Seite 122 von 349

Verfasst: 7. Jul 2009, 09:03
von LU-57
solche "inhaftierungen" können auch ohne schnellgerichte durchgeführt
werden. ob sie dann bereits am spieltag passieren, oder während der
folgenden arbeitswoche ist dann wohl auch relativ egal. zudem müssen für
schnellgerichts-verfahren ja allem anschein nach handfeste beweise vor-
liegen. für "inhaftierungen" unter der woche - die vergangenheit hat's ge-
zeigt - reichen völlig vage hinweise (so sassen schon leute den ganzen tag
in u-haft ohne am spiel gewesen zu sein, ect.). ich sehe daher auch den
vorteil auf seiten polizei nicht...

das solche "inhaftierungs"-massnahmen meist in keinem verhältnis zur strafe
stehen, die daraus resultieren, ist noch ein ganz anderes thema.


geisterspiele für basel und zürich...
http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... gen-123001

greez

Verfasst: 7. Jul 2009, 13:05
von Haxen-Paule
http://www.tagblatt.ch/lokales/stgallen ... 97,1347706

endlich mal einen heimeligen gastsektor 8)

Verfasst: 7. Jul 2009, 13:09
von Pendergast
richtig Heimelig wirds wohl erst im Gersag....

Verfasst: 7. Jul 2009, 13:52
von hra
bald keine unterschiede mehr...

Bild


Bild

Verfasst: 7. Jul 2009, 13:54
von dragao
St. Gallen muss sich profilieren. Feigenblatt-Aktion.

Verfasst: 7. Jul 2009, 13:55
von Master
naja, war ja bei uns auch nicht besser.. stacheldraht ahoi

Verfasst: 7. Jul 2009, 14:02
von rubber
führt euch anständig auf und problem ist gelöst...
oder anderst gesagt, jeder bekommt das was er verdient...

Verfasst: 7. Jul 2009, 14:13
von Partyanimal
Deswegen lief dir wohl deine Olle davon...

Back to topic

Verfasst: 7. Jul 2009, 14:21
von Insider
Partyanimal hat geschrieben:Deswegen lief dir wohl deine Olle davon...

Back to topic
rofl rofl rofl

Verfasst: 8. Jul 2009, 07:50
von Haxen-Paule
LU-57 hat geschrieben: geisterspiele für basel und zürich...
http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... gen-123001
Rekurs des FCZ gegen Geisterspiel-Urteil
von Lars Gansäuer

Der FC Basel und der FC Zürich wurden zu Geisterspielen verurteilt und auf Seiten des FCZ ist man zutiefst empört und möchte sich wehren. Für den Mittwoch Nachmittag haben die beiden Vereine sogar zu einer gemeinsamen Pressekonferenz eingeladen.

Wieder einmal sorgte der FC Zürich für Schlagzeilen, doch nach der Meisterfeier waren es diesmal wieder negative Titel, die heute schweizweit auf den Sportseiten zu lesen waren: Der FC Basel und der FC Zürich wurden nach Ausschreitungen jeweils mit Geisterspielen bestraft. In Zürich ist man jedoch nicht bereit, dieses Urteil zu akzeptieren und kann gleich mehrere Gründe anführen, welche klarstellen, dass sowohl die Verhältnismässigkeit fehlt, als auch die Abläufe teilweise falsch dargestellt und das Gesamtpaket durch die Disziplinarkommission falsch bewertet wurde.

Die Vorfälle im Stadion und ausserhalb

Was war passiert, anlässlich des Spiels FC Zürich – FC Basel: Dort brannten Fans beider Lager während des Spiel jede Menge Pyro ab und betraten den Innenraum, teilweise aber sogar, weil dies feuerpolizeilich angeordnet war. Zudem warfen Basler Fans brennende Fackeln in die Zuschauerränge und schossen auch Leuchtraketen gezielt in andere Sektoren. All dies wurde im offiziellen Rapport so festgehalten. Zudem ereigneten sich nach dem Spiel rund um das Stadion und auch am Bahnhof Altstetten zahlreiche Auseinandersetzungen und Schlägereien.

Die Haftung der Vereine und des Stadionbetreibers

Unbestritten ist, dass ein Betreten des Innenraumes zwangsläufig zu einer Busse und Stadionverboten führt und das Abbrennen von pyrotechnischem Material ebenfalls hart bestraft wird. Was im Fall des Spiels Zürich – Basel anschliessend vom Sicherheitsinspizienten jedoch festgehalten wurde, war einerseits das vorbildliche, selbstregulierende Verhalten der Fans der Südkurve, andererseits die Anordnung der Feuerpolizei sowie die immer noch nicht veränderte, aber nun gebüsste bauliche Situation im Stadion Letzigrund (20 Minuten Online berichtete).

