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Verfasst: 6. Mär 2009, 14:39
von Gunner
Deppen, ist doch nur Sport 8)

Verfasst: 6. Mär 2009, 14:47
von LUzifer
Gunner hat geschrieben:Deppen, ist doch nur Sport 8)
Heute Abend nicht...
Wiesel hat geschrieben:Reeperbahn ist eh HSV Gebiet
Das wirft die Frage auf: Wie verhält sich Stellingen? Es werden ja die abenteuerlichsten Gerüchte bezüglich noch nie dagewesener Hamburg-Allianzen herumgereicht...

Verfasst: 6. Mär 2009, 14:49
von Wiesel
LUzifer hat geschrieben:
Gunner hat geschrieben:Deppen, ist doch nur Sport 8)
Heute Abend nicht...
Wiesel hat geschrieben:Reeperbahn ist eh HSV Gebiet
Das wirft die Frage auf: Wie verhält sich Stellingen? Es werden ja die abenteuerlichsten Gerüchte bezüglich noch nie dagewesener Hamburg-Allianzen herumgereicht...
Rostock war doch mal nach der Wende kurz Bündnispartner des HSV... Stellingen ist geographische Wüste!! Standort von St.Pauli Stadion natürlich schon top.....

Verfasst: 6. Mär 2009, 19:19
von hra
BOGOTA - Was tun, wenn 600 wütende Fans das Trainingszentrum stürmen? In Bogota feuerte die Polizei Warnschüsse in die Luft.


Berüchtigt: Die heissblütigen Fans der Millonarios. (millonarios.com)
Um ihren Unmut über den schwachen Saisonstart zum Ausdruck zu bringen, haben in Bogota rund 600 wütende Fans das Trainingszentrum des Traditionsvereins Los Millonarios gestürmt.

Nachdem die Anhänger zunächst erfolglos das Klubgebäude im Stadtgebiet aufsuchten, marschierten die Fans nach Angaben der Tageszeitung «El Tiempo» geschlossen zum Trainingslager im Norden der kolumbianischen Hauptstadt.

Der überforderte private Sicherheitsdienst rief die Polizei, als etwa 50 gewaltbereite Hooligans versuchten, die Spieler zu attackieren.

Offenbar hinderten erst Warnschüsse der Polizei die ungebetenen Gäste an weiteren Aktionen. Die Fans beendeten die Aktion mit einer Strassensperre und einer Grossdemonstration auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt. (si)

Verfasst: 7. Mär 2009, 01:51
von Sparwasser
Vaduzer Hooliganismus. Neuigkeiten von der Rheinpark-Front.

FCZ-Verteidiger Stahel mit Petarde attackiert

Gegen Vaduz war FCZ-Verteidiger Florian Stahel am vergangenen Sonntag gesperrt. Auf dem Weg zum Stadion war er von einem Zuschauer mit einer Petarde angegriffen worden.

Wie Stahel gegenüber FCZ-TV verriet, habe ihn am letzten Sonntag vor dem Letzigrund beim Schlachthof ein Fan mit Vaduz-Schal mit einem Knallkörper angegriffen. «Ich hatte noch einige Tage ein Pfeifen auf den Ohren. Ich war beim Arzt, aber zum Glück ist weder im Gehörgang noch im Trommelfell etwas passiert», sagte Stahel auf der Homepage des Vereins.
(Quelle: Tagi)



Heikel, heikel. Sollte der Typ eruiert, erwischt und mit einem Stadionverbot bestraft werden, würde die Vaduzer Fankultur - rasch über den Daumen gerechnet - rund ein Fünftel an Quantität einbüssen...

Verfasst: 7. Mär 2009, 09:46
von Haxen-Paule

Verfasst: 7. Mär 2009, 09:49
von Haxen-Paule
Einsatzleiter Peter Born hatte eine Wiederholung der "Ajax"-Taktik beschlossen. Am Rande des Uefa-Cup-Spiels HSV gegen Ajax Amsterdam, einem Klub mit berüchtigten Hooligans, hatte die Polizei die Fan-Gruppen konsequent getrennt und die Ajax-Anhänger, die aus ihrer Heimat gewohnt waren, dass die Polizei zurückweicht, wenn eine Menschenmenge auf sie zurennt, mit gegenteiligem Verhalten überrascht und offensichtlich beeindruckt.

