Re: Jeder Rappen zählt
Verfasst: 17. Dez 2012, 11:57
bitte begründen, danketimtim hat geschrieben:höi
bitte begründen, danketimtim hat geschrieben:höi
Klingt fast wie ein Fussballspiel...Splinter hat geschrieben:Eine Improvisationstheater-ShowManiac hat geschrieben:Was ist eine Improshow?Heisst, wir haben eigentlich keine Ahnung, was wir da genau machen. Das Publikum gibt Stichworte und wir bauen dann darauf auf.
wobei da - zumindest bei uns - meistens daraufhin abgebaut wird...Kaiser hat geschrieben:Klingt fast wie ein Fussballspiel...Splinter hat geschrieben:Eine Improvisationstheater-ShowManiac hat geschrieben:Was ist eine Improshow?Heisst, wir haben eigentlich keine Ahnung, was wir da genau machen. Das Publikum gibt Stichworte und wir bauen dann darauf auf.
Sollte bei uns nicht passieren... Falls doch, kannst du ja dann die Spende anpassenWindfahne hat geschrieben:wobei da - zumindest bei uns - meistens daraufhin abgebaut wird...Kaiser hat geschrieben: Klingt fast wie ein Fussballspiel...
Kante hat geschrieben:Solltet lieber das einzig sinnvolle der LZ unterstützen. Somit kommt Geld wenigstens den bedürftigen unserer Region zu Gute!
Bin auf der EmpfängerlisteRaubi hat geschrieben:Kante schreibt gut
Edith meint aber, dass man Kante auf der Spenderliste nicht findet...
Das Hauptproblem sehe ich genau in den beschriebenen Leistungen. Es wird ein Standart gesetzt, den andere Organisationen nie und nimmer erreichen können. Die SpenderInnen haben ihren Auftritt in der Öffentlichkeit und können im besten Fall noch mit einem Promi in die Kamera grinsen. Da ist es doch angebracht zu fragen: Würden diese Menschen ebenfalls mit einer solchen Energie Geld sammeln, wenn der öffentliche Auftritt nicht vorhanden ist?Splinter hat geschrieben:Es ist - anders als es vielleicht scheint -nicht so, dass ich JRZ voll und ohne Bedenken supporte. Mir ist durchaus bewusst, dass JRZ eine ziemlich klassische Marketingmaschinerie ist. Grundsätzlich gilt hier "tue Gutes und rede darüber", sprich, gerade Grossspenden werden extrem stark medialisiert. Ob das SRF die Gebührengelder in dieser Woche wirklich effektiv einsetzt und auch den grösstmöglichen Nutzen für den Zuschauer erzielen will, ist unklar - es ist natürlich klar, dass das SRF selbst davon profitiert, da es als Host der Aktion fungiert und daher in einem relativ guten Licht steht.
Anders als andere Organisationen bietet JRZ aber auch etwas für die Spenden. Diverse Künstler werden aufgefahren vor Ort in Luzern, verschiedene Aktionen (wie die unsrige) werden durchgeführt in verschiedenen Orten der Schweiz. Natürlich gilt wieder das Prinzip "eine Hand wäscht die andere", wir profitieren ja wohl auch davon, dass wir im Fernsehen kommen. Wir wollen aber für die Spenden etwas bieten, deshalb führen wir diesen Gratisauftritt durch. Ob wir dabei zur Spendenkonzentration auf JRZ beitragen, ist eigentlich egal; wo man spenden will, ist schliesslich jedem selbst überlassen.
Ich persönlich finde JRZ eine gute Sache, auch weil mir diese Corris (und wie sie alle heissen) einfach auf den Sack geht. Es gibt bei JRZ keine abomässige Verpflichtung, man wird nicht aktiv bedrängt und es gibt eine reale Gegenleistung (für einen Theatereintritt müsste man ja sonst auch bezahlen).
