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Verfasst: 10. Okt 2005, 13:21
von hijacker
habe kaum "einen satz" (*g* @ pa) im stadion gesagt, so wurde ich auch schon von einem franzosen (!) blöd angemacht...
hatte als schutz zum glück ein mit senf verschmiertes fähnlein... hehe
Verfasst: 10. Okt 2005, 14:07
von Wickie
@Storm:
Stimmt, Stone Island-Träger. Was bin ich nur für eine intolerante Person!...

...
Verfasst: 10. Okt 2005, 14:41
von STORM
Wickie hat geschrieben:@Storm:
Stimmt, Stone Island-Träger. Was bin ich nur für eine intolerante Person!...

Betreffend S.I.: Wer im Glaushaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeissen!
Betreffend Länderspiel: Es steht nun mal nicht jeder ü30 auf Fan-Shirt, Kuhglocken und Gesichtsbemalung. Wenn Du aber darauf stehst, so bin ich gerne bereit, dies zu akzeptieren...
Verfasst: 10. Okt 2005, 15:45
von Wickie
Stimmt, genau so war ich ja auch angezogen (...). Well, kann nicht gross mitreden. Als Twen lebe ich (leider) noch nicht in solch hohen Sphären

Verfasst: 10. Okt 2005, 17:54
von Master
muss Camel zustimmen! genf war ganz geil, bis auf die heimfahrt

dazu an der em gegen die tommys.. ansonsten NUR SCHEISSE! habe mich lange genug über die null-stimmung und all die idioten aufgeregt, aber das irland spiel, als man sich qualifiziert hatte, war ja wohl der gipfel von alle dem! null stimmung - keine emotionen! war lange genug mit hoffnung auf besserung an die spiele gefahren, aber das tu ich mir nicht mehr an!
ich sag nur eines.. REMEMBER HARDTURM! 10(?).10.1995 SCHWEIZ 3 UNGARN 0! DAS WAR RICHTIG GEIL!
Verfasst: 10. Okt 2005, 18:55
von Legia
Pyrofreak 1 hat geschrieben:@ Michale Stipe.
Schau am Mittwoch das Spiel Irland-Schweiz,dann weist du was Stimmung ist.Die Irren werden eine Megastimmung hinbringen
Wer wird bessere Stimmung machen?
Die irren Schweizer oder die irren Iren?
Verfasst: 10. Okt 2005, 19:00
von Legia
Wickie hat geschrieben:@Storm:
Stimmt, Stone Island-Träger. Was bin ich nur für eine intolerante Person!...

Neid muss man sich hart erarbeiten. Habe mich aber für dieses Spiel für die Kombination Giorgio Armani/Ralph Lauren entschieden. Ich trug blau und schwarz. Im Gegensatz zu Storm bin ich nicht so tolerant und finde es absolut dämlich, sich das Gesicht rotweiss anzumalen
Verfasst: 11. Okt 2005, 00:36
von Partyanimal
Master hat geschrieben:genf war ganz geil, bis auf die heimfahrt

[...] habe mich lange genug über die null-stimmung und all die idioten aufgeregt, aber das irland spiel, als man sich qualifiziert hatte, war ja wohl der gipfel von alle dem!
Heimfahrt war übel aber kultig! Am nächsten Morgen um neun Uhr nach dem Spiel zu Hause rules!
Apropos Stimmung: Ich habe wohl noch nie so ein lasches Publikum erlebt und ich habe doch wohl schon so einige Natispiele gesehen. Sogar gegen die Faröer zu Hause in Basel war die Stimmung besser. Absolut lächerlich, dass die Medien (wahrscheinlich vom SFV getrieben) die Stimmung als genial einstufen. Tod und Hass den Fähnchen!
Verfasst: 11. Okt 2005, 00:38
von Pyrofreak 1
Das beste am spiel war die Fackel

Verfasst: 11. Okt 2005, 01:51
von LU-57
Mäli hat geschrieben:Sam hatte plätze im B4, also visavis vom eigentlichen Fanblock der Schweiz
Neben dem Away-Sektor oder wie?
Weiss jemand wo's Bilder zu sehen gibt?
Verfasst: 11. Okt 2005, 02:13
von UNDERCOVER
Legia hat geschrieben:Giorgio Armani
business-lümmel du!
only AJ und EA!