Verfasst: 7. Mär 2009, 10:11
von LUzifer

Verfasst: 7. Mär 2009, 12:01
von the_wolf

Verfasst: 12. Mär 2009, 11:31
von the_wolf
Gewalttätiger Fussballfan soll vier Jahre hinter Gitter
Antrag der Staatsanwaltschaft

Ein heute 24-jähriger gewalttätiger Fussballfan soll für vier Jahre hinter Gitter. Diese Strafe beantragte der Staatsanwalt dem Bezirksgericht Zürich und verlangte einen Schuldspruch wegen einfacher Körperverletzung in Verbindung mit schwerer fahrlässiger Körperverletzung.

Der 24-jährige Zürcher, der im Mai 2006 in Zürich einen FCZ-Fan invalid geprügelt haben soll, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren rechnen. Dieses Strafmass beantragte der Staatsanwalt am Donnerstag vor dem Bezirksgericht.

In der Nacht der Meisterfeier des FC Zürich am 14.Mai 2006 soll der Angeklagte einem unbeteiligten FCZ-Fan einen derart starken Fausthieb verpasst haben, dass dieser seither linksseitig gelähmt ist und als IV-Rentner in einem Pflegeheim leben muss. Zudem versetzte der Angeklagte kurz nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft einer weiteren Person einen Faustschlag.

Vor Gericht bestritt er die Faustschläge nicht, erklärte aber, beim ersten sei er derart betrunken gewesen, dass er sich an nichts mehr erinnern könne. Der Staatsanwalt ging nicht von einem eventualvorsätzlichen Verhalten des Angeklagten aus, sondern ging davon aus, dass sich der damals 28-Jährige die schweren Verletzungen nicht beim Faustschlag, sondern erst beim Sturz beziehungsweise beim Aufschlagen des Kopfes am Boden zugezogen habe. Das Verschulden des Angeklagten wiege aber sehr schwer.

Nach dem Staatsanwalt hielten der Geschädigtenvertreter und der Verteidiger ihre Plädoyers. Das Urteil wird voraussichtlich noch heute Donnerstag verkündet.

Verfasst: 12. Mär 2009, 13:46
von LU-57
Gewalttätiger Fussballfan soll vier Jahre hinter Gitter
seit wann ist der täter auch fussballfan?
das opfer ist fussballfan! (gut boys-kleber am rollstuhl, siehe heutiger tagi)

greez

Verfasst: 12. Mär 2009, 14:01
von Radiohead
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/ ... e-31325554

Der Mode wegen, wird er kaum ein FCZ Shirt tragen.

Verfasst: 12. Mär 2009, 14:50
von Lager
Lübecker Nachrichten, 12. März 2009 hat geschrieben:VfB Lübeck: Jagdszenen nach dem Derby

Lübeck – Landesderby VfB gegen Holstein Kiel – das bedeutet immer höchste Alarmbereitschaft für die Polizei. Mit fast 300 Kräften wurde dieses Fünftligaspiel abgesichert. „Unser Konzept ist aufgegangen“, bilanzierte um 22.30 Uhr Polizeisprecher Detlef Riedel. Friedlich war es gestern dennoch nicht rund um die Lohmühle: Drei Festnahmen wurden gemeldet, rund 20 Personalien aufgenommen.

Hier geht's zur VfB Lübeck-Seite bei LN online

Die aggressiven VfB- von den nicht minder gewaltbereiten Holstein-Chaoten zu trennen, diese Taktik ging voll auf. Doch danach gab es trotzdem Randale. Die Lage wurde unübersichtlich, während und nachdem die rund 80 Kieler Fans per Bus zum Lübecker Bahnhof gebracht worden waren. Die VfB- Anhänger mussten deshalb etwas länger auf der alten Holztribüne (die neue Tribüne war geschlossen) ausharren. Als sie dann durch das „Nadelör“ vor der VfB-Gaststätte den Stadionbereich verlassen wollten, wurde dieser abgeriegelt.

Dort gab es bald kein Vor- oder Zurück mehr. Auch weil von hinten vermehrt „Hardcore-VfB-Fans“ nachdrängten. Die Lage wurde unruhig, eskalierte, als die mit Helm und Panzerweste ausgestatteten Polizisten den Ausgang nicht freigeben wollten. Gegenstände flogen in Richtung der Beamten, auch eine herausgerissene Bretterwand. Daraufhin entschlossen sich die martialisch anmutenden Polizisten zum Gegenangriff, drängten ohne Rücksicht auf Verluste in die Menge, auch Frauen, Kinder und ältere Leute wurden einfach „über den Haufen gerannt“. „Zugriffsituation“, nennt die Polizei das – dabei werden auch Grundrechte kurzfristig eingeschränkt. „Wir hatten die Sache im Griff“, sagt Riedel.