Eine Busse gegen beide Vereine ist somit angebracht und rechtens, doch wurden die Zürcher mit 80 000 Franken ungleich höher gebüsst als die Basler (keine Geldbusse). Eine derart hohe Geldbusse gab es bislang einzig nach der Skandalnacht von Basel im Jahre 2006, doch sind hier die Verhältnisse im Stadion nicht miteinander vergleichbar.

Die Problematik der Fackelwürfe

Anders hingegen verhält es sich mit den Fackelwürfen, die ja erstmals in Basel durch FCZ-Idioten zu beobachten waren. Dort erhielt der FCZ eine berechtigte Strafe von zwei Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Heimklub Basel ging korrekterweise ohne Strafe aus dem damaligen Verfahren hervor. Jetzt, im Fall der Basler Fackelwürfe und auf Zuschauer geschossene Leuchtraketen, wurde der FC Basel «nur» zu einem Geisterspiel verurteilt.

FCZ kündigt Rekurs an

Warum der FC Zürich nun jedoch neben der unverhältnismässig hohen Busse zusätzlich auch noch ein Geisterspiel als Strafe erhalten hat, sorgt im Lager des Stadtklubs für Ärger. Beim FCZ weiss man, dass die Fans Wiederholungstäter sind, doch diesmal hätten sie sich kaum etwas zu Schulden kommen lassen. «Wir haben das Urteil inzwischen auch schriftlich erhalten und uns daraufhin zusammengesetzt. Für uns ist klar, dass wir diese Sanktionen nicht akzeptieren und das Urteil daher weiterziehen werden», erklärt FCZ-Präsident Ancillo Canepa. Dies hat automatisch zur Folge, dass die erste Begegnung im Letzigrund gegen die Berner Young Boys am kommenden Dienstag nicht von diesem Urteil betroffen ist und das Fernsehspiel des ersten Spieltags mit entsprechend stimmungsvollem Rahmen in die heimischen Wohnzimmer übertragen wird.

Verfasst: 8. Jul 2009, 07:53
von Radiohead
inkl. MK und SK mit gemeinsamen Marsch zum "Haus des Sports".

Verfasst: 8. Jul 2009, 08:00
von Haxen-Paule
Radiohead hat geschrieben:inkl. MK und SK mit gemeinsamen Marsch zum "Haus des Sports".
eher nicht.

finde es aber gut dass sich die 2 mit abstand wichtigsten schweizer clubs mal gegen diese geisterspielscheisse wehren!

grad der entscheid gg. züri ist ja echt ein witz

Verfasst: 8. Jul 2009, 08:21
von hässig-AL
Haxen-Paule hat geschrieben:http://www.tagblatt.ch/lokales/stgallen ... 97,1347706

endlich mal einen heimeligen gastsektor 8)
dass sie die extrazüge nicht def. bis bruggen weiterfahren ist totaler blödsinn.
und somit ausschreitungen vorprogramiert.

es gab letzte saison 2 spiele zum vergleichen.

sg : aarau extrazug bis winkeln > geknallt , was auch logisch ist, wenn alle praktisch am gleichen ort hinfahren können.
sg:sion extrazug bis bruggen > nicht geknallt, da trennung möglich

Verfasst: 8. Jul 2009, 10:13
von Gunner
Haxen-Paule hat geschrieben:
Radiohead hat geschrieben:inkl. MK und SK mit gemeinsamen Marsch zum "Haus des Sports".
eher nicht.

finde es aber gut dass sich die 2 mit abstand wichtigsten schweizer clubs mal gegen diese geisterspielscheisse wehren!
*chchch* genau beide braucht es wie Luft zum Leben ....
bitte in Witz des Tages verschieben

Verfasst: 8. Jul 2009, 19:48
von Wessun
Alpenloewe hat geschrieben:
Haxen-Paule hat geschrieben:http://www.tagblatt.ch/lokales/stgallen ... 97,1347706

endlich mal einen heimeligen gastsektor 8)
dass sie die extrazüge nicht def. bis bruggen weiterfahren ist totaler blödsinn.
und somit ausschreitungen vorprogramiert.

es gab letzte saison 2 spiele zum vergleichen.

sg : aarau extrazug bis winkeln > geknallt , was auch logisch ist, wenn alle praktisch am gleichen ort hinfahren können.
sg:sion extrazug bis bruggen > nicht geknallt, da trennung möglich
problem ist nur, dass sion nur lusbueben in der kurve hatten... und da keiner wirklich maxen mochete... oder siehst du das anderst?