Verfasst: 11. Okt 2005, 17:23
von Jack
Mäli hat geschrieben:
Ps: Habe Saböö gesehen!

eh alta! läuft da was? langsam sehr verdächtigt, wie oft ihr euch trifft!
*knister*

Verfasst: 11. Okt 2005, 18:09
von Aufsteigerdoc
Ich stimme mit Euren Komentaren zumeist überein. Mein Bruder hat über dieses Thema einen Artikel in der gestrigen NZZ geschrieben, Titel: Sturm im Fahnenmeer / Grossartige Zuschauerkulisse im Stade de Suisse. Wäre froh, wenn jemand diesen Artikel hier hineinposten oder -scannen könnte. Vielen Dank.
Wir haben nach dem Spiel noch über diese Animation und das Fahnenmeer diskutiert. War noch recht interessant. Dabei waren verschiedene Journalisten und Ädu Kunz. Es ist schon so, dass die Journalisten mit Kritik zurückhaltend sind. Man hat sich ein bisschen darauf eingeschworen, nachdem diese Polemik um Zubi entstanden ist. Aber eines ist allen klar: übers Fahnenmeer kann man diskutieren, aber diese mühsame Animation (kam mir vor wie dieser Bulldozer beim DJ Tatana Auftritt an der Streetparade) und die Ticketpolitik macht den Fussball kaputt. Da muss sich dringend was ändern, sonst gibts die wirklichen Fussballfeste nur noch im Ausland oder in der Prärie wie in Baumles.
Wichtig ist aber, dass die Siegesserie von der Schweizer Nati und dem FCL weitergeht!!
Gruss doc
Verfasst: 11. Okt 2005, 19:15
von Legia
Siegesserie der Nati?
Verfasst: 11. Okt 2005, 19:43
von Matthias
Er meint bestimmt die Unentschieden Serie der Schweizer Nati...
Verfasst: 11. Okt 2005, 20:09
von Scotland Yard
Jack Bauer hat geschrieben:Mäli hat geschrieben:
Ps: Habe Saböö gesehen!

eh alta! läuft da was? langsam sehr verdächtigt, wie oft ihr euch trifft!
*knister*

