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Verfasst: 15. Jul 2009, 13:12
von Legia
Die Wunden aus der Geschichte sind noch nicht alle verheilt. Man sollte für die Budapester schon ein bisschen Verständnis aufbringen.
Ich bin vor allem etwas von Hertha enttäuscht. Dachte sie seien etwas härter im Nehmen. Auf die VIP-Tribüne zu flüchten ist doch sehr uncool.

Verfasst: 15. Jul 2009, 13:36
von Lager
Glasgow - Lads vor Gericht hat geschrieben:London - Im Zusammenhang mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen am Rande des UEFA-Cup-Finales 2008 zwischen Zenit St. Petersburg und den Glasgow Rangers (2:0) müssen sich ab dem 10. August drei schottische Fußball-Fans vor Gericht verantworten.

Dabei handelt es sich um drei Personen im Alter von 19, 21 und 25 Jahren, die von der Staatsanwaltschaft in Manchester, wo das Finale am 14. Mai 2008 stattgefunden hatte, wegen diverser Gewalttaten angeklagt sind.

Zwei der Angeklagten müssen sich unter anderem wegen eines Angriffs auf einen Polizisten verantworten. Zu den Zwischenfällen war es damals gekommen, als auf einem der drei Fanfeste nach 15 Spielminuten die Großleinwand ausfiel. Dumm gelaufen…

Verfasst: 15. Jul 2009, 16:20
von UNDERCOVER
Wiesel hat geschrieben:wo sieht hier jemand Hitlegruss? Sehe nur jubelnde Fans.......
klar, das sind eindeutige jubelposen auf den ersten drei bildern. :roll:

Verfasst: 15. Jul 2009, 16:21
von Partyanimal

Verfasst: 15. Jul 2009, 16:28
von Legia
Wird ja immer besser. Sollen doch ohne Fans spielen.

Verfasst: 15. Jul 2009, 16:34
von Legia
UNDERCOVER hat geschrieben:
Wiesel hat geschrieben:wo sieht hier jemand Hitlegruss? Sehe nur jubelnde Fans.......
klar, das sind eindeutige jubelposen auf den ersten drei bildern. :roll:

Als vor einigen Jahren die Berliner nach Budapest gekommen sind, wurdest du erschossen wenn du nicht den Gruss gemacht hast. Heute haben sie die Berliner halt wieder auf gleiche Weise begrüsst. Wer soll denn das noch verstehen.....

Langsam habe ich das Gefühl, die Fradis können es nie und niemandem recht machen...

Verfasst: 15. Jul 2009, 16:34
von puur
Legia hat geschrieben:Wird ja immer besser. Sollen doch ohne Fans spielen.
könnte ämel funktionieren. zumindest die blocksperre an wochenend-spielen find ich ziemlich sinnvoll, ist ja schon an anderen orten usus.

ausser bei wochentag-spielen, da wirds dann richtig mühsam...

Verfasst: 15. Jul 2009, 18:37
von Wiesel
Was heisst weg sind? Bis jeder Fans daheim ist? Bis die Fans im Lagerweg Bern sind? Bleibe dabei.....die Massnahme klappt nur wenn umgekehrt. Aber das wird den Cüpli Trinker wohl in keinem Stadion passen, nach Spiel noch im Stadion warten zu müssen......

Verfasst: 15. Jul 2009, 21:32
von Legia
Solche Massnahmen sind Faschismus!

Verfasst: 17. Jul 2009, 12:57
von Pendergast

Verfasst: 17. Jul 2009, 13:12
von Ofen
Unter "Mini"Kamera verstehe ich etwas anderes... aber ok

Verfasst: 17. Jul 2009, 14:13
von LU-57
...und irgendwann kommen alle vermummt an die spiele...!?

greez

Verfasst: 17. Jul 2009, 17:28
von hässig-AL
puur hat geschrieben:
Legia hat geschrieben:Wird ja immer besser. Sollen doch ohne Fans spielen.
könnte ämel funktionieren. zumindest die blocksperre an wochenend-spielen find ich ziemlich sinnvoll, ist ja schon an anderen orten usus.

ausser bei wochentag-spielen, da wirds dann richtig mühsam...
für mich eh absolut top......

Verfasst: 17. Jul 2009, 17:37
von steve

Verfasst: 23. Jul 2009, 17:43
von LU-57
SF Rundschau vom 22. Juli 2009

Bild

Feuerwerk im Stadion
Für viele Fussballfans gehören pyrotechnische Choreographien zur Stimmung im Stadion. Wild abgefeuertes Feuerwerk kann jedoch schnell zu Verletzungen führen und verstösst gegen das Sprengstoffgesetz. Jetzt will der Schweizerische Fussballverband Pyro-Artikel aus den Stadien verbannen – ohne Aussicht auf Erfolg, wie die Rundschau zeigt.

http://www.sf.tv/sendungen/rundschau/index.php

Verfasst: 23. Jul 2009, 18:54
von Devil
Gute Idee, Polizei soll Sektor stürmen...

