Verfasst: 23. Mai 2003, 01:25
VON ALAIN KuNZ LUZERN – Um 11.08 Uhr verliess Dario Rota gestern die Allmend. Um 11.45 Uhr kehrte er zurück. Und hörte gute Nachrichten.
Aber nicht etwa, dass er, der am letzten Mittwoch für das Delsberg-Spiel suspendierte Captain, begnadigt worden sei.
Nein. Diese Sache war längst gegessen. Rota hörte von Präsi Pedro Pfister das, was auch seine FCL-Mannschaftskollegen hörten: Dass die April-Löhne endlich, mit über 3 Wochen Verspätung, bezahlt worden sind.
Der FCL wieder im gleichen Finanzschlammassel wie früher? «Nein, so Pfister. «Wir hatten lediglich Liquiditätsengpässe.»
Der Grund? BLICK weiss: Einer der wichtigsten Sponsoren hat Finanz-Probleme und konnte nicht pünktlich zahlen.
Pfister trotzig: «Aber ich verspreche: Schon nächste Woche überweisen wir die Mai-Löhne.»
Dann stieg Rota in seinen VW Polo mit Tessiner Kennzeichen – und fuhr davon. Sein einziger Kommentar: «Ich habe jetzt eine Woche Ferien.»
Nach wie vor versuchen die FCL-Verantwortlichen, die Affäre Rota unter dem Deckel zu halten. «Statt zwei hat Rota jetzt drei Wochen», erklärte Sportchef Raphael Natale. «Wir erwarten ihn am 12. Juni zum Trainingsstart. Dann sehen wir weiter.»
Es wird gemunkelt, die jungen Spieler hätten sich bei Trainer Zaugg über Darios laute Art ihnen gegenüber beschwert. Kommt hinzu, dass Rotas Leistungen in letzter Zeit nicht stimmten.
Dies alles führte schliesslich zum Eklat.
Rota beurlaubt, Löhne bezahlt. Zwei Brandherde sind gelöscht.
Bleibt noch der sportliche. Das Spiel auf dem Brügglifeld gegen Aarau. Spielmacher Christian Brand: «Wir haben grosse Probleme, mit dem Druck umzugehen. Aber vor allem: Bisher haben wir unsere Leistung nicht erbracht. Und das Team ist vielleicht nicht so gut, wie es gemacht wurde. Denn die Rangliste lügt nicht.»
Und die sagt im Moment: 3. FC Luzern. Und Platz 3 ist gleich Abstieg.
Aber nicht etwa, dass er, der am letzten Mittwoch für das Delsberg-Spiel suspendierte Captain, begnadigt worden sei.
Nein. Diese Sache war längst gegessen. Rota hörte von Präsi Pedro Pfister das, was auch seine FCL-Mannschaftskollegen hörten: Dass die April-Löhne endlich, mit über 3 Wochen Verspätung, bezahlt worden sind.
Der FCL wieder im gleichen Finanzschlammassel wie früher? «Nein, so Pfister. «Wir hatten lediglich Liquiditätsengpässe.»
Der Grund? BLICK weiss: Einer der wichtigsten Sponsoren hat Finanz-Probleme und konnte nicht pünktlich zahlen.
Pfister trotzig: «Aber ich verspreche: Schon nächste Woche überweisen wir die Mai-Löhne.»
Dann stieg Rota in seinen VW Polo mit Tessiner Kennzeichen – und fuhr davon. Sein einziger Kommentar: «Ich habe jetzt eine Woche Ferien.»
Nach wie vor versuchen die FCL-Verantwortlichen, die Affäre Rota unter dem Deckel zu halten. «Statt zwei hat Rota jetzt drei Wochen», erklärte Sportchef Raphael Natale. «Wir erwarten ihn am 12. Juni zum Trainingsstart. Dann sehen wir weiter.»
Es wird gemunkelt, die jungen Spieler hätten sich bei Trainer Zaugg über Darios laute Art ihnen gegenüber beschwert. Kommt hinzu, dass Rotas Leistungen in letzter Zeit nicht stimmten.
Dies alles führte schliesslich zum Eklat.
Rota beurlaubt, Löhne bezahlt. Zwei Brandherde sind gelöscht.
Bleibt noch der sportliche. Das Spiel auf dem Brügglifeld gegen Aarau. Spielmacher Christian Brand: «Wir haben grosse Probleme, mit dem Druck umzugehen. Aber vor allem: Bisher haben wir unsere Leistung nicht erbracht. Und das Team ist vielleicht nicht so gut, wie es gemacht wurde. Denn die Rangliste lügt nicht.»
Und die sagt im Moment: 3. FC Luzern. Und Platz 3 ist gleich Abstieg.