Re: Rolf Fringer
Verfasst: 21. Jan 2016, 11:13
Fringer Du Opfer! 
Genau das stört mich massiv an der jetzigen Führung. Dass sie für nichts die Verantwortung übernimmt und sich nichts "anhängen" lässt. Immer sind die anderen Schuld. Auch an Entscheiden, die erst vor einem Jahr gefällt wurden, obwohl die jetzige Führung schon mehr als doppelt so lang im Amt ist. Zieht sich wie ein roter Faden durch alle kontroversen Personalentscheide der letzten Zeit. Bernegger, Frei, Fringer (ob Vertragsverlängerung oder -auflösung). Sind ganz schön viele Fehlentscheide zusammengekommen in letzter Zeit. Und allesamt wurden sie von der jetzigen Führung abgenickt oder sogar eingefädelt. Aber die Verantwortung trägt sie trotzdem für nichts. Glaubwürdig ist anders.Kaiser hat geschrieben:
... kann wohl nicht vollumfänglich der jetzigen Führung angehängt werden.
Sag du es mir, inwiefern Stäger dafür die Verantwortung übernommen hat.Heiri hat geschrieben:inwiefern übernimmt Stäger nicht die Verantwortung für Fringers Einstellung und postwendende Entlassung?
Oder die (unnötige) Vertragsverlängerung mit Bernegger?
Warum ist das die Höhe? Wo stand der FC Luzern, als Fringer sein Amt angetreten hat? Und wo steht er jetzt? Wer hat den Vertrag mit Lezcano verlängert? Wer hat dazu beigetragen, dass Freuler und auch Jantscher nicht schon letzten Sommer den FC Luzern verlassen haben? Wer hat Vrabec geholt und erkannt, dass unter ihm einige Spieler ihr Potential besser ausschöpfen als vorher und in ihm deshalb einen valablen Cheftrainer mit Zukunft gesehen?mysterius hat geschrieben: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 86111.html
Sich hinzustellen und es so zu drehen, dass er verantwortlich wäre für den sportlichen Erfolg und für die gewinnbringenden Transfers von Lezcano und Freuler ist absolut die Höhe.
Halt auch irgendwie bezeichnend für das schizophrene Umfeld des FC Luzern, dass man von Fanseite her dem Verein gern vorwirft, ein seelenloses Unternehmen geworden zu sein, dem die eigene Tradition und Geschichte nichts mehr Wert ist, gleichzeitig aber Personen, die sich um eben diesen Club enorm verdient gemacht haben und die Seele dieses Clubs repräsentieren wie nur wenige andere, die gegenwärtig für den Verein auf Angestelltenbasis ein Amt ausüben, hemmungslos diskreditiert und durch den Schmutz gezogen werden. Bisschen beschämend ist das und in anderen wirklichen Traditionsvereinen wohl undenkbar.Maré hat geschrieben:Fringer Du Opfer!
Béguin hat geschrieben: aber Personen, die sich um eben diesen Club enorm verdient gemacht haben und die Seele dieses Clubs repräsentieren wie nur wenige andere
Chchch... Kann ja nachvollziehen, dass man durchaus auch positive Aspekte an Rolf Fringer findet - aber das ist nun definitiv es bitzeli übers Ziel geschossen..NOISER hat geschrieben:Béguin hat geschrieben: aber Personen, die sich um eben diesen Club enorm verdient gemacht haben und die Seele dieses Clubs repräsentieren wie nur wenige andere![]()
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Und damit meinst du Fringer? Im Ernst?Béguin hat geschrieben:Personen, die sich um eben diesen Club enorm verdient gemacht haben und die Seele dieses Clubs repräsentieren wie nur wenige andere
Béguin hat geschrieben:Warum ist das die Höhe? Wo stand der FC Luzern, als Fringer sein Amt angetreten hat? Und wo steht er jetzt? Wer hat den Vertrag mit Lezcano verlängert? Wer hat dazu beigetragen, dass Freuler und auch Jantscher nicht schon letzten Sommer den FC Luzern verlassen haben? Wer hat Vrabec geholt und erkannt, dass unter ihm einige Spieler ihr Potential besser ausschöpfen als vorher und in ihm deshalb einen valablen Cheftrainer mit Zukunft gesehen?mysterius hat geschrieben: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 86111.html
Sich hinzustellen und es so zu drehen, dass er verantwortlich wäre für den sportlichen Erfolg und für die gewinnbringenden Transfers von Lezcano und Freuler ist absolut die Höhe.
Halt auch irgendwie bezeichnend für das schizophrene Umfeld des FC Luzern, dass man von Fanseite her dem Verein gern vorwirft, ein seelenloses Unternehmen geworden zu sein, dem die eigene Tradition und Geschichte nichts mehr Wert ist, gleichzeitig aber Personen, die sich um eben diesen Club enorm verdient gemacht haben und die Seele dieses Clubs repräsentieren wie nur wenige andere, die gegenwärtig für den Verein auf Angestelltenbasis ein Amt ausüben, hemmungslos diskreditiert und durch den Schmutz gezogen werden. Bisschen beschämend ist das und in anderen wirklichen Traditionsvereinen wohl undenkbar.Maré hat geschrieben:Fringer Du Opfer!
Chchch...boeme hat geschrieben:Béguin hat geschrieben:Warum ist das die Höhe? Wo stand der FC Luzern, als Fringer sein Amt angetreten hat? Und wo steht er jetzt? Wer hat den Vertrag mit Lezcano verlängert? Wer hat dazu beigetragen, dass Freuler und auch Jantscher nicht schon letzten Sommer den FC Luzern verlassen haben? Wer hat Vrabec geholt und erkannt, dass unter ihm einige Spieler ihr Potential besser ausschöpfen als vorher und in ihm deshalb einen valablen Cheftrainer mit Zukunft gesehen?mysterius hat geschrieben: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 86111.html
Sich hinzustellen und es so zu drehen, dass er verantwortlich wäre für den sportlichen Erfolg und für die gewinnbringenden Transfers von Lezcano und Freuler ist absolut die Höhe.
