Berlin - Jung, sympathisch und heiß auf die Bundesliga: Neuzugang Fabian Lustenberger ist sicher nicht nur sportlich eine Bereicherung für die Mannschaft von Lucien Favre. herthabsc.de sprach mit dem 19-jährigen Schweizer über seine Ankunft in der Hauptstadt, seinen ersten Eindruck und seine Ziele.
herthabsc.de: Herzlich willkommen in Berlin! Bist du das erste Mal hier oder hast du die deutsche Hauptstadt vorher schon einmal besucht?
Fabian Lustenberger: Ich bin zum ersten Mal hier. Bisher bin ich zwar nur mit dem Auto durchgefahren, aber mein erster Eindruck ist sehr positiv. Es ist eine sehr schöne Stadt.
herthabsc.de: Du musstest zuerst eine sportmedizinischen Untersuchung hinter dich bringen. Bist du froh, dass die nun vorbei ist?
Lustenberger: Ich bin natürlich froh, dass die Untersuchungen endlich vorbei sind und ich mich nun auf den Fußball konzentrieren kann.
herthabsc.de: Michael Preetz hat dir nach deiner Ankunft am Donnerstag das Gelände von Hertha BSC und das Olympiastadion gezeigt. Wie ist dein
erster Eindruck von deiner neuen Arbeitsstätte?
Lustenberger: Das Umfeld hier ist völlig anders als in Luzern. Das Stadion ist viel größer und das Trainingsgelände ist x-mal so groß. Hier wird alles viel professioneller gehandhabt. Ich freue mich extrem auf die neue Herausforderung Bundesliga. Besonders freue ich mich auf die vielen Zuschauer.
herthabsc.de: Von der schweizer Liga in die Bundesliga ist es ein großer Schritt. Lustenberger: Natürlich ist das ein großer Schritt. Ich bin ja erst seit einem Jahr Profi. Aber der Trainer steht hinter mir und ich bin überzeugt, dass ich es hier packen kann. Ich werde alles dafür geben, dass es am Ende auch reicht.
herthabsc.de: Denkst du, dass es ein Vorteil ist, dass Lucien Favre ein Landsmann von dir ist?
Lustenberger: Ich denke schon, dass es ein Vortei ist. Er war ein wichtiger Grund, warum ich mich für Hertha entschieden habe. Als er noch Trainer in der Schweiz war, wollte er mich schon nach Zürich holen.
herthabsc.de: Kennst du schon jemanden aus der Mannschaft?
Lustenberger: Ich kenne die Namen, da ich die Bundesliga schon immer im Fernsehen und in den Zeitungen verfolge.
herthabsc.de: Du hast in der Vergangenheit neben dem Fußball eine Ausbildung absolviert. Wie konntest du diese beiden Aufgaben miteinander
vereinbaren?
Lustenberger: Ich wurde im Kantonhospital Luzern drei Jahre lang zum Kaufmann ausgebildet. Da habe ich den ganzen Tag gearbeitet und
anschließend trainiert. Wegen der Arbeit habe ich pro Woche zwei Trainingseinheiten verpasst, die ich dann am Abend nachgeholt habe.
herthabsc.de: Du spielst verschiedene Positionen im Mittelfeld. Wo am liebsten?
Lustenberger: Meine Lieblingsposition ist das zentrale Mittelfeld, ob offensiv oder defensiv spielt keine Rolle.
herthabsc.de: Hast du ein sportliches Vorbild?
Lustenberger: Direkt habe ich kein Vorbild, aber die Spielweise von Ronaldinho und Lionel Messi bewundere ich natürlich.
herthabsc.de: Wirst du schon beim Bundesligaauftakt in Frankfurt auflaufen?
Lustenberger: Nein, aber vielleicht werde ich zuschauen. Ich hoffe, dass ich beim Heimspiel gegen den Deutschen Meister Stuttgart dann dabei sein kann.
herthabsc.de: Was ist dein persönliches Ziel für die Saison 07/08?
Lustenberger: Ich muss mich jetzt erstmal in die Mannschaft integrieren und hoffe, dass ich möglichst bald spielen kann. Ich bin nicht gekommen, um auf der Bank zu sitzen. Aber es liegt an mir, ob ich das auch erreichen werde.
