mehr Leidenschaft zeigten die Zürcher wohl gegen schwache Luzerner (vor allem in der ersten Halbzeit) – mehr aber nicht. Der Senegalese Touré, der aufgrund der zahlreichen Positionswechsel wohl bald an einer Persönlichkeitsstörung leidet (bin ich Stürmer oder nicht?), hatte in der 8. Minute nach einem schönen Dribbling an der Seitenlinie für Bobadilla zum 1:0 aufgelegt.
Es werden lange Wochen für die Grasshoppers, bis sie sich endlich hinter die Schutzwand der Winterpause retten und den Sendeunterbruch für eine weitere Entrümpelungsaktion nützen können. Nachdem sich 22 Spieler bereits im Sommer gegenseitig die Türklinke in die Hand gedrückt hatten, wird die Personalfluktuation auch im nächsten Meisterschaftsunterbruch anhalten. Neue Arbeitnehmer sind dem Trainer versprochen worden, nicht alle gegenwärtigen Angestellten haben die Garantie, im Frühling noch dabei zu sein.
Wer das Spiel gegen Luzern gesehen hat, wird einige «Abschiebe-Kandidaten» entdeckt haben. Im Mittelfeld gibt es diverse. Bis zur Winterpause werden die Zürcher weiterhin zähe, verkrampfte Auftritte zeigen; sie werden auf die Nachsicht des Publikum hoffen müssen und dieses mittels Einsatzwillen zu besänftigen versuchen. Mehr ist ihnen nicht gegeben. Das war nicht immer so: In der letzten Saison gewann GC gegen Luzern alle vier Spiele – mit einer Tordifferenz von 14:2.
BUL Frizzel hat geschrieben: Das Stadion ist ja anders scheisse...
+ schönes Reisliblue-devil hat geschrieben:grande Herve