Halt auch irgendwie bezeichnend für das schizophrene Umfeld des FC Luzern, dass man von Fanseite her dem Verein gern vorwirft, ein seelenloses Unternehmen geworden zu sein, dem die eigene Tradition und Geschichte nichts mehr Wert ist, gleichzeitig aber Personen, die sich um eben diesen Club enorm verdient gemacht haben und die Seele dieses Clubs repräsentieren wie nur wenige andere, die gegenwärtig für den Verein auf Angestelltenbasis ein Amt ausüben, hemmungslos diskreditiert und durch den Schmutz gezogen werden. Bisschen beschämend ist das und in anderen wirklichen Traditionsvereinen wohl undenkbar.Maré hat geschrieben:Fringer Du Opfer!
Geniesse deine Zeit in Thailand ein bisschen, ist doch schade bei diesem Wetter im Forum rumzuhängen...
Wenn schon zitieren, dann bitte vollständig.Incubator hat geschrieben:Und damit meinst du Fringer? Im Ernst?Béguin hat geschrieben:Personen, die sich um eben diesen Club enorm verdient gemacht haben und die Seele dieses Clubs repräsentieren wie nur wenige andere die gegenwärtig für den Verein auf Angestelltenbasis ein Amt ausüben,
Das habe ich, und wahrscheinlich auch viele andere, die die Entlassung gutheissen, nie in Frage gestellt. Ihn aber aufgrund der Tatsache, dass er eine Geschichte im Verein hat, als besondere Identifikationsfigur hinzustellen geht mir schlicht zu weit. Die Reaktionen auf dein Post zeigen, dass es nicht nur mir so geht.Béguin hat geschrieben:Natürlich hatte dieser Mann Verdienste!
Ich denke, die meisten hier machen einen Unterschied zwischen seinen Verdiensten für den Verein, seiner Arbeit als Sportchef und dem momentanen medialen Theater. Sein Einsatz und seine Verdienste für den Verein sind unbestritten. Die Leistungen als Sportchef wurden hier wohl kritisch, aber nicht unfair diskutiert. Das jetzige Nachtreten und Jammern in den Medien schadet allen und ist auch für ihn wenig zielführend, und da ist ein Sympathieverlust doch nachvollziehbar. In diesem Punkt übrigens verhält sich die Vereinsführung momentan professionell und schweigt. Und das ist auch gut so, sollte man doch ein gerichtliches Theater mit dem prozesserfahrenen Rolf, wie es dem FCZ passiert ist, unbedingt vermeiden.Béguin hat geschrieben:Natürlich hatte dieser Mann Verdienste! Wer das in Zweifel zieht und lächerlich macht, entpuppt sich vielmehr als Zyniker, denn als FCL-Sympathisant, der die Leistungen anderer fair zu beurteilen weiss.
beim zweiten teil hast du wohl etwas übertrieben, aber genau diese gedanken gehen mir seit tagen durch den kopf. man zieht ianu und fringer ins lächerliche. und verteidigt dabei fraglos ausgerechnet den mann, der als nachfolger von mike hauser installiert wurde, schon fast bis aufs blut und völlig betriebsblind. auch worte wie "wertschöpfung" dürfen inzwischen ganz ungestraft vorkommen. und dann immer der "fall wiss"... meine güte. dass der seit jahren das gleiche vertragsverhandlungs-trickli mit den wechselabsichten anwendete (sogar von vorvertrag bei GC war mal die rede, und da war fringer noch in einer ganz anderen position) und jetzt als "opfer" zum FCSG musste, weil er sich selbst verpokert hat, wird gerne übersehen. lieber fordert man jetzt möglichst rasch langjährige verträge für jeden junior, der mal einen gelungenen teileinsatz im fanionteam absolvierte. wiss ist für mich das beste beispiel, was bei spielern mit viel potenzial passieren kann, wenn sie immer einen vertrag auf sicher hatten, weil sie luzerner sind. vielleicht macht er ja jetzt einen entscheidenden entwicklungsschritt, den er beim fcl nie gemacht hätte - dann kann er ja immer noch beweisen, dass er mit dem herzen beim FCL ist, zurückkommen und uns zu einem titel ballern... das lass ich jetzt mal emotionslos so stehen.Béguin hat geschrieben:Halt auch irgendwie bezeichnend für das schizophrene Umfeld des FC Luzern, dass man von Fanseite her dem Verein gern vorwirft, ein seelenloses Unternehmen geworden zu sein, dem die eigene Tradition und Geschichte nichts mehr Wert ist, [...]Maré hat geschrieben:Fringer Du Opfer!
Jetzt machst du aber den Bock ganz gewaltig zum Gärtner. Als ob die Unruhe damals von Fringer in die Mannschaft gebracht worden wäre und nicht von der FCL-Führung bzw. ein paar von W.S. instrumentalisierten Spielern rund um Hakan Yakin, die Fringer absägen und durch Murat Yakin ersetzen wollten, bewusst geschürt worden wäre. Es ist diese einseitige Verdrehung von Tatsachen, die mir auch beim gegenwärtigen Fringer-Bashing gewaltig auf die Nerven geht.Incubator hat geschrieben:Man sollte in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen, wie gross die Unruhe in der Mannschaft bei seiner Absetzung als Trainer im 2011 war. Fringer hatte mehrere Spieler gegen sich aufgebracht, diverse - wie Murat Yakin später auch - öffentlich diskreditiert.