Verfasst: 5. Nov 2007, 00:39
ggs
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Vielleicht meinte er "Nimm ne is Müül!"Toe_B hat geschrieben:Das Spruchband - Die Spruchbändersät hat geschrieben:Mein Gott Ciri. Was laberte der für ein Müül im Sportpanorama!
Aarauer einfach nur peinlich mit ihren Sprüchbänder!!
Und was bitte ist Müül??
-p +blucerne hat geschrieben:kann das geheule hier echt nicht nachvollziehn.
der deutlich handicapierte chiumiento konnte daraufhin auch nicht in diese presche springen.
Wesley hat geschrieben: + 1 Punkt
- Gegen so eine schwache Mannschaft müssen 3 Punkte her!
Ofen hat geschrieben:Entschuldige mich für spruchbandgott NOISER... Seit seinem stierli transparent kommt er nicht mehr so auf touren...
Ah ja SFORZA RAUS (Wieder mal top angezogen)
Fussball, Super League: FC Luzern - FC Aarau 0:0
Die Siegprämie für das Remis-Jubiläum
Der FC Luzern bleibt auf der Allmend sieglos. Im achten Heimspiel gab es gegen den FC Aarau nur ein 0:0 - nach einer ansprechenden und einer enttäuschenden Hälfte.
Der Beschluss war schnell gefasst, und das Ergebnis der Kurzsitzung des Verwaltungsrats wurde ebenso flugs an die Mannschaft weitergeleitet. Präsident Walter Stierli ging demonstrativ in die Kabine und erklärte den Spielern, dass sie trotz 0:0 gegen Aarau die Prämie erhalten, die ihnen eigentlich nur im Fall des Sieges zustehen würde. «Leidenschaft und Disziplin waren diesmal vorhanden, nur das Schlachtenglück fehlte», argumentierte Stierli. Er war zufrieden. Oder präziser wohl: Etwas zufriedener als nach den trostlosen Auftritten gegen St. Gallen und GC.
15. Spiel, 10. Unentschieden
Es war allerdings nicht so, dass diese Zufriedenheit restlos um sich gegriffen hatte. Darauf hin deuteten jedenfalls die Pfiffe, die es gab, als das Jubiläum perfekt war und der FCL in der 15. Partie der Saison zum 10. Mal unentschieden gespielt hatte. Der Unmut der Zuschauer gründete auf der Tatsache, dass nach der 48. Minute keine einzige Aktion mehr auch nur halbwegs für Aufregung im Aarauer Strafraum gesorgt hatte. Das Niveau war auf dem holperigen Terrain zusehends gesunken, die Fehlerquote gestiegen, und folglich verwunderte es nicht, dass der FCL auch im achten Heimspiel sieglos blieb. Die Mehrheit der 9276 Zuschauer wartete vergebens auf das Tor wie Trainer Sforza, der in den letzten Minuten Bader in den Angriff beorderte und auf einen Lucky Punch des eingewechselten Cipot hoffte. Aber auch Sforza musste konstatieren, dass die Kräfte längst geschwunden waren. Nur wollte er nicht von einem Heimkomplex reden: «Wir haben zwar zehnmal remis gespielt, aber nur dreimal verloren. Das deutet auch auf Stabilität hin. Ich lasse mich nicht verrückt machen.»
Komornickis Eingeständnis
Vor der enttäuschenden zweiten Halbzeit hatte eine Hälfte gestanden, in der die Luzerner durchaus mit Energie bei der Arbeit gewesen waren. Mit einem engagierten Lustenberger im linken Mittelfeld lieferten sie eine Vorstellung ab, die sich bezüglich Laufbereitschaft von jenen gegen St. Gallen und GC unterschied. Das Bemühen, den ersten Heimsieg zu realisieren, war spürbar. Tchouga (6.), Bader mit einem starken Kopfball (26.) und noch einmal Tchouga (37.) kamen der Führung nahe. Nach 48 Minuten verpassten Tchouga und Maric nach einem Freistoss von Chiumiento das 1:0. «Insgesamt war das in Ordnung», befand Sforza, der aber sehr wohl auch sah, dass in der zweiten Hälfte vorwiegend Langeweile geherrscht hatte. Die Aarauer waren wohl ein solider, aber kein übermächtiger Gegner, der mit der Absicht nach Luzern gekommen war, einen Punkt zu holen - und nach 87 Minuten durch Ianu den Matchball besass (Zibung wehrte ab). Trainer Ryszard Komornicki gestand ein: «Das wäre etwas zu viel des Guten gewesen.»