eh gesehen, nicht mal gesprochen mit ihr! Übrigens zum erstenmal seit Paris und sie hat ebenfalls immernoch den gleichen Freund, soweit ich das gesehen habe!
Verfasst: 11. Okt 2005, 23:39
von UNDERCOVER
Doc hat geschrieben:Mein Bruder hat über dieses Thema einen Artikel in der gestrigen NZZ geschrieben, Titel: Sturm im Fahnenmeer / Grossartige Zuschauerkulisse im Stade de Suisse. Wäre froh, wenn jemand diesen Artikel hier hineinposten oder -scannen könnte. Vielen Dank.
NZZ Online hat geschrieben:Sturm im Fahnenmeer
Grossartige Zuschauerkulisse im Stade de Suisse
Von Morgenrot kann an diesem denkwürdigen Berner Fussballabend höchstens im übertragenen Sinn die Rede sein; und doch wird die Atmosphäre bei der Länderspielpremiere im Stade de Suisse einer Vorgabe der Schweizer Nationalhymne gerecht: Zwar kein Strahlen-, aber immerhin ein stürmisches Fahnenmeer beherrscht die Szenerie. Auf fast alle Sitzplätze haben Sponsoren rote Fähnchen mit dem weissen Kreuz verteilen lassen. Diese werden schon weit vor Spielbeginn zu Abertausenden so heftig geschwenkt, als gälte es all die unablässig vor den Flutlichtern unter dem Tribünendach tanzenden Fluginsekten fernzuhalten. Die Stimmung ist atemberaubend: ein Volksfest mit ungewissem Ausgang.
*
In riesigen VIP-Lounges, in die Fussballverband und Sponsoren ihre Gäste hoch über dem Rasen eingeladen haben, wird an weiss gedeckten Tischen der Nährboden für das Spiel gegen die Grande Nation gelegt: Am länderübergreifenden Buffet mit Austern, Gratin Dauphinois, Älplermakronen, Lammkoteletts wird geschlemmt und mit Dôle heruntergespült, bis Hosenbünde platzen. Hier, wo die Begeisterung für die Landesauswahl eher mit diskreter Zurückhaltung ausgelebt wird, ist kaum ein Nationaltrikot zu sichten - als bevorzugtes Fan-Accessoire gilt der zuweilen leicht versteckt getragene rot-weisse Schal. Mit seiner Hilfe lässt sich zumindest die temporäre Zugehörigkeit zur Fangemeinde andeuten, ohne dass bei der Abendgarderobe grosse Abschreiber nötig wären. In Schale geworfen hat sich auch die Sportwelt - etwa der FC-Basel-Trainer Christian Gross, der mit gewohntem Ernst Hände schüttelt, der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Urs Meier oder zwei leicht verloren wirkende Spieler des FC Thun, die durch dessen Champions-League-Erfolgswelle in den Prominentenstatus gespült worden sind. - In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit bleiben die Stadion-Sitzreihen vor der Lounge zunächst gelichtet; man ist noch mit dem Dessertbuffet beschäftigt. Ein fahrlässiges Unterfangen: «Allez les Bleus», johlen nach dem Führungstreffer der Franzosen deren Anhänger, die sich in einem Sektor zusammendrängen. Dem Schweizer Publikum hat es die Sprache verschlagen - ausgerechnet jetzt, da Anfeuerung am nötigsten wäre. Vergessen scheint die mannschaftliche Topleistung der ersten Spielhälfte. Der Schweizer Torhüter muss Pfiffe einstecken, es wird auf den Rängen gemäkelt und den Spielern grossspurig deren Position auf dem Feld oder der richtige Querpass zugewiesen. «Rechts ist alles frei!», krächzt einer vergeblich. Das aufmunternde Händeklatschen ist mutloser geworden, «Hopp-Schwiiz»-Rufe klingen, als versuchte sich ein Kind im dunklen Keller die Furcht aus dem Leibe zu singen. Nur der kollektive Aufschrei der Empörung über Schiedsrichterentscheide wird nicht müder. Und mit dem Ausgleich entlädt sich aufgestaute Energie. Ohrenbetäubend ist der Jubel, selbst auf den sonst ruhigeren Balkonplätzen vor der VIP-Lounge umarmt man sich im Taumel. In den letzten Minuten schreit sich mancher die Seele aus dem Leib. Nun soll der Sieg her. «Chömed, Buebe!»
*
Mit dem Slogan «One Nation - one Car» wird auf den Banden für einen deutschen Personenwagen geworben. Doch wer braucht schon eine Automobilfirma oder sogar eine Fluggesellschaft zur Wahrung der nationalen Identität, wenn er ein Fussballteam hat, das Komplexe zumindest für einen Abend wegfegt? Noch lange werden eingefleischte Fans mit Sinn für Dissonanzen in Berns Gassen, in den Zügen und nach Mitternacht in Zürich heitere Liedzeilen wie «Le coq est mort» aus angeschlagenen Stimmbändern pressen. Die Heiserkeit am Morgen danach wird für einmal nicht auf das kühle Herbstwetter zurückführen sein.
Urs Bühler (Bern)
Quelle: http://nzz.ch/2005/10/10/sp/articleD7SH2.html

(bitte den fett markierten teil erklären @ doc)
Verfasst: 11. Okt 2005, 23:48
von Master
der soll mal an ein anständiges fussballspiel oder die persönliche note aus dem artikel streichen!
Verfasst: 12. Okt 2005, 13:49
von Aufsteigerdoc
UNDERCOVER hat geschrieben:

(bitte den fett markierten teil erklären @ doc)
Den Titel habe ich ebenfalls aus dem Internet. Ich meinte aber nicht diesen Text, sondern der der Druckausgabe. Werde nach seiner Rückkehr bei meinem Bruder nachfragen. Der Titel kann in diesem Falle nicht stimmen. Bühler nicht gleich Birrer

.........
Verfasst: 12. Okt 2005, 14:00
von syntax
Doc hat geschrieben:UNDERCOVER hat geschrieben:

(bitte den fett markierten teil erklären @ doc)
Den Titel habe ich ebenfalls aus dem Internet. Ich meinte aber nicht diesen Text, sondern der der Druckausgabe. Werde nach seiner Rückkehr bei meinem Bruder nachfragen. Der Titel kann in diesem Falle nicht stimmen. Bühler nicht gleich Birrer

.........
ach was, Bühler/Birrer der Anklang der beiden Namen ist doch offensichtlich
ist doch gang und gäbe, dass in der pressewelt gerade bei feuilltonistischen essays pseudonyme gebraucht werden. danke für die enttarnung!

danke edith!