Verfasst: 23. Jul 2009, 19:03
von Haxen-Paule
Devil hat geschrieben:Gute Idee, Polizei soll Sektor stürmen...
war ja schon mal.... wies rausgekommen ist wissen wir in basel... nur zu

Verfasst: 24. Jul 2009, 10:21
von LU-57
WOZ hat geschrieben:Espenmoos-Prozesse
Solidarisch haftbar
Von Etrit Hasler

Rasendieb soll 130 000 Franken zahlen.

Als vor einem Jahr der FC St. Gallen nach dem verlorenen Barragespiel in die Challenge League abstieg, herrschte Empörung auf allen Seiten: Der Verein und die Schweizer Fussballliga SFL empörten sich über Gruppen von Fans, welche nach dem Abpfiff das Spielfeld stürmten und sich dort – wie auch ausserhalb des Stadions – mit der Polizei stundenlange Schlachten lieferten. Auf der anderen Seite empörten sich Fans und StadtparlamentarierInnen über das Vorgehen der Polizei, welche noch vor Ende des Spiels vor der Fankurve des FC St. Gallen demonstrativ aufmarschiert war und damit, so die Kritiker­Innen, eine Eskalation eventuell erst provoziert hätte.

Kein Beweis

Letzte Woche fand vor dem St. Galler Kreisgericht nun der erste Prozess gegen zwei der vermeintlichen Übeltäter statt: So hart wie die Strafen in den zwei Fällen ausfielen, entsteht der Eindruck, die Empörung habe sich auch ein Jahr nach den Vorkommnissen nicht verflüchtigt: hohe bedingte Geldbussen in beiden Fällen – 30 000 beziehungsweise 33 000 Franken – sowie Verfahrenskosten und Haftung für entstandene Sachschäden. Beim ersten Angeklagten fiel der Schadensersatz noch verhältnismässig gering aus, da er nur an den Ausschreitungen ausserhalb des Stadions beteiligt gewesen sei.

Im Fall des zweiten Angeklagten, der vor Gericht betonte, er habe das Spielfeld nur betreten, um ein Stück Rasen zu ergattern, hat das Gericht jedoch Zivilforderungen in Höhe von insgesamt 130000 Franken anerkannt. Interessant ist dabei, dass der Angeklagte mangels brauchbarer Foto- und Videobeweise vom Anklagepunkt der Sachbeschädigung (ausser in zwei kleineren Fällen) zwar freigesprochen wurde, als Mitglied einer Gruppe, welche für diese Sachbeschädigungen verantwortlich gewesen sein soll, allerdings solidarisch haftbar gemacht wird. Bei weiteren Verurteilungen – insgesamt stehen noch neun Prozesse gegen mutmassliche Randalierer aus – würden die Forderungen aufgeteilt.

«Das ist ein Urteil mit weitreichenden Folgen», sagt die Anwältin des Verurteilten, Manuela Schiller. «Es ist üblich, dass Mittäter für die Schäden ihrer Taten solidarisch haften. Mein Mandant haftet nun aber für Sachschäden, welche andere begangen haben. Er selber wurde dafür strafrechtlich nicht verurteilt. Für das Gericht genügte es, dass er ebenfalls auf dem Spielfeld anwesend war und damit wegen Landfriedensbruchs und Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte verurteilt werden konnte.»

«Rechtsstaatlich problematisch»

Laut Schiller könnte dies weitreichende Folgen haben: «Eine solche Aus­legung ist rechtsstaatlich problematisch und könnte insbesondere die Organisation politischer Kundgebungen wie etwa am 1. Mai faktisch verunmöglichen.» Ob ihr Mandant das Urteil weiterziehen will, kann Fananwältin Schiller noch nicht beurteilen. Erst müsse man die schriftliche Urteilsbegründung abwarten. Und ob es sich ihr Mandant finanziell leisten könne, bis vor Bundesgericht zu ziehen und auch dort eventuell zu verlieren, stehe auch noch auf einem anderen Blatt.

WOZ vom 16.07.2009

Verfasst: 24. Jul 2009, 10:24
von Gunner
Haxen-Paule hat geschrieben:
Devil hat geschrieben:Gute Idee, Polizei soll Sektor stürmen...
war ja schon mal.... wies rausgekommen ist wissen wir in basel... nur zu
War früher mal, heute würds wohl nicht so ablaufen ....

Verfasst: 24. Jul 2009, 10:27
von Plastikelefant
Rundschaubericht eigntlich nicht schlecht. Mal ein Bericht, der alles nur kriminalisiert und auch mal die "andere" Seite, als jene der Funktionären und Security zeigt etc. Fands auch mal gut, dass SF gezeigt hat, dass Beni und Co. vor ein paar Jahren das auch ganz schön fanden etc...

Und ob es wirklich gelingen wird, wenn die Bullen den Block stürmen? gibt ja genügend Beispiele wo man sah, dass dies nicht wirklich was bringt...