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Verfasst: 21. Mär 2011, 15:54
von sprayvenhoe
KlamDo hat geschrieben:...um den ansatz der erneuerbaren energien etwas hartnäckiger zu verfolgen.
weiss einfach nicht wie otto normalverbraucher davon profitiert (pos. oder neg.)... da jetzt wohl einige mehr umsteigen werden, werden die geräte für den "heimgebrauch" preislich wohl wieder bisschen steigen...
Verfasst: 21. Mär 2011, 15:56
von grantler
ivenhoe hat geschrieben:KlamDo hat geschrieben:...um den ansatz der erneuerbaren energien etwas hartnäckiger zu verfolgen.
weiss einfach nicht wie otto normalverbraucher davon profitiert (pos. oder neg.)... da jetzt wohl einige mehr umsteigen werden, werden die geräte für den "heimgebrauch" preislich wohl wieder bisschen steigen...
wenn mans nie ernsthaft in erwägung zieht, wird mans auch nie rausfinden.
Verfasst: 21. Mär 2011, 16:00
von dragao
sävu hat geschrieben:Geothermie, do laufts!
Verfasst: 21. Mär 2011, 17:46
von bluewhite pride
Wenn man das ganze Thema mal überregional/international angehen würde und nicht nur national, dann könnten sogar gescheite Alternativen in relativ kurzer Zeit (sprich 10-20 Jahre) aufgebaut werden.
Ich wüsste jedoch nicht, wie die Schweiz alleine ihren Energiebedarf ohne AKW abdecken will in kurzer Zeit, ohne das Wallis oder Rheintal zu fluten.
Photovoltaikpannele sind ja momentan auch noch viel zu teuer und ausserdem sehr ineffizient und umweltbelastend.
Verfasst: 21. Mär 2011, 17:48
von Raubi
bluewhite pride hat geschrieben: ohne das Wallis oder Rheintal zu fluten.
Problem wo?
Verfasst: 21. Mär 2011, 17:51
von Master
Raubi hat geschrieben:bluewhite pride hat geschrieben: ohne das Wallis oder Rheintal zu fluten.
Problem wo?
die auswahl fällt halt schwer.. oder gibt es ein wirklich gutes argument, wieso man das eine von beiden weglassen soll? ok, die rheintal autobahn ist noch praktisch, wenn man ans oktoberfest geht, aber das wallis!?

Verfasst: 21. Mär 2011, 17:52
von grantler
so eine volksabstimmung hätte doch gute chancen, nicht? das wäre dann echte, direkte demokratie.
Verfasst: 21. Mär 2011, 18:56
von Frizzel
Master hat geschrieben:Raubi hat geschrieben:bluewhite pride hat geschrieben: ohne das Wallis oder Rheintal zu fluten.
Problem wo?
die auswahl fällt halt schwer.. oder gibt es ein wirklich gutes argument, wieso man das eine von beiden weglassen soll? ok, die rheintal autobahn ist noch praktisch, wenn man ans oktoberfest geht, aber das wallis!?

