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Verfasst: 4. Mai 2007, 17:57
von Saborio
Wage mal zu behaupten, dass wir luzerner in sachen Gästesektor nicht viel mekern sollten!
ansonsten fahre ich definitiv lieber nach Aarau als nach Schaffhausen!
anderer seits wärs mal zeit, dass auch aarau mal ins dunkle der CHL verschwindet!
cheers

Verfasst: 4. Mai 2007, 18:11
von risto
wennschon AG Gästesektor, dann Baden

Verfasst: 7. Mai 2007, 15:32
von Emotions
Weiss nicht, ob dies schon gepostet wurde...

Die Führung des FC Aarau um Präsident Christian Stebler hat ihren Rücktritt angeboten. Der Verwaltungsrat habe Alfred Schmid offeriert, ihm sowie den von ihm gewählten Personen den Weg zur Übernahme der Verantwortung freizumachen, teilte der FCA mit.

[si] - Damit geht der Machtkampf auf dem Brügglifeld in eine neue Runde. Schmid war Stebler in der Präsidentschaftswahl unterlegen und machte zuletzt keinen Hehl daraus, dass er immer noch Ambitionen auf die Führung im FCA hat. Der Verwaltungsrat bat nun Schmid und seine Gefolgschaft, Farbe zu bekennen. Andernfalls stelle sich die bisherige Führung erneut zur Wahl und erwarte von Schmid und seiner Gruppe Loyalität. In Aarau deutet alles auf einen Machtwechsel hin.


Erinnert mich irgendwie an die alten Zeiten bei uns... Bin echt froh, dass solche Komödiatenstadl endlich vorbei sind.... :oops:

Verfasst: 7. Mai 2007, 15:35
von Raubi
Emotions hat geschrieben: Erinnert mich irgendwie an die alten Zeiten bei uns... Bin echt froh, dass solche Komödiatenstadl endlich vorbei sind.... :oops:
Die Zeit nach Stierli kommt bestimmt...

Verfasst: 7. Mai 2007, 15:40
von Emotions
Raubi hat geschrieben:
Emotions hat geschrieben: Erinnert mich irgendwie an die alten Zeiten bei uns... Bin echt froh, dass solche Komödiatenstadl endlich vorbei sind.... :oops:
Die Zeit nach Stierli kommt bestimmt...
:lol:

Verfasst: 7. Mai 2007, 15:54
von Sammler
Wenn der Machtwechsel dem FC Aarau zugute kommt, mag das in Ordnung sein. Verheerend für Verein UND neuen Vorstand wird es allerdings, wenn sich nur ein paar Leute samt ihrer Marionetten auf Kosten des Vereins zu profilieren gedenken.

Verfasst: 8. Mai 2007, 07:31
von Gody
Mir eigentlich egal, was in Aarau abgeht!

Verfasst: 9. Mai 2007, 15:49
von icebear
netter bericht über das nahende ende des fc rüebliland
«Wir sind gescheitert»
Der FC Aarau würde einen Abstieg verkraften, sagt sein Präsident

