Verfasst: 6. Mär 2009, 14:39
Deppen, ist doch nur Sport 
Heute Abend nicht...Gunner hat geschrieben:Deppen, ist doch nur Sport
Das wirft die Frage auf: Wie verhält sich Stellingen? Es werden ja die abenteuerlichsten Gerüchte bezüglich noch nie dagewesener Hamburg-Allianzen herumgereicht...Wiesel hat geschrieben:Reeperbahn ist eh HSV Gebiet
Rostock war doch mal nach der Wende kurz Bündnispartner des HSV... Stellingen ist geographische Wüste!! Standort von St.Pauli Stadion natürlich schon top.....LUzifer hat geschrieben:Heute Abend nicht...Gunner hat geschrieben:Deppen, ist doch nur Sport
Das wirft die Frage auf: Wie verhält sich Stellingen? Es werden ja die abenteuerlichsten Gerüchte bezüglich noch nie dagewesener Hamburg-Allianzen herumgereicht...Wiesel hat geschrieben:Reeperbahn ist eh HSV Gebiet
hansa rostock, heavy metal pussysLUzifer hat geschrieben:http://www.youtube.com/watch?v=-nlCCDuNabI
http://www.youtube.com/results?search_t ... e_uploaded
seit wann ist der täter auch fussballfan?Gewalttätiger Fussballfan soll vier Jahre hinter Gitter
Lübecker Nachrichten, 12. März 2009 hat geschrieben:VfB Lübeck: Jagdszenen nach dem Derby
Lübeck – Landesderby VfB gegen Holstein Kiel – das bedeutet immer höchste Alarmbereitschaft für die Polizei. Mit fast 300 Kräften wurde dieses Fünftligaspiel abgesichert. „Unser Konzept ist aufgegangen“, bilanzierte um 22.30 Uhr Polizeisprecher Detlef Riedel. Friedlich war es gestern dennoch nicht rund um die Lohmühle: Drei Festnahmen wurden gemeldet, rund 20 Personalien aufgenommen.
Hier geht's zur VfB Lübeck-Seite bei LN online
Die aggressiven VfB- von den nicht minder gewaltbereiten Holstein-Chaoten zu trennen, diese Taktik ging voll auf. Doch danach gab es trotzdem Randale. Die Lage wurde unübersichtlich, während und nachdem die rund 80 Kieler Fans per Bus zum Lübecker Bahnhof gebracht worden waren. Die VfB- Anhänger mussten deshalb etwas länger auf der alten Holztribüne (die neue Tribüne war geschlossen) ausharren. Als sie dann durch das „Nadelör“ vor der VfB-Gaststätte den Stadionbereich verlassen wollten, wurde dieser abgeriegelt.
Dort gab es bald kein Vor- oder Zurück mehr. Auch weil von hinten vermehrt „Hardcore-VfB-Fans“ nachdrängten. Die Lage wurde unruhig, eskalierte, als die mit Helm und Panzerweste ausgestatteten Polizisten den Ausgang nicht freigeben wollten. Gegenstände flogen in Richtung der Beamten, auch eine herausgerissene Bretterwand. Daraufhin entschlossen sich die martialisch anmutenden Polizisten zum Gegenangriff, drängten ohne Rücksicht auf Verluste in die Menge, auch Frauen, Kinder und ältere Leute wurden einfach „über den Haufen gerannt“. „Zugriffsituation“, nennt die Polizei das – dabei werden auch Grundrechte kurzfristig eingeschränkt. „Wir hatten die Sache im Griff“, sagt Riedel.
Später kam es allerdings noch zu „Jagdszenen“ (O-Ton Riedel) vor dem Stadion, nachdem rund 20 VfB-Ultras die Polizisten mit Leuchtspurmunition und Bengalos beschossen und mit Steinen beworfen hatten. Es gab drei Festnahmen, die Betroffenen bekommen Anzeigen wegen Landfriedensbruch. jr
Augenzeugenbericht, 12 März 2009 hat geschrieben:Augenzeugenbericht Lübeck 2 vs. Holstein kiel 2
Wer ist dafür zur Rechenschaft zu ziehen?