Wenn man schon am Fluten ist

Seetal nicht vergessen!
Verfasst: 21. Mär 2011, 19:00
von Haxen-Paule
Verfasst: 22. Mär 2011, 08:08
von Radiohead
KlamDo hat geschrieben:so eine volksabstimmung hätte doch gute chancen, nicht? das wäre dann echte, direkte demokratie.
Wenn man den fehlenden gesunden Menschenverstand der schweizer Bevölkerung betrachtet, dann schon.
Verfasst: 22. Mär 2011, 10:38
von grantler
Radiohead hat geschrieben:KlamDo hat geschrieben:so eine volksabstimmung hätte doch gute chancen, nicht? das wäre dann echte, direkte demokratie.
Wenn man den fehlenden gesunden Menschenverstand der schweizer Bevölkerung betrachtet, dann schon.
du hast glaubs nicht bemerkt, dass ich die volksabstimmung "pro wallis UND rheintal fluten" meinte. lg.
Verfasst: 22. Mär 2011, 11:49
von Sputnik
ivenhoe hat geschrieben:die atomgegner sind dann wohl auch wieder die ersten welche dagegen sind, wenn (neue) windkraftanlagen und wasserkraftwerke das landschaftsbild prägen
Ne, gegen windräder habe ich absolut nichts. Kann man ruhig auf dem dietschiberg etc aufstellen, auch solar auf jedem dach. Solangs kein atomstrom ist.
Verfasst: 22. Mär 2011, 12:15
von Legia
Man kann nicht ein ganzes Land mit Windrädern verunstalten.
Da sind mir ein paar AKW's viel lieber denn sie stehen ja im Aargau.
Zudem sind Wohnungen in der Nähe von Atomkraftwerken schön günstig. Also haben die Aargauer auch einen Nutzen davon.
Verfasst: 22. Mär 2011, 14:09
von hra
in der CH 40%-anteil atomstrom, ersetzt durch erneuerbare stromherstellung (rund um die uhr!), wer innerhalb kürzester zeit solch ein gutes konzept vorlegen kann hätte wohl ausgesorgt und wäre nicht nur in der schweiz ein volksheld sondern auf der ganzen welt...
Verfasst: 22. Mär 2011, 19:29
von Agent Sawu
hra hat geschrieben:in der CH 40%-anteil atomstrom, ersetzt durch erneuerbare stromherstellung (rund um die uhr!), wer innerhalb kürzester zeit solch ein gutes konzept vorlegen kann hätte wohl ausgesorgt und wäre nicht nur in der schweiz ein volksheld sondern auf der ganzen welt...
In der Zentralschweiz sind es zudem eher 60-70% (zumindest im CKW Gebiet). 40% davon der Schweiz produziert und ca 20-30% Import vom nahen Ausland (je nach Bedarf). Finde es immer wieder amüsant, wenn man nur von de AKW's in der CH spricht, aber den importierten Atomstrom einfach ignoriert.
Verfasst: 23. Mär 2011, 20:45
von raven
Agent Sawu hat geschrieben:hra hat geschrieben:in der CH 40%-anteil atomstrom, ersetzt durch erneuerbare stromherstellung (rund um die uhr!), wer innerhalb kürzester zeit solch ein gutes konzept vorlegen kann hätte wohl ausgesorgt und wäre nicht nur in der schweiz ein volksheld sondern auf der ganzen welt...
In der Zentralschweiz sind es zudem eher 60-70% (zumindest im CKW Gebiet). 40% davon der Schweiz produziert und ca 20-30% Import vom nahen Ausland (je nach Bedarf). Finde es immer wieder amüsant, wenn man nur von de AKW's in der CH spricht, aber den importierten Atomstrom einfach ignoriert.
Wenn man wirklich auf Atomenergie verzichten will muss man sich vielleicht auch mal überlegen die 40% nicht andersweitig zu beschaffen, sondern einen grossen Teil davon einfach einzusparen. Dies würde ein ganz grosser Einschnitt für jeden bedeuten, aber solange man dafür nicht bereit ist, ist die ganze Disskusion für nichts. Ein Anfang wäre zumindest mal die Strassenbeleuchtung und die Leuchtreklammen auszuschalten, die Heizungen auf 18Grad Plombieren und vieles mehr. Das wäre zumindest mal ein Anfang.
Desweiteren muss man sich Weltweit wohl mal überlegen für wieviele Menschen unser Planet Ressoursen hat. Dies dürfte für die Zukunft noch entscheidend sein.
Verfasst: 24. Mär 2011, 09:29
von lucerne
raven hat geschrieben:Agent Sawu hat geschrieben:hra hat geschrieben:in der CH 40%-anteil atomstrom, ersetzt durch erneuerbare stromherstellung (rund um die uhr!), wer innerhalb kürzester zeit solch ein gutes konzept vorlegen kann hätte wohl ausgesorgt und wäre nicht nur in der schweiz ein volksheld sondern auf der ganzen welt...
In der Zentralschweiz sind es zudem eher 60-70% (zumindest im CKW Gebiet). 40% davon der Schweiz produziert und ca 20-30% Import vom nahen Ausland (je nach Bedarf). Finde es immer wieder amüsant, wenn man nur von de AKW's in der CH spricht, aber den importierten Atomstrom einfach ignoriert.
Wenn man wirklich auf Atomenergie verzichten will muss man sich vielleicht auch mal überlegen die 40% nicht andersweitig zu beschaffen, sondern einen grossen Teil davon einfach einzusparen. Dies würde ein ganz grosser Einschnitt für jeden bedeuten, aber solange man dafür nicht bereit ist, ist die ganze Disskusion für nichts. Ein Anfang wäre zumindest mal die Strassenbeleuchtung und die Leuchtreklammen auszuschalten, die Heizungen auf 18Grad Plombieren und vieles mehr. Das wäre zumindest mal ein Anfang.
Desweiteren muss man sich Weltweit wohl mal überlegen für wieviele Menschen unser Planet Ressoursen hat. Dies dürfte für die Zukunft noch entscheidend sein.
Guten morgen, fertig geträumt
Verfasst: 24. Mär 2011, 10:15
von malfunction
KlamDo hat geschrieben:however, wenn die ganze sache etwas positives haben soll, dann das, dass ein paar leute chli mehr druck spüren, um den ansatz der erneuerbaren energien etwas hartnäckiger zu verfolgen.
hat man in der schweiz leider bisher verpennt. in deutschland ist die gesamte branche extrem im aufwind und ein ende der zweistelligen zuwachsraten (umsatz und arbeitsplätze) ist nicht absehbar.
erwarte zu diesem thema noch ein statement von pellets-fan torpedo!
Verfasst: 24. Mär 2011, 11:47
von Legia
Die Frage ist nur war für Arbeitsplätze.
Arbeitsplätze müssen durch Wachstum entstehen und nicht durch staatliche Subventionen. Fette, auf kosten der Allgemeinheit lebende Sesselkleber haben wir schon genug in unserem Land.
Verfasst: 24. Mär 2011, 14:59
von Chäfer
Legia hat geschrieben:Die Frage ist nur war für Arbeitsplätze.
Arbeitsplätze müssen durch Wachstum entstehen und nicht durch staatliche Subventionen. Fette, auf kosten der Allgemeinheit lebende Sesselkleber haben wir schon genug in unserem Land.
Absolut korrekt. In Deutschland - wie auch in vielen anderen europäischen Ländern - wurden im Übrigen die Subventionen massiv gekürzt. Gelinde gesagt war die Wirtschaftlichkeit schlicht nicht gegeben. Etwas direkter könnte man auch festhalten, dass wie bei der Abwrackprämie relativ viel Geld für wenig Ertrag zum Fenster herausgeschmissen wurde. Zudem sind die Photovoltaikanlagen an sich alles andere als "umweltverträglich" und müssen nach einer Laufzeit von glaubs 20 Jahren auch als Sondermüll entsorgt werden.