Andere Meinungen sind herzlich willkommen, aber bitte wenigstens ein bisschen begründet.
das sagen sie allelucerne hat geschrieben:Per zufall gestern abend auf den sender gezappt
Who cares? Wer aus Überzeugung spendet, tut dies nicht bei JRZ, sondern direkt beim Projekt seines Vertrauens. Wer nur wegen des Event-Drumherums spendet, hat vorher vermutlich mangels vergleichbarer Plattform gar nichts gespendet. Die Schnittmenge (und damit auch die Einbussen der etablierten Fundraiser) halte ich für gering, eher noch vergrössert JRZ die Summe der Gesamtspenden.Kaiser hat geschrieben:Das Hauptproblem sehe ich genau in den beschriebenen Leistungen. Es wird ein Standart gesetzt, den andere Organisationen nie und nimmer erreichen können. Die SpenderInnen haben ihren Auftritt in der Öffentlichkeit und können im besten Fall noch mit einem Promi in die Kamera grinsen. Da ist es doch angebracht zu fragen: Würden diese Menschen ebenfalls mit einer solchen Energie Geld sammeln, wenn der öffentliche Auftritt nicht vorhanden ist?
Ist ja gut und Recht, wenn das JRZ leisten kann. Der Standart ist gesetzt und leiden müssen die anderen Nonprofit Unternehmen und Hilfsorganisationen. Wer seinen SpenderInnen keine adäquate Leistungen bieten kann, wird es in Zukunft schwer haben.
LUzifer hat geschrieben:Diese heuchlerische Betroffenheits- und Gschpürschmi-Kacke geht einem mit der Zeit schon gewaltig auf den Sack.
könnt man nicht schöner und passender ausdrückenTanzbär hat geschrieben:LUzifer hat geschrieben:Diese heuchlerische Betroffenheits- und Gschpürschmi-Kacke geht einem mit der Zeit schon gewaltig auf den Sack.
Wohl kaum, stimme dir absolut zu. Geht dabei bestimmt auch um Gruppendruck, bin aber kein Psychologe. Fakt ist aber, dass gesammelt wird, und das ist doch eigentlich eine gute Sache.Kaiser hat geschrieben:Das Hauptproblem sehe ich genau in den beschriebenen Leistungen. Es wird ein Standart gesetzt, den andere Organisationen nie und nimmer erreichen können. Die SpenderInnen haben ihren Auftritt in der Öffentlichkeit und können im besten Fall noch mit einem Promi in die Kamera grinsen. Da ist es doch angebracht zu fragen: Würden diese Menschen ebenfalls mit einer solchen Energie Geld sammeln, wenn der öffentliche Auftritt nicht vorhanden ist?
Ob JRZ einen Standard setzt, wage ich zu bezweifeln. Siehe dazu Zitat von Undercover:Kaiser hat geschrieben:Ist ja gut und Recht, wenn das JRZ leisten kann. Der Standart ist gesetzt und leiden müssen die anderen Nonprofit Unternehmen und Hilfsorganisationen. Wer seinen SpenderInnen keine adäquate Leistungen bieten kann, wird es in Zukunft schwer haben.
Es geht bestimmt vielen um Publicity, und natürlich spielt das auch bei uns eine (wenn auch kleine) Rolle. Gruppeninterne Diskussionen haben schon gezeigt, dass es uns um die Sache an sich geht, aber das Label JRZ im Rücken zu haben, hilft natürlich enorm, gerade weil wir mangels Budget darauf angewiesen sind, dass uns das Equipment gesponsert wird. Fakt ist, sowohl wir als auch JRZ wird wohl davon profitieren. Und meiner Meinung nach geht das auch in Ordnung.UNDERCOVER hat geschrieben:Who cares? Wer aus Überzeugung spendet, tut dies nicht bei JRZ, sondern direkt beim Projekt seines Vertrauens. Wer nur wegen des Event-Drumherums spendet, hat vorher vermutlich mangels vergleichbarer Plattform gar nichts gespendet. Die Schnittmenge (und damit auch die Einbussen der etablierten Fundraiser) halte ich für gering, eher noch vergrössert JRZ die Summe der Gesamtspenden.
Darf man fragen, wie du heuchlerisch und echt unterscheidest?LUzifer hat geschrieben:Diese heuchlerische Betroffenheits- und Gschpürschmi-Kacke geht einem mit der Zeit schon gewaltig auf den Sack.![]()