12. Mär 09
Autor: Zens
Treffen Holstein Kiel und der VfB Lübeck aufeinander, ist immer eine gewisse Brisanz gegeben. Das allein ist ja auch nichts negatives, macht die Derbystimmung doch gerade erst das Salz in der Suppe aus. Die Suppe wurde den Zuschauern der Begegnung jedoch am heutigen Tag vollständig versalzen. Oder besser gesagt "verpfeffert".
Auf das Spiel soll an dieser Stelle gar nicht großartig eingegangen werden. Man betrat den Block in dem Moment, als Nico Beyer einen Elfmeter für Lübeck entschärfte und konnte spätestens nach dem Führungstreffer für unsere Jungs dem Rest des Spiels gelassen ins Auge sehen.
Etwa zur 75. Minute konnte man dann allerdings beobachten, dass die Polizei sich großflächig zurück zog und fünf Minuten später den Innenraum vor der Lübecker Tribüne wieder betrat und sich dort provokativ in Stellung brachte. Selbst die Hundeführer mit ihren beißwütigen Kläffmaschinen bezogen an der Seitenlinie Stellung. Nun wurde aus beiden(!) Blöcken (teilweise sogar übereinstimmend) gegen die Polizei gesungen. [Hier sollte erwähnt werden, dass es zum einen beim Singen blieb, es also keinerlei Attacken oder ähnliches gab und es sich darüber hinaus um die in jeder Szene und in jeder Kurve gängigen Gesänge gegen die Staatsmacht handelte]
Pünktlich zum Schlusspfiff rollte die Polizei den Block auf und trieb die Fans unter Schubsen, Beleidigungen, Drohungen und teilweise durch den Einsatz von Schlagstöcken aus dem Gästeblock. Es wurde keine Rücksicht darauf genommen, wer dort gerade vor den Knüppel geriet. Die Mannschaft, die inzwischen zum Zaun gekommen war, um sich für ihren Sieg feiern zu lassen, versuchte beschwichtigend einzugreifen und die Polizisten zu beruhigen - Fehlanzeige. Selbst die Fahnen durften zunächst nicht vom Zaun abgenommen werden. Erst nach mehrmaliger Nachfrage durften zwei Leute hinter die Polizeikette, da man uns inzwischen bereits weit zurück getrieben hatte. [Vielleicht ist es nötig, an dieser Stelle zu erwähnen, dass es während des Spiels keinerlei Begründung für ein derartiges polizeiliches Vorgehen gegeben hatte. Es wurde keine Pyrotechnik gezündet, es gab keine Becherwürfe und abgesehen von den "normalen Derbyschmähgesängen" gab es keine Parolen oder gar rassistischen Gesänge]
An der Ausgangstreppe begann dann ein wildes Schubsen, das sich bis vor den Eingang fortsetzte. Währenddessen gab es mehrfach Pfefferspray, häufig einen Schlagstock auf Arme, Beine oder sogar gegen den Kopf(!). Wiederholt wurden Frauen und Kinder angegangen. (Persönliche Anmerkung: Ich bin es eigentlich Leid bei jedem Bericht über Polizeiausschreitungen genau diesen Satz zu lesen, denn all zu häufig schüttele ich den Kopf und befürchte, es sei ein "Totschlagargument", um zu verdeutlichen, wie übertrieben der Einsatz gewesen sei ... nach heute sehe ich das mit anderen Augen. Ich selbst habe gesehen, wie eine Jugendliche von drei Polizisten angegriffen und mit dem Kopf gegen die Scheibe vom Bus geschlagen wurde ohne dass dies in irgendeiner Weise gerechtfertigt gewesen sei.)