VON DAVID WIEDERKEHR
AARAU Um die Ecke stinkt es beis­send. Seit Jahrzehnten frisst sich der Urin in die Mauern. Das Geschäft im Pissoir, zwischen Eingang und Fancorner gelegen, ist ein zweifelhaftes Vergnügen. Und mag heute, in Zeiten der genormten Stadien, höchstens unverbesserliche Fussballroman­tiker zu erquicken. Alle anderen rümpfen angewidert die Nase.
Ein paar Meter weiter hängt im Stadionrestaurant ein Bild aus guten Zeiten. Spieler, die sich läs­sig ins Tor stellen und an den Pfosten flegeln. Das Foto ist 1993 entstanden, wenige Tage nach­dem der FC Aarau Schweizer Meister geworden war. «Wo bleibt die Logik?», hatte die SonntagsZeitung am 6. Juni den überraschenden Titelgewinn des Aussenseiters hinterfragt und geschlossen: «Es gibt sie nicht.»
Die peinliche Forfaitniederlage und jede Menge Glück
Der Titel war ein Wunder, nach­haltige Wirkung brachte er keine: Aarau ist bis heute ein Provinz­klub geblieben. Nur überraschte er in den vergangenen Jahren nie­manden mehr positiv. Stattdes­sen blieb und bleibt er sich als all­jährlicher Abstiegskandidat treu. Seit 1999 kämpft der Klub auf Messers Schneide gegen die Rele­gation, abgewendet hat er sie zuweilen auf wundersame Weise. Zehn verschiedene Trainer hat er seither beschäftigt. Dazu kickt Aarau in einem zerfallenden Sta­dion, was der Swiss Football League missfällt. Diese möchte Teams wie Aarau und Stadien wie das Brügglifeld nicht länger in der Super League dulden. Nach 26 Jahren in der höchsten Spiel­klasse läuft Aaraus Zeit ab.
21 Punkte hat die Mannschaft aus 31 Spielen gewonnen und dabei nur zweimal brilliert. Ein­mal im Herbst, beim 4:0 über St. Gallen, das im Nachhinein wegen eines administrativen Feh­lers 0:3 forfait verloren ging – für Präsident Christian Stebler noch immer eine «Peinlichkeit sonder­gleichen ». Und einmal im Früh­ling, beim 4:1 über Luzern. Dane­ben gab es vereinzelte vorzeig­bare Resultate – aber vor allem je­de Menge Frust. Und doch sagte Trainer Ryszard Komornicki: «Wir wollen alles, nur kein Mit­leid. » Komornicki war beim Wunder 1993 Regisseur gewesen. Andererseits war die Situation schon dramatischer. Zum Bei­spiel 1999, als sich Aarau nur ret­tete, weil kurz vor Schluss des letzten Saisonspiels ein Foul von Frédéric Page im Strafraum nicht mit Penalty geahndet wurde und Aarau, das drei Punkte gebraucht hatte, deswegen 2:1 gewann. Oder 2000, als Aarau zwar in Zü­rich verlor, Bellinzona gleichzei­tig aber über Sion strauchelte. Oder 2002, als der Klub tatsäch­lich abstieg – und Tage später als Profiteur der Zwangsrelegation von Lugano wieder aufstieg. Aarau schien das Glück über all die Jahre gepachtet zu haben – und Glück beanspruchen bekanntlich nur Verlierer.
Die Kritik an Christian Stebler, der bei vielen Fans unbeliebt ist
Christian Stebler strebte den Imagewandel an. Vergangenen Sommer wurde er als neuer Prä­sident gewählt, und unter ihm plante der Verwaltungsrat, zusammen mit der sportlichen Führung «einen Mentalitäts­wechsel herbeizuführen». Aus­laufende Verträge liess man aus­laufen, «wir wollten frischen Wind». 18 Spieler mussten den Verein im Laufe der Saison ver­lassen, 17 neue kamen. Das Urteil über die Transferoffensive tönt ernüchtert: «Wir sind mit dieser Strategie gescheitert», sagt Steb­ler ehrlich, «diesen Kraftakt hät­ten wir besser nicht gemacht.» «In Aarau läuft alles seit Jahren im selben Trott ab», kritisiert Alfred Schmid trotzdem. Der Unternehmer hatte vor einem Jahr fürs Präsidium kandidiert, unterlag aber Stebler. Dieser wollte ihn jüngst gleichwohl für eine Mitarbeit im Verwaltungsrat gewinnen, doch Schmid sagte ab und meint: «Stebler führt diesen Klub in Eigenregie. Neben ihm braucht es keine weiteren Ver­waltungsräte. » Er würde das Prä­sidium auch heute noch überneh­men – «aber mit meinen Leuten». Doch Stebler weiss die einfluss­reiche Sponsorengruppe Club 100 hinter sich, deren Präsident er viele Jahre gewesen war. Dass er bei nicht wenigen Fans unbe­liebt ist, belastet ihn kaum. Am 13. Juni stellt er sich an der GV zur Wiederwahl.
Eine Mannschaft, die fast nur ver­liert, ein uneiniges Umfeld – kein Wunder, wird da der Turm zu Babel nicht fertig. In Aarau heisst dieser «neues Stadion» und ist dringend notwendig. Wegen der mangelhaften Beleuchtung im Brügglifeld hat die Swiss Football League dem Klub die Lizenz ver­weigert. Doch kann dieser die Lichtmasten nicht verstärken, weil dagegen über 20 Einspra­chen hängig sind. Ohnehin, fin- det Stebler, mache es keinen Sinn, noch Geld ins baufällige Brügglifeld zu investieren. 2008 muss das Baugesuch für ein neues Stadion vorliegen. Ist das nicht der Fall, wird der Klub zwangs­relegiert. Bis anhin kam Aarau in den Genuss einer Ausnahme­bewilligung. Ob diese auch für die Saison 2007/08 erteilt wird, entscheidet die Liga Ende Mai.
Parteien einigen sich auf ein bescheideneres Projekt
Spätestens 2011 soll dann das neue Stadion eingeweiht werden – beim Aarauer Bahnhof oder in der Nachbargemeinde Buchs. Ermutigend wirkt, dass sich jüngst sogar die FDP der Stadt Aarau für ein bescheideneres Sta­dionprojekt ausgesprochen hat, nachdem die Linke die über­dimensionierte erste Variante mit Einkaufszentrum erfolgreich bekämpft hatte. 43 Millionen Franken soll der neue Bau kos­ten, 25 davon hätte die Stadt zu bezahlen. Ein Klacks angesichts der 180 Millionen Franken, die in der Stadtkasse lagern, und wovon ein Grossteil für nachhaltige Jahrhundertprojekte gedacht ist. 2011 – das wären neun Jahre Verspätung. Denn es gab einmal die Vision 2002 von Ernst Lämm­li. Schon Mitte der Neunzigerjah­re plante der damalige Präsident den Bau einer multifunktionalen Arena für den FC Aarau. Der Standort Schafisheim weit vor den Toren Aaraus erwies sich aber als nicht realisierbar. Seither glich die Stadionfrage einem Lauf über zu hohe Hindernisse.
Stolpersteine auf dem Weg in die 27. Saison in der höchsten Liga en suite gibt es also genug. Und Stebler sagt gar: «Ein Ab­stieg wäre kein Desaster. In der Challenge League im Mittelmass zu versinken, wäre jedoch fatal.» Für diesen Fall müsste der baldi­ge Wiederaufstieg angestrebt werden. Bloss: Bei einem Abstieg liefen sämtliche Spielerverträge aus. So bald müsste dann im Brügglifeld keiner mehr aufs WC.

