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Verfasst: 15. Feb 2011, 10:18
von Gunner
Warum nicht Swisspor?

Verfasst: 15. Feb 2011, 10:24
von tuce
Warum nicht hier: http://www.zug94.ch/index.cfm?page=1127 ... n=27617166

Edit: Grasshoppersclub Zug wär doch gar nicht so schlecht. Logo/Farben etc. könnte beibehalten werden...

Verfasst: 15. Feb 2011, 10:26
von Camel
Gunner hat geschrieben:Warum nicht Swisspor?
Warum schon? Das Gersag wurde nur angeboten, damit der FCL noch etwas Kosten abwälzen kann. Für Infrastruktur, die man eh nicht mehr braucht.

Verfasst: 15. Feb 2011, 10:28
von Yoda
Denke schwer das die Obdachlos werden, denn in Emmenbrücke ist man ja bekanntlicherweise auch nicht begeistert... Und unser neues Stadion können sie sich wohl kaum leisten...


Edit Camel: Artikel wurde bereits eine Seite vorher gepostet.

Verfasst: 15. Feb 2011, 11:29
von the_wolf
Kommentar der NZZ
GC mit zu hohem Risiko

Nur Verlierer im Streit mit der Stadt

Erst war es eine Drohung und ein Pokerspiel. Aber nun ist Realität geworden, was nie hätte geschehen dürfen, weil es in diesem Streit keinen Gewinner gibt. Die Stadt Zürich verliert mit dem Abschied des Grasshopper-Clubs einen Stadionmieter und Geld. Und noch wesentlicher: Mit GC verschwindet für zehn Jahre ein Teil Sportkultur aus der Stadt. So lange werden sich die Grasshoppers voraussichtlich ins Exil begeben. Dieses soll nur eine Fussnote in der Chronik des Rekordmeisters bleiben. Das hofft GC-Präsident Linsi. Aber so sicher ist das nicht.

Denn der Grasshopper-Club setzt seine Identität aufs Spiel, für einen im Selbstverständnis angeschlagenen Klub wie ihn ist das existenzbedrohend. In Manager-Sprache rechnen die GC-Verantwortlichen vor, dass sich der Auszug für die Grasshoppers lohnen wird, dass sie nur so überleben können. Vielleicht geht die Rechnung finanziell sogar auf, aber es ist eine Hochrisiko-Strategie unter dem Deckmantel der Vernunft, die sich nicht lohnen wird. 1,5 Millionen Franken muss GC sparen, das ist wenig Geld für einen zu hohen emotionalen Preis, den die Grasshoppers bezahlen.

Denn bei allem guten Willen hat die GC-Führung nicht verstanden, wie ein Fussballklub funktioniert, was abseits aller Kalkulations-Tabellen sein Wesen ist und welche Werte unantastbar sind. Der Grasshopper-Club ist schon lange nicht mehr der Nobelklub, allerspätestens jetzt nicht mehr. Aber das bleibt trotzdem sein Image, weil er kein anderes hat. Und gerade deshalb ist die Emigration in die nicht so vornehme Provinz ein Zeichen dafür, wie tief GC gesunken ist. Er klopft jetzt dort an, wo er früher nicht einmal die Türfalle berührt hätte. Die einst so spendablen Geldgeber haben sich in den letzten Jahren von GC abgewendet. Das Gewohnheitsrecht, dass die Grasshoppers in der Finanz-Oberschicht verankert sind, gibt es nicht mehr. Das ist das eigentliche Problem. Nicht, dass die Stadt GC eine Kostenreduktion von einer Million Franken verweigert hat.

Verfasst: 15. Feb 2011, 11:45
von chamäleon
Maréchaux hat geschrieben:Kommentar der NZZ
GC mit zu hohem Risiko

Nur Verlierer im Streit mit der Stadt

Erst war es eine Drohung und ein Pokerspiel. Aber nun ist Realität geworden, was nie hätte geschehen dürfen, weil es in diesem Streit keinen Gewinner gibt. Die Stadt Zürich verliert mit dem Abschied des Grasshopper-Clubs einen Stadionmieter und Geld. Und noch wesentlicher: Mit GC verschwindet für zehn Jahre ein Teil Sportkultur aus der Stadt. So lange werden sich die Grasshoppers voraussichtlich ins Exil begeben. Dieses soll nur eine Fussnote in der Chronik des Rekordmeisters bleiben. Das hofft GC-Präsident Linsi. Aber so sicher ist das nicht.

Denn der Grasshopper-Club setzt seine Identität aufs Spiel, für einen im Selbstverständnis angeschlagenen Klub wie ihn ist das existenzbedrohend. In Manager-Sprache rechnen die GC-Verantwortlichen vor, dass sich der Auszug für die Grasshoppers lohnen wird, dass sie nur so überleben können. Vielleicht geht die Rechnung finanziell sogar auf, aber es ist eine Hochrisiko-Strategie unter dem Deckmantel der Vernunft, die sich nicht lohnen wird. 1,5 Millionen Franken muss GC sparen, das ist wenig Geld für einen zu hohen emotionalen Preis, den die Grasshoppers bezahlen.