Verfasst: 8. Jul 2009, 20:10
von hra
200 Hooligans zogen Spur der Verwüstung

Gewaltbereite kroatische Fußballfans sorgten bei Testspiel in Bad Bleiberg für gefährliche Szenen. Spiel am Mittwoch wurde jetzt abgesagt.

Mehr als 200 gewaltbereite Fans des kroatischen Fußballmeisters Dinamo Zagreb sorgten Sonntagabend bei einem Testspiel im Stadion "Drei Lärchen" in Bad Bleiberg für Chaos. Als die Lage zu eskalieren drohte, musste sogar die Polizei-Sondereinheit Cobra einschreiten.
Testspiel. Es war nur ein Testspiel zwischen Dinamo Zagreb und Steaua Bukarest. Dennoch hoch explosiv, denn statt der erwarteten 50 reisten laut Polizei rund 200 gewaltbereite Fans (Bad Blue Boys) an. Insgesamt waren 700 Zuschauer, davon 350 Kroaten, im Stadion. Plötzlich begannen kroatische Hooligans etwa Äste, Steine und bengalische Feuer auf das Spielfeld zu werfen. Andere wiederum traten einen Absperrzaun nieder und warfen Toiletten um. Einem rumänischen Kameramann wurde ein Stein an den Kopf geworfen. Laut Polizei filmte er danach weiter. Verletzung war keine ersichtlich.

Abreise problematisch. 80 Polizisten, darunter Cobra-Beamte, versuchten die randalierenden Fans in Schacht zu halten. "Wir haben jeden einzelnen Mann gebraucht", sagt Hannes Micheler vom Landespolizeikommando. "Diesen Fans ist es nicht um den Fußball gegangen, sondern nur ums Stören." Problematisch war die Abreise, da die meisten Kroaten mit Privatautos und Klein-Bussen angereist waren. Der starke Regen half, weiteres Chaos zu verhindern. Die Fans wurden von einer Polizeieskorte zur Grenze begleitet. Dort wartete die informierte slowenische Polizei. "Solche Fans brauchen wir in Kärnten nicht", heißt es. Dinamo Zagreb hätte am Mittwoch in Feffernitz gespielt. Das Spiel wurde jetzt abgesagt.

Verfasst: 8. Jul 2009, 21:33
von Wiesel
hra hat geschrieben:200 Hooligans zogen Spur der Verwüstung

Gewaltbereite kroatische Fußballfans sorgten bei Testspiel in Bad Bleiberg für gefährliche Szenen. Spiel am Mittwoch wurde jetzt abgesagt.

Mehr als 200 gewaltbereite Fans des kroatischen Fußballmeisters Dinamo Zagreb sorgten Sonntagabend bei einem Testspiel im Stadion "Drei Lärchen" in Bad Bleiberg für Chaos. Als die Lage zu eskalieren drohte, musste sogar die Polizei-Sondereinheit Cobra einschreiten.
Testspiel. Es war nur ein Testspiel zwischen Dinamo Zagreb und Steaua Bukarest. Dennoch hoch explosiv, denn statt der erwarteten 50 reisten laut Polizei rund 200 gewaltbereite Fans (Bad Blue Boys) an. Insgesamt waren 700 Zuschauer, davon 350 Kroaten, im Stadion. Plötzlich begannen kroatische Hooligans etwa Äste, Steine und bengalische Feuer auf das Spielfeld zu werfen. Andere wiederum traten einen Absperrzaun nieder und warfen Toiletten um. Einem rumänischen Kameramann wurde ein Stein an den Kopf geworfen. Laut Polizei filmte er danach weiter. Verletzung war keine ersichtlich.

Abreise problematisch. 80 Polizisten, darunter Cobra-Beamte, versuchten die randalierenden Fans in Schacht zu halten. "Wir haben jeden einzelnen Mann gebraucht", sagt Hannes Micheler vom Landespolizeikommando. "Diesen Fans ist es nicht um den Fußball gegangen, sondern nur ums Stören." Problematisch war die Abreise, da die meisten Kroaten mit Privatautos und Klein-Bussen angereist waren. Der starke Regen half, weiteres Chaos zu verhindern. Die Fans wurden von einer Polizeieskorte zur Grenze begleitet. Dort wartete die informierte slowenische Polizei. "Solche Fans brauchen wir in Kärnten nicht", heißt es. Dinamo Zagreb hätte am Mittwoch in Feffernitz gespielt. Das Spiel wurde jetzt abgesagt.
Nix gelernt aus Kapfenberg Dinamo gegen Rapid?? Wie kann man nur so naiv sein??