Verfasst: 9. Mai 2007, 16:28
von lucerne
icebear hat geschrieben:netter bericht über das nahende ende des fc rüebliland

Um die Ecke stinkt es beis­send. Seit Jahrzehnten frisst sich der Urin in die Mauern. Das Geschäft im Pissoir, zwischen Eingang und Fancorner gelegen, ist ein zweifelhaftes Vergnügen. Und mag heute, in Zeiten der genormten Stadien, höchstens unverbesserliche Fussballroman­tiker zu erquicken. Alle anderen rümpfen angewidert die Nase.
kommt mir irgendwie bekannt vor...

Verfasst: 9. Mai 2007, 16:30
von Siempre Lucerna!
lucerne hat geschrieben:
icebear hat geschrieben:netter bericht über das nahende ende des fc rüebliland

Um die Ecke stinkt es beis­send. Seit Jahrzehnten frisst sich der Urin in die Mauern. Das Geschäft im Pissoir, zwischen Eingang und Fancorner gelegen, ist ein zweifelhaftes Vergnügen. Und mag heute, in Zeiten der genormten Stadien, höchstens unverbesserliche Fussballroman­tiker zu erquicken. Alle anderen rümpfen angewidert die Nase.
kommt mir irgendwie bekannt vor...
Ich mag es irgendwie 8)

Verfasst: 14. Mai 2007, 21:20
von Insider
Gilbert Gress wird ab morgen Trainer des FC Aarau sein.

Quelle: JA!

Verfasst: 14. Mai 2007, 21:40
von Yoda
Die Rüebli übertreffen sich immer wieder selber, unglaublich !