Chiumiento mit Handicap
Dass der FCL mit Offensivproblemen zu kämpfen hat, wurde gestern augenscheinlich. Tchouga bemühte sich wohl, blieb aber glücklos. Felipe, sein Partner im Angriff, enttäuschte. Chiumiento biss trotz Schulterverletzung durch, war dadurch aber sichtlich handicapiert und folglich in seiner Kreativität eingeschränkt. Ausgefallen war Cantaluppi, der sich im Samstagtraining eine Schienbeinprellung zugezogen hatte, worauf Trainer Sforza ihm eine Pause verordnete. Cantaluppis 17-jähriger Vertreter Wiss machte seine Sache ganz gut.
Nun nach Basel und nach Sion
Das 0:0 bringt den FCL nicht weiter, er tritt in der Rangliste weiterhin an Ort. Die Mannschaft verpasste es, sich ein kleines Polster zuzulegen, das für das Schlussprogramm der Vorrunde vermutlich gut getan hätte. Am nächsten Sonntag gastiert Luzern in Basel, zwei Wochen später in Sion. Worauf Stierli nach den verlorenen zwei Punkten mit Blick auf die Tabelle im Teletext bloss zu sagen blieb: «Schade.»
Gürkan Sermeter
FCL-Sprechchöre für den Aarauer
Gürkan Sermeter, vom FCL umworbener Aarauer, vermochte keine Akzente zu setzen. Nach 55 Minuten endete für den 33-jährigen Mittelfeldspieler das Spiel. Nach seiner Auswechslung eilte er an Trainer Komornicki vorbei in die Garderobe, wurde von den FCL-Fans aber mit Sprechchören bedacht, die möglicherweise ab Winter wahren Inhalt haben: «Gügi, Gügi, einer von uns!»
Fussball: FC Luzern
«Zwischen Rang 5 und 7 ist wohl der richtige Platz»
Der FCL hatte gegen Aarau den ersten Heimsieg budgetiert. Gerardo Seoane erklärt, warum dieser auch im achten Anlauf nicht gelang.
Gerardo Seoane, der FCL agierte gegen Aarau wesentlich entschlossener als in den letzten Partien. Weshalb reichte es wieder nur zu einer Punkteteilung?
Gerardo Seoane: Wir wollten gegen Aarau unbedingt den ersten Heimsieg holen. Am Ehrgeiz, dies zu schaffen, fehlte es dem Team heute sicher nicht. Ich glaube, das hat man eine Stunde lang auch gesehen, als wir das bessere Team waren und auch zu guten Chancen kamen.
Aber aus diesen Chancen kein Kapital schlagen konnten ...
Seoane: Das stimmt. In mehreren Situationen fehlte uns zweifellos die Cleverness. Dass uns kein Tor gelang, war schade. Denn nach einer Stunde liessen bei uns die Kräfte nach. Dazu kam, dass sich Aarau steigerte. Wir waren im ersten Teil des Spiels besser, Aarau im zweiten. Deshalb geht dieses Unentschieden am Ende in Ordnung.
Weshalb konnte der FCL in den letzten 30 Minuten nicht mehr zusetzen?
Seoane: Das ist wie bei einem Motor, den man überdreht. Wir haben 60 Minuten lang einen grossen Effort geleistet und das Spiel diktiert. Doch diesen zu Beginn angeschlagenen hohen Rhythmus konnten wir nach der englischen Woche mit drei Spielen in acht Tagen nicht ganz durchziehen.
Mit den vielen Unentschieden kommt der FCL aber nicht vom Fleck. Und nicht dorthin, wo er zu Saisonbeginn wollte?
Seoane: Das stimmt. Doch vielleicht waren auch die Erwartungen bei uns vor der Saison etwas zu hoch. Und man muss zudem bedenken, dass wir auch heute wieder eine sehr junge Mannschaft auf dem Platz hatten. Das wird häufig vergessen.
Heisst das aber, dass der FCL in der Tabelle derzeit ungefähr da steht, wo er hingehört?
Seoane: Wie diese erste Saisonhälfte immer mehr zeigt, ist eine Klassierung in den Rängen zwischen fünf und sieben, wo wir uns im Moment befinden, wohl auch der richtige Platz. Zu mehr fehlt uns im Moment noch etwas.
Und was genau fehlt noch?
Seoane: Dazu will ich nichts sagen, denn dies zu beurteilen ist nicht meine Angelegenheit. Das werden die Trainer und Verantwortlichen nach der Vorrunde machen. Und danach die entsprechenden Massnahmen treffen.
Zibung 4,5
Schwegler 4 Bader 4,5 Maric 4 Lambert 4
Chiumiento 4 Wiss 4,5 Seoane 4,5 Lustenberger 4,5
Tchouga 4 Felipe 3