Verfasst: 9. Jul 2009, 07:59
von hässig-AL
Wessun hat geschrieben:
Alpenloewe hat geschrieben:
Haxen-Paule hat geschrieben:http://www.tagblatt.ch/lokales/stgallen ... 97,1347706

endlich mal einen heimeligen gastsektor 8)
dass sie die extrazüge nicht def. bis bruggen weiterfahren ist totaler blödsinn.
und somit ausschreitungen vorprogramiert.

es gab letzte saison 2 spiele zum vergleichen.

sg : aarau extrazug bis winkeln > geknallt , was auch logisch ist, wenn alle praktisch am gleichen ort hinfahren können.
sg:sion extrazug bis bruggen > nicht geknallt, da trennung möglich
problem ist nur, dass sion nur lusbueben in der kurve hatten... und da keiner wirklich maxen mochete... oder siehst du das anderst?
sehr gut möglich, ich weiss es nicht wer da war.

fakt ist einfach, dass es logischerweise einfacher wäre alle gästefans über bruggen fahren zu lassen.
in winkeln sind probleme vorprogramiert, da man 1. durch das quartier läuft und 2. es die sg seite ist.

man kann auch ausschreitungen provozieren, obwohl es einfachere, lösungen der anreise der fans gäbe.

Verfasst: 9. Jul 2009, 11:36
von Haxen-Paule
na, dann is ja perfekt...

Basel ab 12.24
Winkeln an 14.30

Verfasst: 9. Jul 2009, 13:29
von Yoda
ST. GALLEN – Die Polizei hatte via Internet die Hooligans aus den Randalen im Espenmoss-Staion gesucht. Mit Erfolg. Heute ist der erste an die Kasse gekommen.

20. Mai 2008, Barragespiel FC St.Gallen gegen AC Bellinzona: Ein 22-jähriger Lüftungsmonteur soll vor dem Stadion Steine gegen Polizisten geworfen, einen Abfallcontainer angezündet und 30 zum Teil vermummte Personen unaufhörlich angestachelt haben, nicht mit diesem Tun aufzuhören. Er selbst behauptete heute vor Gericht, er habe nur ein paar Bierchen getrunken und dem Treiben zugeschaut.

Das nahmen ihm die Richter nicht ab. Sie verurteilten den jungen Mann wegen Sachbeschädigung, des Landfriedensbruchs sowie der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte – und zu einer bedingten Geldstrafe von 330 Tagessätzen à 90 Franken. Zahlen muss der 22-Jährige eine Busse von 2700 Franken sowie Verfahrens- und Gerichtskosten von 4800 Franken.

Und: Der 22-Jährige haftet solidarisch für einen eingeforderten Sachschaden von 3000 Franken. Das sind insgesamt 10´500 Franken.

Keine Fussballspiele mehr

Die Staatsanwaltschaft St. Gallen hatte eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten, 2000 Franken Busse sowie eine Weisung gefordert, wonach der Mann in der Probezeit von drei Jahren schweizweit keine Fussball- und Eishockeyspiele mehr besuchen darf.

Diesem Antrag folgte das Gericht zum Teil: Die Probezeit beträgt zwei Jahre, und der Mann darf keine Fussballspiele der beiden höchsten Schweizer Spielklassen besuchen. Er darf sich auch zwei Stunden vor oder nach einem Spiel nicht in Stadionnähe aufhalten.

Solidarische Haftung

Am Nachmittag steht ein zweiter «Espenmoos»-Randalierer vor Gericht. Ihm wird das Gleiche vorgeworfen. Allerdings soll er im Stadion randaliert haben. Hier entstand ein Sachschaden von über 150´000 Franken. Vor dem Kreisgericht St. Gallen entscheidet sich auch, ob dieser Mann solidarisch für den Sachschaden haften muss.

Der Untersuchungsrichter hat bis heute acht Fälle ans Gericht überwiesen; etliche Randalierer wurden bereits mit Bussen und Strafbescheiden belegt. Nach dem Barragespiel des FC St. Gallen gegen die AC Bellinzona waren 59 Personen verhaftet worden (Blick.ch berichtete).