Wird Gress jetzt Baschi und Salzgerber aufbieten für die letzten Spiele :D

Verfasst: 14. Mai 2007, 21:48
von Barry Bonds
Yoda hat geschrieben:Die Rüebli übertreffen sich immer wieder selber, unglaublich !

Wird Gress jetzt Baschi und Salzgerber aufbieten für die letzten Spiele :D
Wird er jetzt die "Gurgeln"(Gress-Stimme....) verbieten beim Essen :?: :D

Verfasst: 14. Mai 2007, 22:53
von Chris Climax
Das isch mir wurschtegal ! *Schilbääärstimme*

Verfasst: 15. Mai 2007, 00:09
von Fcaarau-fan
Yoda hat geschrieben:Die Rüebli übertreffen sich immer wieder selber, unglaublich !

Wird Gress jetzt Baschi und Salzgerber aufbieten für die letzten Spiele :D
Baschi wohnt zumindest schonmal in der Kleinen Stadt Aarau :) Er hat zumindest schon das richtige Herz^^.

Verfasst: 15. Mai 2007, 00:10
von Stecki
Fcaarau-fan hat geschrieben:
Yoda hat geschrieben:Die Rüebli übertreffen sich immer wieder selber, unglaublich !

Wird Gress jetzt Baschi und Salzgerber aufbieten für die letzten Spiele :D
Baschi wohnt zumindest schonmal in der Kleinen Stadt Aarau :) Er hat zumindest schon das richtige Herz^^.
Mein Gott, er wohnte auch schon in Lenzburg.

Verfasst: 15. Mai 2007, 07:38
von Kante
Ich als Aarauer Vorstand würde lieber schon mal die nächste Saison im B planen anstatt noch sinnlos Geld im A zu verpulvern... Die Situation ist meiner Meinung nach Aussichtslos für den FCA. Der FCS spielt zur Zeit sehr solide.

Verfasst: 15. Mai 2007, 07:44
von Sammler
Kante hat geschrieben:Ich als Aarauer Vorstand würde lieber schon mal die nächste Saison im B planen anstatt noch sinnlos Geld im A zu verpulvern... Die Situation ist meiner Meinung nach Aussichtslos für den FCA. Der FCS spielt zur Zeit sehr solide.
Die Angst vor dem Mittelmass und Nichtwiederaufstieg in die SL ist einfach grösser, als der Abstieg in die CL. Irgendwie verstehe ich diese Massnahme schon.

Verfasst: 15. Mai 2007, 07:55
von Emotions
Hier die Bestätigung von Insiders Vorankündigung:

Der FC Aarau hat drei Runden vor Saisonende einen weiteren Trainerwechsel vorgenommen. Für den erst im Januar engagierten Ryszard Komornicki wurde der ehemalige Schweizer Nationalcoach Gilbert Gress (65) verpflichtet.

[si] - Gress hat seit seinem unschönen Rauswurf beim FC Sion im März 2005 kein Profiteam mehr betreut. Beim FC Aarau erwartet den charismatischen Elsässer eine schwierige Aufgabe; in den letzten drei Runden müssen die Aargauer drei Punkte auf den FC Schaffhausen wettmachen, um sich noch für die Barrage gegen den Zweiten der Challenge League zu qualifizieren.

Am Dienstag wird Gress erstmals das Training im Brügglifeld leiten, assistiert vom ehemaligen Xamax-Spieler Silvano Bianchi. Bereits am Mittwoch steht zu Hause gegen die Grasshoppers die erste Bewährungsprobe an.

Gress ist bereits der dritte Aarau-Trainer in dieser Saison. Urs Schönenberger war nach 13 Runden entlassen worden, worauf bis zur Winterpause Teamchef Ruedi Zahner interimistisch das Zepter übernahm. Für die Rückrunde wurde dann Ryszard Komornicki verpflichtet. Der Pole, 1993 Meister mit dem FCA, holte in 15 Partien bloss elf Punkte. Seit fünf Runden sind die Aargauer sogar ohne Treffer und Zähler.

Verfasst: 15. Mai 2007, 08:54
von the_wolf
ich glaube gress holt jetzt auch baschi, blumenthal und rainer maria salzgeber in die mannschaft... :D