Denn bei allem guten Willen hat die GC-Führung nicht verstanden, wie ein Fussballklub funktioniert, was abseits aller Kalkulations-Tabellen sein Wesen ist und welche Werte unantastbar sind. Der Grasshopper-Club ist schon lange nicht mehr der Nobelklub, allerspätestens jetzt nicht mehr. Aber das bleibt trotzdem sein Image, weil er kein anderes hat. Und gerade deshalb ist die Emigration in die nicht so vornehme Provinz ein Zeichen dafür, wie tief GC gesunken ist. Er klopft jetzt dort an, wo er früher nicht einmal die Türfalle berührt hätte. Die einst so spendablen Geldgeber haben sich in den letzten Jahren von GC abgewendet. Das Gewohnheitsrecht, dass die Grasshoppers in der Finanz-Oberschicht verankert sind, gibt es nicht mehr. Das ist das eigentliche Problem. Nicht, dass die Stadt GC eine Kostenreduktion von einer Million Franken verweigert hat.
Die Alte Tante von der Falkenstrasse bringts gut auf den Punkt.

Verfasst: 15. Feb 2011, 11:56
von Legia
Wieso 10 Jahre?
Braucht es so lange um ein Stadion zu bauen? Andere bauen in 5 Jahren eine ganze Republik wieder auf.

Verfasst: 15. Feb 2011, 11:57
von the_wolf
Legia hat geschrieben:Wieso 10 Jahre?
Braucht es so lange um ein Stadion zu bauen? Andere bauen in 5 Jahren eine ganze Republik wieder auf.
na ja...in züri ein stadion zu bauen, da erscheinen mir die 10 jahre nun wirklich nicht übertrieben...

Verfasst: 15. Feb 2011, 12:00
von jossen
Torfeld Süd :!:

Verfasst: 15. Feb 2011, 12:00
von Legia
Stimmt leider. Für ein paar Kilometer Autobahn haben sie auch 30 Jahre gebraucht. Manchmal frage ich mich wirklich, wieso die Schweiz noch so einen hohen Wohlstand hat. Nehme mal an zu Lasten der Substanz!

Verfasst: 16. Feb 2011, 07:08
von effet
Nach der gestrigen Ausgabe von Schweiz Aktuell, scheint sich die Sache mit dem Brügglifeld in Aarau nicht wirklich als Lösung zu präsentieren. Im Gersag wird es diesbezüglich auch nicht viel einfacher zu werden. Also um die Spielbemühungen des GC für nächste Saison sind die Verantwortlichen wahrlich nicht zu beneiden.

Verfasst: 16. Feb 2011, 08:52
von bluewhite pride
wieso hört man in diesem lächerlichen theater eigentlich nie was über die möglichkeit, wie jeder verein/unternehmen ein finanzierbares budget aufzustellen?
es gibt doch sicher noch teams wie bellenz oder thun, die weniger geld haben.
sollte dies einen zwischenzeitlichen abstieg bedeuten, kann man das auch als chance zum wiederaufbau ansehen.

Verfasst: 16. Feb 2011, 09:26
von LU-57

Verfasst: 16. Feb 2011, 11:29
von Pendergast

Verfasst: 16. Feb 2011, 12:22
von Agent Sawu
Frage: Kann mir einer erklären, wieso um Himmels willen der Hardturm bereits abgebrochen wurde, bevor man ein bewilligtes und finanziertes neues Stadionprojekt hatte?

Lösung: Provisorisches Gersag Stadion in Emmenbrücke abbauen und im ehemaligen Hardturmareal oder im Niederhasli einfach wieder aufbauen. Problem gelöst und finanziell optimale Lösung für GC und FCL.

Verfasst: 16. Feb 2011, 12:24
von tuce
Agent Sawu hat geschrieben:Frage: Kann mir einer erklären, wieso um Himmels willen der Hardturm bereits abgebrochen wurde, bevor man ein bewilligtes und finanziertes neues Stadionprojekt hatte?

Lösung: Provisorisches Gersag Stadion in Emmenbrücke abbauen und im ehemaligen Hardturmareal oder im Niederhasli einfach wieder aufbauen. Problem gelöst und finanziell optimale Lösung für GC und FCL.
Meines Wissens hatte man ein bewilligtes und finanziertes Stadionprojekt. Dann kam halt VCS und so...

Verfasst: 16. Feb 2011, 12:32
von LU-57
...und mit dem konnte ja nun auch wirklich niemand rechnen...! :roll:

die euro08 hat zürich ganz einfach pest und cholera beschehrt, genau
so wie dies auch in genf der fall war...

greez

Verfasst: 16. Feb 2011, 12:33
von Agent Sawu
tuce hat geschrieben:
Agent Sawu hat geschrieben:Frage: Kann mir einer erklären, wieso um Himmels willen der Hardturm bereits abgebrochen wurde, bevor man ein bewilligtes und finanziertes neues Stadionprojekt hatte?

Lösung: Provisorisches Gersag Stadion in Emmenbrücke abbauen und im ehemaligen Hardturmareal oder im Niederhasli einfach wieder aufbauen. Problem gelöst und finanziell optimale Lösung für GC und FCL.
Meines Wissens hatte man ein bewilligtes und finanziertes Stadionprojekt. Dann kam halt VCS und so...
Schon klar. Unter bewilligt verstehe ich halt, dass man ALLE Einsprachen geregelt hat und mit dem Bagger auffahren kann.

Solange noch Einsprachen möglich sind hätte ich den Hardturm jedenfalls stehen lassen..... aber nachher ist man halt immer schlauer.

Verfasst: 16. Feb 2011, 13:09
von LU-57

Verfasst: 16. Feb 2011, 16:27
von Pendergast