Später kam es allerdings noch zu „Jagdszenen“ (O-Ton Riedel) vor dem Stadion, nachdem rund 20 VfB-Ultras die Polizisten mit Leuchtspurmunition und Bengalos beschossen und mit Steinen beworfen hatten. Es gab drei Festnahmen, die Betroffenen bekommen Anzeigen wegen Landfriedensbruch. jr
Augenzeugenbericht, 12 März 2009 hat geschrieben:Augenzeugenbericht Lübeck 2 vs. Holstein kiel 2
Wer ist dafür zur Rechenschaft zu ziehen?
12. Mär 09



Autor: Zens

Treffen Holstein Kiel und der VfB Lübeck aufeinander, ist immer eine gewisse Brisanz gegeben. Das allein ist ja auch nichts negatives, macht die Derbystimmung doch gerade erst das Salz in der Suppe aus. Die Suppe wurde den Zuschauern der Begegnung jedoch am heutigen Tag vollständig versalzen. Oder besser gesagt "verpfeffert".
Auf das Spiel soll an dieser Stelle gar nicht großartig eingegangen werden. Man betrat den Block in dem Moment, als Nico Beyer einen Elfmeter für Lübeck entschärfte und konnte spätestens nach dem Führungstreffer für unsere Jungs dem Rest des Spiels gelassen ins Auge sehen.
Etwa zur 75. Minute konnte man dann allerdings beobachten, dass die Polizei sich großflächig zurück zog und fünf Minuten später den Innenraum vor der Lübecker Tribüne wieder betrat und sich dort provokativ in Stellung brachte. Selbst die Hundeführer mit ihren beißwütigen Kläffmaschinen bezogen an der Seitenlinie Stellung. Nun wurde aus beiden(!) Blöcken (teilweise sogar übereinstimmend) gegen die Polizei gesungen. [Hier sollte erwähnt werden, dass es zum einen beim Singen blieb, es also keinerlei Attacken oder ähnliches gab und es sich darüber hinaus um die in jeder Szene und in jeder Kurve gängigen Gesänge gegen die Staatsmacht handelte]

Pünktlich zum Schlusspfiff rollte die Polizei den Block auf und trieb die Fans unter Schubsen, Beleidigungen, Drohungen und teilweise durch den Einsatz von Schlagstöcken aus dem Gästeblock. Es wurde keine Rücksicht darauf genommen, wer dort gerade vor den Knüppel geriet. Die Mannschaft, die inzwischen zum Zaun gekommen war, um sich für ihren Sieg feiern zu lassen, versuchte beschwichtigend einzugreifen und die Polizisten zu beruhigen - Fehlanzeige. Selbst die Fahnen durften zunächst nicht vom Zaun abgenommen werden. Erst nach mehrmaliger Nachfrage durften zwei Leute hinter die Polizeikette, da man uns inzwischen bereits weit zurück getrieben hatte. [Vielleicht ist es nötig, an dieser Stelle zu erwähnen, dass es während des Spiels keinerlei Begründung für ein derartiges polizeiliches Vorgehen gegeben hatte. Es wurde keine Pyrotechnik gezündet, es gab keine Becherwürfe und abgesehen von den "normalen Derbyschmähgesängen" gab es keine Parolen oder gar rassistischen Gesänge]

An der Ausgangstreppe begann dann ein wildes Schubsen, das sich bis vor den Eingang fortsetzte. Währenddessen gab es mehrfach Pfefferspray, häufig einen Schlagstock auf Arme, Beine oder sogar gegen den Kopf(!). Wiederholt wurden Frauen und Kinder angegangen. (Persönliche Anmerkung: Ich bin es eigentlich Leid bei jedem Bericht über Polizeiausschreitungen genau diesen Satz zu lesen, denn all zu häufig schüttele ich den Kopf und befürchte, es sei ein "Totschlagargument", um zu verdeutlichen, wie übertrieben der Einsatz gewesen sei ... nach heute sehe ich das mit anderen Augen. Ich selbst habe gesehen, wie eine Jugendliche von drei Polizisten angegriffen und mit dem Kopf gegen die Scheibe vom Bus geschlagen wurde ohne dass dies in irgendeiner Weise gerechtfertigt gewesen sei.)

Eine handvoll Kieler wurde aus der Gruppe gezogen, teils zur Personalienfeststellung, teils um ins Gewahrsam zu gehen. Die Berechtigung dieser Maßnahmen bleibt fraglich. Da man nun aber niemanden zurücklassen wollte, weigerte man sich zunächst in den bereit gestellten Bus zu steigen und, nachdem man wieder ordentlich was auf den Deckel bekam, weigerte sich anschließend den Zug zu besteigen. Wiederum keine Chance, solange einem die eigene körperliche Unversehrtheit lieb war (soweit die überhaupt noch gegeben war).
Doch nicht nur auf unserer Seite gab es Beulen. Wie man anschließend hörte, gingen die Staatsbüttel auch mit den Lübeckern nicht zimperlich um und knüppelten gut im Lübecker Block. Wie man von einem unserer Zivis hörte, gab es dort sogar noch wesentlich mehr Verhaftungen und Verletzte.