Eine handvoll Kieler wurde aus der Gruppe gezogen, teils zur Personalienfeststellung, teils um ins Gewahrsam zu gehen. Die Berechtigung dieser Maßnahmen bleibt fraglich. Da man nun aber niemanden zurücklassen wollte, weigerte man sich zunächst in den bereit gestellten Bus zu steigen und, nachdem man wieder ordentlich was auf den Deckel bekam, weigerte sich anschließend den Zug zu besteigen. Wiederum keine Chance, solange einem die eigene körperliche Unversehrtheit lieb war (soweit die überhaupt noch gegeben war).
Doch nicht nur auf unserer Seite gab es Beulen. Wie man anschließend hörte, gingen die Staatsbüttel auch mit den Lübeckern nicht zimperlich um und knüppelten gut im Lübecker Block. Wie man von einem unserer Zivis hörte, gab es dort sogar noch wesentlich mehr Verhaftungen und Verletzte.
Das Fazit dieses Tages ist ein schal schmeckender Derbysieg und die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Und vor allem: Wer ist dafür zur Rechenschaft zu ziehen? Selbst wenn beide Fanlager ohne polizeiliche Begleitung aufeinander getroffen wären, hätte es am heutigen Tag wohl kaum mehr Schäden oder Körperverletzungen gegeben.
Was bleibt ist Unverständnis. Das Bild des Tages für mich ist eine Mutter, die immer wieder den Kopf schüttelte und sich fragte "Was soll das? Ohne Grund!", während sie sich selbst außer Reichweite von Pfeffer und Knüppel brachte.
Stadionverbot für sieben Schaffhauser !
Am letzten Sonntag konnten es einmal mehr einige Schaffhauser Matchbesucher anlässlich des Spiels in Colombier gegen den FC La Chaux-de-Fonds nicht unterlassen, Brandkörper und Petarden im Stadion abzufeuern. Die Sicherheitskräfte waren aber sofort zur Stelle. Es gelang ihnen, einige der teilweise vermummten Chaoten dingfest zu machen und deren Personalien festzuhalten.
Ein mindestens zweijähriges Stadionverbot in der ganzen Schweiz, saftige Bussen und Übernahme der Folgekosten wird den sieben Erwischten hoffentlich eine Lehre sein, und mögliche Nachahmer davon abhalten, es ihnen gleich zu tun.

steht doch colombier....LU-57 hat geschrieben:von wo ist das bild? das ist ämel ned in chdf!?
greez
sorry, bei uns war dunkel und wir zu weit vom licht entfernt um etwas zu erkennen..Haxen-Paule hat geschrieben:steht doch colombier....LU-57 hat geschrieben:von wo ist das bild? das ist ämel ned in chdf!?
greez
das solltet ihr eigentlich kennen
Bestraft der FCS die falschen Fans? (17.3.2009)
Letzte Woche hat der FC Schaffhausen gegen sieben Fans ein Stadionverbot verhängt. Nun wehren sich diese Fans. Es seien die Falschen bestraft worden, sagen sie. Die Fans haben laut dem FCS während des letzten Auswärtsspiels gegen La Chaux-de-Fonds Rauchpetarden gezündet. Dies stimme nicht, behaupten die Fans. Die eigentlichen Sünder seien über den Zaun verschwunden, als die Polizei im Stadion aufgetaucht sei. Dies erklärte Simon G. gegenüber Radio Munot. Er gehört zu den Fans, die ein Stadionverbot erhalten haben. Sie seien erst nach dem Spiel von der Polizei kontrolliert worden. Da sie nichts zu befürchten hatten, hätten sie sogar noch freiwillig ihre Personalien angegeben, so Simon G. Das Stadionverbot habe ihn völlig überrascht. Der FCS erklärte gegenüber Radio Munot, dass die Disziplinarkommission klare Beweise habe und zu dem Entscheid stehe.
www.radiomunot.ch