Das Fazit dieses Tages ist ein schal schmeckender Derbysieg und die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Und vor allem: Wer ist dafür zur Rechenschaft zu ziehen? Selbst wenn beide Fanlager ohne polizeiliche Begleitung aufeinander getroffen wären, hätte es am heutigen Tag wohl kaum mehr Schäden oder Körperverletzungen gegeben.
Was bleibt ist Unverständnis. Das Bild des Tages für mich ist eine Mutter, die immer wieder den Kopf schüttelte und sich fragte "Was soll das? Ohne Grund!", während sie sich selbst außer Reichweite von Pfeffer und Knüppel brachte.

Verfasst: 12. Mär 2009, 17:59
von Lager
Stadionverbot für sieben Schaffhauser !

Am letzten Sonntag konnten es einmal mehr einige Schaffhauser Matchbesucher anlässlich des Spiels in Colombier gegen den FC La Chaux-de-Fonds nicht unterlassen, Brandkörper und Petarden im Stadion abzufeuern. Die Sicherheitskräfte waren aber sofort zur Stelle. Es gelang ihnen, einige der teilweise vermummten Chaoten dingfest zu machen und deren Personalien festzuhalten.
Ein mindestens zweijähriges Stadionverbot in der ganzen Schweiz, saftige Bussen und Übernahme der Folgekosten wird den sieben Erwischten hoffentlich eine Lehre sein, und mögliche Nachahmer davon abhalten, es ihnen gleich zu tun.

Bild

Verfasst: 17. Mär 2009, 22:14
von LU-57
von wo ist das bild? das ist ämel ned in chdf!?

greez

Verfasst: 17. Mär 2009, 22:29
von Haxen-Paule
LU-57 hat geschrieben:von wo ist das bild? das ist ämel ned in chdf!?

greez
steht doch colombier....

das solltet ihr eigentlich kennen

Verfasst: 17. Mär 2009, 22:33
von Master
Haxen-Paule hat geschrieben:
LU-57 hat geschrieben:von wo ist das bild? das ist ämel ned in chdf!?

greez
steht doch colombier....

das solltet ihr eigentlich kennen
sorry, bei uns war dunkel und wir zu weit vom licht entfernt um etwas zu erkennen..

Verfasst: 17. Mär 2009, 23:24
von LU-57
Bestraft der FCS die falschen Fans? (17.3.2009)

Letzte Woche hat der FC Schaffhausen gegen sieben Fans ein Stadionverbot verhängt. Nun wehren sich diese Fans. Es seien die Falschen bestraft worden, sagen sie. Die Fans haben laut dem FCS während des letzten Auswärtsspiels gegen La Chaux-de-Fonds Rauchpetarden gezündet. Dies stimme nicht, behaupten die Fans. Die eigentlichen Sünder seien über den Zaun verschwunden, als die Polizei im Stadion aufgetaucht sei. Dies erklärte Simon G. gegenüber Radio Munot. Er gehört zu den Fans, die ein Stadionverbot erhalten haben. Sie seien erst nach dem Spiel von der Polizei kontrolliert worden. Da sie nichts zu befürchten hatten, hätten sie sogar noch freiwillig ihre Personalien angegeben, so Simon G. Das Stadionverbot habe ihn völlig überrascht. Der FCS erklärte gegenüber Radio Munot, dass die Disziplinarkommission klare Beweise habe und zu dem Entscheid stehe.

www.radiomunot.ch

Verfasst: 18. Mär 2009, 00:23
von fesch
kommt mir bekannt vor...

Verfasst: 18. Mär 2009, 10:16
von hra
Russische Polizei nimmt 659 Hooligans bei Spiel in Moskau fest

Moskau (dpa) - Die russische Polizei hat bei einem Spiel zwischen UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg und dem Rekordmeister Spartak in Moskau mehr 659 Hooligans wegen Gewaltexzessen festgenommen. Zenit- Fans hätten die Schlägereien mit den Spartak-Anhängern provoziert, teilte die Polizei nach Angaben der Agentur Interfax mit. Betrunkene Hooligans hätten zudem im Luschniki-Stadion Feuerwerk und Rauchbomben gezündet. Bei der Partie, die 1:1 ausging, waren 52 000 Zuschauer sowie etwa 3000 Polizisten und Soldaten anwesend.